Nahverkehrsplan Karlsruhe, Rastatt, Baden-Baden 2006
| Vorlage: | 17933 |
|---|---|
| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 15.05.2007 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | _Fachbereich Datenübernahme |
| Erwähnte Stadtteile: | Beiertheim-Bulach, Daxlanden, Durlach, Grötzingen, Grünwettersbach, Grünwinkel, Hagsfeld, Hohenwettersbach, Knielingen, Mühlburg, Neureut, Nordstadt, Nordweststadt, Oberreut, Oststadt, Palmbach, Rintheim, Rüppurr, Stupferich, Südstadt, Südweststadt, Waldstadt, Weiherfeld-Dammerstock, Weststadt, Wolfartsweier |
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BESCHLUSSVORLAGE STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister Gremium: 38. Plenarsitzung des Gemeinderates Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 22.05.2007 1024 7 öffentlich Dez. 5 Nahverkehrsplan Karlsruhe, Rastatt, Baden-Baden 2006 Beratungsfolge Sitzung am TOP ö nö Ergebnis Planungsausschuss 25.04.2007 11 Kenntnisnahme Gemeinderat 22.05.2007 7 Antrag an den Gemeinderat / Ausschuss Der Gemeinderat genehmigt den vorgelegten Nahverkehrsplan nach Vorberatung im Pla- nungsausschuss. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtaufwand der Maßnahme Einnahmen (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Haushaltsmittel stehen nicht zur Verfügung. Finanzposition: Ergänzende Erläuterungen: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit VBK, KASIG Ergänzende Erläuterungen Seite 2 von 3 Nahverkehrsplan Karlsruhe, Rastatt, Baden-Baden 2006 Bisherige Planungsgrundlagen Gemäß Gesetz über die Planung, Organisation und Gestaltung des öffentlichen Personen- nahverkehrs des Landes Baden-Württemberg (ÖPNV-Gesetz) stellen die Stadt- und Land- kreise als Aufgabenträger des öffentlichen Personennahverkehrs für ihr Gebiet Nahver- kehrspläne auf. Innerhalb des Verbundgebietes des Karlsruher Verkehrsverbundes (KVV) wird diese Aufgabe vom KVV wahrgenommen. Der erste Nahverkehrsplan für die baden- württembergischen Aufgabenträger im KVV stammt aus dem Jahr 1998. Der Nahverkehrsplan bildet gem. § 11 (3) den Rahmen für die Entwicklung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV). Er enthält eine Bestandsaufnahme, eine Bewertung dieser Bestandsaufnahme, eine Verkehrsprognose sowie Ziele und Rahmenvorgaben für die ÖPNV-Entwicklung. Der Nahverkehrsplan soll gem. ÖPNV-Gesetz § 11 (5) durch einen Nahverkehrs- entwicklungsplan ergänzt werden, der Aussagen über die angestrebte Entwicklung der Verkehrssituation und zu angestrebten Angebotsverbesserungen über den Planungs- zeitraum des Nahverkehrsplanes hinaus enthalten soll. Der Plan enthält im Gegensatz zum Nahverkehrsplan keine Bindungswirkung gegenüber Dritten. Auch der Nahverkehrsent- wicklungsplan wurde im Auftrag der Gesellschafter durch den KVV erstellt und im Gemeinderat der Stadt Karlsruhe am 19. Januar 2003 beschlossen. Grundlagen für die Fortschreibung des Nahverkehrsplans Gemäß § 12 Abs. 7 Satz 2 ÖPNV-Gesetz sind Aufgabenträger des ÖPNV verpflichtet, nach Ablauf von 5 Jahren den Nahverkehrsplan zu überprüfen und bei Bedarf fortzuschreiben. Aufgrund der Unsicherheiten der ÖPNV-Rahmenbedingungen haben die Aufgabenträger innerhalb des KVV im Jahr 2004 beschlossen, dass die Fortschreibung zurückgestellt wird. Aufgrund aktueller Entwicklungen im EU- und Wettbewerbsrecht und daraus resultierender notwendiger Handlungsfelder zur Vorbereitung auf den ÖPNV-Wettbewerb wurde der KVV in der Aufsichtsratssitzung am 28. Juni 2006 beauftragt, die Fortschreibung des Nah- verkehrsplans einzuleiten. Ergänzende Erläuterungen Seite 3 von 3 Fortschreibungsverfahren Der KVV hat den Entwurf des Nahverkehrsplans in enger Abstimmung mit den Stadt- und Landkreisen erstellt. Auch die betroffenen Verkehrsunternehmen wurden im Rahmen einer Informationsveranstaltung bereits im Oktober 2005 in den Planungsprozess eingebunden. Am 20. September 2006 (Stellungnahmefrist bis zum 20. Oktober 2006) wurde das lt. Gesetz vorgeschriebene Anhörungsverfahren durch den KVV eingeleitet. Beschluss: Antrag an den Gemeinderat Der Gemeinderat genehmigt den vorgelegten Nahverkehrsplan. Hauptamt - Sitzungsdienste - 10. Mai 2007
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Nahverkehrsplan 2006 __________________________________________________________________________________ Anlage 1: Verbindungsstandards 1 1.1 Reisezeiten und Umsteigehäufigkeiten von den Orten (Stadt- und Gemeindeteilen) im Mittelbereich Bretten zum Mittelzentrum Bretten (Sporgasse / Hp Stadtmitte) zum Oberzentrum Karlsruhe (Marktplatz) von Ort Haltestelle nach MZ Bretten nach OZ Karlsruhe Reisezeit* (Min.) Umsteigen (Anzahl) Reisezeit* (Min.) Umsteigen (Anzahl) Stadt Bretten Bauerbach Bahnhof 17 0 49 0 Bretten Stadtmitte - - 39 0 Büchig Rathaus 29 1 54 1 Diedelsheim Bahnhof 15 0 43 1 Dürrenbüchig Dürrenbüchig 18 0 38 0 Gölshausen Gölshausen 13 0 45 0 Neibsheim Kirche 24 0 59 1 Rinklingen Rinklingen 16 0 40 0 Ruit Ortsmitte 13 0 53 1 Sprantal Sprantal 23 1 55 1 Gemeinde Gondelsheim Gondelsheim Bahnhof 19 0 51 1 Gemeinde Kürnbach Kürnbach Ober-Tor-Platz 35 1 67 1 Gemeinde Oberderdingen Flehingen Bahnhof 22 0 53 0 Großvillars Kirche 24 1 56 1 Oberderdingen Ortsmitte/Amthof 29 1 61 1 Gemeinde Sulzfeld Sulzfeld Bahnhof 29 0 60 0 Gemeinde Zaisenhausen Zaisenhausen Bahnhof 25 0 56 0 * Reisezeiten nach EFA (Elektronische Fahrplanauskunft) als kürzeste Verbindung an schulfreien Werktagen (mo-fr) zwischen 6:00 und 8:00 Uhr zuzüglich 10 Minuten pauschal für Zugang, Abgang und Warten mit Anzahl der Umsteigevorgänge. Fettdruck: Wert liegt oberhalb des angestrebten Standards. Nahverkehrsplan 2006 __________________________________________________________________________________ Anlage 1: Verbindungsstandards 2 1.2 Reisezeiten und Umsteigehäufigkeiten von den Orten (Stadt- und Gemeindeteilen) im Mittelbereich Bruchsal zum Mittelzentrum Bruchsal (Bahnhof) zum Oberzentrum Karlsruhe (Marktplatz) Von Ort Haltestelle nach MZ Bruchsal nach OZ Karlsruhe Reisezeit* (Min.) Umsteigen (Anzahl) Reisezeit* (Min.) Umsteigen (Anzahl) Gemeinde Bad Schönborn Langenbrücken Bad Schönborn-Süd 16 0 51 1 Mingolsheim Schönborn/Kronau 19 0 43 1 Stadt Bruchsal Bruchsal Bahnhof - - 35 1 Büchenau Schule 23 0 52 2 Heidelsheim Bahnhof 19 0 50 2 Helmsheim Bahnhof 21 0 50 1 Obergrombach Kirche 25 1 46 2 Untergrombach Bahnhof 14 0 33 1 Gemeinde Forst Forst Löwen 22 0 50 2 Gemeinde Hambrücken Hambrücken Feuerwehrhaus 29 0 59 2 Gemeinde Karlsdorf-Neuthard Karlsdorf Rathaus 24 0 52 2 Neuthard Hauptstraße 28 0 55 1 * Reisezeiten nach EFA (Elektronische Fahrplanauskunft) als kürzeste Verbindung an schulfreien Werktagen (mo-fr) zwischen 6:00 und 8:00 Uhr zuzüglich 10 Minuten pauschal für Zugang, Abgang und Warten mit Anzahl der Umsteigevorgänge Fettdruck: Wert liegt oberhalb des angestrebten Standards. Fortsetzung: nächste Seite Nahverkehrsplan 2006 __________________________________________________________________________________ Anlage 1: Verbindungsstandards 3 Von Ort Haltestelle nach MZ Bruchsal nach OZ Karlsruhe Reisezeit* (Min.) Umsteigen (Anzahl) Reisezeit* (Min.) Umsteigen (Anzahl) Stadt Kraichtal Bahnbrücken Bahnhof 35 0 64 1 Gochsheim Bahnhof 32 0 61 1 Landshausen Röhrbrunnen 45 1 75 2 Menzingen Bahnhof 37 0 66 1 Münzesheim Bahnhof 27 0 56 1 Neuenbürg Raiffeisenbank 36 1 65 2 Oberacker Rathaus 35 1 65 2 Oberöwisheim Bahnhof 24 0 53 1 Unteröwisheim Bahnhof 22 0 51 1 Gemeinde Kronau Kronau Schönborn/Kronau 19 0 43 1 Gemeinde Oberhausen-Rheinhausen Oberhausen Kirchplatz 40/54 2/1 49 2 Rheinhausen Tullahalle 45/59 2/1 54 2 Stadt Östringen Eichelberg Brunnen 44 1 64 3 Odenheim Bahnhof 31 0 61 2 Östringen Mitte 34 1 60 2 Tiefenbach Rathaus 40 1 60 3 Stadt Philippsburg Huttenheim Bahnhof 28 0 42 2 Philippsburg Bahnhof 32 0 46 2 Rheinsheim Bahnhof 36 0 50 2 Gemeinde Ubstadt-Weiher Stettfeld Stettfeld 20 0 50 2 Ubstadt Ort 16 0 45 1 Weiher Ortsmitte 24 1 54 2 Zeutern Bahnhof 25 0 55 2 Stadt Waghäusel Kirrlach Altes Rathaus 42 0 52 2 Waghäusel Bahnhof 24 0 38 1 Wiesental Bahnhof 39 1 43 1 * Reisezeiten nach EFA (Elektronische Fahrplanauskunft) als kürzeste Verbindung an schulfreien Werktagen (mo-fr) zwischen 6:00 und 8:00 Uhr zuzüglich 10 Minuten pauschal für Zugang, Abgang und Warten mit Anzahl der Umsteigevorgänge Fettdruck: Wert liegt oberhalb des angestrebten Standards. Nahverkehrsplan 2006 __________________________________________________________________________________ Anlage 1: Verbindungsstandards 4 1.3 Reisezeiten und Umsteigehäufigkeiten von den Orten (Stadt- und Gemeindeteilen) im Mittelbereich Karlsruhe zum Oberzentrum Karlsruhe (Marktplatz) von Ort Haltestelle nach OZ Karlsruhe Reisezeit* (Min.) Umsteigen (Anzahl) Gemeinde Dettenheim Liedolsheim Mitte 55 1 Rußheim Mitte 61 1 Gemeinde Eggenstein-Leopoldshafen Eggenstein Bahnhof 30 0 Leopoldshafen Frankfurter Straße 36 0 Gemeinde Graben-Neudorf Graben Graben-Neudorf 31 1 Neudorf Graben-Neudorf 35 1 Gemeinde Linkenheim-Hochstetten Hochstetten Grenzstraße 43 0 Linkenheim Rathaus 41 0 Gemeinde Pfinztal Berghausen Bahnhof 29 0 Kleinsteinbach Bahnhof 35 0 Söllingen Bahnhof 32 0 Wöschbach Rathaus 37 1 Stadt Rheinstetten Forchheim Hauptstraße 30 0 Mörsch Rheinaustraße 34 1 Neuburgweier Mitte 43 1 * Reisezeiten nach EFA (Elektronische Fahrplanauskunft) als kürzeste Verbindung an schulfreien Werktagen (mo-fr) zwischen 6:00 und 8:00 Uhr zuzüglich 10 Minuten pauschal für Zugang, Abgang und Warten mit Anzahl der Umsteigevorgänge Fettdruck: Wert liegt oberhalb des angestrebten Standards. Fortsetzung: nächste Seite Nahverkehrsplan 2006 __________________________________________________________________________________ Anlage 1: Verbindungsstandards 5 von Ort Haltestelle nach OZ Karlsruhe Reisezeit* (Min.) Umsteigen (Anzahl) Stadt Stutensee Blankenloch Kirche 31 0 Friedrichstal Nord 30 1 Spöck R.-Hecht-Schule 36 1 Staffort Lutherstraße 43 2 Gemeinde Walzbachtal Jöhlingen West 28 0 Wössingen Bahnhof 31 0 Gemeinde Weingarten Weingarten Bahnhof 30 1 * Reisezeiten nach EFA (Elektronische Fahrplanauskunft) als kürzeste Verbindung an schulfreien Werktagen (mo-fr) zwischen 6:00 und 8:00 Uhr zuzüglich 10 Minuten pauschal für Zugang, Abgang und Warten mit Anzahl der Umsteigevorgänge Fettdruck: Wert liegt oberhalb des angestrebten Standards. Nahverkehrsplan 2006 __________________________________________________________________________________ Anlage 1: Verbindungsstandards 6 1.4 Reisezeiten und Umsteigehäufigkeiten von den Orten (Stadt- und Gemeindeteilen) im Mittelbereich Ettlingen zum Mittelzentrum Ettlingen (Stadt/Erbprinz) zum Oberzentrum Karlsruhe (Marktplatz) von Ort Haltestelle nach MZ Ettlingen nach OZ Karlsruhe Reisezeit* (Min.) Umsteigen (Anzahl) Reisezeit* (Min.) Umsteigen (Anzahl) Stadt Ettlingen Bruchhausen Am Sang 15 0 39 1 Ettlingen Ettlingen Stadt - - 28 0 Ettlingenweier Keltergasse 16 0 37 1 Oberweier Rathaus 24 0 43 2 Schluttenbach Rathaus 21 0 42 1 Schöllbronn Schule 21 0 45 1 Spessart Strauß 20 0 44 1 Gemeinde Karlsbad Auerbach Rathaus 33 1 51 1 Ittersbach Bahnhof 32 0 50 0 Langensteinbach Bahnhof 21 0 39 0 Mutschelbach Rathaus 35 1 39 1 Spielberg Spielberg 26 0 44 0 Gemeinde Malsch Malsch Rathaus 35 0 61 1 Sulzbach Sulzbach 28 0 47 2 Völkersbach Post 28 0 52 1 Waldprechtsweier Waldprechtsweier 34 0 47 2 Gemeinde Marxzell Burbach Speiglerstraße 42 1 61 1 Marxzell Bahnhof 23 0 42 0 Pfaffenrot Pforzheimer Straße 34 1 53 1 Schielberg Rathaus 46 1 65 1 Gemeinde Waldbronn Busenbach Bahnhof 14 0 32 0 Etzenrot Strauß 35 1 54 1 Reichenbach Bahnhof 18 0 36 0 * Reisezeiten nach EFA (Elektronische Fahrplanauskunft) als kürzeste Verbindung an schulfreien Werktagen (mo-fr) zwischen 6:00 und 8:00 Uhr zuzüglich 10 Minuten pauschal für Zugang, Abgang und Warten mit Anzahl der Umsteigevorgänge Fettdruck: Wert liegt oberhalb des angestrebten Standards. Nahverkehrsplan 2006 __________________________________________________________________________________ Anlage 1: Verbindungsstandards 7 1.5 Reisezeiten und Umsteigehäufigkeiten von den Karlsruher Stadtteilen zum Oberzentrum Karlsruhe (Marktplatz) von Stadtteil Karlsruhe Haltestelle nach OZ Karlsruhe Reisezeit* (Min.) Umsteigen (Anzahl) Beiertheim Gebhardtstraße 22 1 Bulach Grünwinkler Straße 25 1 Dammerstock Nürnberger Straße 24 1 Daxlanden Kirchplatz 32 1 Durlach Schloßplatz 25 0 Grötzingen GrötzingenRathaus 28 1 Grünwettersbach Grünwettersbach Mitte 39 1 Grünwinkel Durmersheimer Str. 29 1 Hagsfeld Hagsfeld Bahnhof 21 0 Hohenwettersbach Hohenwettersbach Mitte 35 2 Innenstadt Ost/West Marktplatz - - Knielingen Eggensteiner Straße 29 0 Mühlburg Philippstraße 24 0 Neureut Bärenweg 26 0 Nordstadt Bildungszentrum Nord 28 1 Nordweststadt Berliner Straße 32 1 Oberreut Oberreut Zentrum 28 0 Oststadt Gottesauer Platz 16 0 Palmbach Palmbach Kirche 41 1 Rintheim Rintheim 22 0 Rüppurr Tulpen-/Diakonissenstr. 24 0 * Reisezeiten nach EFA (Elektronische Fahrplanauskunft) als kürzeste Verbindung an schulfreien Werktagen (mo-fr) zwischen 6:00 und 8:00 Uhr zuzüglich 10 Minuten pauschal für Zugang, Abgang und Warten mit Anzahl der Umsteigevorgänge Fettdruck: Wert liegt oberhalb des angestrebten Standards. Fortsetzung: nächste Seite Nahverkehrsplan 2006 __________________________________________________________________________________ Anlage 1: Verbindungsstandards 8 von Stadtteil Karlsruhe Haltestelle nach OZ Karlsruhe Reisezeit* (Min.) Umsteigen (Anzahl) Stupferich Karlsbader Straße 45 1 Südstadt Werderstraße 16 0 Südweststadt Kolpingplatz 18 0 Waldstadt Waldstadt Zentrum 24 0 Weiherfeld Weiherhof 27 1 Weststadt Schillerstraße 18 0 Wolfartsweier Wolfartsweier Mitte 34 1 * Reisezeiten nach EFA (Elektronische Fahrplanauskunft) als kürzeste Verbindung an schulfreien Werktagen (mo-fr) zwischen 6:00 und 8:00 Uhr zuzüglich 10 Minuten pauschal für Zugang, Abgang und Warten mit Anzahl der Umsteigevorgänge Fettdruck: Wert liegt oberhalb des angestrebten Standards. Nahverkehrsplan 2006 __________________________________________________________________________________ Anlage 1: Verbindungsstandards 9 1.6 Reisezeiten und Umsteigehäufigkeiten von den Orten (Stadt- und Gemeindeteilen) im Mittelbereich Rastatt zum Mittelzentrum Rastatt (Pavillon) zum Oberzentrum Karlsruhe (Marktplatz) von Ort Haltestelle nach MZ Rastatt nach OZ Karlsruhe Reisezeit* (Min.) Umsteigen (Anzahl) Reisezeit* (Min.) Umsteigen (Anzahl) Gemeinde Au am Rhein Au am Rhein Diehl 38 0 48 1 Gemeinde Bietigheim Bietigheim Bahnhof 25 1 34 0 Gemeinde Durmersheim Durmersheim Bahnhof 28 1 31 0 Würmersheim Rathausplatz 40 2 42 1 Gemeinde Elchesheim-Illingen Elchesheim-Illingen Grüner Baum 29 0 64 1 Gemeinde Hügelsheim Hügelsheim Grüner Baum 29 0 72 2 Gemeinde Iffezheim Iffezheim Rennbahnstr. 20 0 62 2 Stadt Kuppenheim Kuppenheim Bahnhof 26 1 48 0 Oberndorf EKZ 38 2 61 1 Gemeinde Muggensturm Muggensturm Bahnhof 24 1 35 1 Gemeinde Ötigheim Ötigheim Bahnhof 23 1 37 0 * Reisezeiten nach EFA (Elektronische Fahrplanauskunft) als kürzeste Verbindung an schulfreien Werktagen (mo-fr) zwischen 6:00 und 8:00 Uhr zuzüglich 10 Minuten pauschal für Zugang, Abgang und Warten mit Anzahl der Umsteigevorgänge Fettdruck: Wert liegt oberhalb des angestrebten Standards. Fortsetzung: nächste Seite Nahverkehrsplan 2006 __________________________________________________________________________________ Anlage 1: Verbindungsstandards 10 von Ort Haltestelle nach MZ Rastatt nach OZ Karlsruhe Reisezeit* (Min.) Umsteigen (Anzahl) Reisezeit* (Min.) Umsteigen (Anzahl) Stadt Rastatt Niederbühl Siedlung 16 0 58 2 Ottersdorf Kirche 19 0 60 1 Plittersdorf Rathaus 20 0 60 1 Rastatt Bahnhof 37 1 Rauental Kirche 23 1 65 1 Wintersdorf Schule 23 0 63 1 Gemeinde Steinmauern Steinmauern Schule 23 0 48 1 * Reisezeiten nach EFA (Elektronische Fahrplanauskunft) als kürzeste Verbindung an schulfreien Werktagen (mo-fr) zwischen 6:00 und 8:00 Uhr zuzüglich 10 Minuten pauschal für Zugang, Abgang und Warten mit Anzahl der Umsteigevorgänge Fettdruck: Wert liegt oberhalb des angestrebten Standards. Nahverkehrsplan 2006 __________________________________________________________________________________ Anlage 1: Verbindungsstandards 11 1.7 Reisezeiten und Umsteigehäufigkeiten von den Orten (Stadt- und Gemeindeteilen) im Mittelbereich Bühl zum Mittelzentrum Bühl (Rathaus) zum Oberzentrum Karlsruhe (Marktplatz) von Ort Haltestelle nach MZ Bühl nach OZ Karlsruhe Reisezeit* (Min.) Umsteigen (Anzahl) Reisezeit* (Min.) Umsteigen (Anzahl) Stadt Bühl Altschweier Kirche 16 0 66 2 Balzhofen Kirche 20 0 74 2 Bühl Bahnhof 50 1 Eisental Rebstock 13 0 59 2 Moos Mooser Str. 26 0 78 2 Neusatz Rathaus 21 0 81 2 Oberbruch Rathaus 28 0 80 2 Vimbuch Rathaus 17 0 77 2 Weitenung Autohaus Huck 26 0 72 2 Gemeinde Bühlertal Bühlertal Post 24 0 74 2 Stadt Lichtenau Grauelsbaum Salmen 46 1 106 2 Lichtenau Schwanen 30 0 92 2 Muckenschopf Muckenschopf 46 0 108 2 Scherzheim Blume 36 0 98 2 Ulm Rathaus 28 0 90 2 Gemeinde Ottersweier Ottersweier Kirche 17 0 82 2 Gemeinde Rheinmünster Greffern Volksbank 34 0 87 1 Schwarzach Hauptstr. 32 0 90 2 Söllingen Kirche 45 0 80 2 Stollhofen Krone 42 0 83 1 * Reisezeiten nach EFA (Elektronische Fahrplanauskunft) als kürzeste Verbindung an schulfreien Werktagen (mo-fr) zwischen 6:00 und 8:00 Uhr zuzüglich 10 Minuten pauschal für Zugang, Abgang und Warten mit Anzahl der Umsteigevorgänge Fettdruck: Wert liegt oberhalb des angestrebten Standards. Nahverkehrsplan 2006 __________________________________________________________________________________ Anlage 1: Verbindungsstandards 12 1.8 Reisezeiten und Umsteigehäufigkeiten von den Orten (Stadt- und Gemeindeteilen) im Mittelbereich Gagge- nau/Gernsbach zum Mittelzentrum Gaggenau (Bahnhof) zum Oberzentrum Karlsruhe (Marktplatz) von Ort Haltestelle nach MZ Gaggenau nach OZ Karlsruhe Reisezeit* (Min.) Umsteigen (Anzahl) Reisezeit* (Min.) Umsteigen (Anzahl) Gemeinde Bischweier Bischweier Bahnhof 15 0 50 0 Gemeinde Forbach Bermersbach Rathaus 50 1 99 1 Forbach Bahnhof 36 0 82 0 Gausbach Rathaus 39 0 81 1 Langenbrand Bahnhof 32 0 78 0 Stadt Gaggenau Freiolsheim Rathaus 25 0 58 1 Gaggenau Bahnhof 57 0 Hörden Bahnhof 15 0 65 0 Michelbach Kirche 17 0 70 1 Oberweier Kirche 22 0 80 2 Ottenau Bahnhof 12 0 61 1 Bad Rotenfels Bahnhof 12 0 54 0 Selbach Unterdorf 21 0 81 2 Sulzbach Oberdorf 18 0 69 1 Stadt Gernsbach Gernsbach Bahnhof 17 0 58 1 Hilpertsau Bahnhof 24 0 70 0 Lautenbach Bürgerhaus 32 1 85 2 Obertsrot Bahnhof 23 0 69 2 Reichental Johannesplatz 35 1 81 1 Staufenberg Sparkasse 31 1 74 2 * Reisezeiten nach EFA (Elektronische Fahrplanauskunft) als kürzeste Verbindung an schulfreien Werktagen (mo-fr) zwischen 6:00 und 8:00 Uhr zuzüglich 10 Minuten pauschal für Zugang, Abgang und Warten mit Anzahl der Umsteigevorgänge Nahverkehrsplan 2006 __________________________________________________________________________________ Anlage 1: Verbindungsstandards 13 Fettdruck: Wert liegt oberhalb des angestrebten Standards. Fortsetzung: nächste Seite Nahverkehrsplan 2006 __________________________________________________________________________________ Anlage 1: Verbindungsstandards 14 von Ort Haltestelle nach MZ Gaggenau nach OZ Karlsruhe Gemeinde Loffenau Loffenau Obere Dorfstr. 34 1 80 1 Gemeinde Weisenbach Weisenbach Bahnhof 27 0 73 0 * Reisezeiten nach EFA (Elektronische Fahrplanauskunft) als kürzeste Verbindung an schulfreien Werktagen (mo-fr) zwischen 6:00 und 8:00 Uhr zuzüglich 10 Minuten pauschal für Zugang, Abgang und Warten mit Anzahl der Umsteigevorgänge Fettdruck: Wert liegt oberhalb des angestrebten Standards. Nahverkehrsplan 2006 __________________________________________________________________________________ Anlage 1: Verbindungsstandards 15 1.9 Reisezeiten und Umsteigehäufigkeiten von den Orten (Stadt- und Gemeindeteilen) im Mittelbereich Baden- Baden zum Mittelzentrum Baden-Baden (Leopoldsplatz) zum Oberzentrum Karlsruhe (Marktplatz) von Ort Haltestelle nach MZ Baden-Baden nach OZ Karlsruhe Reisezeit* (Min.) Umsteigen (Anzahl) Reisezeit* (Min.) Umsteigen (Anzahl) Stadt Baden-Baden Baden-Baden Leopoldsplatz 60 2 Ebersteinburg Kapelle 19 0 74 3 Geroldsau Schule 23 0 81 2 Haueneberstein Karlsruher Str. 23 0 52 2 Lichtental Lichtental 19 0 73 2 Neuweier Kirche 40 0 68 3 Oberbeuern Oberbeuern 24 0 80 1 Sandweier Mitte 27 0 60 1 Steinbach Schule 34 0 78 2 Varnhalt Kirche 28 0 84 2 Gemeinde Hügelsheim Hügelsheim Grüner Baum 45 0 72 2 Gemeinde Sinzheim Sinzheim Turnhalle 31 0 74 3 * Reisezeiten nach EFA (Elektronische Fahrplanauskunft) als kürzeste Verbindung an schulfreien Werktagen (mo-fr) zwischen 6:00 und 8:00 Uhr zuzüglich 10 Minuten pauschal für Zugang, Abgang und Warten mit Anzahl der Umsteigevorgänge Fettdruck: Wert liegt oberhalb des angestrebten Standards.
