Antrag FDP/Aufbruch: Kooperation Karlsruher Schulen mit dem neuen Fernstudienzentrum und dem Studienzentrum für Sehgeschädigte der Universität

Vorlage: 18543
Art: Beschlussvorlage
Datum: 04.09.2007
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: _Fachbereich Datenübernahme
Erwähnte Stadtteile: Rüppurr

Beratungen

  • Gemeinderat

    Datum: 11.09.2007

    TOP: 8

    Rolle: unbekannt

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • FDP-Kooperation Universität
    Extrahierter Text

    ANTRAG Stadtrat Michael Obert (FDP/Aufbruch) FDP/Aufbruch-Gemeinderatsfraktion vom 6. Juli 2007 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 41. Plenarsitzung des Gemeinderates 11.09.2007 1086 8 öffentlich Kooperation Karlsruher Schulen mit dem neuen Fernstudienzentrum und dem Studienzentrum für Sehgeschädigte der Universität Die seit Jahren erfolgreichen Kooperationsprojekte Karlsruher Schulen mit dem Fernstudienzentrum der Universität, insbesondere auch die Zusammenarbeit der Schule am Weinweg – Schule für Sehbehinderte mit dem Studienzentrum für Sehgeschädigte der Universität im sog. “Rüppurrer Modell” sollen ab dem Jahr 2008, nach dem Auslaufen der Projektförderung durch den Europäischen Sozialfonds und das Sozialministerium Baden-Württemberg, in angemessenem Rahmen aus Haushaltsmitteln der Stadt Karlsruhe unterstützt werden. Die Stadtverwaltung wird beauftragt, hierfür ein Konzept zu erarbeiten, so dass die erforderlichen haushaltsrelevanten Beschlüsse im Rahmen des ersten Nachtragshaushalts für 2008 gefasst werden können 1. Im Rahmen des Projektes “Schlüsselqualifikationen für Schülerinnen und Schüler” des Fernstudienzentrums stellt die Fa. Pfizer jährlich 200 - 300 durch Ausmusterung bei Mitarbeitern des Außendienstes frei werdende Laptops zur Verfügung, die nach einem Auswahlprozess an Karlsruher Schulen zur Nutzung durch die Schüler in den jeweiligen Ausbildungsprojekten weitergegeben werden. Weitere Kooperationsfirmen werden gesucht. 2. Das Fernstudienzentrum hat ferner zur Erleichterung des Zugangs zu Weiterbildungsmöglichkeiten die Internetplattform “Karlsruhe lernt” Sachverhalt/Begründung: Seite 2 von 2 __________________________________________________________________________________________ <www.karlsruhe-lernt.de> eingerichtet und pflegt sie kontinuierlich. Sie enthält insbesondere eine Datenbank aller “Bildungsanbieter in Karlsruhe” und Umgebung mit mehr als 200 Einträgen. 3. Das Studienzentrum für Sehgeschädigte bietet den im Wohnstift Karlsruhe lebenden Senioren regelmäßig Beratung, Betreuung und Schulung zur eigenständigen Benutzung von Computern und anderen modernen Kommunikationsgeräten an. Die für dieses “Rüppurrer Modell” verantwortliche junge Sonderpädagogin wird in der Wahrnehmung ihrer Aufgaben von Schülerinnen und Schülern der Schule am Weinweg – Schule für Sehbehinderte unterstützt. Der für diese Zwecke im Wohnstift eingerichtete Computerraum bietet drei Arbeitsplätze, einen davon mit einem sehbehindertengerechten PC mit Vergrößerungssoftware. Alle drei genannten Projekte sind herausragende Initiativen, für die es außerhalb Karlsruhes keine Parallelen gibt. Schon aus diesem Grunde sollte die Stadt Karlsruhe die Deckung der Projektkosten nicht ausschließlich den Sponsoren und der Universität überlassen. unterzeichnet von: Michael Obert Hauptamt - Sitzungsdienste - 30. August 2007

