Anfrage GRÜNE: Kleinere Maßnahmen zu energetischen Verbesserungen bei städt. Gebäuden

Vorlage: 18206
Art: Beschlussvorlage
Datum: 15.06.2007
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: _Fachbereich Datenübernahme
Erwähnte Stadtteile: Daxlanden, Neureut

Beratungen

  • Gemeinderat

    Datum: 26.06.2007

    TOP: 10

    Rolle: unbekannt

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • GRÜNE-energetische Verbesserungen
    Extrahierter Text

    ANFRAGE Stadtrat Klaus Stapf (GRÜNE) vom 19.04.2007 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 39. Plenarsitzung des Ge- meinderates 26.06.2007 1042 10 öffentlich Kleinere Maßnahmen zu energetischen Verbesserungen bei städtischen Ge- bäuden 1. Welche Verfahren/Vorgehensweisen gibt es für Mieter oder Besitzer (je nach Mo- dell) von durch die Gebäudewirtschaft verwalteten städtischen Gebäuden, um einfache kleinere Maßnahmen zu energetischen Verbesserungen bei städtischen Gebäuden (Beschreibung s. u.) zu beantragen? 2. Wie erfolgt die Umsetzung? 3. Verfolgt die Gebäudewirtschaft eigene Initiativen oder Programme zur energetischen Optimierung städtischer Gebäude durch kleinere preisgünstige Maßnahmen mit hoher Effizienz? Falls ja, welche? Die Fraktion der Grünen im Karlsruher Gemeinderat wurde verschiedentlich darauf angesprochen, dass die Umsetzung von kleineren Maßnahmen zu energetischen Verbesserungen bei städtischen Gebäuden schwierig ist. Beispielhaft seien hier der Ersatz von Thermostatventilen, Dichtungen, Sparlampen oder der Austausch einzelner Fenster oder Fenstergruppen genannt. Da mit solchen gering- fügigen Maßnahmen häufig eine deutliche Verringerung des Energieverbrauchs mit den bekannten Folgen für Umwelt und Geldbeutel erreicht werden kann, liegt der Grünen Fraktion die Umsetzbarkeit sehr am Herzen. unterzeichnet von: Klaus Stapf Hauptamt - Sitzungsdienste - 15. Juni 2007 Sachverhalt/Begründung:

  • TOP 10
    Extrahierter Text

    STELLUNGNAHME ZUR ANFRAGE Stadtrat Klaus Stapf (GRÜNE) vom: 19.04.2007 eingegangen: 19.04.2007 Gremium: 39. Plenarsitzung des Gemeinderates Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 26.06.2007 1042 10 öffentlich Dez. 4 Kleinere Maßnahmen zu energetischen Verbesserungen bei städtischen Gebäuden Stellungnahme des Bürgermeisteramtes 1. Welche Verfahren/Vorgehensweisen gibt es für Mieter oder Besitzer (je nach Modell) von durch die Gebäudewirtschaft verwalteten städtischen Gebäuden, um einfache kleinere Maß- nahmen zu energetischen Verbesserungen bei städtischen Gebäuden zu beantragen? Mieter oder Besitzer (je nach Modell) von durch die Gebäudewirtschaft verwalteten städtischen Gebäuden haben die Möglichkeit, Anregungen für Maßnahmen zur energetischen Verbesserung an die Gebäudewirtschaft zu richten. 2. Wie erfolgt die Umsetzung? Die Anregungen werden zunächst unter den Aspekten der Wirtschaftlichkeit, Energieeinsparung und Schadstoffausstoßminderung geprüft. Kleinere Maßnahmen werden, soweit technisch mög- lich und sinnvoll, im Rahmen der normalen Bauunterhaltung möglichst zeitnah umgesetzt. Größere Maßnahmen werden geplant und den gemeinderätlichen Gremien zur Entscheidung vorgelegt. Nach einer Zustimmung erfolgt dann die Umsetzung, wie z. B. die Erneuerung der Fenster im Kin- dergarten Daxlanden. 3. Verfolgt die Gebäudewirtschaft eigene Initiativen oder Programme zur energetischen Optimie- rung städtischer Gebäude durch kleinere preisgünstige Maßnahmen mit hoher Effizienz? Falls ja, welche? Die Gebäudewirtschaft ist zudem bestrebt, energetische Optimierungen in den städtischen Ge- bäuden auch durch kleinere Maßnahmen umzusetzen. Dies erfolgt zunächst im Rahmen der Bau- unterhaltung. Dabei sind immer auch vorausschauend geplante größere Maßnahmen mit einzube- ziehen, bei denen die kleineren gewünschten Maßnahmen bereits integriert sind, deren Umset- zung jedoch zu einem späteren Zeitpunkt geplant ist, d. h. der wirtschaftliche Aspekt ist neben der gewünschten Energieeinsparung ein wesentlicher Einflussfaktor. Es ist zu beachten, dass oftmals die vermeintlich „geringfügigen Maßnahmen“ einen verhältnismäßig hohen Kostenaufwand verur- sachen können. Im Jahr 2004 hat die Gebäudewirtschaft zusammen mit dem Schul- und Sportamt und der Käm- merei ein EinSparProjekt an drei Schulen als Pilotprojekt gestartet. Die Pilotphase ist auf drei Jah- re angelegt. Mit dieser Initiative verdienen zum einen die Schulen vierzig Prozent der von ihnen erzielten Einsparungen. Dreißig Prozent dienen der Entlastung des Haushalts und weitere dreißig Prozent werden als Fonds angespart, aus dem kleine Energiesparmaßnahmen finanziert werden sollen. Dieser Fonds ist nach dem zweiten Jahr bereits auf ca. 8.500 Euro angewachsen. Bisher wurden mit einem Teil dieses Geldes z. B. die Schaltmöglichkeiten der Beleuchtung im Flurbereich des Schulzentrums Neureut so verbessert, dass dort tagsüber ca. zwei Drittel der Beleuchtung ausgeschaltet bleiben kann. Des Weiteren wird die analoge Regelungstechnik in den Heizungs- zentralen sukzessive auf modernste digitale Leittechnik umgestellt, die einen effizienteren Betrieb gewährleistet. Ähnliche Maßnahmen sind an weiteren städtischen Gebäuden vorgesehen.