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Nahverkehrsplan 2006 _________________________________________________________________________________________ Anlage 2 Qualitätsanforderungen an Busse Die im KVV eingesetzten Busse müssen folgenden einheitlichen Qualitätsanforderungen entsprechen: 1. Zielbeschilderung nach § 33 BOKraft • Fahrziel und Liniennummer am Bug • Streckenverlauf und Liniennummer an der rechten Seite • Liniennummer am Heck • bei neuen Fahrzeugen kann die Zielbeschilderung durch Rollband oder Matrixanzei- ge ausgeführt sein 1. Mindestens eine einfache automatische Tür vorne und eine doppelbreite automatische Tür in der Fahrzeugmitte 2. Kinderwagen-/Rollstuhlplatz (entsprechend zwei Sitzreihen) in der Fahrzeugmitte 3. Ausreichende Gangbreite 4. Vom Fahrerplatz aus fernsteuerbare Entwerter an allen Türen 5. Zahltisch am Fahrerplatz, möglichst mit Fahrscheindrucker 6. Ansprechende und saubere Lackierung – Wird vom KVV für bestimmte Produktgruppen ein einheitliches Farbkonzept entwickelt, sind neue Fahrzeuge in dieser Ausführung zu beschaffen. Die Anpassung vorhandener Fahrzeuge ist im Einzelfall zu klären. 7. Wenn für das vorgesehene Einsatzgebiet eine Funkleitstelle vorhanden ist, so ist das Fahrzeug mit einem entsprechenden Funk auszustatten. Das Gerät ist in Abstimmung mit dem KVV durch den Konzessionär zu beschaffen. 8. In neu beschafften Fahrzeugen ist eine IBIS-Verkabelung vorzusehen. 9. Bei Einsatz auf Linien mit Beeinflussung von Signalanlagen soll die hierfür erforderliche induktive Sendeeinrichtung oder IBIS-Ausrüstung für die Ansteuerung über Funk durch den Konzessionär zur Verfügung gestellt werden. 10. Die im KVV eingesetzten Fahrzeuge sollen in sauberem und ansprechenden Zustand sein. Werden Fahrzeuge mit einem Alter von mehr als 12 Jahren eingesetzt, so bedarf dies der Zustimmung des KVV. 11. Bei der Beschaffung neuer Fahrzeuge sind grundsätzlich solche zu wählen, welche nach dem GVFG gefördert werden. 12. In den Verkehrsspitzen sowie bei Ausfall von Linienbussen können auch Reisebusse eingesetzt werden.
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Nahverkehrsplan 2006 __________________________________________________________________________________________ Anlage 3 Qualitätsanforderungen an Straßen- und Stadtbahnen 1 Die im KVV-Gebiet eingesetzten Straßen- und Stadtbahnfahrzeuge (nicht S-Bahn) müssen folgenden einheitlichen Qualitätsanforderungen entsprechen: 1 Zielbeschilderung • Fahrziel- und farbige Liniennummernanzeige an Bug und Heck • Streckenverlauf und Liniennummer an der rechten und linken Seite, je zweimal. • Innenanzeige der nächsten Haltestelle (mind. einmal) • “Perlenkette” innen in jedem Fahrzeugteil 2 Türen • Mindestens vier Automatische Türen je Einheit • Erste und zweite Tür mit Kinderwagentaster • Einstiegshöhe der Infrastruktur angepasst • Einstiegsbreite nach VDV150 • Lichte Höhe mind. 2,05 m 3 Kinderwagenplatz / Mehrzweckraum • Im vorderen Wagenteil sind Stellplätze für mindestens zwei Kinderwagen vorzusehen. • Sitzplätze für Behinderte: Mindestens 4 Sitzplätze pro Fahrzeug in Türnähe angeordnet. 4 Sitzbreite und —abstand • Einzelsitz 480 mm • Doppelsitz 940 mm • Abstand dos a dos ≥ 1650 mm • Abstand hintereinander ≥ 850 mm 5 Entwerter An jedem Einstieg ist ein fernsteuerbarer Entwerter vorzusehen 6 Zahlkasse / Fahrkartenautomat Straßen- und Stadtbahnfahrzeuge müssen mit einem Fahrkartenverkaufsautomaten ausgerüstet sein. Die Funktionalität des Fahrkartenautomaten wird vom KVV vorgegeben. Nahverkehrsplan 2006 __________________________________________________________________________________________ Anlage 3 Qualitätsanforderungen an Straßen- und Stadtbahnen 2 7 Lackierung Die Lackierung muss ansprechend und sauber sein. Wird vom KVV für bestimmte Produktgruppen ein einheitliches Farbkonzept entwickelt, sind die Fahrzeuge in dieser Ausführung zu beschaffen. Die Anpassung vorhandener Fahrzeuge ist im Einzelfall zu klären. 8 Funk Wenn für das vorgesehene Einsatzgebiet eine Funkleitstelle vorhanden ist, so ist das Fahrzeug mit einem entsprechenden Funk auszurüsten. Das Gerät ist in Abstimmung mit dem KVV vom Konzessionär zu beschaffen. 9 IBIS-Verkabelung Die Fahrzeuge müssen über eine IBIS-Verkabelung und ein IBIS-Steuergerät verfügen. 10 RBL Die Fahrzeuge müssen ITCS-tauglich sein. Die erforderliche Ausrüstung ist in Abstimmung mit dem KVV vom Konzessionär zu beschaffen. 11 IMU Bei Einsatz auf Linien mit Induktiver Meldungsübertragung soll die hierfür erforderliche induktive Sendeeinrichtung für die Ansteuerung durch den Konzessionär zur Verfügung gestellt werden. 12 Alter Die im KVV eingesetzten Fahrzeuge sollen in sauberem und ansprechendem Zustand sein. Werden Fahrzeuge mit einem Alter von mehr als 20 Jahren eingesetzt, so bedarf dies der Zustimmung des KVV.
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Nahverkehrsplan 2006Anlage4 Stand: 08.09.2006 LinienbündelKenndaten LinienbündelKenndatenLinienbündelKenndatenLinienbündelKenndaten DieDatenbeziehensichaufdenFahrplanstand2005/2006Linie Strecke Leistungsstunden Fahrzeuge Mo-Fr Mo-Fr Sa So Gesamt Fz-Typ ALT max Fahrz. S F Fahrten/a (7-8-Uhr an S) StadtverkehrBruchsal StadtverkehrBruchsalStadtverkehrBruchsalStadtverkehrBruchsal B 181 BruchsalSüdstadt-Rendezvous-Eggerten- 27,02 26,75 16,69 0,00 7.639 SL 3 Weiherberg B 182 Bruchsal-AmMantel-Rendezvous-Krankenhaus 26,75 26,75 16,95 0,00 7.603 Mini 2 B 183 BruchsalRendezvous-Augsteiner 13,26 13,26 8,36 0,00 3.766 Mini 1 B 185 BruchsalRendezvous-Heidelsheim-Helmsheim- 13,16 13,16 9,24 0,00 3.789 SL 1 Untergrombach-Büchenau-Rendezvous B 186 BruchsalRendezvous-Büchenau-Untergrom- 13,16 13,16 9,24 0,00 3.789 SL 1 bach-Helmsheim-Heidelsheim-RendezvousaktuelllängsteKonzessionslaufzeit: 08.09.2008 93,35 93,08 60,48 0,00 26.586 26.58626.58626.586 8 888 Nahverkehrsplan 2006Anlage4 Linie LinieLinieLinie Strecke StreckeStreckeStrecke Leistungsstunden LeistungsstundenLeistungsstundenLeistungsstunden Fahrzeuge FahrzeugeFahrzeugeFahrzeuge Mo-Fr Mo-Fr Sa So Gesamt Fz-Typ ALT max Fahrz. S F Fahrten/a (7-8-Uhr an S) LinienbündelMittelbereichEttlingenI LinienbündelMittelbereichEttlingenILinienbündelMittelbereichEttlingenILinienbündelMittelbereichEttlingenI B 101 Moosbronn-Freiolsheim-Völkersbach-Schöll- 42,00 37,00 26,00 25,50 13.135 SL,G-Kom 6 bronn-Ettlingen B 102 Schöllbronn-Schluttenbach-Ettlingenweier- 18,00 17,50 15,00 9,00 5.827 SL 1 Ettlingen B 106 Ettlingen-Industriegebiet-Rheinstetten 24,00 23,00 14,00 9,00 7.240 SL 3 B 109 Ettlingen-Wasen-KleinerPlom 12,50 12,50 0,00 0,00 3.125 SL 1 b 111 GästebusBadHerrenalb(nurimSommerhalbjahr) 9,00 9,00 9,00 9,00 1.629 Midi 0 b 113 OberesGaistal-B.Herrenalb-Bernbach-Moosbronn 28,00 27,00 22,00 11,00 8.794 SL 2 B 225 Mörsch-Neuburgweier 21,00 21,00 19,75 18,00 7.415 SL,Mini 1 aktuelllängsteKonzessionslaufzeit: 31.03.2012 154,50 147,00 105,75 81,50 47.164 47.16447.16447.164 14 141414 Linie Strecke Leistungsstunden Fahrzeuge Mo-Fr Mo-Fr Sa So Gesamt Fz-Typ ALT max Fahrz. S F Fahrten/a (7-8-Uhr an S) LinienbündelMittelbereichEttlingenII LinienbündelMittelbereichEttlingenIILinienbündelMittelbereichEttlingenIILinienbündelMittelbereichEttlingenII b 103 Völkersbach-Malsch(-Sulzbach) 6,00 0,00 0,00 0,00 1.110 SL 1 B 104 Ettlingen-Ettlingenweier-Oberweier-Sulzbach- 33,65 30,35 24,90 13,05 10.339 SL 3 Malsch-Waldprechtsweier B 105 Ettlingen-Erbprinz-EttlingenWest 27,75 27,00 22,00 15,50 9.022 SL 2 B 107 Durlach-Wolfartsweier-Ettlingen 22,75 22,50 11,00 1,00 6.326 SL 2 B 110 Waldprechtsweier-Malsch-Bruchhausen-Ettlingen 50,20 43,40 22,30 12,50 14.075 SL 6 B 112 Ettlingen-Neuwiesenreben-Friedhof-Ettlingen 7,00 7,00 0,00 0,00 1.750 Mini 0 aktuelllängsteKonzessionslaufzeit: 30.06.2013 147,35 130,25 80,20 42,05 42.622 42.62242.62242.622 14 141414 Nahverkehrsplan 2006Anlage4 Linie Strecke Leistungsstunden Fahrzeuge Mo-Fr Mo-Fr Sa So Gesamt Fz-Typ ALT max Fahrz. S F Fahrten/a (7-8-Uhr an S) LinienbündelPfinztal/Albtal LinienbündelPfinztal/AlbtalLinienbündelPfinztal/AlbtalLinienbündelPfinztal/Albtal B 114 Schielberg-Pfaffenrot-Marxzell-Burbach 16,00 14,30 0,00 0,00 3.890 SL 1 B 115 Busenbach-Reichenbach-Etzenrot 30,00 27,00 16,50 7,50 8.654 SL 4 B 118 Grünwettersbach-Palmbach-Mutschelbach- 12,00 0,00 0,00 0,00 2.220 SL 3 Langensteinbach B 151 Berghausen-Wöschbach 21,00 19,20 18,20 16,20 7.104 SL 3 B 152 Kleinsteinbach-Mutschelbach-Langensteinbach 31,50 28,00 0,00 0,00 7.648 SL,Mini 3 B 153 Langensteinbach-Auerbach 15,00 13,00 0,00 0,00 3.620 Mini,SL 2 B 159 Wössingen-Jöhlingen-Berghausen 2,20 0,00 0,00 0,00 407 SL 2 aktuelllängsteKonzessionslaufzeit: 31.05.2013 127,70 101,50 34,70 23,70 33.542 33.54233.54233.542 18 181818 Linie Strecke Leistungsstunden Fahrzeuge Mo-Fr Mo-Fr Sa So Gesamt Fz-Typ ALT max Fahrz. S F Fahrten/a (7-8-Uhr an S) LinienbündelHardt-Ost LinienbündelHardt-OstLinienbündelHardt-OstLinienbündelHardt-Ost B 120 Staffort-Friedrichstal 3,92 0,00 0,00 0,00 725 SL 1 B 121 Weingarten-Waldbrücke-Staffort-Blankenloch 45,58 33,25 14,82 13,82 12.237 SL,Mini 5 B 122 Büchenau-Neuthard-Spöck-Blankenloch 7,83 0,00 0,00 0,00 1.449 SL 1 B 123 Bruchsal-Karlsdorf-Neuthard-Spöck-Karlsruhe 59,00 51,32 14,30 12,83 15.806 SL 8 B 187 Helmsheim-Untergrombach-Büchenau 13,15 14,33 0,00 0,00 3.364 SL 2 B 188 Büchenau-Untergrombach-Bruchsal 7,54 0,00 0,00 0,00 1.395 SL 5 B 189 Obergrombach-Helmsheim-Heidelsheim-Bruchsal 5,03 0,00 0,00 0,00 931 SL 2 aktuelllängsteKonzessionslaufzeit: 27.09.2013 142,05 98,90 29,12 26,65 35.906 35.90635.90635.906 24 242424 Nahverkehrsplan 2006Anlage4 Linie Strecke Leistungsstunden Fahrzeuge Mo-Fr Mo-Fr Sa So Gesamt Fz-Typ ALT max Fahrz. S F Fahrten/a (7-8-Uhr an S) LinienbündelHardt-West/Nord LinienbündelHardt-West/NordLinienbündelHardt-West/NordLinienbündelHardt-West/Nord B 124 Neudorf-Graben-Hochstetten 18,91 18,70 0,00 0,00 4.714 SL,G-Kom 2 B 126 Graben-Neudorf-Wiesental-Waghäusel 8,33 0,00 0,00 0,00 1.541 SL 2 B 127 Wiesental-Philippsburg 5,86 0,00 0,00 0,00 1.084 SL 1 B 192 Philippsburg-Dettenheim-Hochstetten 38,39 38,16 18,88 16,92 11.634 SL,G-Kom 3 B 194 Rheinhausen-Oberhausen-Philippsburg 8,33 0,00 0,00 0,00 1.541 SL 1 B 195 Blankenloch-FZK-Leopoldshafen 20,85 20,85 0,00 0,00 5.213 SL 2 aktuelllängsteKonzessionslaufzeit: 21.08.2010 100,67 77,71 18,88 16,92 25.727 25.72725.72725.727 11 111111 Linie Strecke Leistungsstunden Fahrzeuge Mo-Fr Mo-Fr Sa So Gesamt Fz-Typ ALT max Fahrz. S F Fahrten/a (7-8-Uhr an S) LinienbündelLußhardt LinienbündelLußhardtLinienbündelLußhardtLinienbündelLußhardt B 125 Kirrlach-Waghäusel-Wiesental-Hambrücken-Forst- 93,71 80,80 34,80 28,03 26.177 SL,G-Kom 13 Bruchsal Mini B 128 Altlußheim-Rheinhausen-Oberhausen-Waghäusel 17,17 17,17 0,00 0,00 4.292 SL 2 B 193 Rheinsheim-Philippsburg-Waghäusel-Kirrlach 14,67 13,70 0,00 0,00 3.605 SL 3 aktuelllängsteKonzessionslaufzeit: 125,55 111,67 34,80 28,03 34.074 34.07434.07434.074 0,00 0,00 18 181818 21.08.2010 Nahverkehrsplan 2006Anlage4 Linie Strecke Leistungsstunden Fahrzeuge Mo-Fr Mo-Fr Sa So Gesamt Fz-Typ ALT max Fahrz. S F Fahrten/a (7-8-Uhr an S) LinienbündelKraichtal LinienbündelKraichtalLinienbündelKraichtalLinienbündelKraichtal B 134 Östringen-Odenheim-Tiefenbach-Eichelberg-(El- 25,19 24,39 12,12 8,99 7.448 SL 2 senz-Eppingen) B 135 Oberöwisheim-Neuenbürg 10,24 10,24 0,00 0,00 2.560 Mini 1 B 136 Münzesheim-Oberacker 10,07 10,07 0,00 0,00 2.519 Kleinbus 1 B 137 Bahnbrücken , -Bahnbrücken-Ort 10,12 10,12 0,00 0,00 2.531 Kleinbus 1 B 138 Menzingen-Landshausen 10,24 10,24 0,00 0,00 2.560 Mini 1 B 139 Landshausen-Menzingen-Münzesheim-Oberöwis- 8,82 0,00 0,00 0,00 1.632 SL 2 heim-UnteröwisheimaktuelllängsteKonzessionslaufzeit: 74,69 65,07 12,12 8,99 19.249 19.24919.24919.249 8 888 21.08.2010 Linie Strecke Leistungsstunden Fahrzeuge Mo-Fr Mo-Fr Sa So Gesamt Fz-Typ ALT max Fahrz. S F Fahrten/a (7-8-Uhr an S) LinienbündelMittelbereichBruchsal-Nord LinienbündelMittelbereichBruchsal-NordLinienbündelMittelbereichBruchsal-NordLinienbündelMittelbereichBruchsal-Nord B 131 Kronau-Weiher-Ubstadt-Bruchsal 31,71 29,23 19,48 16,04 9.797 Sl,Kleinbus 3 B 132 Östringen-Mingolsheim-Langenbrücken-Stettfeld- 31,58 32,42 12,54 9,60 9.213 SL 3 Ubstadt-Bruchsal B 133 Kronau-Mingolsheim-Östringen 10,53 0,00 0,00 0,00 1.948 SL 2 aktuelllängsteKonzessionslaufzeit: 07.07.2010 73,82 61,65 32,03 25,65 20.958 20.95820.95820.958 0,00 0,00 8 888 Linie Strecke Leistungsstunden Fahrzeuge Mo-Fr Mo-Fr Sa So Gesamt Fz-Typ ALT max Fahrz. S F Fahrten/a (7-8-Uhr an S) LinienbündelMittelbereichBretten LinienbündelMittelbereichBrettenLinienbündelMittelbereichBrettenLinienbündelMittelbereichBretten B 141 Gondelsheim-Neibsheim-Büchig-Bretten 27,49 24,77 12,56 8,82 7.912 SL 4 B 142 Dürrenbüchig-Dieselsheim 2,19 0,00 0,00 0,00 404 SL 1 B 143 (Bahnbrücken-Gochsheim-)Flehingen-Oberder- 10,37 7,88 4,57 3,45 2.888 SL 1 dingen-Großvillars B 144 Bretten-Großvillars-Oberderdingen-Kürnbach 21,52 18,23 0,00 0,00 5.166 SL 3 B 145 Flehingen-Oberderdingen-Kürnbach-Sulzfeld- 33,11 23,64 13,71 10,35 9.034 SL 3 (Zaisenhausen) B 146 Ruit-Bretten-Rinklingen-Diedelsheim-Bretten 25,02 20,27 12,74 8,97 7.181 SL 5 aktuelllängsteKonzessionslaufzeit: 31.05.2013 119,69 94,79 43,58 31,59 32.585 32.58532.58532.585 17 171717 Nahverkehrsplan 2006Anlage4 Linie Strecke Leistungsstunden Fahrzeuge Mo-Fr Mo-Fr Sa So Gesamt Fz-Typ ALT max Fahrz. S F Fahrten/a (7-8-Uhr an S) LinienbündelKarlsruheOst LinienbündelKarlsruheOstLinienbündelKarlsruheOstLinienbündelKarlsruheOst B 21 GrötzingenNord-Durlach-Stupferich 59,42 55,51 42,47 31,95 18.843 SL 70 5 B 22 DurlachTurmberg-GrötzingenBahnhof 13,25 13,25 8,25 3.758 SL 1 B 24 DurlachTurmberg-Bergwald-Hohenwettersbach- 49,19 48,59 30,66 26,27 15.517 SL 3 DurlachTurmberg B 26 DurlachTurmberg-Geigersberg 18,43 18,43 18,38 15,27 6.531 SL 1 B 27 DurlachTurmberg-Palmbach 16,43 14,85 6,12 8,78 4.871 SL,G-Kom 4 B 44 Zündhütle-Hohenwettersbach-Bergwald- 6,16 6,16 1.540 SL 1 Zündhütle B N3 DurlachTurmberg-Bergwald-Hohenwettersbach- 0,54 0,54 2,72 283 SL 0 Wolfartsweier-Stupferich-DurlachTurmberg B N4 DurlachTurmberg-Wöschbach 0,54 0,54 2,68 279 SL 0 aktuelllängsteKonzessionslaufzeit: 31.05.2014 163,96 157,87 111,28 82,27 51.622 51.62251.62251.622 15 151515 Linie Strecke Leistungsstunden Fahrzeuge Mo-Fr Mo-Fr Sa So Gesamt Fz-Typ ALT max Fahrz. S F Fahrten/a (7-8-Uhr an S) LinienbündelKarlsruheNord-Ost LinienbündelKarlsruheNord-OstLinienbündelKarlsruheNord-OstLinienbündelKarlsruheNord-Ost B 30 DurlacherTor-ElbingerStraßeWest 33,43 33,43 19,15 16,15 10.377 SL 2 B 31 WaldstadtZentrum-BahnhofDurlach 46,61 46,61 9,6 12.171 SL 4 B 32 HagsfeldFächerbad-Roßweide 27,2 27,2 16,05 15,55 8.615 SL 240 2 B 42 DurlacherTor-BahnhofDurlach 28,36 28,36 7.090 SL 60 2 aktuelllängsteKonzessionslaufzeit: 31.12.2007 135,60 135,60 44,80 31,70 26.586 26.58626.58626.586 10 101010 Nahverkehrsplan 2006Anlage4 Linie Strecke Leistungsstunden Fahrzeuge Mo-Fr Mo-Fr Sa So Gesamt Fz-Typ ALT max Fahrz. S F Fahrten/a (7-8-Uhr an S) LinienbündelKarlsruheSüd-West LinienbündelKarlsruheSüd-WestLinienbündelKarlsruheSüd-WestLinienbündelKarlsruheSüd-West B 47 Hauptbahnhof-Stupferich 54,65 53,47 42,85 34,43 18.000 SL,G-Kom 6 B 50 Hauptbahnhof-OberreutEugen-Geck-Straße 51,08 51,08 38,82 33,7 16.922 NKF 4 B 51 Albtalbahnhof-OberreutZentrum 5,54 5,54 1.385 NKF 1 B 52 Albtalbahnhof-Dammerstock 18,76 18,76 18,42 16,08 6.666 SL 1 B 53 SchloßRüppurr-Erlenweg ALT 480 B 55 Hauptbahnhof-Bannwaldallee 30,39 30,17 11,87 8,93 8.769 SL,G-Kom 5 B 62 Hauptbahnhof-Entenfang 58,5 58,5 51,8 41,9 19.978 SL 3 B N2 Hauptbahnhof-Bulach-Grünwinkel-Entenfang 0,46 0,46 2,32 241 SL 0 aktuelllängsteKonzessionslaufzeit: 03.05.2014 219,38 217,98 166,08 135,04 75.366 75.36675.36675.366 20 202020 Linie Strecke Leistungsstunden Fahrzeuge Mo-Fr Mo-Fr Sa So Gesamt Fz-Typ ALT max Fahrz. S F Fahrten/a (7-8-Uhr an S) LinienbündelKarlsruheWest LinienbündelKarlsruheWestLinienbündelKarlsruheWestLinienbündelKarlsruheWest B 60 Entenfang-Heidenstückersiedlung 20,83 20,83 5.208 SL 2 B 70 Entenfang-Heidehof 39,06 39,06 36,64 34,33 13.838 SL 2 B 71 NeureutAmZinken-Heidehof 13,13 13,13 8,37 3.734 SL 1 B 72 NeureutKirchfeld-Bärenweg 13,32 13,32 8,82 3.806 SL 1 B 73 NeureutKirchfeld-Europaplatz 33,53 33,53 32,71 26,26 11.750 G-KOM 2 B 74 August-Bebel-Straße-KnielingenRheinbergstraße 20,6 20,6 9,62 6,62 6.073 SL 2 B 75 KnielingenRheinbergstraße-Max-Dortu-Straße- 12,57 12,57 8,07 5,15 3.892 SL 1 aktuelllängsteKonzessionslaufzeit: 31.05.2014 537,15 535,53 393,54 308,01 48.301 48.30148.30148.301 14 141414 Linie Strecke Leistungsstunden Fahrzeuge Mo-Fr Mo-Fr Sa So Gesamt Fz-Typ ALT max Fahrz. S F Fahrten/a (7-8-Uhr an S) Linienbündel"Sonderlinien" Linienbündel"Sonderlinien"Linienbündel"Sonderlinien"Linienbündel"Sonderlinien" B KSC MühlburgerTor-Wildparkstadion-DurlacherTor 360 SL,G-KOM 0 B M Messeexpress:KAHbf-MesseKarlsruhe 1.100 SL,G-KOM 0 B SV SchülerverkehrGrünwinkel(Ex57) 1,27 234 SL 1 aktuelllängsteKonzessionslaufzeit: 04.09.2011 1.694 1.6941.6941.694 1 111 Nahverkehrsplan 2006Anlage4 Linie Strecke Leistungsstunden Fahrzeuge Mo-Fr Mo-Fr Sa So Gesamt Fz-Typ ALT max Fahrz. S F Fahrten/a (7-8-Uhr an S) StadtverkehrRastatt: StadtverkehrRastatt:StadtverkehrRastatt:StadtverkehrRastatt: B 231 Rastatt-Ottersdorf-Wintersdorf 28,10 28,10 18,70 5,00 8.340 SL 3 B 232 Rauental-Rastatt-Plittersdorf 29,40 29,40 12,60 0,00 8.030 SL 2 B 235 Rastatt-Waldfriedhof-Pavillon-Oberwald-Rheinau 27,75 27,30 18,90 6,30 8.313 SL 3 B 236 Rastatt-Waldfriedh.-Pavillon-Arbeitsamt-Beinle- 14,00 14,00 9,50 0,00 4.013 Mini 1 Industriegebiet B 239 Rastatt-Bahnh.-Krankenhaus-Stadtmitte-Bahnh. 13,00 13,00 10,00 0,00 3.790 Mini 0 aktuelllängsteKonzessionslaufzeit: 30.06.2011 112,25 111,80 69,70 11,30 32.486 32.48632.48632.486 9 999 StadtverkehrBühl: StadtverkehrBühl:StadtverkehrBühl:StadtverkehrBühl: B 271 Bühl-Rittersbach-Riegel-Kappelwindeck-Bühl 11,40 11,40 5,00 0,00 3.120 Midi 1 B 272 Bühl-Ottenhofen-Weitenung-Ottenhofen-Bühl 9,75 9,75 4,50 0,00 2.681 Midi 1 B 273 Bühl-Neusatz-Immenstein 12,00 12,00 6,00 0,00 3.324 Midi 1 B 274 Bühl-Eisental-Bühl 10,35 10,35 4,50 0,00 2.831 Midi 1 B 275 Bühl-Oberweier-Balzhofen-Moos-Oberbruch 10,80 10,80 5,40 0,00 2.992 Midi 1 aktuelllängsteKonzessionslaufzeit: 08.09.2012 54,30 54,30 25,40 0,00 14.947 14.94714.94714.947 5 555 StadtverkehrGaggenau: StadtverkehrGaggenau:StadtverkehrGaggenau:StadtverkehrGaggenau: B 213 StadtverkehrGaggenau * * * * * ALT 4.200 1 B 252 Gaggenau-Sulzbach * * * * * ALT 5.500 1 B 254 Gaggenau-Winkel-Oberweier * * * * * ALT 5.800 1 aktuelllängsteKonzessionslaufzeit: 15.500 3 10.08.2012 *VerkehrausschließlichalsAnruflinientaxi Nahverkehrsplan 2006Anlage4 Linie Strecke Leistungsstunden Fahrzeuge Mo-Fr Mo-Fr Sa So Gesamt Fz-Typ ALT max Fahrz. S F Fahrten/a (7-8-Uhr an S) LinienbündelMurgtal LinienbündelMurgtalLinienbündelMurgtalLinienbündelMurgtal B 240 Kuppenheim-Gaggenau 18,30 15,60 13,10 6,00 5.473 SL + 110 2 B 241 Rastatt-Kuppenheim 24,00 19,50 13,90 7,00 6.885 SL 2 B 242 Gernsbach-Reichental-Kaltenbronn 6,00 3,00 4,00 4,00 1.765 SL + 2500 1 B 244 BadHerrenalb-Loffenau-Gernsbach-Staufenberg- 52,40 49,60 34,40 30,00 16.606 SL,G-Kom + 2300 5 Baden-Baden B 247 Gernsbach-Lautenbach 6,25 * * * 1.156 SL + 4600 1 B 251 Gaggenau-Rotenfels-Bischweier-Oberweier- 6,50 0,00 0,00 0,00 1.203 SL 2 Waldprechtsweier B 252S BadRotenfels-Gaggenau-Ottenau-Sulzbach 2,75 0,00 0,00 0,00 509 SL 1 B 253 Gaggenau-Freiolsheim-Moosbronn 20,50 15,00 10,30 5,00 5.629 SL + 1300 2 B 255 Gernsbach-Weisenbach-Neudorf * * * * * ALT + 1700 1 B 259 Muggensturm-Bischweier/Rauental-Kuppenheim 6,40 0,00 0,00 0,00 1.184 SL,G-Kom 3 aktuelllängsteKonzessionslaufzeit: 14.09.2013 143,10 102,70 75,70 52,00 40.409 40.40940.40940.409 + 13.710 20 *VerkehrausschließlichalsAnruflinientaxi Nahverkehrsplan 2006Anlage4 Linie Strecke Leistungsstunden Fahrzeuge Mo-Fr Mo-Fr Sa So Gesamt Fz-Typ ALT max Fahrz. S F Fahrten/a (7-8-Uhr an S) LinienbündelNördlicherLandkreisRastatt LinienbündelNördlicherLandkreisRastattLinienbündelNördlicherLandkreisRastattLinienbündelNördlicherLandkreisRastatt B 221 Rastatt - Ötigheim * * * * * ALT + 50 0 B 222 Rastatt-Steinmauern-Elchesheim-Illingen- 66,25 57,75 * * 16.010 SL,G-Kom + 1900 5 AuamRhein-Durmersheim-Karlsruhe-Entenfang B 223 Ötigheim-Bietigheim-Durmersheim 8,10 0,60 0,00 0,00 1.538 SL 2 B 224 Steinmauern-Ötigheim 9,00 7,60 0,00 0,00 2.159 SL 1 B 226 Bietigheim-Bietigheim-Bahnhof * * * * * ALT + 50 0 aktuelllängsteKonzessionslaufzeit: 14.08.2012 83,35 65,95 0,00 0,00 19.707 19.70719.70719.707 + 1.950 8 *VerkehrausschließlichalsAnruflinientaxi Linie Strecke Leistungsstunden Fahrzeuge Mo-Fr Mo-Fr Sa So Gesamt Fz-Typ ALT max Fahrz. S F Fahrten/a (7-8-Uhr an S) LinienbündelOrtsverkehrSinzheim LinienbündelOrtsverkehrSinzheimLinienbündelOrtsverkehrSinzheimLinienbündelOrtsverkehrSinzheim B 291 Sinzheim-Kartung-Winden 9,00 0,00 0,00 0,00 1.665 SL 1 B 292 Sinzheim-Müllhofen-Weitenung-Leiberstung- 8,00 0,00 0,00 0,00 1.480 SL 1 Halberstung-Schiftung B 293 Sinzheim-Halberstung-SchiftungLeiberstung- 16,50 14,00 0,00 0,00 3.963 Mini,SL 2 Winden-Litzlung-Vormberg-SinzheimaktuelllängsteKonzessionslaufzeit: 14.09.2013 33,50 14,00 0,00 0,00 7.108 7.1087.1087.108 4 Nahverkehrsplan 2006Anlage4 Linie Strecke Leistungsstunden Fahrzeuge Mo-Fr Mo-Fr Sa So Gesamt Fz-Typ ALT max Fahrz. S F Fahrten/a (7-8-Uhr an S) LinienbündelSüdlicherLandkreisRastattI LinienbündelSüdlicherLandkreisRastattILinienbündelSüdlicherLandkreisRastattILinienbündelSüdlicherLandkreisRastattI B 234 Rastatt-Iffezheim-Baden-Airpark-Schwarzach 36,00 32,20 10,00 0,00 9.293 SL,G-KOM 2 B 267 Leiberstung-Weitenung-Bühl 2,50 0,00 0,00 0,00 463 SL 1 B 268 Bühl-Schwarzach-Lichtenau(-Freistett) 46,25 33,25 14,75 0,00 11.514 SL,G-Kom 5 aktuelllängsteKonzessionslaufzeit: 14.09.2013 84,75 65,45 24,75 0,00 21.270 21.27021.27021.270 8 Linie Strecke Leistungsstunden Fahrzeuge Mo-Fr Mo-Fr Sa So Gesamt Fz-Typ ALT max Fahrz. S F Fahrten/a (7-8-Uhr an S) LinienbündelSüdlicherLandkreisRastattII LinienbündelSüdlicherLandkreisRastattIILinienbündelSüdlicherLandkreisRastattIILinienbündelSüdlicherLandkreisRastattII B 245 Baden-Baden-Schwarzwaldhochstr.