Antrag SPD: Karlsruher Experimenta als Dauerausstellung
| Vorlage: | 18205 |
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| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 15.06.2007 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | _Fachbereich Datenübernahme |
| Erwähnte Stadtteile: | Keine Angaben |
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Extrahierter Text
ANTRAG Stadträtin Doris Baitinger (SPD) Stadträtin Elke Ernemann (SPD) Stadträtin Ute Müllerschön (SPD) Stadträtin Ursula Paepcke (SPD) Stadträtin Heike Backes (SPD) SPD-Gemeinderatsfraktion vom 23.05.2007 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 39. Plenarsitzung des Gemeinderates 26.06.2007 1041 9 öffentlich Karlsruher Experimenta als Dauerausstellung 1. Die Stadtverwaltung prüft die Durchführbarkeit einer Karlsruher Experimenta als Dauerausstellung hinsichtlich Organisation, Kosten, Räumlichkeiten, Erarbeitung eines Konzeptes u. a. m. 2. Bei der Erarbeitung eines Konzeptes und der Organisation arbeitet die Stadtverwaltung mit Museen, Uni, FH, PH, ZKM und HfG eng zusammen. Sachverhalt/Begründung: Vom 17.03. bis 09.04.2006 und vom 09.03. bis 01.04.2007 wurde im Regierungspräsidium am Rondellplatz die erfolgreiche Mitmachausstellung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene "Experimenta - Physik für die Sinne" präsentiert. Die "Experimenta" versteht sich als beispielhaftes Projekt und Baustein der landesweiten Bemühungen, das Interesse an naturwissenschaftlichen Phänomenen bei Kindern und Jugendlichen möglichst frühzeitig zu fördern und zu stärken. Durch forschendes Erkunden und Experimentieren sollen Neugier und Interesse für grundlegende Fragen der Physik geweckt werden. Die Resonanz in Karlsruhe in beiden Jahren der Ausstellung war mit jeweils über 20 000 Besuchern ganz hervorragend. In 2006 musste an 300 Schulen und Kindergärten, in 2007 sogar an 600 Schulen und Kindergärten Absagen erteilt Seite 2 von 2 __________________________________________________________________________________________ werden, da die personellen und räumlichen Kapazitäten nicht ausreichten. Dies zeigt, dass Interesse und Bedarf für eine Dauerausstellung vorhanden ist - eine von der Stadt in Kooperation mit Karlsruher Wissenschaftsinstitutionen organisierte und konzipierte Karlsruher Experimenta. unterzeichnet von: Doris Baitinger Elke Ernemann Ute Müllerschön Ursula Paepcke Heike Backes Hauptamt - Sitzungsdienste - 15. Juni 2007
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Extrahierter Text
STELLUNGNAHME ZUM ANTRAG SPD-Gemeinderatsfraktion vom: 23.05.2007 eingegangen: 23.05.2007 Gremium: 39. Plenarsitzung des Gemeinderates Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 26.06.2007 1042 10 öffentlich Dez. 5 Karlsruher Experimenta als Dauerausstellung Stellungnahme des Bürgermeisteramtes - Kurzfassung - Die im Antrag aufgeworfenen Fragen werden in die Machbarkeitsstudie zur Neuordnung der Mu- seumslandschaft integriert. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtaufwand der Maßnahme Einnahmen (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Kann noch nicht bezif- fert werden Kann noch nicht bezif- fert werden Kann noch nicht bezif- fert werden Kann noch nicht beziffert werden Haushaltsmittel stehen nicht zur Verfügung. Finanzposition: Ergänzende Erläuterungen: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 von 2 Die Mitmachausstellung „Experimenta - Physik für die Sinne“ wurde vom Exploratorium - Kin- dermuseum Stuttgart und Region e. V. konzipiert und im Jahr 2006 erstmals in Karlsruhe ge- zeigt. Die Wiederholung der Ausstellung im März 2007 im Regierungspräsidium am Rondellplatz war in der Tat ebenso erfolgreich wie die dortige Experimenta im Jahr 2006. Die Stadt und pri- vate Sponsoren haben das Ausstellungsvorhaben unterstützt. Der große Besucherandrang und insbesondere die große Nachfrage von Kindergartengruppen und Schulklassen zeigt die Wich- tigkeit solcher Ausstellungen als Dauerangebot gerade auch als Ergänzung zu schulischen An- geboten. Die bürgernahe Vermittlung von wissenschaftlichen Themen insbesondere an Kinder und Ju- gendliche ist gerade in Karlsruhe als Wissenschaftsstandort sehr wichtig. Deshalb wird im Rah- men der Machbarkeitsstudie für das im Masterplan 2015 formulierten Leitprojekt „Neuordnung der Museumslandschaft“ (aktuell: „Laboratorium Karlsruhe“) die Interpretation eines Ausstel- lungsbereiches geprüft, an dem die Wissenschaft interaktiv für Besucher aller Altersgruppen - insbesondere auch für Kindergarten und Schulkinder - erfahrbar wird. An einem solchen Erlebnisort könnten dann in Karlsruhe Wissenschaftsbereiche durch Spaß und Freude am eige- nen Experimentieren der Öffentlichkeit dauerhaft zugänglich gemacht werden. Dabei werden u. a. die im Antrag genannten Institutionen in die Erarbeitung des Konzeptes einbezogen.