  • TOP 8
    Extrahierter Text

    STELLUNGNAHME ZUM ANTRAG FDP/Aufbruch-Gemeinderatsfraktion vom: 06.07.2007 eingegangen: 06.07.2007 Gremium: 41. Plenarsitzung des Gemeinderates Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 11.09.2007 1086 8 öffentlich Dezernat 3 Kooperation Karlsruher Schulen mit dem Fernstudienzentrum und dem Studienzentrum für Sehgeschädigte der Universität Stellungnahme des Bürgermeisteramtes - Kurzfassung - Eine zusätzliche finanzielle Unterstützung mit städtischen Haushaltsmitteln der im Antrag genannten Projekte ist aus Sicht des Bürgermeisteramtes nicht erforderlich. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtaufwand der Maßnahme Einnahmen (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Haushaltsmittel stehen nicht zur Verfügung. Finanzposition: Ergänzende Erläuterungen: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 von 3 Zu 1.: Aufgrund der positiven Erfahrungen mit der Firma Pfizer sollte geprüft werden, ob im Rahmen des Projektes „Schlüsselqualifikation für Schülerinnen und Schüler“ des Fernstudienzentrums weitere Kooperationspartner gefunden werden. Das Projekt „Schlüsselqualifikation und neue Medien - Laptops für Karlsruher Schu- len“ wurde am 10.07.07 erfolgreich in der IHK Karlsruhe präsentiert. Neben dem Fernstudienzentrum (FSZ) waren Projektbeteiligte das Stadtmedienzentrum, die ge- schäftsführenden Schulleiter und das Schul- und Sportamt. Das Projekt konnte nur stattfinden, weil die Firma Pfizer 300 gebrauchte Laptops zur Verfügung stellte und die unbestrittenen Leistungen des FSZ personell und finanziell durch die weiteren Beteiligten ergänzt wurden (z. B. Druckkosten, technische Prü- fung der Geräte, Ausschreibung des Wettbewerbs für Schulen, Sichtung der Ergeb- nisse). Eine darüber hinausgehende finanzielle Förderung des Projekts erscheint weder erforderlich noch vertretbar. Zu 2.: Das Fernstudienzentrum hat die Internetplattform „Karlsruhe lernt“ ein- gerichtet und pflegt sie kontinuierlich. Sie enthält insbesondere eine Daten- bank aller Bildungsanbieter in Karlsruhe und Umgebung mit mehr als 200 Ein- trägen. Auf der Homepage der Stadt Karlsruhe sind ebenfalls Bildungseinrichtungen in Karlsruhe gelistet. Im Vergleich zur Seite „Karlsruhe lernt“ scheint die städtische Sei- te vollständiger; so ist z. B. bei den Hochschulen auch die Hochschule für Gestaltung aufgeführt. Im Übrigen ist die Bildungsberatung, zumindest im Schulbereich, nach § 19 SchulG Aufgabe des Landes, die Stadt sollte daher nicht originäre Aufgaben eines anderen Kostenträgers übernehmen. Ergänzende Erläuterungen Seite 3 von 3 Zu 3.: Die dem Studienzentrum für Sehgeschädigte entstehenden Projektkos- ten sollten nicht ausschließlich den Sponsoren und der Universität überlassen werden. Nach Mitteilung der Schule am Weinweg helfen Schüler den Bewohnern und Be- wohnerinnen des Wohnstifts Rüppurr beim Umgang mit Computern. In erster Linie wird der Umgang mit E-Mail, der Umgang mit dem Internet und das Schreiben eines Textes gewünscht und von den Schülern betreut. Die Schüler führen die Betreuung inzwischen völlig selbständig durch. Sofern eine weitergehende Betreuung der Seni- orinnen und Senioren erforderlich ist, wäre ggf. über das Aktivbüro nach ehrenamtli- chen Kräften zu suchen.