-Mummelsee 15,60 15,60 28,80 28,80 7.212 SL,G-Kom 0 B 246 Forbach-Raumünzach-Hundsbach 19,20 16,80 12,00 12,00 6.024 Mini,SL 1 B 248 Forbach-Bermersbach-Langenbrand 9,60 9,40 * * 2.387 SL + 1200 1 B 262 Bühl-Steinbach-Sinzheim-Baden-Baden 12,00 0,00 0,00 0,00 2.220 SL 3 B 263 Bühl-Bühlertal-Sand-Herrenwies-Forbach 21,00 15,00 13,00 12,00 6.294 SL 2 B 264 Bühl-Ottersweier-Neusatz-Bühlertal-Bühl 24,00 14,50 7,00 6,00 6.127 SL 4 B 265 Bühl-Ottersweier-Haft-Lauf 6,30 5,25 2,45 0,00 1.639 SL 0 B 266 Bühl-Ottersweier-Unzhurst 9,60 5,60 3,60 0,00 2.334 SL 1 aktuelllängsteKonzessionslaufzeit: 14.09.2013 117,30 82,15 66,85 58,80 34.237 34.23734.23734.237 12 Nahverkehrsplan 2006Anlage4 Linie Strecke Mo-Fr Mo-Fr Sa So Gesamt Fz-Typ ALT max Fahrz. S F Fahrten/a (7-8-Uhr an S) LinienbündelBaden-Baden LinienbündelBaden-BadenLinienbündelBaden-BadenLinienbündelBaden-Baden B 204 Malschbach-Brahmsplatz-Stadtmitte-Merkurwald 12,53 11,87 11,04 9,47 4.263 SL,ALT 750 2 B 205 Merkurwald-Stadtmitte-Bad.-B.Bhf.(-Airpark) 12,81 12,26 10,02 9,28 4.274 SL,ALT 235 4 B 206 Augustaplatz-Stadtklinik-Balg 18,77 18,57 16,09 11,56 6.254 SL,ALT 475 2 B 207 Lichtental-Leopoldsplatz-ObereBreite-Sinzheim 15,85 13,22 7,45 1,80 4.304 SL,G-Kom,ALT 110 4 B 208 Herrengut-Friesenberg-Birkenbuckel 9,62 9,62 4,95 0 2.672 Midi 0 B 214 Bühl-Baden-Baden-Gaggenau 39,38 35,65 28,85 23,18 12.574 SL,ALT 1.850 5 B 215 Augustaplatz-AltesSchloss 0 0 0 1,13 69 SL 0 B 216 Neuweier-Baden-BadenBahnhof-Haueneberstein 57,32 52,20 41,40 21,60 17.550 SL,ALT 3.820 8 B 217 Augustaplatz-RoteLache-Scherrhof 2,20 2,20 0 3,65 773 SL 0 B 218 Baden-BadenBahnhof-Sandweier(-Iffezheim) 9,80 8,70 5,22 3,91 2.899 SL,G-Kom 4 B 219 Augustaplatz - Fremersberg 0 0 0 0,97 59 SL 0 B 243 Kuppenheim-Baden-Baden 22,70 19,90 13,50 6,00 6.588 SL 2 aktuelllängsteKonzessionslaufzeit: 09.06.2012 287,51 267,57 220,95 164,28 92.534 92.53492.53492.534 41 LinienbündelBaden-Baden/LandkreisRastatt LinienbündelBaden-Baden/LandkreisRastattLinienbündelBaden-Baden/LandkreisRastattLinienbündelBaden-Baden/LandkreisRastatt B 205 (Merkurwald-)Bad.-B.Bhf.-Airpark 14,44 13,82 0 0 3.570 SL,G-Kom 3 B 212 Baden-BadenBahnhof-Sandweier-Rastatt 14,43 14,15 9,53 5,20 4.421 SL,G-Kom,ALT 900 3 B 218 (Baden-BadenBahnhof-)Sandweier-Iffezheim 4,58 4,01 2,45 1,84 1.352 SL,G-Kom 3 B 261 Neuweier-Steinbach-Weitenung-Sinzheim 14,00 14,00 7,00 0,00 3.878 SL 1 aktuelllängsteKonzessionslaufzeit: 02.09.2011 47,45 45,98 18,98 7,04 13.221 13.22113.22113.221 10 101010 B 201 Oberbeuern-Lichtental-Stadtmitte-Schweigrother-platz-Baden-BadenBahnhof 86,53 83,38 10 Leistungsstunden Fahrzeuge 82,43 71,73 30.255 SL,G-Kom
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Extrahierter Text
Nahverkehrsplan2006 LandkreisKarlsruhe StadtKarlsruhe LandkreisRastatt StadtBaden-Baden Nahverkehrsplan2006 Inhaltsverzeichnis InhaltsverzeichnisInhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Gliederung GliederungGliederung Gliederung Se SeSe Sei ii ite tete te Vorbemerkung 1 1 Einführung 1 1.1 DerKarlsruherVerkehrsverbund 1 1.2 NahverkehrsplanundNahverkehrsentwicklungsplan 2 2 Rahmenbedingungen 4 2.1 RaumordnerischeGrundlagen 4 2.2 DemographischeBedingungen4 2.3 RechtlicheBedingungen8 2.4 FinanzielleBedingungen9 3 BilanzierungdesNahverkehrsplans1998 14 4 Anforderungsprofil18 4.1 KategorisierungdesÖPNV-Netzes 18 4.2 Bedienungsstandards 20 4.3 Nachfragestandards 21 4.4 Erschließungsstandards 22 4.5 Verbindungsstandards 23 4.6 StandardsfürHaltestellenundVerknüpfungspunkte 23 4.7 StandardsfürFahrgastinformation 27 4.8 StandardsfürFahrzeuge28 4.9 AnforderungendurchdasBehindertengleichstellungsgesetz 28 4.10 Bewertung 29 5 Angebotskonzeption 31 5.1 LandkreisKarlsruhe 33 5.2 StadtKarlsruhe 36 5.3 LandkreisRastatt 39 5.4 StadtBaden-Baden40 6 Linienbündel42 6.1 LandkreisKarlsruhe 44 6.1.1 Wettbewerb44 6.1.2 Linienbündelung 44 6.2 StadtKarlsruhe 50 6.3 LandkreisRastatt 52 6.4 StadtBaden-Baden55 Nahverkehrsplan2006 AbbildungenSeite Abb.1PrognosederBevölkerungsentwicklunginderRegionMittlerer Oberrhein4 Abb.2DurchschnittsalterderBevölkerung5 Abb.3VerkaufsentwicklungSchülermonatskarteundScoolCard 1996/7bis2004/56 Abb.4EntwicklungderAltersgruppederSchülerabKlasse56 Abb.5FahrgastentwicklungimKVV1995bis200510 Abb.6FahrgeldeinnahmenimKVV1995bis200510 Abb.7TarifwabenplanmitÜbergangsbereichen15 Tabellen Tabelle1 RealisierungvonwesentlichenNahverkehrsprojekten17 Tabelle2 MindestanzahlvonFahrteninAbhängigkeitvon derSiedlungsgröße20 Tabelle3 Mindest-TaktzeiteninAbhängigkeitvonderNetzkategorie21 Tabelle4 EinzugsbereichevonHaltestelleninAbhängigkeit vomVerkehrssystem22 Tabelle5 AusstattungsstandardsvonHaltestellen25 Anlagen Anlage1 Verbindungsstandards Anlage2 QualitätsanforderungenanBusse Anlage3 QualitätsanforderungenanStraßen-undStadtbahnen Anlage4 LinienbündelKenndaten Nahverkehrsplan2006 AST Anrufsammeltaxi,inGermersheimRuftaxi AVG Albtal-Verkehrs-GesellschaftmbH BBL Baden-Baden-Linie BGG Behindertengleichstellungsgesetz BOKraftVerordnungüberdenBetriebvonKraffahrunternehmenim Personenverkehr BoStrab VerordnungüberdenBauundBetriebderStraßenbahnen B+R BikeandRide DB DeutscheBahn DBAGDeutscheBahnAktiengesellschaft DBSt&S DeutscheBahnStationundServiceAG EBO Eisenbahn-Bau-undBetriebsordnung FAG Finanzausgleichsgesetz GVFGGemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz HVZ Hauptverkehrszeit KVV KarlsruherVerkehrsverbund NVBWNahverkehrsgesellschaftBaden-Württemberg NVP Nahverkehrsplan NVEPNahverkehrsentwicklungsplan ÖPNVÖffentlicherPersonennahverkehr ÖPNVG ÖPNV-Gesetz PBefGPersonenbeförderungsgesetz P+R ParkandRide RVS RegionalbusverkehrSüdwestGmbH SchwbG Schwerbehindertengesetz SGB Sozialgesetzbuch SPNV Schienenpersonennahverkehr VDV VerbandDeutscherVerkehrsunternehmen VU Verkehrsunternehmen ZOB ZentralerOmnibusbahnhof
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Extrahierter Text
Nahverkehrsplan 2006 1 _________________________________________________________________________________ Vorbemerkung VorbemerkungVorbemerkung Vorbemerkung DasInstrumentNahverkehrsplanstelltdiewesentlicheplanerischeGrundlage derAufgabenträgerfürdieAusgestaltungundEntwicklungdesöffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) dar. Mit der Umsetzung der Ziele und Maß- nahmendeserstenNahverkehrsplans(1998)wurdeimKVVbereitseinesehr guteQualitätdesÖPNVerreicht. AchtJahrenachdemerstenNVPisteserforderlich,dieplanerischenundkon- zeptionellenZielefürdieweitereAusgestaltungdesÖPNVindennächsten Jahrenneufestzulegen. DabeistehendieAbsicherungdesErreichten,dieweitereVerbesserungvon Fahrgastinformation, die Barrierefreiheit beim Zugang zum ÖPNV und die SchaffungwettbewerbsfähigerStrukturenimVordergrund. 1 11 1 Einführung EinführungEinführung Einführung 1.1 DerKarlsruherVerkehrsverbund Der1994gegründeteKarlsruherVerkehrsverbundKVVmitseinenvierbaden- württembergischenunddreirheinland-pfälzischenGesellschafternnimmtvor allem Aufgaben der Verkehrsplanung, der Abstimmungdes verkehrlichen undbetrieblichenLeistungsangebotessowiedesVertriebssystems,derErstel- lung und Weiterentwicklung eines Gemeinschaftstarifs (Verbundtarif), des MarketingsundderAufteilungvonEinnahmenwahr. Als„Regieebene“bündeltderalsKommunalverbundorganisierteKVVdieIn- teressen und verkehrlichen Anforderungen der Gesellschafter, die zugleich AufgabenträgergemäßÖPNVGsind. Dazu schließt er mit den Verkehrsunternehmen Vereinbarungen über LeistungsumfangundQualitätdesVerkehrsangebotssowiedieZuscheidung derFahrgelderlöseab. SeitGründungdesKVVkonntedasFahrplanangebotgemäßdenZielender Aufgabenträger und in enger Zusammenarbeit mit denVerkehrsunterneh- mendeutlichausgeweitetwerden.DerErfolgzeigtsichinstetiggestiegenen FahrgastzahlenundüberdurchschnittlichgewachsenenFahrgeldeinnahmen. Nahverkehrsplan 2006 2 _________________________________________________________________________________ 1.2 NahverkehrsplanundNahverkehrsentwicklungsplan DieindenvergangenenJahrenerreichteÖPNV-QualitätsollfürdieFahrgäste gesichertundbeiBedarfweiterverbessertundausgebautwerden.Dazuistes erforderlich, dass Verbund und Aufgabenträger die Ziele der Nahverkehrs- entwicklunggemeinsamfestlegen. Dies geschieht in den Nahverkehrsplänen der ÖPNV -Aufgabenträger, die denRahmenderNahverkehrsentwicklungfürdienächstenJahreabstecken. AufderGrundlagedernovelliertenÖPNV-GesetzgebungnachderRegionali- sierungdesÖPNV1996konntederersteNahverkehrsplangemäß§11ÖPNV- GesetzBaden-Württemberg1998verabschiedetwerden. Für die rheinland-pfälzischen Gesellschafter des KVV - Landkreis Germers- heim,LandkreisSüdlicheWeinstraßeundStadtLandau-wurdenbereitsim Jahr 2005 neue Nahverkehrspläne aufgestellt und verabschiedet. Der hier vorgelegte Nahverkehrsplan ist der neue gemeinsameNahverkehrsplan für die baden-württembergischen Gesellschafter des KVV - Stadt Karlsruhe, StadtBaden-Baden,LandkreisKarlsruheundLandkreisRastatt. ErgänzendzumverbindlichenNahverkehrsplansiehtdasRegionalisierungsge- setzBaden-Württembergvor,dasseinNahverkehrsentwicklungsplan(NVEP) aufgestelltwerdensoll,derdiemittelfristigenÖPNV-Zieleaufzeigtundeinen Zeithorizontvon10bis15Jahrenumfasst. Der KVV hat diesen NVEP für die baden-württembergischen Gesellschafter desKVVerstellt.VerabschiedetwurdederNVEPvomGemeinderatderStadt Baden-Badenam2.April2001,vomKreistagdesLandkreisesKarlsruheam26. April2001,vomKreistagdesLandkreisesRastattam14.Mai2002,undvom GemeinderatderStadtKarlsruheam19.Januar2003. ImallgemeinenTeildesNVEPsindinersterLiniedieAnforderungsprofilein BezugaufBedienungundErschließung,fürInfrastruktureinrichtungenund Fahrgastinformation sowie die langfristigen Entwicklungen im Tarif- und Marketingbereichdargelegt.IndemfürdenjeweiligenAufgabenträgerspe- zifischenTeilsindvorallemmittelfristigeÖPNV-Projekteaufgeführtundun- tereinanderineinerPrioritätenfolgegeordnet. DerNVEPselbstentwickeltkeinerechtsverbindlicheWirkung.Diesekommt alleindemNahverkehrsplan(NVP)zu. MitdemhiervorgelegtengemeinsamenNahverkehrsplanwollendieAufga- benträger • die im Nahverkehrsentwicklungsplan formulierten Nahverkehrsstan- dardsverbindlichfestlegen, • den sich verändernden rechtlichen, demographischenund ökonomi- schenRahmenbedingungenRechnungtragen, Nahverkehrsplan 2006 3 _________________________________________________________________________________ • Maßnahmen zur Sicherung und weiteren Verbesserung des ÖPNV- Konzeptes auf der Basis des Karlsruher Modells mitder engen Ver- knüpfungvonBusundBahnaufdenWegbringen, • wettbewerbsfähigeStrukturenschaffen. DieAufgabenträgerStadtKarlsruhe,StadtBaden-Baden,LandkreisKarlsruhe undLandkreisRastatthabenimJahr2005beschlossen,denNahverkehrsplan fortzuschreiben.SiehabendenKVVbeauftragt,dengemeinsamenNahver- kehrsplan2006zuerstellen. Nahverkehrsplan 2006 4 _________________________________________________________________________________ 2 22 2 Rahmenbedin RahmenbedinRahmenbedin Rahmenbedingungen gungengungen gungen 2.1 RaumordnerischeGrundlagen Derbaden-württembergischeTeildesKVV-Gebietesgehörtzudenwirtschaft- lich starken Regionen Deutschlands bei gleichzeitig im bundesweiten Ver- gleichniedrigenArbeitslosenzahlen.EinehoheBevölkerungsdichteundeine sehrgutausgebaute(Verkehrs-)Infrastrukturerleichternes,einenattraktiven ÖPNVinallenStädtenundGemeindenanzubieten.Dabeiorientiertsichdas SchienennetzalsRückgratdesÖPNVandenLandesentwicklungsachsen.Die VerknüpfungvonZentrenunterschiedlicherBedeutungwirdüberdasÖPNV- NetzmitdenTeilnetzenRegionalesGrundnetz1.und2.OrdnungsowieStäd- tischesGrundnetzsichergestellt.Darüberhinausverbindendasregionaleund dasstädtischeErgänzungsnetzGemeindenundGemeindeteilemiteinander.( DieHerleitungundAusprägungdeskategorisiertenÖPNV-Netzesfindetsich ausführlichimNahverkehrsentwicklungsplan(NVEPAnlage2undKartenA1.1 undA1.2).AufeinenerneutenAbdruckandieserStellewirddaherverzich- tet). 2.2 DemographischeBedingungen DieQualitätdesÖPNV-AngeboteswirdentscheidendvonderSiedlungsstruk- tur,derBevölkerungsdichteundderBevölkerungsstrukturbeeinflusst.Ent- sprechenddemLandestrendistaufderGrundlagederaktuellenregionalisier- ten Bevölkerungsvorausrechnung des Statistischen Landesamtes davon aus- zugehen,dassdieRegionMittlererOberrheinauchweiterhinWachstumsre- gionbleibtunddaherbis2010/2020vonsteigendenBevölkerungszahlenaus- zugehenist,dieinsgesamtsogarleichtüberdemLandesdurchschnittliegen. Bevölkerungsentwicklung absolut 0 200.000 400.000 600.000 800.000 1.000.000 1.200.000 31.12.20042010 *2020 * Landkreis Rastatt Landkreis Karlsruhe Stadtkreis Karlsruhe Stadtkreis Baden-Baden Bevölkerungsentwicklung relativ 0,98 1,00 1,02 1,04 1,06 1,08 1,10 31.12.20042010 *2020 * Stadtkreis Baden-Baden Stadtkreis Karlsruhe Landkreis Karlsruhe Landkreis Rastatt Abbildung1:PrognostischeBevölkerungsentwicklunginderRegionMittlererOberrhein Quelle:StatistischesLandesamtB.W. Vorbehaltlich eines anhaltenden Wanderungsgewinns in ähnlicher Größen- ordnungwiebisheristinsgesamtdavonauszugehen,dassbis2025nichtmit einemdeutlichenBevölkerungsrückgangzurechnenist.Zuberücksichtigen Nahverkehrsplan 2006 5 _________________________________________________________________________________ isthierbeiallerdings,dasssichdieBevölkerungsentwicklung-kleinräumigbe- trachtet-unterschiedlichentwickelnwird. DiesefürdieÖPNV-NachfragepositiveEntwicklungwirdrelativiertdurchdie gleichzeitigzubeobachtendeÄnderungderBevölkerungsstruktur.Dabeisind zweiTendenzenbesonderswichtig: WachsenderAnteilderälterenBevölkerung WachsenderAnteilderälterenBevölkerungWachsenderAnteilderälterenBevölkerung WachsenderAnteilderälterenBevölkerung DieBevölkerunginsgesamtaltert.DamitwächstderAnteilderer,dienicht mehramErwerbslebenteilnehmen.DieseGruppehateineheraufFreizeitak- tivitätenausgerichtetesInteresseamÖPNV.Dieslässtsichbereitsheutean denBedürfnissenderInhabervon„Seniorenkarten“(Karteab60)beobach- ten.InnerhalbdernächstenJahrewirdsichdieserTrendverstärken. 36 40 44 48 52 199520042020 Alter Landkreis Rastatt Landkreis Karlsruhe Stadtkreis Karlsruhe Stadtkreis Baden-Baden Abbildung2:DurchschnittsalterderBevölkerung Quelle:StatistischesLandesamtB.W. Unabhängig hiervon ist derzeit allerdings noch nicht vollständig absehbar, inwiefernsichdiealtersspezifischeMobilitätsstrukturentwickelnwird.Beiei- nerkünftiggleichbleibendenMobilitätsstrukturwürdedieVerkehrsnachfrage zurückgehen.UnterderAnnahmederTendenzeinerkünftigsteigendenMo- bilität der Senioren könnte dagegen sogar mit einer steigenden Verkehrs- nachfragegerechnetwerden.DietatsächlicheEntwicklungmusskontinuier- lichbeobachtetwerdenundderÖPNVmussdieaktuellenTendenzenbeider PlanungvonVerkehrsangebotenberücksichtigen. Nahverkehrsplan 2006 6 _________________________________________________________________________________ SinkenderAnteilderjüngerenBevölkerung SinkenderAnteilderjüngerenBevölkerungSinkenderAnteilderjüngerenBevölkerung SinkenderAnteilderjüngerenBevölkerung DieZahlderKinderunddamitderSchülerwirdindernächstenDekadedeut- lich zurückgehen. Entgegen dem allgemeinen Trend haben die Zahlen der Schüler,diefürdenSchulwegdenÖPNVbenutzen,imKVVauchindenletz- tenJahrenimmernochzugenommen,vorallemdurcheineweiterhinstei- gende Quote von Schülern, die weiterführende Schulen besuchen. Es wird angenommen,dassdiegroßeZahldieserSchülerauchindennächstenJahren nochstabilbleibt.AbdemJahr2012könnteallerdingsauchhiereindeutlich spürbarerRückgangzuverzeichnensein,zumalzuberücksichtigenist,dass zum Ende des Schuljahres 2011/12 zwei Abiturientenjahrgänge gleichzeitig die Gymnasien verlassen, wenn sich die flächendeckende Einführung des achtzügigenGymnasiumsvollauswirkt. 0 100.000 200.000 300.000 400.000 500.000 600.000 700.000 800.000 900.000 96/9797/9898/9999/0000/0101/0202/0303/0404/05 Schuljahr Gültigkeitsmonate A-Karte (Monate) ScoolCard (Monate) Abbildung3:VerkaufsentwicklungSchülermonatskarteundScoolCard1996/7bis2004/5 0 10.000 20.000 30.000 40.000 50.000 60.000 S t adtkreis Ba d e n-B ad e n S t adtkreis Karl sruh e Landkre is R ast at t Landkre is K arlsruhe 31.12.2004 2010 2020 Abbildung4:EntwicklungderAltersgruppederSchülerabKlasse5 Nahverkehrsplan 2006 7 _________________________________________________________________________________ Quelle:StatistischesLandesamtB.W. In Verbindung mit dem G-8 Abitur wird der Nachmittagsunterricht zuneh- men. Damit werdenneue Anforderungen an den ÖPNV gestellt, weil nen- nenswerteSchülerströmenichtmehrnurnachder6.sondernauchnach8. und10.Schulstundezuerwartensind.Dieslässtsichbereitsheutebeobach- ten.InderKonsequenzbedeutetdies,dasseinhoherbzw.nochwachsender AnteilvonSchülerkursenerhaltenbleibenmussbeigleichzeitigdeutlichsin- kendenFahrgeldeinnahmen. Der ÖPNV wird durch die demographische Entwicklungund durch die sich darausergebendenKundenpotentialverschiebungen,aberauchaufgrundder raumstrukturellen Auswirkungen – die derzeit noch nicht in ihrem vollen Ausmaßprognostizierbarsind–voreinegroßeAufgabegestellt.DieGesamt- entwicklungderdemographischenEntwicklungmussdaherauchvonSeiten des ÖPNV kontinuierlich beobachtet und analysiert sowie notwendige Pla- nungsstrategien erarbeitet werden. Diese Strategien müssen laufend über- prüftundanaktuelleTrendsflexibelangepasstwerden.DieserProzessmuss vonSeitendesÖPNVinengerAbstimmungmitdenAufgabenträgernerfol- gen,dageradeindenStadt-undLandkreisenindennächstenJahreninter- disziplinäre Handlungskonzepte einer strategischenAnpassungspolitik für denUmgangmitdenFolgendesdemographischenWandelserarbeitetwer- den. DieThematikdesdemographischenWandels DieThematikdesdemographischenWandelsDieThematikdesdemographischenWandels DieThematikdesdemographischenWandelsunddersichdarause unddersichdarauseunddersichdarause unddersichdarauser- r-r- r- gebendenstrukturellenVeränderungenfürdenÖPNVsollendaherim gebendenstrukturellenVeränderungenfürdenÖPNVsollendaherimgebendenstrukturellenVeränderungenfürdenÖPNVsollendaherim gebendenstrukturellenVeränderungenfürdenÖPNVsollendaherim RahmeneinerzubildendenArbeitsgruppeko RahmeneinerzubildendenArbeitsgruppekoRahmeneinerzubildendenArbeitsgruppeko RahmeneinerzubildendenArbeitsgruppekon nn ntinuierlichbeleuchtet tinuierlichbeleuchtettinuierlichbeleuchtet tinuierlichbeleuchtet undentspr undentsprundentspr undentspre ee echendeHandlungskonzepteerarbeitetwerden.DerKern chendeHandlungskonzepteerarbeitetwerden.DerKernchendeHandlungskonzepteerarbeitetwerden.DerKern chendeHandlungskonzepteerarbeitetwerden.DerKern derArbeitsgruppesollsichausMitar derArbeitsgruppesollsichausMitarderArbeitsgruppesollsichausMitar derArbeitsgruppesollsichausMitarbeiterndesKVVundderAufg beiterndesKVVundderAufgbeiterndesKVVundderAufg beiterndesKVVundderAufga- a-a- a- benträgerzusammensetzen.Projektspezifischkönnenzusätzlicheb benträgerzusammensetzen.Projektspezifischkönnenzusätzlichebbenträgerzusammensetzen.Projektspezifischkönnenzusätzlicheb benträgerzusammensetzen.Projektspezifischkönnenzusätzlichebe- e-e- e- ratende Fachleute hinzugezogen werden (z.B. aus dem Fachbereich ratende Fachleute hinzugezogen werden (z.B. aus dem Fachbereichratende Fachleute hinzugezogen werden (z.B. aus dem Fachbereich ratende Fachleute hinzugezogen werden (z.B. aus dem Fachbereich derRegiona derRegionaderRegiona derRegional ll lplanung). planung).planung). planung). Nahverkehrsplan 2006 8 _________________________________________________________________________________ 2.3 RechtlicheBedingungen MitderRegionalisierungdesÖPNVund denentsprechendengesetzlichenRege- lungenistderRechtsrahmenfürdenÖPNVnochnichtabschließendfestgelegt.Es istzuerwarten,dassinnerhalbderGeltungsdauerdiesesNahverkehrsplansaufeu- ropäischer Ebene Regelungen getroffen werden, die den ÖPNV stärker für den Wettbewerböffnen. EinersterSchrittindieseRichtungwarbereitsmitderRegionalisierungdesÖPNV getan worden. Damit sollten prinzipiell die Kostenbegrenzt bzw. bei gleichem MitteleinsatzmehrLeistungenfinanziertundbessereQualitätfürdieFahrgästeer- reichtwerden. VoraussetzungfürmehrWettbewerbistdieÖffnungdesMarktesimGeltungsbe- reichdesPersonenbeförderungsgesetzes(PBefG).DasderzeitgeltendeGenehmi- gungsrechtbeinhaltetbereitsdenWettbewerbumLiniengenehmigungenundhat damitbereitseinegewisseMarktöffnung.DiesewurdedurchdieTrennungin„ei- genwirtschaftliche“und„gemeinwirtschaftliche“Verkehre(§§13und13aPBefG) mitderReformdesPBefGverstärkt.Diesbedeutet,dasseineGenehmigunggemäß §13a(füreinengemeinwirtschaftlichenVerkehr)nurandenUnternehmerverge- benwerdendarf,derdiegeringstenKostenfürdieAllgemeinheitverursacht.Gro- ßepraktischeBedeutunghatdieseRegelungbislangallerdingsnichtentfaltet.Der beiweitemgrößteTeilderGenehmigungenimBus-undTrambereichwirdnach wievorfüreigenwirtschaftlicheVerkehreerteilt. DerEuropäischeGerichtshof(EuGH)hatinseinerEntscheidungvom24.07.2003vier KriterienalsVoraussetzungenfürdieGewährungöffentlicherMittel(Zuschüsse) zurFinanzierungdesÖPNVaufgestellt: • DasbegünstigteUnternehmenmusstatsächlichmitderErfüllunggemein- wirtschaftlicher Verpflichtungen betraut sein und diese Verpflichtungen müssen(ineinemVerkehrsvertrag)klardefiniertsein. • DieParameterzurBerechnungdesAusgleichsmüssenzuvorklarundtrans- parentaufgestelltsein. • DerAusgleichdarfnichtüberdashinausgehen,waserforderlichist,umdie KostenderVerkehrsleistungenunterBerücksichtigungeinesangemessenen Gewinnsganzoderteilweisezudecken. • DieHöhedesAusgleichsmusssichandenKostenorientieren,dieeindurch- schnittliches,gutgeführtesVerkehrsunternehmenzutragenhat. Diesen Kriterien müssen die Verkehrsverträge, die die Aufgabenträger mit den Verkehrunternehmen abschließen, entsprechen und gegebenenfalls angepasst werden. Nahverkehrsplan 2006 9 _________________________________________________________________________________ Rechtssicherheit in der Frage der Genehmigungsverfahren soll eine Verordnung derEUbringen.DerEU-Verkehrsministerrathatam9.Juni2006einepolitische EinigungüberdenvonderKommissionvorgelegtendrittenVerordnungsentwurf fürPersonenverkehrsdiensteaufSchieneundStraßeerreicht. Esistdavonauszugehen,dassdieVerordnunginnerhalbderGeltungsdauerdieses NahverkehrsplansverabschiedetwirdundinKrafttritt.Auchnachdererforderli- chenUmsetzungderVerordnunginnationalesRechtistfürAltverträgenocheine mehrjährigeÜbergangszeitvorgesehen. FürdieAufgabenträgerunddieVerkehrsunternehmenbestehtdaherHandlungs- bedarf,sichfrühzeitigaufdenWettbewerbimBereichderVerkehreeinzustellen, diedemPBefGunterliegen(TramundBusverkehre). FürdieStädteKarlsruheundBaden-BadensowiedieLandkreiseKarlsruheundRa- stattwerdendaherinKapitel6LinienbündelalsGrundlagevonGenehmigungsver- fahrendefiniert. NochnichtüberalloptimalistdieAusgestaltungdesÖPNVfürFahrgästeundFahr- gastgruppen, die aus verschiedenen Gründen mobilitätseingeschränkt sind. Der Bund hat daher 2002 das Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) verabschiedet. Mit diesem Rahmengesetz wird u.a. angestrebt, die Zugangsbedingungen zum ÖPNVsozugestalten,dassmobilitätseingeschränktePersonenBusseundBahnen barrierefreinutzenkönnen.DazuzählennebenMaßnahmenandenFahrzeugen auchbaulicheVerbesserungenanHaltepunktenundHaltestellen. ImKapitel4werdendaherMaßnahmenindasAnforderungsprofilübernommen, diesichausdemBehindertengleichstellungsgesetzableiten. 