Antrag SPD: Entwicklung von generationengerechten Modellprojekten in den Stadtteilen

Vorlage: 18252
Art: Beschlussvorlage
Datum: 21.06.2007
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: _Fachbereich Datenübernahme
Erwähnte Stadtteile: Nordstadt, Nordweststadt, Oberreut, Weiherfeld-Dammerstock

Beratungen

  • Gemeinderat

    Datum: 26.06.2007

    TOP: 5

    Rolle: unbekannt

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • SPD-Generationsger. Modellprojekte
    Extrahierter Text

    ANTRAG Stadträtin Doris Baitinger (SPD) Stadträtin Angela Geiger (SPD) Stadträtin Gisela Fischer (SPD) Stadträtin Heike Backes SPD) SPD-Gemeinderatsfraktion vom 18.06.2007 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 39. Plenarsitzung des Gemeinderates 26.06.2007 1044 5 öffentlich Entwicklung von generationengerechten Modellprojekten in den Stadtteilen Die Stadtverwaltung entwickelt ein Modellprojekt, wie sich der demografische Wandel auf die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger in einem Stadtteil mit eher dörflichen Charakter und einem Stadtteil mit einem eher städtischen Charakter auswirkt. Dabei werden u.a. die Auswirkungen in den Bereichen Infrastrukturplanung, Wohnungsmarkt, Kinder- und Familienfreundlichkeit, Bildung sowie insbesondere Seniorenpolitik untersucht. Der demografische Wandel macht auch vor der Stadt Karlsruhe nicht halt. Die Broschüre des Amtes für Stadtentwicklung „Demografischer Wandel in Karlsruhe. Erste Ergebnisse der kleinräumigen Bevölkerungsprognose 2005-2030“ macht dies mehr als deutlich. Auf der einen Seite kommt es zu einem gesamtstädtischen Absinken der Kinderzahlen, auf der anderen Seite zu einer Zunahme der Bevölkerung in der Altersgruppe ab 65 Jahren. Allein in 19 Stadtteilen steigt die Zahl der Senioren. Dieser Entwicklung muss seitens der Stadt Rechnung getragen werden, da durch eine veränderte Altersstruktur der Bevölkerung in den Stadtteilen neue Bedürfnisse entstehen bzw. neue öffentliche Infrastrukturangebote erwartet und nachgefragt werden. unterzeichnet von: Doris Baitinger Angela Geiger Gisela Fischer Heike Backes Hauptamt - Sitzungsdienste - 20. Juni 2007 Sachverhalt / Begründung:

  • TOP 5
    Extrahierter Text

    STELLUNGNAHME ZUM ANTRAG SPD-Gemeinderatsfraktion vom: 18.06.2007 eingegangen: 18.06.2007 Gremium: 39. Plenarsitzung des Gemeinderates Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 26.06.2007 1044 5 öffentlich Dez. 2 Entwicklung von generationengerechten Modellprojekten in den Stadtteilen Stellungnahme des Bürgermeisteramtes - Kurzfassung - Der demografische Wandel wirkt sich in den einzelnen Stadtteilen bis 2030 sehr un- terschiedlich aus. In heute kinderreichen Stadtteilen mit nur noch geringer Bautätig- keit werden bis 2030 deutlich weniger Kinder und im Gegenzug weitaus mehr Senio- ren und Hochbetagte wohnen. Dies betrifft Oberreut, die Nordstadt und die Höhen- stadtteile in besonderem Maße. Auf der anderen Seite wird in heute seniorenreichen Stadtteilen, wie beispielsweise in der Nordweststadt oder in Weiherfeld- Dammerstock die Zahl der Senioren leicht absinken. Dabei wird sich in Weiherfeld- Dammerstock die Zahl der Hochbetagten halbieren: statt heute rund 400 Hochbetag- ten werden 2030 nur noch rund 200 Senioren älter als 85 Jahre alt sein. Die langfristige Anpassung der Infrastruktureinrichtungen an die demografische Ent- wicklung wird in der AG Demografischer Wandel unter „Themenkreis 5: Auswirkun- gen auf die Infrastrukturplanung“ mit den Fachdienststellen erarbeitet. Eine Festle- gung auf zwei Modellstadtteile kann sinnvoll sein, um exemplarisch frühzeitig Wei- chen für die nächsten 25 Jahre zu stellen. Die AG Demografischer Wandel wird dazu ein Vorschlagskonzept erarbeiten und vorlegen. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtaufwand der Maßnahme Einnahmen (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Haushaltsmittel stehen nicht zur Verfügung. Finanzposition: Ergänzende Erläuterungen: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit