Antrag SPD: Konzept zur Erhaltung denkmalgeschützter Gebäude

Vorlage: 18204
Art: Beschlussvorlage
Datum: 15.06.2007
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: _Fachbereich Datenübernahme
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

  • Gemeinderat

    Datum: 26.06.2007

    TOP: 8

    Rolle: unbekannt

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • SPD-Erhaltung denkmalgesch.Gebäude
    Extrahierter Text

    ANTRAG Stadträtin Doris Baitinger (SPD) Stadträtin Natascha Roth (SPD) Stadtrat Michael Zeh (SPD) Stadtrat Thomas Müllerschön (SPD) SPD-Gemeinderatsfraktion vom 11.05.2007 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 39. Plenarsitzung des Gemeinderates 26.06.2007 1040 8 öffentlich Konzept zur Erhaltung denkmalgeschützter Gebäude 1. Die Stadtverwaltung wird beauftragt, im Dialog mit der BB-Bank ein Konzept zum Erhalt der Häuser Waldstraße 5 -11 zu entwickeln und dies dem Gemeinderat zu präsentieren. 2. Die Stadtverwaltung wird beauftragt, gemeinsam mit dem Land Alternativkonzepte zur weiteren Verwendung des Gebäudes der BW-Bank (ehemals L-Bank), Karlstraße/Akademiestraße, zu entwickeln. In Karlsruhe sind in den letzten Jahren eine Reihe stadthistorisch unersetzlicher Gebäude verlorengegangen, wie etwa die Häuser in der Blumenstraße. Auch weitere Gebäude, die repräsentativ für einen frühen Abschnitt der Karlsruher Stadtgeschichte sind, sind in ihrem Fortbestand gefährdet, nämlich die Häuser in der Waldstraße 5 -11. Zwar sind diese nicht im Besitz der Stadt; aber es ist immer im Interesse aller Bürgerinnen und Bürger Karlsruhes, nicht alle Zeugen der Anfänge Karlsruhes bis zum 300. Stadtgeburtstag zu verlieren. Deshalb sollte die Stadtverwaltung mit der Besitzerin der Gebäude, der BB-Bank, in einen Dialog treten mit dem Ziel, diese Häuser zu erhalten. Ein weiteres Gebäude an prominenter Stelle der Stadt - in unmittelbarer Nachbarschaft zur Münze und zum Prinz-Max-Palais - ist das bisherige Gebäude der BW-Bank (ehemals L-Bank), das im Besitz des Landes steht. Es ist nicht im Interesse einer attraktiven Innenstadt, wenn es hier zu längeren Leerständen kommt. Sachverhalt/Begründung: Seite 2 von 2 __________________________________________________________________________________________ Die Stadtverwaltung entwickelt deshalb mit dem Land Alternativkonzepte zur weiteren Verwendung dieses Gebäudes, falls sich am Markt nicht in angemessener Zeit (ca. 1 Jahr) ein privater Interessent findet. unterzeichnet von: Doris Baitinger Natascha Roth Michael Zeh Thomas Müllerschön Hauptamt - Sitzungsdienste - 15. Juni 2007

  • TOP 8
    Extrahierter Text

    STELLUNGNAHME ZUM ANTRAG SPD-Gemeinderatsfraktion vom: 11.05.2007 eingegangen: 11.05.2007 Gremium: 39. Plenarsitzung des Gemeinderates Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 26.06.2007 1040 8 öffentlich Dez. 5 Konzept zur Erhaltung denkmalgeschützter Gebäude Stellungnahme des Bürgermeisteramtes - Kurzfassung - Die Stadtverwaltung wird versuchen, in Gesprächen mit den Eigentümern eine zeitnahe Nutzung der Gebäude voranzutreiben. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtaufwand der Maßnahme Einnahmen (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Haushaltsmittel stehen nicht zur Verfügung. Finanzposition: Ergänzende Erläuterungen: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 von 2 Zu 1: Nutzung der Häuser Waldstraße 5 - 11 Die BB-Bank benötigt die Häuser nicht mehr zu eigenen Zwecken, nachdem sie genügend Räumlichkeiten in Karlsruhe gefunden hat. Die Bank hat eine Machbarkeitsstudie über an- derweitige Nutzungen der Häuser in Auftrag gegeben. Die Stadtverwaltung ist in diese Ge- spräche eingebunden. Zu 2: Künftige Nutzung des Bankgebäudes Karl-/Akademiestraße Wie in der Gemeinderatssitzung vom 22.05.07 auf einen Antrag der SPD- Gemeinderatsfraktion zum Gebäude Karlstraße 7 bereits ausgeführt, wird die Stadtverwal- tung versuchen, mit dem Eigentümer der Gebäude ein Gesamtkonzept für das Areal anzu- streben. Über die Ergebnisse der Untersuchungen bzw. Gespräche werden die gemeinderätlichen Gremien informiert.