2.4 FinanzielleBedingungen EinNahverkehrsangebot,dasdenAnsprücheneinesintegriertenGesamtverkehrs- konzeptesunddenBedürfnissenderFahrgästegerechtwird,kannderzeitnicht kostendeckendbetriebenwerden.FahrgeldeinnahmenundgesetzlicheAusgleichs- leistungenohneZuschüsseDritterreichenaufdenmeistenLiniennichtaus,umdie erforderlichenBetriebsaufwendungenabzudecken.InjedemEinzelfallisteinedif- ferenzierteBetrachtungerforderlich. Voraussetzung für die Sicherstellung einer angemessenen ÖPNV-Bedienung ist deshalbnebeneinemgutenManagementeineentsprechendefinanzielleAusstat- tungdesÖPNV.DiewichtigstenFinanzierungsquellensind: • Fahrgeldeinnahmen FahrgeldeinnahmenFahrgeldeinnahmen Fahrgeldeinnahmen Grundsätzlich korrelieren die Fahrgeldeinnahmen mit der Zahl der Beförde- rungsfälle.BeidekonntenseitGründungdesKVVimJahr1994kontinuierlich Nahverkehrsplan 2006 10 _________________________________________________________________________________ gesteigertwerden.ImJahr2005wurden163,2Mio.Fahrgästebefördert,wobei zu berücksichtigen ist, dass es sich dabei um sogenannte „Verbundbeförde- rungsfälle“ handelt, d.h. Umsteiger zwischen verschiedenen Verkehrsmitteln und–unternehmenwerdennureinmalberechnet.DieTarifeinnahmenbetru- genverbundweitca.94,1Mio.€.DieTarifpolitikwirdimAufsichtsratdesKVV bestimmt.DieBeförderungstarifewerdenjährlichdenallgemeinenKostenstei- gerungenangepasst. Die bisherige Strategie des KVV, über ein gutes Verkehrsangebot und einen attraktiven Tarif die Fahrgastzahlen zu steigern und dadurch auch zu Fahr- geldmehreinnahmenzukommen,hatsichbewährtundsollfortgeführtwer den.EskannjedochnachallenvorliegendenErfahrungennichtdavonausge- gangenwerden,dassdiemiteinerAusweitungdesAngebotserzieltenFahr geldmehreinnahmenausreichen,umSprungkostendurchzusätzlichbenötigte Fahrzeugezukompensieren. Abbildung5:FahrgastentwicklungimKVV1995bis2005 Abbildung6:FahrgeldeinnahmenimKVV1995bis2005 0 20 40 60 80 100 120 140 160 180 Fahrgäste in Mio / Jahr 19951996199719981999200020012002200320042005 Jahr 0,0 10,0 20,0 30,0 40,0 50,0 60,0 70,0 80,0 90,0 100,0 in Mio Euro / Jahr 19951996199719981999200020012002200320042005 Jahr 0 20 40 60 80 100 120 140 160 180 Fahrgäste in Mio / Jahr 19951996199719981999200020012002200320042005 Jahr Nahverkehrsplan 2006 11 _________________________________________________________________________________ Berücksichtigt man die große Konkurrenz des Individualverkehrs, der im Be- wusstseinderBevölkerungtrotzstarkgestiegenerTreibstoffkostenimVergleich zumÖPNVimmernochalspreiswerteingestuftwird,bestehtbeidenTarifen nur ein enger Spielraum zur Erhöhung der Fahrgeldeinnahmen, wenn nicht gleichzeitigEinbrüchebeidenFahrgastzahleninKaufgenommenwerden. • Zus ZusZus ZuschüssezudenverbundbedingtenKostenundZuschüssegemäßFinanzau chüssezudenverbundbedingtenKostenundZuschüssegemäßFinanzauchüssezudenverbundbedingtenKostenundZuschüssegemäßFinanzau chüssezudenverbundbedingtenKostenundZuschüssegemäßFinanzaus- s-s- s- gleichsg gleichsggleichsg gleichsge ee esetz(FAG) setz(FAG)setz(FAG) setz(FAG) BiszumJahr2004wurdendieZuschüssedesLandesBaden-Württembergzuden verbundbedingtenKosten(Durchtarifierungs-undHarmonisierungsverlusteso- wieVerbundorganisation)zwischendemLandunddemKVVjeweilsvereinbart. FürdasJahr2004erhieltderKVVwieindenVorjahren4,346Mio.€ausden MittelnderVerbundförderung.Ab2005wurdediesneustrukturiert.Aufder GrundlagederbisherigenFörderungwirdderVerbundzuschussaufgeteiltinei- neBasiskomponenteundeineAnreizkomponente.Damitsollerreichtwerden, dass Wirtschaftlichkeitsreserven und Nachfragepotentiale noch besser ausge- schöpftwerden.DieBasiskomponenteumfasst50%derbisherigenVerbund- förderung,dieAnreizkomponentebeinhaltetdie(imKVVseitVerbundgrün- dungüberdurchschnittliche)EntwicklungderFahrgastzahlenundeinweiteres betriebswirtschaftliches Kriterium. Gegenüber der bisherigen Verbundförde- rungkannderGesamtbetragumbiszu10%,beifehlendertariflicherKoopera- tionmitdenNachbarverbündenumbiszu20%geringerausfallen. Die Verbundgesellschafter erhalten darüber hinaus vom Land für den ÖPNV zweckgebundeneMittelgemäß§28Finanzausgleichsgesetz(FAG),dieimJahr 2006 für das baden-württembergische Verbundgebiet insgesamt knapp über 1Mio.€betragen. • MittelgemäßRegionalisierungsgesetzzurFinanzierungdesSchienenpersone MittelgemäßRegionalisierungsgesetzzurFinanzierungdesSchienenpersoneMittelgemäßRegionalisierungsgesetzzurFinanzierungdesSchienenpersone MittelgemäßRegionalisierungsgesetzzurFinanzierungdesSchienenpersonen- n-n- n- nahve nahvenahve nahver rr rkehrs kehrskehrs kehrs EntsprechenddemimRegionalisierungsgesetzfestgelegtenundzwischenzeit- lichangepasstenVerteilungsschlüsselstelltderBunddenLändernzweckgebun- dene Mittel aus dem Mineralölsteueraufkommen zur Finanzierung des Schie- nenpersonennahverkehrszurVerfügung.AufgabenträgerfürdenSPNVistdas Land.AuftragnehmerdesLandessindnebenDBREGIOauchnichtbundeseigene Schienenverkehrsunternehmen. Im KVV erbringt die Albtal-Verkehrs- Gesellschaft (AVG) in erheblichem Umfang vergleichsweise kostengünstig SchienenverkehrsleistungenfürdasLand,dieüberlangfristigeVerträgeabgesi- chertsind.OhnedieRegionalisierungsmittelwärendieseStadtbahnleistungen imKVVinihremBestandgefährdet.AlsRisikoistdaherdievonBundundLän- dernbeschlosseneKürzungderRegionalisierungsmittelzubetrachten.Seitens der Schienenverkehrsunternehmen im KVV bestehen zwar längerfristige Ver- kehrsverträgemitdemLand,diejedochauchAbbestellregelungenenthalten. VorallemnachAuslaufenderVerträgekannesimKVV auchzuKürzungender mitRegionalisierungsmittelnfinanziertenStadtbahnleistungenkommen.Diese NahverkehrsleistungeninderZuständigkeitdesLandessindzwarnichtunmit- telbarGegenstanddiesesNahverkehrsplans,siehabenaberüberdieStruktur Nahverkehrsplan 2006 12 _________________________________________________________________________________ desKarlsruherModellsunddieengeVerknüpfungvonStadtbahnleistungenmit Tram-undBusverkehrenmittelbarAuswirkungenaufdiegesamteAngebots- konzeption. • Gesetzliche Ausgleichszahlungen für die Beförderung von Schülern und Gesetzliche Ausgleichszahlungen für die Beförderung von Schülern undGesetzliche Ausgleichszahlungen für die Beförderung von Schülern und Gesetzliche Ausgleichszahlungen für die Beförderung von Schülern und Schwerbehi SchwerbehiSchwerbehi Schwerbehin nn nderten dertenderten derten Gemäß§45aPBefGund§6aAEGhabendieVerkehrsunternehmenAnspruch aufAusgleicheinesTeilsihrerMindereinnahmenfürdieBeförderungvonPer- sonenmitZeitfahrausweisendesAusbildungsverkehrs.DieseAusgleichszahlun- gensindeinewichtigeSäulederÖPNV-Finanzierung.Siemacheneinenerhebli- chen Anteil am Gesamtanspruch der Unternehmen aus,zumal im ländlichen Raumbiszu70%derFahrgästeSchülersind.Esistdahersehrwichtig,dassdie bisherigeRegelungdes§45aPBefGinmöglichstvollemUmfangerhaltenbleibt undinihrerSubstanznichtausgezehrtwird. AufgrundderlangfristigenSparzwängederöffentlichenHandwurdendieMit- telzuweisungenindenJahren2004–2006bundesweitjeweilsum4%gekürzt, sodassab2006gegenüberdemBasisjahr200312%wenigerMittelnach§45a PBefGandieVerkehrsunternehmengezahltwerden.ImGesamtverbundgebiet bedeutetdiesMindereinnahmeninHöhevonca.3,6Mio€.EinweiteresRisiko bestehtinder2006zwischendenLändernunddemBundvereinbarten„Rück- holklausel“,nachderdieLänderdieFestlegungvonParameternfürdieAus- gleichszahlungen nach § 45a PBefG selbst treffen können. Das Land Baden- WürttembergplantdiePauschalierungder§45a-ZahlungenaufdemNiveaudes Jahres2005fürfünfJahre. DieVerkehrsunternehmenerhaltenvomBundaußerdemAusgleichsleistungen für entgangene Fahrgeldeinnahmen für die unentgeltliche Beförderung von Schwerbehinderten gemäß §148 Sozialgesetzbuch (SGB IX). Für diesen Aus- gleichkanndasVerkehrsunternehmenentwedereinenpauschalenProzentsatz SchwerbehinderterandenFahrgästengeltendmachenodereinenmitZählun- gennachgewiesenenhöherenProzentwertbeanspruchen.Ab2004wurdeder AusgleichfürdenbetriebsindividuellenNachweisreduziert.Danachwirdbeiei- nemüberdempauschalenProzentsatzvon3%liegendenWertnurderAnteil berücksichtigt,derdenPauschalwertummehralseinDrittelübersteigt. • BetriebskostenzuschüssederAufgabenträger BetriebskostenzuschüssederAufgabenträgerBetriebskostenzuschüssederAufgabenträger BetriebskostenzuschüssederAufgabenträger Die verbleibenden Kostenunterdeckungen der Verkehrsunternehmen -insbesonderefürnichtkostendeckendeZusatzleistungen-gleichendieLand- kreisealsAufgabenträgerjeweilsaufihremGebietaus.InKarlsruheundBaden- BadenerfolgtderAusgleichdurchdensteuerlichenQuerverbund.Maßgebend fürderenUmfangistdieAngebotsqualitätbzw.dieHöhedesGesamtanspruchs derUnternehmenunddererzieltenErlöse.GegenüberderVerabschiedungdes erstenNVP1998hatsichdiefinanzielleSituationderAufgabenträgerdeutlich verschlechtert.MithöherenBetriebskostenzuschüssenderAufgabenträgerist deshalbfürdieZukunftnichtzurechnen. Nahverkehrsplan 2006 13 _________________________________________________________________________________ • InvestitionszuschüssegemäßGemeindeverkehrsfinanzierungsg InvestitionszuschüssegemäßGemeindeverkehrsfinanzierungsgInvestitionszuschüssegemäßGemeindeverkehrsfinanzierungsg InvestitionszuschüssegemäßGemeindeverkehrsfinanzierungsge ee esetz setzsetz setz NachdemGesetzüberFinanzhilfendesBundeszurVerbesserungderVerkehrs- verhältnisse der Gemeinden (Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz -GVFG-) sindab2004dieFörderquotenfürInfrastrukturmaßnahmennachdemLandes- programmvon85auf75%,nachdemBundesprogrammvon85auf80%ge- senktworden.AußerdemwurdenhoheSelbstbehalteeingeführt.Darüberhin- ausistdasGVFGlediglichbis2013gesichert.DieFörderungvonSchienenfahr- zeugenwurdeinBaden-Württembergfaktischeingestellt,diepauschalenSätze beiderBusförderungwurdendrastischreduziert.EineerneuteAnhebungder Fördersätze ist nicht zu erwarten, es muss eher befürchtet werden, dass die FahrzeugförderungfürBusseindenkommendenJahrenendgültigeingestellt wird. Unsicherheitenbestehenvorallemhinsichtlichderl UnsicherheitenbestehenvorallemhinsichtlichderlUnsicherheitenbestehenvorallemhinsichtlichderl UnsicherheitenbestehenvorallemhinsichtlichderlängerfristigenEntwicklungder ängerfristigenEntwicklungderängerfristigenEntwicklungder ängerfristigenEntwicklungder ö öö öf ff ffentlichenHaushalte.DiesgiltnichtnurfürBundundLand,sondernauchfürdie fentlichenHaushalte.DiesgiltnichtnurfürBundundLand,sondernauchfürdiefentlichenHaushalte.DiesgiltnichtnurfürBundundLand,sondernauchfürdie fentlichenHaushalte.DiesgiltnichtnurfürBundundLand,sondernauchfürdie HaushaltederStadt HaushaltederStadtHaushaltederStadt HaushaltederStadt- -- -undLandkreisealsAufgabenträgerdesÖPNVsowiederkrei undLandkreisealsAufgabenträgerdesÖPNVsowiederkreiundLandkreisealsAufgabenträgerdesÖPNVsowiederkrei undLandkreisealsAufgabenträgerdesÖPNVsowiederkreis- s-s- s- angehörigenStädteundGemeinden. angehörigenStädteundGemeinden.angehörigenStädteundGemeinden. angehörigenStädteundGemeinden. DerRückgangöffentlicher DerRückgangöffentlicherDerRückgangöffentlicher DerRückgangöffentlicher MittelfürdenÖPNVmusszumindestteilweisedurch MittelfürdenÖPNVmusszumindestteilweisedurchMittelfürdenÖPNVmusszumindestteilweisedurch MittelfürdenÖPNVmusszumindestteilweisedurch Tarifa TarifaTarifa Tarifan nn npassungenausgeglichenwerden.Tariferhöhungendürfenabernichtdazu passungenausgeglichenwerden.Tariferhöhungendürfenabernichtdazupassungenausgeglichenwerden.Tariferhöhungendürfenabernichtdazu passungenausgeglichenwerden.Tariferhöhungendürfenabernichtdazu führen,dassdieFahrgastzahlsignifikantsinkt. führen,dassdieFahrgastzahlsignifikantsinkt.führen,dassdieFahrgastzahlsignifikantsinkt. führen,dassdieFahrgastzahlsignifikantsinkt. Es besteht daher die permanente Aufgabe, den Mitteleinsatz und das Erreichen Es besteht daher die permanente Aufgabe, den Mitteleinsatz und das ErreichenEs besteht daher die permanente Aufgabe, den Mitteleinsatz und das Erreichen Es besteht daher die permanente Aufgabe, den Mitteleinsatz und das Erreichen dervorgegebenenZielezuüberprüfen.DabeimussjedeLiniebzw.jedesLinie dervorgegebenenZielezuüberprüfen.DabeimussjedeLiniebzw.jedesLiniedervorgegebenenZielezuüberprüfen.DabeimussjedeLiniebzw.jedesLinie dervorgegebenenZielezuüberprüfen.DabeimussjedeLiniebzw.jedesLinien- n-n- n- bündelgrun bündelgrunbündelgrun bündelgrund dd dsätzlichimSinneeinerEvaluierunginBezugaufdasFahrplankonzept sätzlichimSinneeinerEvaluierunginBezugaufdasFahrplankonzeptsätzlichimSinneeinerEvaluierunginBezugaufdasFahrplankonzept sätzlichimSinneeinerEvaluierunginBezugaufdasFahrplankonzept (Angebot), die Inanspruchnahme (Nachfrage) und dieKostendeckung überprüft (Angebot), die Inanspruchnahme (Nachfrage) und dieKostendeckung überprüft(Angebot), die Inanspruchnahme (Nachfrage) und dieKostendeckung überprüft (Angebot), die Inanspruchnahme (Nachfrage) und dieKostendeckung überprüft werden. werden.werden. werden. Nahverkehrsplan 2006 14 _________________________________________________________________________________ 3. 3.3. 3. Bilanzie BilanzieBilanzie BilanzierungdesNahverkehrsplans1998 rungdesNahverkehrsplans1998rungdesNahverkehrsplans1998 rungdesNahverkehrsplans1998 MitderVerabschiedungdeserstenNahverkehrsplans1998gingdieUmsetzungder dortfestgelegtenAnforderungenaneinenmodernenÖPNVundderentsprechen- denNahverkehrsprojekteeinher.DamitverbundenwareineerheblicheVerbesse- rung der Verkehrsbedienung, die zu einer eingehenden Überarbeitung der Be- standsaufnahmeführte(siehe:Nahverkehrsentwicklungsplan2003,Anlage1). VondenimNahverkehrsplan1998aufgeführtengeplanten Maßnahmen MaßnahmenMaßnahmen Maßnahmenkonnte dasmeisteumgesetztoderbegonnenwerden: • Die Fahrplanabstimmung FahrplanabstimmungFahrplanabstimmung Fahrplanabstimmung zwischen den verschiedenen Verkehrsträgern und VerkehrsunternehmenhatmittlerweileeinsehrhohesNiveauerreicht,sodass FahrplankonfliktevermiedenundguteAnschlussbeziehungenfürdieFahrgäste erreichtwerdenkonnten. • Die Fahrgastinformation FahrgastinformationFahrgastinformation Fahrgastinformation an den Haltestellen und in denFahrzeugen wurde deutlichverbessert.ZusätzlichbietetderInternetauftrittdesKVV Auskünftezu FahrplänenundvielesonstigeInformationen.TäglichwerdendieInternetseiten desKVV ca.35.000malabgerufen(StandMärz2006).DieletzteNeuerungbei derFahrplanauskunftistdieoff-lineInfofüralleSchienenverkehreimKVVauf demHandy(KVV–Handyfahrplan),dieseitJuni2006bereitgestelltwird. • Der Tarif TarifTarif Tarif und das Vertriebssystem VertriebssystemVertriebssystem Vertriebssystem wurden entsprechend den Erfordernissen durchdenAusbaudesStadtbahnnetzesüberdieVerbundgrenzenhinauswei- terentwickelt.ÜbergangslösungenzuallenNachbarverbündenkonntenverein- bartwerden,wobeiderGrundsatzgilt,dassfüreine eineeine eineFahrtnureine eineeine eineFahrkarte benötigt wird (Siehe Abbildung 6: Tarifwabenplan mit Übergangsbereichen). EinGroßteilderSchienenfahrzeugeverfügtbereitsübermobileFahrkartenau- tomaten, die Mehrzahl der Busse ist mit elektronischen Fahrscheindruckern ausgerüstet. • Zahlreiche Schiene SchieneSchiene Schienenhaltepunkte nhaltepunktenhaltepunkte nhaltepunkte wurden modernisiert bzw. neu gebaut. Bei- spielhaftaufgeführtseienderBahnhofBrettenunddieHaltepunkteWössin- gen-Ost, Durmersheim-Nord und Haueneberstein. Dabei wurde der Zugang – soweitmöglich-behindertengerechtausgeführt.EineZusammenstellungzeigt Tabelle1. • Zahlreiche Tram TramTram Tram- -- - und Stadtbahnerweiterungen und Stadtbahnerweiterungen und Stadtbahnerweiterungen und Stadtbahnerweiterungen sowie Neuausrichtungenund Optimieru OptimieruOptimieru Optimierun nn ngenvonBuslinien genvonBusliniengenvonBuslinien genvonBuslinieninAbstimmungmitSchienenverkehrenwurdenim Bereichallervierbaden-württembergischenAufgabenträgerdurchgeführtz.B. Tram-VerlängerungLinie2nachDurlach-AueundWolfartsweier,TramNeubau Nordstadt,StadtbahnbetriebS31zwischenUbstadtundOdenheim,Stadtbahn- verlängerung der S2 nach Spöck, Stadtbahnbetrieb S41 aufder Murgtalbahn undStadtbahnverlängerungS4überBaden-BadenundBühlnachAchern.Eine ÜbersichtüberdieProjekte,dieaufderGrundlagedesNahverkehrsplans1998 realisiertwerdenkonnten,zeigtTabelle1. Nahverkehrsplan 2006 15 _________________________________________________________________________________ Abbildung7:TarifwabenplanmitÜbergangsbereichen Nahverkehrsplan 2006 16 _________________________________________________________________________________ • InTabelle1ebenfallsaufgeführtsindProjekte,diezwarimNahverkehrsplan von 1998 noch nicht enthalten waren, aber im Nahverkehrsentwicklungsplan berücksichtigt worden sind. Da der Nahverkehrsentwicklungsplan aber einen anderenZeitrahmenbeinhaltetalsderNahverkehrsplan,sindnurdieProjekte aufgeführt, die realistischerweise im Geltungszeitraum des Nahverkehrsplans durchgeführtbzw.begonnenwerden. Nahverkehrsplan 2006 17 _________________________________________________________________________________ Tabelle1 RealisierungvonwesentlichenNahverkehrsprojekten RealisierungvonwesentlichenNahverkehrsprojektenRealisierungvonwesentlichenNahverkehrsprojekten RealisierungvonwesentlichenNahverkehrsprojekten Projekt Realisierung erfolgtgeplantlang-zurück- fristiggestellt Tram-Verlängerung Europäische Schule NVP 2000 Tram-Verlängerung Durlach-Aue/Wolfartsweier NVP 2004 Tram-Verlängerung Rappenwört NVP 1998 Tram-Verlängerung/Neubau Nordstadt (Erzbergerstr.) NVP 2006 Tram-Strecke Tivoli – Brauerstr. – Kaiserplatz NVP 2000 Tramverlängerung Pulverhausstraße – Europahalle NVP 1) Tram-Strecke durch die Kriegsstraße-Ost und die Schlachthausstraße NVP 2012 Tram-Strecke durch die Baumeisterstraße NVEP* 2008 Tramverlängerung Sudetenstraße NVP 1) Stadtbahn Ettlingen-Bruchhausen (Teil des Projekts Stadtbahn Karlsruhe-Rastatt- Freudenstadt) NVP 1) Stadtbahn-Verlängerung S2 Friedrichstal – Spöck NVP 2006 Stadtbahn-Verlängerung S2 Rheinstetten-Durmersheim NVP 2) Stadtbahn in die Rastatter Innenstadt (Teil der Stadtbahnverbindung Rastatt-Baden-Airpark) NVP 3) Stadtbahnverbindung zum Baden-Airpark – Nordanbindung NVP 4) Stadtbahnverbindung zum Baden-Airpark – Südanbindung NVP 5) Stadtbahnverbindung Baden-Oos – Innenstadt Baden-Baden NVP 6) S-Bahn-Betrieb Germersheim – Bruchsal NVP 2009 Stadtbahnbetrieb Ubstadt – Odenheim incl. Neuordnung Buslinien NVP 1998 Stadtbahn-Verlängerung S2 Bach-West NVP 1999 Stadtbahnbetrieb auf der Murgtalbahn incl. Neuordnung Buslinien NVP 2002 Stadtbahn-Verlängerung S4 Baden-Baden – Sinzheim - Bühl – Achern incl. Neuordnung Buslinien NVP 2004 Stadtbahnbetrieb auf der Strecke Karlsruhe - Wörth – Germersheim NVP 2010 Rhein-Neckar-S-Bahn Heidelberg-Bruchsal-Karlsruhe NVP 2003 Rhein-Neckar-S-Bahn Mannheim-Waghäusel-Karlsruhe (Vorlaufbetrieb) NVP 2004 Rhein-Neckar-S-Bahn Waghäusel – Karlsruhe Ausbau der Haltepunkte incl. Neubau Graben-Süd 2010 Ausbau HP Gochsheim (Kreuzungsbahnhof) NVP 2001 Neubau HP Wössingen (Ost) NVP 2003 Umbau Bahnhof Bretten NVP 2000 Neubau HP Schießhüttenäcker (Langensteinbach) NVP 2011 Neubau HP Durmersheim-Nord NVP 2001 Neubau HP Haueneberstein NVP 2004 Niveaufreie Kreuzung L564 in Busenbach NVP 2006 Neuordnung Busnetz nordwestlicher Landkreis Rastatt NVP 1998 Buskonzept Bühlertal NVP 1998 Stadtbus Bruchsal NVP 2000 Busverkehr Neuordnung Bergwald/Hohenwettersbach NVP 2005 Kombi-Lösung Kaiserstraße – Kriegsstraße NVEP* 2015 ÖPNV-Anbindung der Neuen Messe/HP Leichtsandstr. NVEP* 2003 Neubau HP Gölshausen Industrie NVEP* 2004 Neubau HP Bretten-Rechberg und Ruit NVEP* 2002 Betriebshof in der Gerwigstr. NVEP* 2008 Erweiterung der Abstellkapazität am Albtalbahnhof NVEP* 2006 Buskonzept Sinzheim NVEP* 2001 Busverbindung Baden-Airpark – Hügelsheim – Oos NVEP* 2001 Partielle Verbesserungen im Freizeitlinienangebot des Landkreises Rastatt NVEP* 2002/3 Freizeitlinienkonzept Forbach – Rote Lache, Rheinauenlinie/Elsaß NVEP* 7) Flächendeckendes ALT-System im LK Rastatt NVEP* 2006 1) Das Projekt ist im Maßnahmenkatalog des NVEP weiterhin enthalten 2) Die Gemeinde Durmersheim hat sich gegen des Projekt ausgesprochen. Es werden derzeit keine weiteren Planungsschritte eingeleitet. 3) Die Stadt Rastatt hat sich gegen das Projekt entschieden. Das Gesamtprojekt mit Nutzung des Wintersdorfer Gleises ist wei- terhin im NVEP enthalten. 4) Eine Anbindung unter Nutzung des Wintersdorfer Gleises ist langfristig angestrebt. Momentan keine Planungsaktivitäten. 5) Unzureichendes Ergebnis nach Nutzen-Kosten-Untersuchung. Das Projekt wurde aufgegeben. 6) Der Stadtrat Baden-Baden hat das Projekt 1999 zurückgestellt. Es ist als Option im NVEP weiter enthalten. 7) Das Projekt wurde aus Nutzen-Kosten-Gründen zurückgestellt. * Aus dem NVEP sind nur die Projekte aufgeführt, die eine mittelfristige Realisierung erwarten ließen: Landkreis Karlsruhe: Projekte einschließlich Bewertungsziffer 3; Stadt Karlsruhe: Projekte einschließlich Realisierungs stufe 2; Landkreis Rastatt/Stadt Baden-Baden: Projekte einschließlich Priorität II. Nahverkehrsplan 2006 18 _________________________________________________________________________________ 4Anforderungsprofil 4Anforderungsprofil4Anforderungsprofil 4Anforderungsprofil DasAnforderungsprofildesKVVimSinneeinesallgemeinverbindlichenMindest- standardsdefiniert • dieNetzkategorie NetzkategorieNetzkategorie NetzkategoriejederÖPNV-Linie, • dieBedienungsstandards BedienungsstandardsBedienungsstandards Bedienungsstandards(MindestanzahlvonFahrten,Be- dienungszeitraum, Takt) in Abhängigkeit von der Nach- frageundderNetzkategorie, • dieMindest-Nachfrage NachfrageNachfrage NachfragealsVoraussetzungfürdieRealisie- rungeinesangebotsorientiertenTaktfahrplans, • die Erschließungsstandards ErschließungsstandardsErschließungsstandards Erschließungsstandards über die Einzugsbereiche der Haltestellen(ErschließungvonSiedlungsflächen), • dieVerbindungsstandards VerbindungsstandardsVerbindungsstandards Verbindungsstandards(VerbindungderWohnortemit ZielenderNachfrage)überdieReisezeitenzuzugehörigen ZentralenOrtenderLandes-undRegionalplanungsowie überdieUmsteigehäufigkeiten, • StandardsfürHaltestellenundVerknüpfung StandardsfürHaltestellenundVerknüpfungStandardsfürHaltestellenundVerknüpfung StandardsfürHaltestellenundVerknüpfungs ss spunkte punktepunkte punkte, • StandardsfürFahrgastinformationen StandardsfürFahrgastinformationenStandardsfürFahrgastinformationen StandardsfürFahrgastinformationen, ,, , • StandardsfürFahrzeuge StandardsfürFahrzeugeStandardsfürFahrzeuge StandardsfürFahrzeuge. .. . DieseStan DieseStanDieseStan DieseStandardswurdenerstmalsimNVEP2003fürdasrechtsrheinischeVerbun dardswurdenerstmalsimNVEP2003fürdasrechtsrheinischeVerbundardswurdenerstmalsimNVEP2003fürdasrechtsrheinischeVerbun dardswurdenerstmalsimNVEP2003fürdasrechtsrheinischeVerbund- d-d- d- gebietdefiniert(NVEP2003Kapitel5:Anforderungsprofil).Siegelteninaktual gebietdefiniert(NVEP2003Kapitel5:Anforderungsprofil).Siegelteninaktualgebietdefiniert(NVEP2003Kapitel5:Anforderungsprofil).Siegelteninaktual gebietdefiniert(NVEP2003Kapitel5:Anforderungsprofil).Siegelteninaktuali- i-i- i- sierterFormweiterhinundwerdenalsverbindlicheStandardsindenNahverkehr sierterFormweiterhinundwerdenalsverbindlicheStandardsindenNahverkehrsierterFormweiterhinundwerdenalsverbindlicheStandardsindenNahverkehr sierterFormweiterhinundwerdenalsverbindlicheStandardsindenNahverkehrs- s-s- s- plan2006aufgeno plan2006aufgenoplan2006aufgeno plan2006aufgenom mm mmen. men.men. men. DieEi DieEiDieEi DieEinhaltungbzw.UmsetzungderaufgeführtenStandardserfolgtvorbehaltlich nhaltungbzw.UmsetzungderaufgeführtenStandardserfolgtvorbehaltlichnhaltungbzw.UmsetzungderaufgeführtenStandardserfolgtvorbehaltlich nhaltungbzw.UmsetzungderaufgeführtenStandardserfolgtvorbehaltlich derFinanzierungdurchdenjeweiligenAufg derFinanzierungdurchdenjeweiligenAufgderFinanzierungdurchdenjeweiligenAufg derFinanzierungdurchdenjeweiligenAufga aa abenträger. benträger.benträger. benträger. 4.1 KategorisierungdesÖPNV-Netzes DasÖPNV-NetzisthierarchischnachdenüberwiegendenVerkehrsfunktionen strukturiert. Dabei können sich verschiedene Funktionen überlagern. Linien derhöherenKategoriennehmeninderRegelauchdieFunktionenderniedri- gerenKategorienwahr.DasGesamtnetzistunterteiltinfünfKategorien(Sie- heNVEPKarteA1undAnlageA2): KategorieI: KategorieI:KategorieI: KategorieI: DasRegionaleGrundnetz1.OrdnungumfasstgroßräumigeÖPNV- Verbindungen zwischen Zentralen Orten im Zuge von Entwick- lungsachsen. Aufgrund der überwiegenden Verbindungsfunktion handeltessichumLinienmitzumeistgrößerenHaltestellenabstän- den.VerkehrsträgeristdieSchiene. Nahverkehrsplan 2006 19 _________________________________________________________________________________ KategorieII: KategorieII:KategorieII: KategorieII: DasRegionaleGrundnetz2.Ordnungumfasstregionale,nachfrage- starke ÖPNV-Verbindungen von Siedlungsschwerpunkten mit Zen- tralenOrtenbzw.mitdemRegionalenGrundnetz1.Ordnung.Über die Linien der Kategorie II erhalten alle Gemeinden, Gemeinde- hauptortebzw.Siedlungsschwerpunktemitmehrals5.000Einwoh- nern einen direkten bzw. indirekten Schienenanschluss. Aufgrund derüberwiegendenErschließungsfunktionhandeltessichumLinien mitgeringerenHaltestellenabständen.VerkehrsträgeristinAbhän- gigkeitvonderNachfragemeistdieSchiene. KategorieIII: KategorieIII:KategorieIII: KategorieIII: Das Regionale Ergänzungsnetz umfasst die übrigen überörtlichen und innergemeindliche Verbindungen. Sie erschließen die Fläche, sindZubringerzumRegionalenGrundnetzbzw.denSchienenver- bindungen und weisen dichte Haltestellenabstände auf. Das Ver- kehrssystemistderBus. KategorieIV: KategorieIV:KategorieIV: KategorieIV: Das Städtische Grundnetz umfasst Relationen im Zuge von inner- städtischenHauptachsenmitVerbindungs-undErschließungsfunk- tion.VerkehrssystemesindStraßen-undStadtbahnensowieBusse. KategorieV: KategorieV:KategorieV: KategorieV: DasStädtischeErgänzungsnetzumfasstdieübrigeninnerstädtischen Verbindungen.SieerschließendieFlächeundstellendieSchienen- anbindungher.DerBusistdasmaßgebendeVerkehrssystem. Aus dieser Kategorisierung lässt sich sehr gut ablesen, dass im baden- württembergischenTeildesKVV dieSchieneeindeutigdasRückgratdes ÖPNVbildet.DasRegionaleGrundnetz1.undzumTeilauch2.Ordnung wirddurchSchienenverkehrsmittel(RE,RB,S-Bahn,Stadtbahn,Tram)abge- deckt. Die Buslinien erfüllen im wesentlichen Verbindungsfunktionen zwischen denGemeindenundGemeindeteilenzudenzentralenOrtenundzuden großräumigenSchienenverbindungen. Nahverkehrsplan 2006 20 _________________________________________________________________________________ 4.2 Bedienungsstandards EntsprechenddertageszeitlichunterschiedlichenÖPNV-Nachfrageunddemdarauf ausgerichtetenAngebotwerdenfolgendeVerkehrszeitenunterschieden: • Hauptverkehrszeiten(HVZ): Hauptverkehrszeiten(HVZ):Hauptverkehrszeiten(HVZ): Hauptverkehrszeiten(HVZ): montagsbisfreitags6-8Uhrund15-18Uhr • Normalverkehrszeiten(NVZ): Normalverkehrszeiten(NVZ):Normalverkehrszeiten(NVZ): Normalverkehrszeiten(NVZ): montagsbisfreitags8-15Uhrund18-19Uhrsowie samstagswährendderGeschäftszeiten • Schwachverkehrszeiten(SVZ): Schwachverkehrszeiten(SVZ):Schwachverkehrszeiten(SVZ): Schwachverkehrszeiten(SVZ): montagsbisfreitagsvor6Uhrundnach19Uhr, samstagsvorGeschäftsbeginnundnachGeschäftsschlusssowie sonn-undfeiertagsdenganzenTagüber AlsMindestbedienungimSinnederDaseinsvorsorgewerdenfolgendeStandards angestrebtundbeiderBeurteilungdesvorhandenenAngebotsgeprüft: Bedienungszeitraum BedienungszeitraumBedienungszeitraum Bedienungszeitraum Die ÖPNV-Linien sollen an Werktagen (montags bis freitags) mindestens in derZeitvon6bis19Uhr(HVZundNVZ)bedientwerden.ImOberzentrum KarlsruhesollendieStraßen-undStadtbahnenmindestensvon6bis24Uhr, dieBussevon6bis19Uhrverkehren.BeiausreichendemBedarfwirdgrund- sätzlichaucheineBedienungindenSchwachverkehrszeiten(SVZ)angestrebt. MindestanzahlvonFahrten MindestanzahlvonFahrtenMindestanzahlvonFahrten MindestanzahlvonFahrten InAbhängigkeitvonderSiedlungsgrößesolleineMindestzahlvonFahrtenan einem schulfreien Werktag (d. h. an jedem Werktag,ohne Einschränkung „nuranSchultagen”)wiefolgtangebotenwerden: Siedlungseinheit SiedlungseinheitSiedlungseinheit Siedlungseinheit Mi MiMi Mindestangebot ndestangebotndestangebot ndestangebot anschulfreienWerktagen 200bis500Einwohner2bis3Fahrtenpaare 500bis1.000Einwohner4Fahrtenpaare 1.000bis3.000Einwohner6Fahrtenpaare mehrals3.000Einwohner9Fahrtenpaare Tabelle2 Tabelle2Tabelle2 Tabelle2:MindestanzahlvonFahrteninAbhängigkeitvonderSiedlungsgröße • Takt TaktTakt Takt AufallenÖPNV-LinienwirdgrundsätzlicheinvertaktetesAngebot(minde- stens60-Minuten-Takt)angestrebt.FürdieverschiedenenNetzkategorien Nahverkehrsplan 2006 21 _________________________________________________________________________________ ergebensichsomitwährendderHaupt-undNormalverkehrszeitenfolgen- deMindest-Takte: Netzkategorie NetzkategorieNetzkategorie Netzkategorie Mindest MindestMindest Mindest- -- -Taktzeiten TaktzeitenTaktzeiten Taktzeiten I60-Minuten-Takt, VerstärkernachBedarf II60-Minuten-Takt, VerstärkernachBedarf III60-Minuten-Takt beiausreichenderNachfrage, sonstbedarfsorientiert IV10-Minuten-Takt (Tram, Stadt- bahn) 20-Minuten-Takt(Bus) V20-Minuten-Takt im Oberzen- trum, sonst60-Minuten-Takt Tabelle TabelleTabelle Tabelle 3 33 3:Mindest-TaktzeiteninAbhängigkeitvonderNetzkategorie InderHauptverkehrszeitamMorgen(bis8Uhr)kannnachfrageabhängigvonden Taktzeitenabgewichenwerden,wennderFahrplandadurchverdichtetwirdoder sichdieFahrtenamBedarf,z.B.denSchulanfangszeiten,orientieren. 4.3 Nachfragestandards DerÖPNVhateinerseitsimSinnederDaseinsvorsorgeeineangemesseneVerkehrs- anbindungderBevölkerungzugewährleisten.Andererseitssinddiewirtschaftli- chen Rahmenbedingungen zu berücksichtigen. Vor diesem Hintergrund können Angebote mit „unzureichender Nachfrage“ dauerhaft nicht aufrecht erhalten werden. Im konkreten Einzelfall sind vertiefende Untersuchungen unter Berück- sichtigung der örtlichen Gegebenheiten notwendig, bevor ggf. Angebotsanpas- sungenvorgenommenwerden. BeiBusliniensollvoneinermittlerenMindestnachfrageimbetrachtetenZeitraum von5FahrgästenproFahrtausgegangenwerden.WirddieserWertunterschritten, ist im Sinne der Kostenoptimierung der Fahrplan bedarfsorientiert zu gestalten bzw.aufdieunzureichendnachgefragtenFahrtenzuverzichten.Dabeisinddie betrieblichen Rahmenbedingungen (Umlaufgestaltung,Fahrzeug- und Personal- einsatzo.Ä.)zuberücksichtigen. AlsErsatzfürdieBusbedienungsindggf.alternative,flexibleBedienungsformen wiedasAnruf-Linien-TaxioderdasAnrufsammeltaxiheranzuziehen,dieauchbei Nahverkehrsplan 2006 22 _________________________________________________________________________________ einerAuslastungvon1bis2FahrgästenproFahrtvergleichsweise„wirtschaftlich” eingesetztwerdenkönnen. Bei der Entscheidung, ob ein Schienenpersonennahverkehrsangebot eingerichtet wird,oderobdieBuskapazitätalsausreichendanzusehenist,sindvorallemver- kehrlicheundbetriebswirtschaftlicheBelangeabzuwägen.DiehoheSitzplatzkapa- zitätvonSchienenfahrzeugengegenüberStandardlinienbussenundGelenkbussen inVerbindungmiteinerhohenReisegeschwindigkeitundeinerdeutlichhöheren AkzeptanzverleihtdemSPNVstetsdortVorteile,wogroßeFahrgastströmezube- fördernsind. SofernessichnichtumVerlängerungenbzw.ErgänzungenbestehenderSchienen- streckenhandelt,istwegenderhohenStreckeninvestitionenbeiderNeukonzepti- onvoneinerMindestnachfrageinderGrößenordnungvon1.500bis2.000Fahrgä- stenproTagfürdenneuenStreckenabschnittauszugehen. 4.4 Erschließungsstandards Eine gute Erschließungsqualität gilt als gegeben, wenn die Einzugsbereiche der Haltestellen(KreisumdieHaltestellemitRadiusinMetern)mindestens80%der SiedlungsflächenabdeckenundzwarfürSiedlungsbereichemitmehrals200Ein- wohnernundeinerBedienunganschulfreienWerktagen(montagsbisfreitags). DabeisinddieHaltestellenimBusbereichsozuplatzieren,dassdieerforderliche FahrstreckeübervorfahrtberechtigteStraßendurchgeführtwerdenkann,daaus Gründen der Fahrdynamik und der Fahrzeit eine Durchfahrung von Rechts-vor- Links-ZoneninderRegelnichtmöglichist.AuchtemporeduzierteZonenkönnen nurinAusnahmefällendurchfahrenwerden. DieRichtwertefürdieAusdehnungderHaltestellen-Einzugsbereichefürdieein- zelnenVerkehrssystemeergebensichausderfolgendenTabelle: Verkehrss VerkehrssVerkehrss Verkehrssy yy ystem stemstem stem Region RegionRegion Region Oberzentrum OberzentrumOberzentrum Oberzentrum Regionalbahn1.000m1.000m Stadtbahn/Tram600m(Mittelzentren) 1.000m(übrigeOrte) 400m(Kernstadt) 600m(Außenbereich) Bus300m(Baden-Baden) 400m(Mittelzentren) 600m(übrigeOrte) 300m Tabelle TabelleTabelle Tabelle 4 44 4:EinzugsbereichevonHaltestelleninAbhängigkeitvomVerkehrssystem(Richtwerte) Nahverkehrsplan 2006 23 _________________________________________________________________________________ 4.5 Verbindungsstandards DieVerbindungsqualitätwirdüberdieKriterienReisezeitundUmsteigehäufigkeit bewertet . • Reisezeit ReisezeitReisezeit Reisezeit Die Reisezeiten mit dem ÖPNV sollen von jedem Ort zum Oberzentrum Karlsruhenichtmehrals60MinutenundzumzugehörigenMittelzentrum nichtmehrals45Minutenbetragen.DieReisezeitsetztsichzusammenaus der Zugangs- und Wartezeit, der Fahrzeit einschließlich der Umsteigezeit, diemittelsderelektronischenFahrplanauskunft(EFA)fürdieeinzelnenRela- tionenermitteltwird,undderAbgangszeit.FürZugangs-,Warte-undAb- gangszeit werden generell insgesamt 10Minuten berücksichtigt. Maßge- bendistdiejeweilsschnellsteVerbindunginderZeitzwischen6und8Uhr an schulfreien Werktagen. Dabei wurden die Werte des Nahverkehrsent- wicklungsplansübernommen,diedieSoll-Wertevon45bzw.60Minutener- füllen. Bei Überschreitungen der Soll-Werte wurde anhand des Fahrplans 2005erneutgeprüftunddieReisezeitwurdeaktualisiert.DieErgebnissesind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt. Überschreitungen der Soll-Werte sindinAnlage1„fett”markiert. • Umsteigehäufigkeit UmsteigehäufigkeitUmsteigehäufigkeit Umsteigehäufigkeit DieZahlderUmsteigevorgängeistebenfallseinIndizfürdieVerbindungs- qualität.SiesollvonjedemOrtzumOberzentrumsowiezumzugehörigen Mittelzentrumnichtmehrals1betragen.AuchwichtigeZielewieBahnhöfe, Krankenhäuser,Schulen,großeArbeitgeberundbedeutendeFreizeiteinrich- tungensollenmitmaximaleinmaligemUmsteigenerreichtwerden.DieZahl derUmsteigevorgängeistebenfallsAnlage1imAnhangzuentnehmen. 4.6 StandardsfürHaltestellenundVerknüpfungspunkte Haltestellen sind neben den Fahrzeugen die Visitenkarten des ÖPNV, an denen Nutzer und potentielle Kunden die Angebotsqualitätmessen. Der Zugang zum ÖPNVmussdeshalbmöglichsteinfachundattraktivsein. Haltestellensollenguterreichbar,sicherundsaubersein,einenangenehmenAuf- enthalt bieten und die Verknüpfungsfunktion für die verschiedenen Verkehrssy- steme erfüllen. Wichtig ist eine gute Lage zum Siedlungsschwerpunkt, eine zweckmäßigeAusstattungundeinansprechendesUmfeld.Haltestellensindsozu gestalten,dassderBetriebreibungslosabgewickeltwerdenkannundderZeitbe- darfzurEin-undAusfahrtsowiezumFahrgastwechselmöglichstgeringist. Auf Grundlage dieser Forderungen werden die Haltestellen und Verknüpfungs- punkteimKVV kategorisiert.EntsprechenddenunterschiedlichenVerkehrssyste- men werden die Ausstattungsmerkmale gemäß Anlage 5 differenziert. Bei Ver- knüpfungspunktensinddieHaltestellenalsGesamtsystemzubetrachten,dasinder höchstenKategorieauszustattenist. Nahverkehrsplan 2006 24 _________________________________________________________________________________ • • Bei Stadtbahnhaltepunkten wird der KVV-Ausstattungsstandard zugrunde gelegt, der bei neuenStadtbahnstreckenangewandtwirdundbeidenälterenHaltepunktensukzessiveim RahmenvonModernisierungsmaßnahmenumgesetztwird. • BeidenTram-HaltestellenfindethinsichtlichderFahrgastinformationendereinheitlicheHal- testellenstandarddesKVVAnwendung.DieGestaltungderBahnsteig-AnlagenundderMö- blierungerfolgtinAbstimmungmitderStadtKarlsruhe. • FürBushaltestellenwerdendreiKategoriengewählt.NebenderEin-undAusstiegshaltestelle, fürdieeineGrundausstattunggeltensoll,werdendieStandardsbeiwesentlichenVerknüp- fungspunkten um weitere Einrichtungen ergänzt. Darüber hinaus ist für den schwach fre- quentiertenBereicheinStandardmitminimalerAusstattungzugewährleisten,beidemAn- forderungenderAufenthaltsfunktionvernachlässigtwerdenkönnen. • BeiallenKategorienistdiejeweiligeAusstattungdenörtlichenGegebenheitenanzupassen. SomitsindeinzelneAusstattungsmerkmaleimEinzelfallzuprüfen. • ZurGewährleistungvondauerhaftattraktiven,sauberenundsicherenHaltestellenisteinere- gelmäßigeBetreuungderbaulichenAnlagenunddesUmfeldsdurchdieVerkehrsunterneh- men,durchdieGemeindenoderauchDrittenotwendig. Nahverkehrsplan 2006 25 _________________________________________________________________________________ Ausstattungsstandards von Haltestellen/Haltepunkten/Bahnhöfen Die Haltestellenausstattung richtet sich nach dem jeweiligen Verkehrsmittel (Bus, Bahn), nach der Funktion der haltestelle, nach dem Fahrgastaufkommen und nach der örtlichen Haltestellenlage. Verkehrsmittel / Haltestellentyp Eisenbahn/Stadtbahn(EBO)Bus und Straßenbahn (BO Strab) Minimal-Basis-Ergänzungs-Minimal-Basis-Ergänzungs- ausstattung ausstattung ausstattung ausstattung ausstattung ausstattung ************ Aufenthalt AufenthaltAufenthalt Aufenthalt Mülleimer,Ascher ++++ Sitzgelegenheit WitterungsgeschützteWartegelegenheit ++E+ GeschlossenerWarteraum E Informationen InformationenInformationen Informationen Haltestellenschild/-bezeichnung ++++++ BeschilderungderHaltestelleimOrt E+E WegweisungzuBahnsteigen,Ausgangetc. E+E StatischeFahrzielanzeige ++++ DynamischeFahrzielanzeige E++E Lautsprecheransagen E+ Uhr E Fahrplänean-/abfahrenderZüge/Busse ++++++ ÖPNV-Liniennetzplan ++++ Tarifinformationen ++++++ Umgebungsplan/Ortsplan E+++ InformationenVeranstaltungen/Touristik E+E Sicherheit SicherheitSicherheit Sicherheit Beleuchtung +++++ Notrufmöglichkeit EE StufenfreieEintrittsmöglichkeit ++E Service ServiceService Service Telefon E Briefkasten E Toiletten(behindertengerecht) E Wickelraum E Gepäckschließfächer E Fahrscheinverkauf FahrscheinverkaufFahrscheinverkauf Fahrscheinverkauf FahrscheinverkaufamSchalter E Fahrscheinautomat ++E Verknüpfung VerknüpfungVerknüpfung Verknüpfung AbstellanlagePKW(P+R) E+ Fahrrad-Abstellanlage(B+R) E+E AbschließbareFahrradboxen E+E Versorgung VersorgungVersorgung Versorgung Getränkeautomat/Süßwaren E Kiosk(evtl.mitGaststätte) E *Mindestanforderung,z.T.aufgesetzlicherBasis **QuasistandardfürdurchschnittlicheStationen/Haltestellen ***ErhöhterStandardanbesondersfrequentiertenoder"wichtigen"Stationen/Haltestellen Legende:+inderRegelStandard EimEinzelfallzuprüfen Tabelle5: Tabelle5:Tabelle5: Tabelle5:AusstattungsstandardsvonHaltestellen Nahverkehrsplan 2006 26 _________________________________________________________________________________ BezüglichdesSchienennetzesstrebtderKVVan,dassalleHaltepunktebehinder- tengerechtausgebautwerden.DabeiistalsZielzustandvorgesehen,imStadtgebiet vonKarlsruhealleBahnsteigeauf34cmundinderRegionauf55cmanzuheben, sodass die Niederflur-Straßenbahnen bzw. die mittelflurigen Zweisystem-Stadt- bahnen jeweils einen niveaugleichen Einstieg ermöglichen. Haltepunkte für die Rhein-Neckar-S-Bahn und für lokbespannte Züge sindbzw. werden auf 76 cm Bahnsteighöheausgebaut,umauchhierdasebenerdigeBetretenzuermöglichen. BeiHaltepunkten,dievonverschiedenenSystemenbedientwerden,müssenge- gebenenfallsSonderlösungengefundenwerden. Dies ist allerdings ein langfristiger Prozess, da die bauliche Ausgestaltung der BahnsteigeunmittelbarmitdenaufdenentsprechendenLinieneingesetztenFahr- zeugtypenkorrespondiert. EinebesondereFormderHaltepunkt-AusstattungstellenPark-and-Ride-(P+R)so- wieBike-and-Ride-Plätze(B+R)dar.AuchbeigutaufeinanderabgestimmtenFahr- plänenzwischendenSchienenverkehrsangeboten(Regionalbahn,S-Bahn)undder fürdieFlächenerschließungundFeinverteilungvorgesehenenBusliniengibtesei- nennichtzuvernachlässigendenAnteilvonFahrgästen,derfüreinenTeildesge- samten Weges -in der Regel von der Wohnung zum nächsten Schienenhalte- punkt-dasFahrradoderdasAutobenutzt.DerKVV hatgemeinsammitdenbe- troffenen Gemeinden frühzeitig dieseEntwicklung beim Ausbau des Stadtbahn- netzesunterstütztundanneuenSchienenhaltepunkten-entsprechenddenörtli- chenGegebenheiten-FahrradabstellplätzeundParkplätzevorgesehen. FürdieAkzeptanzvonB+R-AnlagenspieltdieSicherheitundzunehmendderKom- forteinegroßeRolle.Fahrradabstellanlagensinddaherbevorzugtzuüberdachen undmitgeeignetenFahrradständernauszustatten.JenachBauartwerdeninder Regelmindestens15Fahrradplätzevorgesehen.ZurErhöhungderSicherheitsollen dieFahrradabstellhallenbeleuchtetwerden. AlsErgänzungzudenoffenzugänglichenFahrradabstellhallen,die–beiallenVor- teilen - keinen absoluten Schutz gegen Diebstahl und vor allem gegen –beab- sichtigteoderunbeabsichtigte-BeschädigungenderFahrräderbieten,befürwortet derKVV auchdieErrichtungabschließbarerFahrradboxen.DieseSysteme,beide- nendieBoxenentwedergegeneinEntgeltvermietetoderSchlüsselgegeneinen Pfandbetragvergebenwerden,sindderzeitdiesichersteMöglichkeit,einFahrrad abzustellen.Fahrradboxensindvorzugsweisedortanzubieten,woArbeitspendler denSchienenhaltepunktmitdemFahrraderreichen. Bei der Anlage von P+R-Plätzen muss berücksichtigtwerden, dass die Verknüp- fungspunktefürAutofahrergewissermaßendasEntréezumÖPNVdarstellen.Ein übersichtlichgestalteter,klarabgegrenzterP+R-PlatzmitentsprechenderBeschil- derungundkurzenZugängenzudenBahnsteigenistdahereinwichtigesKriterium fürdieMotivationeinesAutofahrers,einenTeilseinesWegesmitdemÖPNVzu- rückzulegen. Nahverkehrsplan 2006 27 _________________________________________________________________________________ Der P+R-Platz sollte ausreichend dimensioniert undin unmittelbarer Nähe des Schienenhaltepunktesangeordnetsein.JenachGrößesollteeineausreichendeAn- zahlvonParkplätzenfürBehinderteausgewiesenwerden.WährendfürdieBefe- stigungderAbstellflächenauchRasengittersteineinFragekommen,sindfürdie FahrstraßenunddieerforderlichenFußwegefeste,wasserundurchlässigeMateria- lienvorzuziehen.DerKVVunterstütztdarüberhinauseineVereinheitlichungder Beschilderung/WegweisungfürP+RsowieB+RPlätze. 4.7 StandardsfürFahrgastinformation Jedes Verkehrsunternehmen präsentiert sich üblicherweise mit eigenem, unver- wechselbaremErscheinungsbild.DerVerkehrsverbundhatdieVielfaltderDarstel- lungsformen seiner Unternehmen ersetzt durch ein einheitliches Corporate- Identity-Konzept. Haltestellen, Fahrzeuge, Fahrkarten, Werbemittel u.a. des Ver- bundessindnacheinheitlichenKriterienprofessionellgestaltet.Identitätsbildende ElementewiedasKVV-Emblem,dieHausfarben,dieSchrifttypenunddasLayout wurdenentwickelt.Diesesindnichtnuransprechendundschön,sondernvorallem schnellidentifizierbar,einfach,einprägsam,internationalverständlichundprakti- kabel. FahrgastinformationenwerdenbenötigtandenHaltestellenundindenFahrzeu- gen.DarüberhinauswirdderKundeunmittelbarüberDruckerzeugnisseoderdie neuenMedienangesprochen. Zur Mindestausstattung einer Haltestelle mit Fahrgastinformationen zählen das HaltestellenschildsowieeinFahrplanmitderNummerunddemEndzielderLinie. DieserStandardsollbeiallenBushaltestelleninderFlächevorhandensein.AnHal- testellen mit höherwertigen Funktionen sind weitere Informationen notwendig. An Verknüpfungspunkten erleichtern Liniennetzplänedie Orientierung. Zu den Fahrkartenautomaten gehören Tarifbeschreibungen, Wabenpläne sowie Bedie- nungsanleitungen.Stadt-undRegioplänesowieUmgebungsplänederHaltestelle erleichterndieOrientierungvorallemortsfremderFahrgäste.ZuridealenAusstat- tungvonbedeutendenHaltepunktenzählenferneroptischeAnzeigenbzw.akusti- scheAnsagen,dieüberIst-FahrpläneundAnschlussmöglichkeiteninformieren. AnjedemFahrzeugmussvonaußendieLinien-NummerunddasEndzielerkennbar sein.InnerhalbdesFahrzeugsisteineHaltestellen-Ansageund/oder-Anzeigeer- wünscht.HilfreicheErgänzungensindLiniennetzpläneundPerlenkettenmitAn- gabedereinzelnenHaltestellenaufderLinie.Zusatzinformationenwiegünstige Umsteigestellen,AnschlussmöglichkeitenundAlternativempfehlungenimFallevon StörungenergänzendieidealeFahrzeugausstattung(vgl.4.8StandardsfürFahr- zeuge). Nahverkehrsplan 2006 28 _________________________________________________________________________________ DamitsichdieKundenbereitsvorFahrtantritteinenÜberblicküberFahrplanund Tarifverschaffenkönnen,sindgeeigneteundverständlicheInformationenerfor- derlich.DabeisindnebendenherkömmlichenDruckerzeugnissenauchdieneuen Mediensowiepersönlichebzw.telefonischeAuskunftsmöglichkeitenzubeachten. 4.8 StandardsfürFahrzeuge GrundlagefürdieFestlegungderAusstattungbeiFahrzeugendesÖPNVsindins- besonderedieRichtliniendesLandesfürdieVergabevonFördermittelnnachGVFG fürFahrzeuge.FürLinienundGebiete,indenenverstärktmitMobilitätsbehinder- tenoderElternmitKinderwagenzurechnenist,istunterBerücksichtigungderört- lichenGegebenheitenbeideneingesetztenFahrzeugenverstärktaufdieBelange dieserNutzergruppenzuachten.Diesgeschiehtz.B.durchdenEinsatzvonNieder- flurfahrzeugen,dieRollstuhlkennzeichnungimFahrplan,dieAusstattungderFahr- zeugemitEinstiegshilfenundMehrzweckflächensowieHaltegriffenimFahrzeug. DieseAnforderungensollenbeidenLinienimBereichdesOberzentrumsundder MittelzentrensowiegenerellaufdemÖPNV-Grundnetzeingehaltenwerden.Die QualitätsanforderungenfürdieimKVV-GebieteingesetztenBusseundSchienen- fahrzeuge(Straßen-undStadtbahnen)sindindenAnlagen2und3aufgeführt. 4.9 AnforderungendurchdasBehindertengleichstellungsgesetz FürvielebehinderteMenschen,dieüberkeineigenesKraftfahrzeugverfügen,ist dieNutzungdesöffentlichenPersonennahverkehrseinewichtigeVoraussetzung, umamöffentlichenLebenteilhabenzukönnen.DasBehindertengleichstellungs- gesetzvomMai2002(BGG)hatdiesenAnforderungenRechnunggetragen,indem esAussagenzumÖPNV,zumSchienenverkehrundzumLuftverkehrtrifft. EinSchwerpunktdiesesGesetzessindRegelungen,diedenöffentlichenPersonen- nahverkehr(PBefG,GVFG,BOStrab,EBO)direktbetreffen.DaswichtigsteZielist dieSchaffungweitgehenderBarrierefreiheitfürbehinderteMenschen.Detaillierte technischeBestimmungenenthältdasGesetznicht.DerBegriffderBarrierefreiheit wirdinArtikel1§4BGGsehrweitgefasst:„Barrierefreisindbaulicheundsonstige Anlagen,Verkehrsmittel,technischeGebrauchsgegenstände,SystemederInforma- tionsverarbeitung,akustischeundvisuelleInformationsquellenundKommunikati- onseinrichtungensowieanderegestalteteLebensbereiche,wennsiefürbehinderte Menschen in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlichohnefremdeHilfezugänglichundnutzbarsind.“ VonzentralerBedeutungfürdenÖPNVistArtikel1§8Abs.2BGG,indemes heißt,dassöffentlichzugänglicheVerkehrsanlagenundBeförderungsmittelimöf- fentlichen Personenverkehrnach Maßgabe der einschlägigen Rechtsvorschriften desBundesbarrierefreizugestaltensind.DurchdieseFormulierungwirdklarge- stellt,dasshinsichtlichderHöhederAnforderungenandieBarrierefreiheitderje- Nahverkehrsplan 2006 29 _________________________________________________________________________________ weiligeWortlautinden(geänderten)RechtsvorschriftendesBundes(GVFG,PBefG, EBOundBOStrab)maßgeblichist. ImSinneeinerinsgesamtmöglichstweitreichendenBarrierefreiheitistderÖPNV alsGesamtsystemzubetrachten.DieeinzelnenTeiledesGesamtsystemswieFahr- zeuge,HaltestellenundZugangzudenHaltestellenmüssendabeiwiederumden Ansprüchen der Barrierefreiheit genügen. Nur so kann das in Artikel 1 §1 BGG formulierte Gesetzesziel der gleichberechtigten Teilhabe von behinderten Men- schenamLebeninderGesellschaftsichergestelltwerden.IndenStandardsfürHal- testellen,VerknüpfungspunkteundFahrzeuge(Kapitel4Anforderungsprofil;An- lagen2,3und5)sinddieElementeenthalten,dierealistischerweisedenBedin- gungendermöglichstweitgehendenBarrierefreiheitRechnungtragen. Der behindertengerechte Ausbau von Bahnhaltepunkten beinhaltet neben der Anpassung der Bahnsteighöhen an die Einstiegshöhender Fahrzeuge auch den rollstuhlgeeignetenZugangzudenHaltestellenunddieAnlagevonBlindenleit- streifen. Diese Maßnahmen werden an allen neuen Haltepunkten grundsätzlich sowieandenbestehendenHaltepunktenimRahmenvonModernisierungsvorha- bensukzessiveumgesetzt.AlleHaltepunktesolltenfürRollstuhlfahrerundEltern mitKinderwagenstufenfreiüberRampenerreichbarsein.Anstärkerfrequentier- tenHaltestellen,andeneneineausreichendesozialeKontrollegewährleistetist, kannauchderEinbauvonAufzügeninFragekommen. MobilitätseingeschränktePersonenkönnendenÖPNVdannambestenbenutzen, wennmoderneNiederflurfahrzeugezurVerfügungstehen.DienaheliegendeFor- derung, den Fahrzeugpark mittelfristig vollständigmit Niederflurfahrzeugen zu bestücken,istaberletztlichzuallgemeingehalten,dafürdenFahrzeugeinsatzje- weilsderEinsatzortundderEinsatzzweckberücksichtigtwerdenmüssen.ImBe- reich der Stadtbusverkehrekonnte der Einsatz von Niederflurfahrzeugen bereits weitgehendumgesetztwerden(z.B.beiVBK95%,BBL95%). Im Regionalbusverkehr ist allerdings der Einsatz von Niederflurfahrzeugen nicht immersinnvollundimnördlichenSchwarzwaldteilweiseaufGrundderTopogra- phie und der Straßenverhältnisse auch nicht anzustreben. Moderne Low-Entry- BussesindhiereinesehrguteAlternative,zumalsiediesystembedingtenNachteile von Niederflurfahrzeugen wie geringereSitzplatzkapazität, geringerer Fahrkom- fortundhöheresMotorgeräuschnichtaufweisen.ZieldesKVVistesaber,denEin- satzvonReisebussenimLinienverkehrvollständigzurückzufahrenundsolcheBusse nurnochalsAusfallreservezuakzeptieren. 4.10 Bewertung BereitsimNahverkehrsplan1998undimNahverkehrsentwicklungsplan2003konn- tefestgehaltenwerden,dassderÖPNVimbaden-württembergischenTeildesKVV gutausgebautist.Das„KarlsruherModell“istcharakterisiertdurchdieengeVer- zahnungderRegionmitdemOberzentrumKarlsruhe.DieStadtbahn,diesowohl Nahverkehrsplan 2006 30 _________________________________________________________________________________ dasEisenbahnnetzmit15.000VWechselstromalsauchdasStraßenbahnnetzmit 750 V Gleichstrom nutzt, hat zu einem angebotsorientierten Nahverkehrssystem geführt,indemBusseundBahnensehrgutaufeinanderabgestimmtsind. DasAnforderungsprofildesKVV (Kapitel4.2–4.8)wirdinallenTeilräumenwei- testgehenderfüllt,dieStandardsfürBedienung,Nachfrage,ErschließungundVer- bindungwerdenindenStädtenundnahezuallenGemeindenweitüberdieMin- destanforderungenhinauserfüllt. Darausergibtsich,dass • dasLiniennetzinseinerGrundstrukturgutausgebautist.ÖrtlicheAnpas- sungen können erforderlich werden, wenn signifikante Änderungen der Verkehrs-, Siedlungs-, Bildungs- und Arbeitsplatzstruktur die Nachfrage verändern. • Verbindungs-,Bedienungs-,Nachfrage-undErschließungsstandardsunver- ändertbeibehaltenwerden. Nahverkehrsplan 2006 31 _________________________________________________________________________________ 5 Angebotskonzeption FürihrGebietlegendieAufgabenträgerimKVVdasNahverkehrsangebotinenger AbsprachemitdemVerbundjeweilsfest.DarauskönnensichdurchausUnterschie- de im Angebotsniveau ergeben, wobei allerdings dieim Nahverkehrsentwick- lungsplanfestgelegtenundfürdiesenNahverkehrsplanverbindlichübernomme- nenMindeststandardsbeiallenAufgabenträgerneingehaltenwerden. MitderAngebotskonzeptionwirdderRahmenfestgelegt,innerhalbdeminden nächstenJahrenüberSchienen-undBusplanungenentschiedenwird.Daesaber nichtmöglichist,exaktdenBedarffürmehrereJahrevorauszuschätzen,werden hiernurdiegrößerenProjekteaufgeführt. KleinereMaßnahmenbleibendabeiaberimmermöglich,auchwennsiesichim EinzelfallnichtausdemNahverkehrsplanableitenlassen. FürdasGesamtgebietdesKVVsindindennächstenJahreninfolgendenBereichen nochVerbesserungenanzustreben: • DieFahrgastinformation FahrgastinformationFahrgastinformation FahrgastinformationinsbesondereaufdenregionalenBuslinien aufdenregionalenBuslinienaufdenregionalenBuslinien aufdenregionalenBuslinienistnoch unbefriedigend.EinLiniennetzplandesBereichs,indemderBusvorwiegend eingesetztwird,solltealsMindestanforderungaufgenommenwerden.Dar- überhinausisteine(automatische)HaltestellenansageimBusanzustreben. • DieVerbesserungderFahrgastinformationaufde FahrgastinformationaufdeFahrgastinformationaufde FahrgastinformationaufdenSchienenstrecken nSchienenstreckennSchienenstrecken nSchienenstreckenimKVV istkonsequentfortzusetzen.HierzugehörtinsbesonderederAusbauder akustischenundoptischenInformationsanlagenandenStationenundinden Fahrzeugen. Zur Sicherstellung der notwendigen Echtzeitinformation sind dietechnischenVoraussetzungendurchKopplungentsprechender ReisendeninformationssystemeandierechnergestütztenLeitsystemeder Schieneninfrastruktur-undVerkehrsunternehmenzuschaffen. • DieKommunikationzwischenBusundSchienenfahrzeug KommunikationzwischenBusundSchienenfahrzeugKommunikationzwischenBusundSchienenfahrzeug KommunikationzwischenBusundSchienenfahrzeugistverbesserungs- bedürftig.GegenwärtighabenzwardieBusunternehmeninterneFunknet- ze, doch ist die Kommunikation weder zwischen den Unternehmen, noch zwischenderZugleitungunddemBusmöglich.Mittelfristigsollteeineein- heitlicheLösungfüralleUnternehmenangestrebtwerden. • DieStadtbahnfahrzeugeimGleichstrombereich(LinienS1/11,S2)undauch die ersten Zwei-System-Fahrzeuge wurden als Hochflurfahrzeuge gebaut. UmdieFahrzeugflottenzuvereinheitlichenundauchdenAnforderungen desBehindertengleichstellungsgesetzessowiedemeigenenAnspruchnach fahrgastgerechtemhöhengleichen„Betreten“zuentsprechen,sollinnerhalb der Geltungsdauer dieses Nahverkehrsplans ein Fahrzeugerneuerungspr FahrzeugerneuerungsprFahrzeugerneuerungspr Fahrzeugerneuerungspro- o-o- o- gramm grammgramm grammaufgelegtwerden. • Mittel-bislangfristigwerdenimStraßenbahnnetznurnochNiederflurfahr- zeugemit34cmEinstiegshöheundimStadtbahnnetzMittelflurfahrzeuge mit55cmEinstiegshöheeingesetztwerden.DieRhein-Neckar-S-Bahnsetzt Nahverkehrsplan 2006 32 _________________________________________________________________________________ Fahrzeugemit76cmEinstiegshöheein.DadieBahnsteigenochnichtimGe- samtnetzaufdieseEinstiegshöhenausgelegtsind,bleibteseineallgemeine Aufgabe,dieBahnsteighöhe BahnsteighöheBahnsteighöhe Bahnsteighöhe–soweitmöglichundvertretbar-baulichandie jeweilige Fahrzeughöhe anzupassen und den barrierefreien Zugang zum SPNVzuermöglichen.HierzugehöreninEinzelfällenauchbaulicheÄnde- rungenderBahnsteigzugänge. • ZurOptimierungderBetriebsabläufeundzurErhöhungderFahrplanstabili- tätsowiezurlangfristigbesserenVerknüpfungvonBusundBahnsolldie ModernisierungundderweitereAusbaudesrechnergestütztenBetr AusbaudesrechnergestütztenBetrAusbaudesrechnergestütztenBetr AusbaudesrechnergestütztenBetriebslei iebsleiiebslei iebsleit- t-t- t- systems(RBL) systems(RBL)systems(RBL) systems(RBL)auchinderRegionbetriebenwerden. • B+RsowieP+RAnlagen B+RsowieP+RAnlagenB+RsowieP+RAnlagen B+RsowieP+RAnlagensindfürvieleFahrgästebeigroßerEntfernungdes WohnstandortesvomnächstenSchienenhaltepunktunverzichtbar.DasKon- zept der ÖPNV-orientierten dezentralen Anlage von P+R-Plätzen und von FahrradabstellmöglichkeitenauchankleinenBahnhaltepunktenhatsichim KVVbeiallenAufgabenträgernbewährtundsollbeibehaltenwerden.Die NeuanlagevonkleinerenPkw-undFahrradabstellplätzenanbishernichtbe- rücksichtigten Haltepunkten sowie die Modernisierung und eventuell ein bedarfsgerechterAusbauvonvorhandenenAnlagenwerdenuntersucht. • Die Weiterentwicklung des Verbundtarifs VerbundtarifsVerbundtarifs Verbundtarifs bleibt eine wichtige Aufgabe. DurchdenAusbaudesStadtbahnnetzesweitüberdieVerbundgrenzenhin- aussindmitdenangrenzendenVerbündenverschiedeneLösungenfürein- undausbrechendeVerkehreumgesetztworden.ZielisteineHarmonisierung dieserÜbergangsregelungen.DabeiistauchaufeinheitlicheFinanzierungs- grundsätzedurchdieGesellschafterzuachten.InnerhalbdesVerbundgebie- tesmussgeprüftwerden,obdieZuordnungzudenTarifwabenoptimiert werdenkann,ohnedieErtragskraftdesVerbundtarifszugefährden. • DurchdendeutlichenAusbaudesVerkehrsangebotesundvorallemdurch dieErweiterungdesStadtbahnliniennetzesüberdasVerbundgebiethinaus stößt das gegenwärtige Vertriebssystem VertriebssystemVertriebssystem Vertriebssystem mit den KVV-Kundenzentren und Verkaufsstellen, den stationären Verkaufsautomatenund dem Verkauf durchdasFahrpersonalineinigenBereichenanGrenzen.VorallemderVer- kaufvonFahrscheinendurchdasFahrpersonalbereitetProbleme,weilinsbe- sonderebeiFahrtwünschenüberdieVerbundgrenzendieeinzelnenTarifbe- stimmungennichteinfachzuerschließensindunddurchdenVerkaufsvor- gangwertvolle(Fahr-)Zeitverlorengeht.DasSystemderstationärenAuto- matenandenSchienenstreckenwurdebereitsdurchmobileAutomatenin denTram-undStadtbahnfahrzeugenergänzt.Zusätzlichsolltedaraufhin- gewirkt werden, dass auch alle Busse entweder mit Automaten oder mit elektronischenFahrscheindruckernausgerüstetwerden. • ImRahmenderUmsetzungdesÖPNV-Konzeptessindbereitsindenletzten Jahren erhebliche Verkehrsverbesserungen durchgeführt worden. Hierfür werdenentsprechendefinanzielleAusgleichsleistungendurchdieAufgaben- trägerzurVerfügunggestellt.AufgrundderfinanziellenRahmenbedingun- Nahverkehrsplan 2006 33 _________________________________________________________________________________ genwirdinnerhalbderLaufzeitdesNahverkehrsplanesderEvaluierungb EvaluierungbEvaluierungb Evaluierungbe- e-e- e- stehenderLinienundLinienbündel stehenderLinienundLinienbündelstehenderLinienundLinienbündel stehenderLinienundLinienbündel(Schiene,BusundALT/AST)eineverstärk- teBedeutungbeigemessen.DazuzähltauchdiezuaktualisierendeEinnah- meaufteilungaufderBasisderLinienbündelgemäßKapitel6.Dieflächen- hafteÜberprüfungdesÖPNV-Systemsmusshierbeisowohlunterfinanziel- len(Nutzen-Kosten-Relation)alsauchunterplanerischenbzw.konzeptionel- len Gesichtspunkten (Wirkung im Gesamtnetz, mögliche Synergieeffekte, Verknüpfungsfunktion)erfolgen.InBereichen,indenendurchdieentspre- chende Evaluierung ungünstige Ergebnisse nachgewiesen werden, müssen auch Leistungseinschränkungen geprüft und gegebenenfalls umgesetzt werden.EbensoistbeipositivenErgebnissenundeinerhohenNachfrageauf eineAngebotsausweitunghinzuwirken.AnhandregelmäßigerFahrgastzäh- lungen(Ein-undAussteigerzählungen)entscheidendieAufgabenträgerin engerAbstimmungmitdemKVVüberAuswirkungenaufdaslinienbezoge- neFahrplanangebot. 5.1LandkreisKarlsruhe EinGroßteilderimNahverkehrsplan(NVP)von1998vorgesehenenNahverkehrs- projekteimLandkreisKarlsruheistbereitsrealisiertworden,zuletztdieVerlänge- rungderStadtbahnS2vonStutensee-BlankenlochüberStutensee-Friedrichstal nachStutensee-SpöckimJahr2006. Folgende,bereitsgeplantebeziehungsweiseinAusführungbefindlichenInfra- strukturmaßnahmensollenunterdemVorbehaltderFinanzierbarkeitumgesetzt werden: • 2.StufeS-BahnRheinNeckar,Germersheim–Graben-Neudorf–Bruchsal: ImNVPvon1998sowieimNVEPvon2003wurdebereitsdasZielverfolgt, aufdemStreckenabschnittGermersheim–BruchsaleinenStadtbahnbetrieb mitEinrichtungzusätzlicherHaltepunktezurealisieren.Mittlerweilewurde dasProjektindiezweiteStufederS-BahnRheinNeckaraufgenommen.Ent- haltensinddieElektrifizierungundderBauneuerHaltepunkteinBruchsal (SportzentrumundAmMantel).AußerdemsollendiebestehendenHalte- punkte(Karlsdorf,Graben-NeudorfNordundBahnhof,Huttenheim,Rheins- heim,Philippsburg)aufdenS-Bahn-Standard(76cmüberSchienenoberkan- te,140mNutzlänge)füreinenbarrierefreienZutrittzurS-Bahnausgebaut werden.VorgesehenisteinMischbetriebS-BahnRheinNeckarundStadt- bahn. Umfeldmaßnahmen(P+R-Anlagen,B+R-Anlagenetc.)sinddurchdieKom- munenalseigenständigeMaßnahmenzuplanenundggf.überdasLandes- GVFGzufinanzieren. FernerwerdenfürdenBetriebzusätzlicheS-BahnsowieStadtbahnfahrzeuge einschließlichanteiligerFahrzeugreservebenötigt. Nahverkehrsplan 2006 34 _________________________________________________________________________________ NachAbschlusseinerPlanungs-sowieeinerBau-undFinanzierungsvereinba- rungsolldasProjektzumFahrplanwechselDezember2009realisiertwerden. • 2.StufeS-BahnRheinNeckar,Mannheim–Schwetzingen–Karlsruhe(Ausbau derHaltepunktefürdenRegelbetrieb): BereitsseitdemFahrplanwechsel2004wirdaufderStreckeMannheim– Schwetzingen–KarlsruheeinS-Bahn-VorlaufbetriebmitET425–Fahrzeu- gendurchgeführt.DieseFahrzeugeverfügenalsSonderausstattungüber Trittstufen,umdenNiveauunterschiedzwischendenderzeitniedrigenBahn- steigenunddemS-Bahn-Niveau(76cmüberSchienenoberkante)auszuglei- chen.Voraussichtlichab2010istderRegelbetriebimRahmenderZweiten StufederS-BahnRheinNeckarvorgesehen.DerBetriebmitFahrzeugenohne TrittstufensiehtdahereinenAusbauallerbestehendenHaltepunkteaufdie Bahnsteighöhevon76cmvor,dieeinenbarrierefreienZugangzudenFahr- zeugenermöglichtunddamitauchdieZeitfürdenFahrgastwechselmini- miert. DasLandalsAufgabenträgerdesSchienenpersonennahverkehrs(SPNV)be- absichtigtjedoch,diederzeitaufdieserStreckeeingesetztenFahrzeugeab demFahrplanwechsel2009/2010imdannausgebautenElsenztal-Schwarz- bachtaleinzusetzen.DerLandkreisKarlsruheerwartethierbei,dassdieneu ausgebautenHaltepunktemitadäquatenFahrzeugenangefahrenwerden. BereitsimNVPvon1998wareinzusätzlicherHaltepunktGraben-Neudorf- Süderwähnt.WegenderengenFahrplanvorgabendesFernverkehrskonn- tenaberwederdergefordertezusätzlicheHaltepunktnocheineTaktver- dichtungimNahverkehrdurchgesetztwerden.DasThemawurdeimNVEP von2003wiederaufgegriffen.VorgesehenwarderBauvonzweizusätzli- chenHaltepunkten„NeudorfNord“und„GrabenSüd“,umdiebestehenden undvorallemdiegeplantenWohnbaugebietebesserandieSchieneanzu- schließen.EineRealisierunghängtentscheidendvonBeschleunigungsmaß- nahmenimNahverkehrab,umdieFahrzeitverlängerungdurcheinenzusätz- lichenHaltzukompensieren.MitderEinführungeinesVorlaufbetriebsfür dieS-BahnRheinNeckarMannheim–Schwetzingen–Karlsruhewurdeder Nachweiserbracht,dassdieVerkürzungderFahrzeitfüreinenzusätzlichen Haltausreicht(nichtjedochfürzweiHalte!). DieKosten-Nutzen-UntersuchungergabeinenpositivenQuotientenvon 1,91.ImRahmenderErtüchtigungderStreckefürdenS-Bahn-Betriebsollen diebestehendenHaltepunkte(Blankenloch,Friedrichstal,Graben-Neudorf Bahnhof,WiesentalundWaghäusel)aufdenS-Bahn-Standard(76cmüber Schienenoberkante,140mNutzlänge)füreinenbarrierefreienZutrittzurS- Bahnausgebautwerden.ZusätzlichsollderHaltepunktGraben-NeudorfSüd neuerrichtetwerden. Umfeldmaßnahmen(P+R-Anlagen,B+R-Anlagenetc.)sinddurchdieKom- munenalseigenständigeMaßnahmenzuplanenundggf.überdasLandes- GVFGzufinanzieren. Nahverkehrsplan 2006 35 _________________________________________________________________________________ • AbschnittsweiserzweigleisigerAusbauderStreckeReichenbach-Langen- steinbachincl.NeubaudesHaltepunktsSchießhüttenäcker: DieseMaßnahmewarbereitsimNVPvon1998enthalten.ZurVerbesserung derLeistungsfähigkeitundErhöhungderFahrplanstabilitätsolldieStrecke Busenbach-Ittersbachabschnittsweisezweigleisigausgebautwerden.In dieseMaßnahmeistderNeubaudesgeplantenHaltepunktesSchießhütten- äckerzurErschließungdesWohn-undGewerbegebietesintegriert. FürdieseMaßnahmewurdedasPlanfeststellungsverfahrenimJahr2005 eingeleitet,miteinemPlanfeststellungsbeschlussist2007zurechnen. AuchfürdiesesVorhabenisteinezeitnaheZuweisungvonGVFG-Mittelnfür denStreckenbauunterdengegenwärtigenRahmenbedingungennichtzu erwarten.EineBeteiligungdesLandkreisesaneinerevtl.Zwischenfinanzie- rungscheidethierebenfallsaus.AngesichtsderderzeitigenFinanzsituation sollteerstnachPlanfeststellungsbeschlussunddenaktualisiertenGesamtko- stenüberdenweiterenZeitplanderMaßnahmeverhandeltwerden. • VerlängerungderStadtbahnstreckeS11inIttersbach DieStreckesollinIttersbachvonderWendeschleifebiszurSchuleIttersbach verlängertwerden.DieVerlängerungistaucheineVoraussetzungfürdie BahnsteigerhöhungamHaltepunktRathausundsomitfüreinenbehinder- tengerechtenAusbau. • ZurVerbesserungderErreichbarkeitderStadtbahnwirddasProjekt„Stadt- bahngerechterAusbaudesHaltepunktesMalschundNeubaudesHaltepunk- tesMalschSüd“unterderVoraussetzungderFinanzierbarkeitimRahmen derLaufzeitdesNahverkehrsplanes2006weiterverfolgt. DerAusbaudesbestehendenHaltepunktesundderNeubaudesHaltepunk- tes Malsch-Süd sind Bestandteile des Gesamtprojektes „Murgtalbahn“ von KarlsruhebisFreudenstadt. Fürdiesen3.BauabschnittderMurgtalbahn„Rastatt–Muggensturm–Ett- lingen – Karlsruhe“ wird eine zeitnahe Zuweisung von GVFG-Mitteln für Strecke und Fahrzeuge angestrebt. An dem Ziel,einen zusätzlichen stadt- bahngerechtenHaltepunktMalsch-Südzurealisieren,wirdfestgehalten. • ZurVerbesserungderBetriebsabläufeundzurVerbesserungderZugangssi- tuationzudenHaltepunktensolldieKraichgaubahnzwischenBahnhofBret- tenundWannenwegzweigleisigausgebautwerden.DiePlanungensindan- gelaufen.DasProjektkannnachBereitstellungdererforderlichenFinanzmit- telrealisiertwerden. LangfristigsollaußerdemdieVerlängerungderStadtbahnvonStutensee-Spöck überKarlsdorf-Neuthard,Bruchsal,ForstundHambrückennachWaghäuselange- Nahverkehrsplan 2006 36 _________________________________________________________________________________ strebtwerden.EineMachbarkeitsstudieausdemJahr2003setztjedochfüreinen positivenNutzen–Kosten-QuotienteneineTrassenführungdurchdieBruchsaler Innenstadtvoraus.HierzuwurdeimMai2005einetechnischeVorplanungfürTras- senvariantenderInnenstadtdurchfahrunginAuftraggegeben.DieimHerbst2005 durchgeführtenVerkehrsuntersuchungenfließenbeidenPlanungenmitein.Der AbschlussderVorplanungistbis2007vorgesehen. DieBedienungsqualitätfürdieLinieninderFinanzverantwortungdesLandkreises (KategorieI–III)istinderRegelnachfragegerecht,angemessenundausgewogen. DieAnrufsammeltaxiangeboteinBruchsal,Waghäusel,VordererKraichgauund KarlsbadwurdenbeiAnerkennungdesKVV-TarifsindieFinanzverantwortungdes Landkreiseseinbezogen. MitAusnahmederaufgrunddero.a.MaßnahmensichergebendenVerbesserun- gendesBedienungsangeboteswirdunterdengegenwärtigenfinanziellenRah- menbedingungenkeineAusweitungdesFahrplanangebotesangestrebt. DaserreichtefinanzielleEngagementbeiderFinanzierungdesÖPNV-Angebotes sollnachMöglichkeitbeibehaltenwerden. UnverändertistdieForderungdesLandkreisesnacheineraktuellenEinnahmeauf- teilung.HierzusindinregelmäßigenAbständenVollerhebungenderFahrgastzah- lendurchzuführen,diealsBemessungsgrundlagefüreineAnpassungderEinnah- meaufteilungverwendetwerdensollen. 5.2 StadtKarlsruhe DerÖPNVinKarlsruhebasiertaufdendreiSäulenTram,BusundStadtbahn. DabeisindalledreiVerkehrsartenineinersichgegenseitigstützendenundergän- zendenintegriertenNahverkehrskonzeptionzusammengefasst. WährenddieTramdiegroßeninnerstädtischenÖPNV-Verkehrsbeziehungenzwi- schendenStadtteilenabdeckt,ergänzendieTeilnetzedesBussystemsdieVerbin- dungderStadtteile,dienichtandasSchienennetzangeschlossensind(Höhenstadt- teile) mit dem Tram- und Stadtbahnnetz (Zubringerfunktion) und übernehmen darüberhinauswichtigeAufgabenderFlächenerschließung. DasStadtbahnnetz,dasinderRegiondieStädteundGemeindenverbindetundan das Oberzentrum Karlsruhe anschließt, übernimmt inKarlsruhe selbst ebenfalls wichtigeVerbindungs-undErschließungsfunktionen. DaalledreiTeilbereicheverkehrlichaufeinanderabgestimmtsind,sollandemZiel derintegriertenLeistungserbringungfestgehaltenwerden. DieStadtKarlsruhealsAufgabenträgerplant,denNahverkehrinderStadtauch zukünftigmitdemeigenenVerkehrsunternehmenVBKzuerbringen(Inhousever- Nahverkehrsplan 2006 37 _________________________________________________________________________________ gabe).Soweitdiesmöglichist,sollinAbsprachemitdenanderenAufgabenträgern derüberdieStadtgrenzenhinausgehendeStadtbahnverkehreinbezogenbleiben. FolgendeProjektezurweiterenVerbesserungderÖPNV-AnbindungsindimRah- menderLaufzeitdesNahverkehrsplanes2006unterderVoraussetzungderFinan- zierbarkeitanzustreben(dieAufzählungstelltkeineReihung/Gewichtungdar!): • Erschließung der Pulverhausstraße und der Europahalle miteiner zusätzli- chenTram-Strecke.DieRealisierungdesProjektsistalslangfristigeinzustu- fen,dieVorplanungenhabenbegonnen. • Führung einer Tram-Strecke (Linie 5) durch die Kriegsstraße-Ost zur Tulla- straße.DerBaubeginnistinnerhalbdernächstenfünfJahrevorgesehen. • GleismittenerweiterunginderBaumeisterstraße,einederletztenStrecken mitBegegnungsverbotfürdie2,65mbreitenFahrzeuge,diekünftigindas BetriebskonzeptderumgestaltetenLinie5einbezogenwerdensoll. • GleismittenerweiterunginRintheimeinschließlichderNeuanlagederHalte- stelleDunant-Straßeund-ineinerspäterenStufe-VerlängerungderLinie5 durchdenHirtenwegbiszurHaid-undNeu-Straße.DieGleismittenerweite- rungistzwingenderforderlich,ummittelfristigNiederflurfahrzeugeaufder LinieeinsetzenzukönnenundsollinnerhalbdernächstenfünfJahreabge- schlossensein. • Verlängerung der Tram-Linie 2 in die Sudetenstraßezur Erschließung des ehemaligen Konversionsgeländes in Knielingen – Nord. Ein Baubeginn in- nerhalbdernächstenfünfJahrewirdangestrebt. • Verlängerungder2006eröffnetenNordstadtbahnRichtungKirchfeld.Dieses ProjektsollzunächstplanerischindennächstenJahrenvorangetriebenwer- den. • ImRahmenderimNahverkehrsplandesLandkreisesGermersheimbeinhalte- tenPlanungderElektrifizierungderStreckeWörth–Germersheimunddem Stadtbahnbetrieb auf dieser Strecke werden die Betriebskonzepte der S 5 angepasst.MitderFührungeinigerStadtbahnenüberdieDB-Streckewird derstadtbahngerechteAusbauderHaltepunkteKarlsruhe-West,Mühlburg undKnielingenangestrebt. • Da der Betriebshof Ost über keine Möglichkeiten verfügt, Niederflurfahr- zeugeund2-System-StadtbahnwagenzuwartenundinausreichenderZahl abzustellen,sindmitdemAusbaudesStadtbahnnetzesundderstarkgestie- genenAnzahlvonNiederflurfahrzeugenauchdieunumgänglichenLeerfahr- tenangestiegen.EinebetrieblichvernünftigeLösungwirdmitdemBaudes Nahverkehrsplan 2006 38 _________________________________________________________________________________ neuenBetriebshofesinderGerwigstraßegeschaffen,derimSeptember2006 begonnenwurde. • DiebetrieblichäußerstungünstigeSituationdurchdeneingleisigenStrek- kenabschnittderS5inGrötzingensollmitdemzweigleisigenAusbauder EngpassimBahnhofGrötzingenbeseitigtwerden.DerBaubeginnistfürdas Jahr2008vorgesehen. • ZurVerbesserugderVerkehrsverhältnisseundzurlangfristigenAbsicherung einer attraktiven Innenstadt hat der Gemeinderat beschlossen, die Kaiser- straßezueinerreinenFußgängerzoneumzugestaltenundgleichzeitigdie Innenstadterweiterung nach Süden unterEinschluss der Umgestaltung der Kriegsstraße voranzutreiben. Voraussetzung dafür ist der Ausbau der Lei- stungsfähigkeitdesÖPNVanhanddervomGemeinderatbeauftragtenPla- nungderKombi-Lösung.DiesefürdieZukunftdesKarlsruherModellsent- scheidende Weichenstellung beinhaltet den Bau eines Ost-West- StraßenbahntunnelsvomDurlacherTorzumMühlburgerTormiteinemun- terirdischen Südabzweig vom Marktplatz bis zur Augartenstraße. Ergänzt wird die Kombi-Lösung durch eine oberirdische Straßenbahnstrecke durch dieKriegsstraßeunddurcheinenStraßentunnelzwischendemKarlstorund dem Mendelssohnplatz. Die Planung des Projekts istbereits weit fortge- schritten.DasPlanfestellungsverfahrensollimJahr2006abgeschlossenwer- den. • ZurweiterenBeschleunigungdesÖPNVundzurErhöhungderFahrplansta- bilitätsolldiebereitsbestehendeBevorrechtigunganSignalanlagenfürBus und Bahn zumindest sichergestellt und wo möglich und vertretbar ausge- bautwerden. • EinwichtigerErfolgsgarantfürdieAkzeptanzdesÖPNVistnebeneinerat- traktivenAngebotskonzeptiondieSicherheitundSauberkeitindenBussen undBahnen.VordemHintergrundzunehmenderVandalismusschädenwird diesem Thema in den nächsten Jahren eine erhöhte Aufmerksamkeit ge- widmetwerden,umdurchgeeigneteMaßnahmensteuerndeingreifenzu können. Nahverkehrsplan 2006 39 _________________________________________________________________________________ 5.3 LandkreisRastatt MitderVerlängerungderStadtbahnS4überSinzheimundBühlbisAchernzum Fahrplanwechsel2004/2005hatdasStadtbahnnetzimLandkreisRastattseinenvor- läufigenAbschlussgefunden . DerstadtbahngerechteAusbaudesbestehendenHaltepunktesMuggensturmund derNeubaudesHaltepunktesMuggenstrum-NordsindBestandteildesGesamtpro- jektes„Murgtalbahn“vonKarlsruhebisFreudenstadt. ZurVerbesserungderErreichbarkeitderStadtbahnwirddasProjekt„stadtbahnge- rechter Ausbau“ des Haltepunktes Muggensturm und Neubau des Haltepunktes Muggensturm Nord unter der Voraussetzung zur Verfügung stehender GVFG- MittelimRahmenderLaufzeitdesNahverkehrsplans2006weiterverfolgt.Dafür dengesamten3.BauabschnittderMurgtalbahn„Rastatt–Muggensturm–Ettlin- gen–Karlsruhe“einezeitnaheZuweisungvonGVFG-MittelnfürStreckeundFahr- zeugeunterdengegenwärtigenRahmenbedingungenallerdingsnichtzuerwarten ist,sollteversuchtwerden,dieDurchführungderHaltepunktmaßnahmenimVor- feldderGesamtmaßnahmedurchzuführen.Diesauchinsbesonderedeshalb,dafür denstadtbahngerechtenAusbaudesbestehendenHaltepunkteseinezeitlichparal- leleRealisierungzurEKG-Maßnahme„UnterführungderK3737“ausplanerischer Sicht sinnvoll ist. Im Haushalt der Gemeinde sind die notwendigen Kofinanzie- rungsmittelgesichert. EinenwesentlichenbetrieblichenEngpassstelltdieInfrastrukturimBahnhofRa- stattdar.DieQuerungderLinieS41imBahnhofRastattsorgtaufderstarkbefah- renenRheintalbahnfürerheblicheFahrstraßenausschlusszeiten.Diesführtinder PraxiszudeutlichenVerzögerungenimBetriebderStadtbahn,dadiedurchfah- renden Züge in Rastatt aus betrieblichen Gründen Vorrang haben. Ziel muss es sein,dieLeistungsfähigkeitimKnotenRastattdurcheinenentsprechendenAusbau derInfrastrukturzuerhöhen.Dazukommensignaltechnischeundspurplantechni- scheMaßnahmeninBetracht.SämtlicheMaßnahmenzurErhöhungderLeistungs- fähigkeit im Zuständigkeitsbereich des Infrastrukturbetreibers sind aufgrund der zuerwartendenZunahmedesGüterverkehrsunddesverbleibendenPersonenver- kehrsaufdenAltbaustreckenauchnachInbetriebnahmederNeubaustreckeKarls- ruhe-RastattSüdnotwendig.DerLandkreissetztsichdafürein,dassdieRealisie- rung des planfestgestellten Tunnels als eine Maßnahme zur Erhöhung der Lei- stungsfähigkeitzeitnahrealisiertwird. DasbereitsimNahverkehrsplan1998undimNahverkehrsentwicklungsplan2003 aufgeführteStadtbahnprojektRastatt–Iffezheim–Hügelsheim–Baden-Airpark wirdalsZielbeibehalten.NachderEntscheidungderStadtRastatt,dieInnenstadt- trassenichtweiterzuverfolgen,stehtdieVariante„WintersdorferStrecke“–If- fezheim–Hügelsheim–Baden-AirparknunmehrimVordergrund. DerLandkreisunterstütztgrundsätzlichdenAusbaubestehenderHaltepunkteund dieVerdichtungdesStadtbahnhaltestellennetzesansinnvollenPunkten.Aufdem DurmersheimerAstderStadtbahnlinieS4/S41zwischenKarlsruheundRastattsind Nahverkehrsplan 2006 40 _________________________________________________________________________________ planerische Überlegungen in Bietigheim und Ötigheim bekannt. Diese werden grundsätzlichfürsinnvollangesehen.Eswirdallerdingsdaraufhingewiesen,dass dieRealisierungenvonderEinigungmitdemInfrastrukturbetreiberDBAGabhän- gigist. Auch das Busnetz im Landkreis Rastatt konnte zum Fahrplanwechsel 2004/2005 durch Umstrukturierungen und Anpassungen an die Stadtbahn in seiner Grund- strukturvorläufigabgeschlossenwerden.DiesbeziehtsichsowohlaufdieStruktur der Linien als auchauf das konkrete tagsüber bestehende Fahrplanangebot auf denBuslinien.Unabhängighiervonwäreeinekurz-bismittelfristigeVerbesserung der Erschließung des Baden-airparks unter Einschluss der Wochenendbedienung sinnvoll. ZumFahrplanwechsel2006/7wurdenzusätzliche,weitgehendflächenhafteALT– Verbindungen im Rahmen des Gesamtbusliniennetzes im südlichen Landkreisbe- reicheingeführt.ZusätzlichwurdedasALT-RastatttariflichindenKVVintegriert. ZukünftigeMaßnahmenrichtensichinersterLinieaufFahrplanoptimierungenim bestehendenNetz. AlsweitereBuslinienkonzeptionimLandkreisRastattwirdimRahmenderLaufzeit desNahverkehrsplanes2006unterderVoraussetzungderFinanzierbarkeitzusätz- lichnocheinFreizeitlinienkonzeptangestrebt. AustouristischerSichtsindzusätzlicheLinienverbindungenimSchwarzwaldsowie indenRheinauenzuprüfen.ImBereichderFreizeitverkehresindebenfallszusätz- lichbenötigteVerstärkerbussebeigroßerNachfragesowiederEinsatzvonZusatz- bussenbeisogenannten„Eventveranstaltungen“zuberücksichtigen. 5.4 StadtBaden-Baden DieStadtBaden-BadenhatüberihrenmodernisiertenBahnhofAnschlussandie SchienenstreckeKarlsruhe-Rastatt–Baden-Baden–Bühl–Offenburg,welchefür denschnellenFernverkehrsowiefürdenNahverkehrgrößtenteils4-gleisigausge- bautwurde. MitderVerlängerungderStadtbahnS4vonBaden-BadennachAchernundder damitverbundenenInbetriebnahmederbeidenHaltpunkteBaden-BadenHauen- ebersteinundBaden-BadenReblandistdieStadtbahnanbindungdesStadtkreises zunächsteinmalabgeschlossen. DerinnerstädtischeVerkehrsowiederNachbarortsverkehrwirdüberdasgutabge- stimmteundvertakteteStadtbussystemderBaden-Baden-Linieabgewickelt.Cha- rakteristischfürBaden-BadenistderparalleleVerlaufnahezuallerBuslinienzwi- schendemZentralenOmnibusbahnhofamBahnhofBaden-Baden(StadtteilBaden- Oos)undderStadtmitte.DieLinie201,diesogenannteTallinie,pendeltmitGe- lenkbussennurentlangdieserAchse,diemeistenanderenLinienverknüpfendie Nahverkehrsplan 2006 41 _________________________________________________________________________________ TalachsemitjeweilseinemSeitental,denAußenstadtteilensowiedenumliegenden StädtenundGemeinden. Die Stadt Baden-Baden als Aufgabenträger beabsichtigt, den Nahverkehr in der Stadt auch zukünftig mit dem eigenen Verkehrsunternehmen BBL zu erbringen (Inhousevergabe).Soweitdiesmöglichist,sollinAbsprachemitdemLandkreisRa- stattalsAufgabenträgerderüberdieStadtgrenzenhinausgehendeLinienverkehr einbezogenbleiben. • Die in den letzten Jahren erreichte Zahl von 10 Millionen Fahrgästen pro Jahrsollmöglichstnocherhöhtwerden. • Der Gemeinderat der Stadt Baden-Baden hat im Jahre1999 das Projekt „StadtbahnverbindungvomBahnhofBaden-BadenindieInnenstadt“abge- lehnt. Es ist jedoch als Option im Nahverkehrsentwicklungsplan weiterhin enthalten.DiemöglicheStadtbahntrassedarfnichtverbautwerden. • DieAkzeptanzderStadtbahnhaltepunkteBaden-BadenHauenebersteinund Baden-BadenReblandsollinZusammenarbeitmitdemKarlsruherVerkehrs- verbundunddemStadtbahnbetreiber(z.B.Werbemaßnahmen)weiterver- bessertwerden. • Seit 1996 konnten umfangreiche Maßnahmen im Busbereich umgesetzt werden,insbesonderewurdenstädtischeLinieninNachbargemeindenbzw. Städte des Landkreises in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Rastatt ver- längert.DerNeubaudesZentralenOmnibusbahnhofsamBahnhofBaden- BadenimJahr2001hatdieAngebotsqualitätimdortigenBereicherheblich verbessert. Mit der Anbindung des Stadtbahnhaltepunktes Baden-Baden- ReblandandasBusnetzkonntediesesinseinerGrundstrukturvorläufigab- geschlossenwerden. • NochinPlanungisteineBuslinievomBahnhofBaden-BadenüberdieCité unddasFachmarktzentrumindieInnenstadt.Finanziertwerdensolldiese neueLiniedurchAngebotsreduzierungenoder–umstellungeninanderen Bereichen. • Weiterhin ist unter der Voraussetzung der Finanzierung eine verbesserte Wochenendanbindung des Baden-Airport über die Linie 205 an den ICE- BahnhofBaden-Badengeplant. • ZurVerbesserungderKundeninformationwirddieEinrichtungeinesdyna- mischenFahrgastinformationssystemsgeprüft.Zielistes,diesesandenwich- tigstenHaltestelleneinzurichten.DieFinanzierungsollüberLandeszuschüsse (GVFG-Mittel)gesichertwerden. Nahverkehrsplan 2006 42 _________________________________________________________________________________ 6. Linienbündel Anstehende Änderungen im Rechtsrahmen des ÖPNV werden dazu führen, dass die Aufgabenträger (Stadt- und Landkreise) im Regelfall zukünftig ÖPNV – Lei- stungenimWettbewerbvergeben. Dabei dient die Festlegung von Linienbündeln als Grundlage für den Genehmi- gungswettbewerb und gegebenenfalls auch für den Ausschreibungswettbewerb imBusbereichsowohlbeideneinzelnenAufgabenträgernalsauchbeidenkom- munalenVerkehrsgesellschaften,wennTeilleistungendurchAusschreibungenver- gebenwerdensollen. Darüber hinaus sind Linienbündel auch gut geeignet, einnahmestarke und ein- nahmeschwacheLinienzukombinieren.Damitwirdverhindert,dasslediglichgute, ertragstarkeLinienvoninteressiertenVerkehrsunternehmengesuchtwerden,wäh- rendsichfürschwächereLinienvorallemalsZubringerlinienzurStadtbahnkaum eingeeignetesVerkehrsunternehmenfindet. SinnderVergabeimWettbewerbistes,denMitteleinsatzvolkswirtschaftlichopti- malzugestalten.Dasheißt,dassmitderVergabeauchbetriebswirtschaftlicheSyn- ergieeffekteberücksichtigtwerden.EntscheidendeKriteriensinddie • AuslastungvonWerkstattkapazitäten • VorhaltungvonBetriebsreserven(FahrzeugeundFahrpersonal(Fahr- plansicherheit)) • AuslastungeinerBetriebsleitstelleeinschließlichFahrdienstdisposition undFahrdienstleitung • UmlaufplanungundMinimierungvonLeerkilometern ZielistdieDefinitionvonLinienbündeln,indenendieeinzelnenLinienräumlich und organisatorisch einen engen Zusammenhang bilden. Auf diese Weise kann durchdieoptimalebetrieblicheundorganisatorischeZusammenfassungeinehohe Wirtschaftlichkeiterreichetwerden. JedesLinienbündelsollsodimensioniertsein,dassdiebetriebswirtschaftlichsinn- vollenSynergieeffekteausgeschöpftwerdenkönnen,ohnedasseszueinermarkt- beherrschendenStellungeinesoderwenigerUnternehmenkommt. FürdieStadt-undLandkreisewerdendaherLinienbündeldefiniert,dierelativho- mogene Teilräume umfassen und die für mittelständische Verkehrsunternehmen geeignetsind. Das ÖPNV-Netz wurde bereits im Nahverkehrsentwicklungsplan 2003 nach den überwiegenden Verkehrsfunktionen strukturiert und in hierarchisch gegliederte Kategorieneingeteilt(NVP2006Kapitel4.1). Aus dieser Kategorisierung lässt sich sehr gut ablesen, dass im baden- württembergischenTeildesKVVdieSchieneeindeutigdasRückgratdesÖPNVbil- Nahverkehrsplan 2006 43 _________________________________________________________________________________ det.DasRegionaleGrundnetz1.undzumTeilauch2.OrdnungwirddurchSchie- nenverkehrsmittel(RE,RB,S-Bahn,Stadtbahn,Tram)abgedeckt. DieBuslinienerfüllenimwesentlichenVerbindungsfunktionenzwischendenGe- meindenundGemeindeteilenzudenzentralenOrtenundzudengroßräumigen Schienenverbindungen. FürdieBildungvonLinienbündelnistesdahersinnvoll,diezentralörtlicheStruktur zuberücksichtigenunddieMittelbereichederLandes-undRegionalplanungbei derBildungvonLinienbündelnzuGrundezulegen. Nahverkehrsplan 2006 44 _________________________________________________________________________________ 6.1 LandkreisKarlsruhe 6.1.1 6.1.16.1.1 6.1.1 Wettbewerb WettbewerbWettbewerb Wettbewerb InfolgederZuschusskürzungenimÖPNV-BereichistwährendderLaufzeitdieses NVPmitsteigendenZuschüssendesLandkreisesandieverbundenenVerkehrsun- ternehmenaufgrundgestiegenerBetriebskostenzurechnen. EventuelleLeistungsreduzierungenkönnendannnichtmehrausgeschlossenwer- den.UmdieseneinStückweitentgegenzuwirken,istderLandkreisKarlsruhean einerStärkungdesWettbewerbsimÖPNVinteressiert. InmehrerenVerkehrsverbündenhatsichgezeigt,dassmitderEinführungvon WettbewerbsverfahrendieWirtschaftlichkeiterhöhtundsogarsinnvolleAnge- botsausweitungenmöglichwurden. DerLandkreisalsAufgabenträgersiehthierbeieinPotentialzurReduzierungder BetriebskostenunddamitseinerZuschüssebeiqualitativhohemLeistungsangebot. NebendemfinanziellenAspektspieltauchdierechtlicheSchieneeinenichtzuun- terschätzendeRolle.AngesichtsderderzeitigenEntwicklungen(UrteildesEuGH zum„MagdeburgerUrteil“,UrteildesBverwG2006,einezukünftigeEU- Verordnungetc.)istinabsehbarerZeitdamitzurechnen,dassrechtssichereWege desWettbewerbsimÖPNVaufgezeigtwerden.TrotzbestehenderUnklarheiten bezogenaufUmfang,ZeitpunktundBedingungenmöglicherWettbewerbsverfah- renwillsichderLandkreisrechtzeitigaufdiekommenderechtlicheEntwicklung einstellen. AusdiesemGrundhältesderAufgabenträgerfürnotwendig,Linienbündeleinzu- richtenunddieLaufzeitendereinzelnenLinienzügiganzugleichen. 6.1.2Linienbündelung 6.1.2Linienbündelung6.1.2Linienbündelung 6.1.2Linienbündelung EntsprechendderEinteilungdesLandkreisesKarlsruheindieMittelbereicheBret- ten,Bruchsal,EttlingenundKarlsruheundunterBerücksichtigungvonwichtigen ZubringerfunktionenzudenSchienenstreckenderKategorieIundIIwerdendrei TypenvonLinienbündelngebildet: Stadtverkehre DerLandkreisKarlsruhealsAufgabenträgerimÖPNVhatimNahverkehrsentwick- lungsplaneinenüberdasAnforderungsprofilgemäßKapitel4hinausgehenden „Landkreisstandard“derÖPNV-Bedienungdefiniert.Zielistdieflächendeckend vergleichbareundfüralleLandkreisgemeindengerechteundangemessenene ÖPNV-Bedienung.FürdiesenStandardhatderLandkreisalsÖPNV-Aufgabenträger dieAngebots-undFinanzverantwortungübernommen. FürdarüberhinausgehendeAngebote,dieausörtlicherSichtdurchaussinnvoll seinkönnen,betrachtetsichderLandkreisalsnichtzuständig.IndieseKategorie fallendieStadtverkehre,dievondenStädtendirektbeauftragtundfinanziert werden.StadtverkehrenachdieserRegelunggibtesinBruchsal(gegenwärtigfünf Linien)undEttlingen(gegenwärtigeineLinie). Nahverkehrsplan 2006 45 _________________________________________________________________________________ AufeinMittelzentrumausgerichteteLinienbündel DiessindBusverkehrederKategorienIIundIII,derenAnfangs-undoderEndpunk- teüberwiegendineinemMittelzentrumliegenunddiesowohlVerbindungs-und ErschließungsfunktionenerfüllenalsauchaufdieSchienenverbindungenderKate- gorieIundIIausgerichtetsind. AufSchienenstreckenausgerichteteLinienbündel DiessindBusverkehrederKategorienIIundIII,dieüberwiegendErschließungs- funktionenerfüllenundinderRegelaufSchienenhaltepunkteaußerhalbderMit- telzentrenausgerichtetsind. StadtverkehrBruchsal: ImSeptember2000gingderStadtbusBruchsalinBetrieb.ErumfasstfünfLinien (Stand2005),diedieKernstadterschließenunddieStadtteileanbinden.AlleLinien verkehrenausschließlichinnerhalbdesStadtgebietesBruchsal.FürdiesefünfLinien hatdieStadtBruchsaldieFinanzverantwortungübernommen.DerLandkreisals AufgabenträgerfürdenÖPNVunddieStadtBruchsalhabendiediesbezüglichen FinanzbeziehungenineinerbilateralenVereinbarunggeregelt.DieBruchsaler StadtverkehrslinienwerdendeshalbineinemLinienbündelzusammengefasst. AusverkehrlichenGesichtspunktenwäreesauchmöglichgewesen,dieBuslinien 187–189indiesesLinienbündelzuintegrieren,dadiesenebenüberörtlichenVer- kehrsfunktionen ebenfalls Erschließungs- und Zubringerfunktionen innerhalb Bruchsals wahrnehmen. Da in diesem Fall aber die finanzielle und verkehrliche VerantwortungnichtineinerHandgelegenhätte,wurdendiesedreiBuslinienei- nemanderenLinienbündelzugeordnet. Heutige HeutigeHeutige Heutige Linienwe LinienweLinienwe Linienweg gg g Harmonisierungin HarmonisierunginHarmonisierungin Harmonisierungin Lin LinLin Lini ii ien enen en einemLinienbündel einemLinienbündeleinemLinienbündel einemLinienbündel zumFahrplanwec zumFahrplanweczumFahrplanwec zumFahrplanwech hh hsel selsel sel 181 BruchsalSüdstadt–Rendezvous–Eggerten-Weiherberg 182 BruchsalAmMantel–Rendezvous-Krankenhaus 183 BruchsalRendezvous-Augsteiner Dezember2008 Dezember2008Dezember2008 Dezember2008 185 BruchsalRendezvous–Heidelsheim–Helmsheim–Untergrombach– Büchenau-Rendezvous 186 BruchsalRendezvous–Büchenau–Untergrombach–Helmsheim– Heidelsheim-Rendezvous StadtverkehrEttlingen: Die Stadt Ettlingen ist sehr gut mit den Stadtbahnen der Linien S1 und S11 er- schlossen. Darüber hinaus erfüllen mehrere regionale Buslinien zusätzliche Erschließungs-undVerbindungsfunktionen.ZusätzlichhatdieStadtEttlingeneine Nahverkehrsplan 2006 46 _________________________________________________________________________________ innerstädtische Erschließungslinie 112 eingerichtet und hierfür die Finanzverant- wortungübernommen.FürdieBuslinien102,105und109,dieStadtteilevonEtt- lingen mit der Innenstadt verbinden, liegt die Finanzverantwortung beim Land- kreisKarlsruhe.EserscheintindiesemFallnichtsinnvoll,alleindierelativkleineLi- nie112nurausGründenderFinanzierungalsseparatenStadtverkehrauszuweisen, zumaldieseBuslinieproblemlosindas„LinienbündelBereichEttlingen“integriert werdenkann. Regionalbusverkehr: ImregionalenBusverkehrwirddasGebietdesLandkreisesKarlsruheinsechsLini- enbündelaufgeteilt.Damitwirdsichergestellt,dassdieLeistungenjeweilsvonei- nemVerkehrsunternehmenerbrachtwerdenkönnen.GleichzeitigistdieGrößeder Linienbündelsodimensioniert,dassmittelständischeVerkehrsunternehmenbeider Ausschreibungnichtbenachteiligtwerden. LinienbündelBereichEttlingenI Heutige HeutigeHeutige Heutige Linienweg LinienwegLinienweg Linienweg Harmonisierungin HarmonisierunginHarmonisierungin Harmonisierungin Lin LinLin Lini ii ien enen en einemLinienbündel einemLinienbündeleinemLinienbündel einemLinienbündel zumFahrplanwec zumFahrplanweczumFahrplanwec zumFahrplanwech hh hsel selsel sel 101 Moosbronn–Freiolsheim–Völkersbach–Schöllbronn-Ettlingen 102 Schöllbronn–Schluttenbach–Ettlingenweier-Ettlingen 106Ettlingen–Industriegebiet-Rheinstetten 109 Ettlingen–Wasen–KleinerPlom Dezember2012 Dezember2012Dezember2012 Dezember2012 111 GästebusBadHerrenalb 113 OberesGaistal–BadHerrenalb–Bernbach-Moosbronn 225 Mörsch-Neuburgweier DieBuslinie225passtnichtganzindiesesSchema,dasieausschließlichZubringer- undErschließungsfunktioninnerhalbvonRheinstettenerfüllt.Rheinstettenistals einzigeGemeindeimsüdlichenLandkreisdemMittelbereichKarlsruhezugeordnet. DaesallerdingskeinenSinnmacht,dieseeinzelneLiniegetrenntzubetrachten, wurdesiedemLinienbündelBereichEttlingenIzugeordnet. DieBuslinien111und113bedienenüberwiegend(113)bzw.ausschließlich(111) dasGebietderStadtBadHerrenalbimLandkreisCalw.Wegenderengenverkehr- lichenVerflechtungmitderLinie101desLinienbündelswerdenbeideLiniendem LinienbündelBereichEttlingenIzugeordnet. Nahverkehrsplan 2006 47 _________________________________________________________________________________ LinienbündelBereichEttlingenII Heutige HeutigeHeutige Heutige Linienweg LinienwegLinienweg Linienweg Harmonisierungin HarmonisierunginHarmonisierungin Harmonisierungin Lin LinLin Lini ii ien enen en einemLinienbündel einemLinienbündeleinemLinienbündel einemLinienbündel zumFahrplanwec zumFahrplanweczumFahrplanwec zumFahrplanwech hh hsel selsel sel 103 Völkersbach–Malsch(-Sulzbach) 104Ettlingen–Ettlingenweier–Oberweier–Sulzbach–Malsch-Waldprechtsweier 105 Ettlingen–Erbprinz–Ettlingen-West 107 Durlach–Wolfartsweier-Ettlingen Dezember2013 Dezember2013Dezember2013 Dezember2013 110 Waldprechtsweier–Malsch–Bruchhausen–Ettlingen 112Ettlingen–Neuwiesenreben–Friedhof–Ettlingen LinienbündelPfinztal/Albtal Heutige HeutigeHeutige Heutige Linienweg LinienwegLinienweg Linienweg Harmonisierungin HarmonisierunginHarmonisierungin Harmonisierungin Lin LinLin Lini ii ien enen en einemLinienbündel einemLinienbündeleinemLinienbündel einemLinienbündel zumFahrpla zumFahrplazumFahrpla zumFahrplan nn nwechsel wechselwechsel wechsel 114 Schielberg–Pfaffenrot–Marxzell-Burbach 115Busenbach–Reichenbach-Etzenrot 118Grünwettersbach–Palmbach–Mutschelbach-Langensteinbach 151Berghausen–Wöschbach Dezember2013 Dezember2013Dezember2013 Dezember2013 152 Kleinsteinbach–Mutschelbach-Langensteinbach 153Langensteinbach-Auerbach 159Wössingen–Jöhlingen-Berghausen LinienbündelHardt-Ost Heutige HeutigeHeutige Heutige Linienweg LinienwegLinienweg Linienweg Harmonisierungin HarmonisierunginHarmonisierungin Harmonisierungin Lin LinLin Lini ii ien enen en einemLinienbündel einemLinienbündeleinemLinienbündel einemLinienbündel zumFahrpla zumFahrplazumFahrpla zumFahrplan nn nwechsel wechselwechsel wechsel 120 Staffort-Friedrichsthal 121Weingarten–Waldbrücke–Staffort-Blankenloch 122Büchenau–Neuthard–Spöck-Blankenloch Dezember2013 Dezember2013Dezember2013 Dezember2013 123Bruchsal–Karlsdorf–Neuthard–Spöck-Karlsruhe 187Helmsheim–Untergrombach-Büchenau 188Büchenau–Untergrombach-Bruchsal 189Obergrombach–Helmsheim–Heidelsheim-Bruchsal Nahverkehrsplan 2006 48 _________________________________________________________________________________ LinienbündelHardt–West/Nord Heutige HeutigeHeutige Heutige Linienweg LinienwegLinienweg Linienweg Harmonisierungin HarmonisierunginHarmonisierungin Harmonisierungin Lin LinLin Lini ii ien enen en einemLinienbündel einemLinienbündeleinemLinienbündel einemLinienbündel zumFahrpla zumFahrplazumFahrpla zumFahrplan nn nwechsel wechselwechsel wechsel 124 Neudorf–Graben-Hochstetten 126Graben–Neudorf–Wiesental-Waghäusel 127Wiesental–Philippsburg Dezember2010 192Philippsburg–Dettenheim-Hochstetten 194Rheinhausen–Oberhausen-Philippsburg 195Blankenloch–FZK-Leopoldshafen LinienbündelLußhardt Heutige HeutigeHeutige Heutige Linienweg LinienwegLinienweg Linienweg Harmonisierungin HarmonisierunginHarmonisierungin Harmonisierungin Lin LinLin Lini ii ien enen en einemLinienbündel einemLinienbündeleinemLinienbündel einemLinienbündel zumFahrpla zumFahrplazumFahrpla zumFahrplan nn nwechsel wechselwechsel wechsel 125 Kirrlach–Waghäusel–Wiesental–Hambrücken–Forst-Bruchsal 128Altlußheim–Rheinhausen–Oberhausen–Waghäusel Dezember2010 Dezember2010Dezember2010 Dezember2010 193 Rheinsheim–Philippsburg–Waghäusel-Kirrlach LinienbündelKraichtal Heutige HeutigeHeutige Heutige Linienweg LinienwegLinienweg Linienweg Harmonisierungin HarmonisierunginHarmonisierungin Harmonisierungin Lin LinLin Lini ii ien enen en einemLinienbündel einemLinienbündeleinemLinienbündel einemLinienbündel zumFahrpla zumFahrplazumFahrpla zumFahrplan nn nwechsel wechselwechsel wechsel 134 Östringen–Odenheim–Tiefenbach–Eichelberg(-Elsenz–Eppingen) 135Oberöwisheim-Neuenbürg 136Münzesheim–Oberacker Dezember2010 Dezember2010Dezember2010 Dezember2010 137 Bahnbrücken–,-Bahnbrücken-Ort 138Menzingen-Landshausen 139Landshausen–Menzingen–Münzesheim–Oberöwisheim-Unteröwisheim LinienbündelMittelbereichBruchsal Heutige HeutigeHeutige Heutige Linienweg LinienwegLinienweg Linienweg Harmonisierungin HarmonisierunginHarmonisierungin Harmonisierungin Lin LinLin Lini ii ien enen en einemLinienbündel einemLinienbündeleinemLinienbündel einemLinienbündel zumFahrpla zumFahrplazumFahrpla zumFahrplan nn nwechsel wechselwechsel wechsel 131 Kronau–Weiher–Ubstadt-Bruchsal 132Östringen–Mingolsheim–Langenbrücken–Stettfeld–Ubstadt–Bruchsal Dezember2010 133 Kronau–Mingolsheim-Östringen LinienbündelMittelbereichBretten Nahverkehrsplan 2006 49 _________________________________________________________________________________ Heutige HeutigeHeutige Heutige Linienweg LinienwegLinienweg Linienweg Harmonisierungin HarmonisierunginHarmonisierungin Harmonisierungin Lin LinLin Lini ii ien enen en einemLinienbündel einemLinienbündeleinemLinienbündel einemLinienbündel zumFahrpla zumFahrplazumFahrpla zumFahrplan nn nwechsel wechselwechsel wechsel 141 Gondelsheim–Neibsheim–Büchig-Bretten 142Dürrenbüchig-Diedelsheim 143(Bahnbrücken–Gochsheim-)Flehingen–Oberderdingen-Großvillars 144Bretten–Großvillars–Oberderdingen-Kürnbach Dezembe DezembeDezembe Dezember rr r2013 20132013 2013 145 Flehingen–Oberderdingen–Kürnbach–Sulzfeld(-Zaisenhausen) 146Ruit–Bretten–Rinklingen–Diedelsheim–Bretten Nahverkehrsplan 2006 50 _________________________________________________________________________________ 6.2 StadtKarlsruhe DasKarlsruherModellzeichnetsichdadurchaus,dassdieStadtbahnensowohldie StädteundGemeindeninderRegionbedienen,alsauchimstädtischenStraßen- bahnnetzwichtigeVerkehrsfunktionenerfüllen.Dieseverkehrlich,betrieblichund wirtschaftlichausgesprochenerfolgreicheVerknüpfungsollinderFormderinte- griertenLeistungserbringungerhaltenbleiben. IndasLinienbündelungskonzeptwerdendahernurdieBuslinieneinbezogen. LinienbündelKarlsruheOst Heutige HeutigeHeutige Heutige Linienweg LinienwegLinienweg Linienweg Harmonisierungin HarmonisierunginHarmonisierungin Harmonisierungin Lin LinLin Lini ii ien enen en einemLinienbündel einemLinienbündeleinemLinienbündel einemLinienbündel zumFahrpla zumFahrplazumFahrpla zumFahrplan nn nwechsel wechselwechsel wechsel 21 Stupferich-Durlach-GrötzingenBahnhof-GrötzinenNord 22 Durlach-GrötzingenSüd-Rathaus-GrötzingenBahnhof 24 Bergwald/Hohenwettersbach-Zündhütle-DurlachTurmberg 26 DurlachTurmberg-Geigersberg 27 Durlach-Wolfartsweier-Grünwettersbach-Palmbach Dezember2014 Dezember2014Dezember2014 Dezember2014 44 DurlachZündhütle-Hohenwettersbach-Bergwald N3 Durlach-Geigersberg-Bergwald-Hohenwettersbach-Wolfartsweier- Grünwettersbach-Palmbach-Stupferich-Durlach N4 DurlachTurmberg-Grötzingen-Berghausen-Wöschbach LinienbündelKarlsruheNord-Ost Heutige HeutigeHeutige Heutige Linienweg LinienwegLinienweg Linienweg Harmonisierungin HarmonisierunginHarmonisierungin Harmonisierungin Lin LinLin Lini ii ien enen en einemLinienbündel einemLinienbündeleinemLinienbündel einemLinienbündel zumFahrpla zumFahrplazumFahrpla zumFahrplan nn nwech wechwech wechsel selsel sel 30 DurlacherTor-Waldstadt(-EuropäischeSchule) 31 Waldstadt-Hagsfeld-Storrenacker-DurlachTurmberg-DurlachBahnhof Dezember2007 Dezember2007Dezember2007 Dezember2007 32 Fächerbad-Hagsfeld-NeueWiesen-Storrenacker-Roßweide 42 DurlachBahnhof-Killisfeld-Industriegebiet-DurlacherTor(-GottesauerPlatz) Nahverkehrsplan 2006 51 _________________________________________________________________________________ LinienbündelKarlsruheSüd-West Heutige HeutigeHeutige Heutige Linienweg LinienwegLinienweg Linienweg Harmonisierungin HarmonisierunginHarmonisierungin Harmonisierungin Lin LinLin Lini ii ien enen en einemLinienbündel einemLinienbündeleinemLinienbündel einemLinienbündel zumFahrpla zumFahrplazumFahrpla zumFahrplan nn nwechsel wechselwechsel wechsel 47 Hauptbahnhof-Zündhütle-Wolfartsweier-Grünwettersbach- Palmbach-Stupferich 50 Hauptbahnhof-Beiertheim-Bulach-Oberreut 51 Albtalbahnhof-Bulach-Oberreut 52 Albtalbahnhof-Weiherfeld-Dammerstock Dezember2014 Dezember2014Dezember2014 Dezember2014 53 SchloßRüppurr-Erlenweg 55 Hauptbahnhof-Kolpingplatz-Südendstraße-Steinhäuserstraße- WeinbrennerPlatz-KühlerKrug-Bannwaldallee 62Hauptbahnhof-Hardecksiedlung-Heidenstückersiedlung-Grünwinkel-Entenfang N2 Hauptbahnhof-Beiertheim-Bulach-Grünwinkel-Daxlanden-Entenfang LinienbündelKarlsruheWest Heutige HeutigeHeutige Heutige Linienweg LinienwegLinienweg Linienweg Harmonisierungin HarmonisierunginHarmonisierungin Harmonisierungin Lin LinLin Lini ii ien enen en einemLinienbündel einemLinienbündeleinemLinienbündel einemLinienbündel zumFahrpla zumFahrplazumFahrpla zumFahrplan nn nwechsel wechselwechsel wechsel 60 Heidenstückersiedlung-Westbahnhof-Grünwinkel-Entenfang 70 Entenfang-Heidehof 71 NeureutIndustriegebiet-AmZinken-WelschneureuterStraße-Heide 72 NeureutBärenweg-Kirchfeld Dezember2014 Dezember2014Dezember2014 Dezember2014 73 Europaplatz-LinkenheimerLandstraße-NeureutKirchfeld 74 Knielingen-Rheinbergstraße-August-Bebel-Straße 75 KnielingenRheinbergstraße–MaxDortu-Straße LinienbündelKarlsruheSonderlinien Heutige HeutigeHeutige Heutige Linienweg LinienwegLinienweg Linienweg Harmonisierungin HarmonisierunginHarmonisierungin Harmonisierungin Lin LinLin Lini ii ien enen en einemLinienbündel einemLinienbündeleinemLinienbündel einemLinienbündel zumFahrpla zumFahrplazumFahrpla zumFahrplan nn nwechsel wechselwechsel wechsel KSC MühlburgerTor–Wildparkstadion–DurlacherTor M Messeexpress:KarlsruheHbf–MesseKarlsruhe Dezember2011 Dezember2011Dezember2011 Dezember2011 SV SchülerverkehrGrünwinkel(ExLinie57) Nahverkehrsplan 2006 52 _________________________________________________________________________________ 6.3 LandkreisRastatt StadtverkehrRastatt: Buslinien,dieausschließlichinnerhalbdesStadtgebietesRastattverkehrenundfür diedieStadtRastattdieFinanzverantwortungübernommenhat. Heutige HeutigeHeutige Heutige Linienweg LinienwegLinienweg Linienweg Harmonisierungin HarmonisierunginHarmonisierungin Harmonisierungin Lin LinLin Lini ii ien enen en einemLinienbündel einemLinienbündeleinemLinienbündel einemLinienbündel zumFahrpla zumFahrplazumFahrpla zumFahrplan nn nwechsel wechselwechsel wechsel 231 Rastatt–Ottersdorf-Wintersdorf 232Rauental–Rastatt-Plittersdorf 235Rastatt–Waldfriedhof–Pavillon–Oberwald-Rheinau Dezember2011 Dezember2011Dezember2011 Dezember2011 236 Rastatt–Waldfriedhof–Pavillon–Arbeitsamt–Beinle-Industriegebiet 239RahstattBahnhof–Krankenhaus–Stadtmitte-Bahnhof StadtverkehrBühl: Buslinien, die ausschließlich innerhalb des Stadtgebietes Bühlverkehren und für diedieStadtBühldieFinanzverantwortungübernommenhat. Heutige HeutigeHeutige Heutige Linienweg LinienwegLinienweg Linienweg Harmonisierungin HarmonisierunginHarmonisierungin Harmonisierungin Lin LinLin Lini ii ien enen en einemLinienbündel einemLinienbündeleinemLinienbündel einemLinienbündel zumFahrpla zumFahrplazumFahrpla zumFahrplan nn nwechsel wechselwechsel wechsel 271 Bühl–Rittersbach–Riegel–Kappelwindeck-Bühl 272Bühl–Ottenhofen–Weitenung–Ottenhofen-Bühl 273Bühl–Neusatz-ImmensteinDezembe DezembeDezembe Dezember2012 r2012r2012 r2012 274 Bühl–Eisental-Bühl 275Bühl–Oberweier–Balzhofen–Moos-Oberbruch StadtverkehrGaggenau: Buslinien,dieausschließlichinnerhalbdesStadtgebietesGaggenauverkehrenund fürdiedieStadtGaggenaudieFinanzverantwortungübernommenhat. Heutige HeutigeHeutige Heutige Linienweg LinienwegLinienweg Linienweg Harmonisierungin HarmonisierunginHarmonisierungin Harmonisierungin Lin LinLin Lini ii ien enen en einemLinienbündel einemLinienbündeleinemLinienbündel einemLinienbündel zumFahrpla zumFahrplazumFahrpla zumFahrplan nn nwechsel wechselwechsel wechsel 213 StadtverkehrGaggenau 252Gaggenau-Sulzbach Dezember2012 Dezember2012Dezember2012 Dezember2012 254 Gaggenau–Winkel-Oberweier Nahverkehrsplan 2006 53 _________________________________________________________________________________ Regionalbusverkehr: ImregionalenBusverkehrwirddasGebietdesLandkreisesRastattinvierLinien- bündelaufgeteilt.Damitwirdsichergestellt,dassdieLeistungenjeweilsvoneinem Verkehrsunternehmenerbrachtwerdenkönnen.GleichzeitigistdieGrößederLi- nienbündelsodimensioniert,dassmittelständischeVerkehrsunternehmenbeider Ausschreibungnichtbenachteiligtwerden. LinienbündelMurgtal Zu-undAbbringerverkehrezurMurgtalbahnwerdenandenVerknüpfungspunk- tenBahnhofKuppenheim,BahnhofGaggenau,BahnhofGernsbachundBahnhof Forbacheinheitlichsichergestellt.DieBuslinie244erfülltdabeiauchaufgabenträ- gerübergreifendeFunktionen.DieAusgestaltungdieserLiniemussmitdemAuf- gabenträgerStadtBaden-Badenabgestimmtwerden. Heutige HeutigeHeutige Heutige Linienweg LinienwegLinienweg Linienweg Harmonisi HarmonisiHarmonisi Harmonisierungin erunginerungin erungin Lin LinLin Lini ii ien enen en einemLinienbündel einemLinienbündeleinemLinienbündel einemLinienbündel zumFahrpla zumFahrplazumFahrpla zumFahrplan nn nwechsel wechselwechsel wechsel 240 Kuppenheim-Gaggenau 241 Rastatt-Kuppenheim 242Gernsbach–Reichental-Kaltenbronn 244BadHerrenalb–Loffenau–Gernsbach–Staufenberg–Baden-Baden 247Gernsbach-Lautenbach Dezember2013 Dezember2013Dezember2013 Dezember2013 251 Gaggenau–Rotenfels–Bischweier–Oberweier-Waldprechtsweier 252SBadRotenfels–Gaggenau–Ottenau-Sulzbach 253Gaggenau–Freiolsheim-Moosbronn 255Gernsbach–Weisenbach-Neudorf 259Muggensturm–Bischweier–Rauental-Kuppenheim LinienbündelNördlicherLandkreisRastatt DernördlicheLandkreisRastattzwischendemMittelzentrumRastattundderGe- meindeDurmersheimwirdinderRheinebeneeinheitlicherschlossen.Verknüpfun- genzurSchieneinRastatt,ÖtigheimundDurmersheimwerdengewährleistet. Heutige HeutigeHeutige Heutige Linienweg LinienwegLinienweg Linienweg Harmonisierungin HarmonisierunginHarmonisierungin Harmonisierungin Lin LinLin Lini ii ien enen en einemLinienbündel einemLinienbündeleinemLinienbündel einemLinienbündel zumFahrpla zumFahrplazumFahrpla zumFahrplan nn nwechsel wechselwechsel wechsel 221 Rastatt-Ötigheim 222 Rastatt–Steinmauern–Elchesheim-Illingen–AuamRhein– Durmersheim–KarlsruheEntenfang 223Ötigheim–Bietigheim–DurmersheimDezember2012 Dezember2012Dezember2012 Dezember2012 224Steinmauern-Ötigheim 226 Bietigheim–BietigheimBahnhof Nahverkehrsplan 2006 54 _________________________________________________________________________________ LinienbündelOrtsverkehrSinzheim Buslinien,diedieOrtsteilederFlächengemeindeSinzheimerschließenundandie SchienesowiedieSchülerandieSchuleninSinzheimundBaden-Badenanbinden. Heutige HeutigeHeutige Heutige Linienweg LinienwegLinienweg Linienweg Harmonisierungin HarmonisierunginHarmonisierungin Harmonisierungin Lin LinLin Lini ii ien enen en einemLinienbündel einemLinienbündeleinemLinienbündel einemLinienbündel zumFahrpla zumFahrplazumFahrpla zumFahrplan nn nwechsel wechselwechsel wechsel 291 Sinzheim–Kartung-Winden 292Sinzheim–Müllhofen–Weitenung–Leiberstung–Halberstung–SchiftungDezember2013 Dezember2013Dezember2013 Dezember2013 293Sinzheim–Halberstung–Schiftung–Leiberstung–Winden–Litzlung– Vormberg-Sinzheim LinienbündelSüdlicherLandkreisRastattI DersüdlicheLandkreisRastattzwischendenMittelzentrenRastattundBühlwirdin derRheinebenemitdiesemLinienbündelerschlossen.DieVerknüpfungzurSchiene inRastattundBühlwirdeinheitlichgewährleistet. Heutige HeutigeHeutige Heutige Linienweg LinienwegLinienweg Linienweg Harmonisierungin HarmonisierunginHarmonisierungin Harmonisierungin Lin LinLin Lini ii ien enen en einemLinienbü einemLinienbüeinemLinienbü einemLinienbündel ndelndel ndel zumFahrpla zumFahrplazumFahrpla zumFahrplan nn nwechsel wechselwechsel wechsel 234 Rastatt–Iffezheim–Baden-Airpark-Schwarzach 267Leiberstung–Weitenung-Bühl 268Bühl–Schwarzach–Lichtenau(-Freistett) Dezember2013 Dezember2013Dezember2013 Dezember2013 LinienbündelSüdlicherLandkreisRastattII DerBereichsüdlichdesMittelzentrumsBühlunddernördlicheSchwarzwaldzwi- schenMittelzentrumBühl,Baden-Oos,SchwarzwaldhochstraßeundForbachwird einheitlicherschlossenundmitdenSchienenverbindungeninBaden-Oos,Bühlund Forbach verknüpft. Die Buslinien 245 und 262 erfüllen dabei auch aufgabenträ- gerübergreifendeFunktionen.DieAusgestaltungdieserLinienmussmitdemAuf- gabenträgerStadtBaden-Badenabgestimmtwerden. Heutige HeutigeHeutige Heutige Linienweg LinienwegLinienweg Linienweg Harmonisierungin HarmonisierunginHarmonisierungin Harmonisierungin Lin LinLin Lini ii ien enen en einemLinienbündel einemLinienbündeleinemLinienbündel einemLinienbündel zumFahrp zumFahrpzumFahrp zumFahrpla lala lan nn nwechsel wechselwechsel wechsel 245 Baden-Baden–Schwarzwaldhochstraße-Mummelsee 246Forbach–Raumünzach-Hundsbach 248 Forbach–Bermersbach-Langenbrand 262(Sasbach-)Bühl–Steinbach–Sinzheim–Baden-Baden Dezember2013 Dezember2013Dezember2013 Dezember2013 263Bühl–Bühlertal–Sand–Herrenwies-Forbach 264Bühl–Ottersweier–Neusatz–Bühlertal-Bühl 265Bühl–Ottersweier–Haft–Lauf 266 Bühl–Ottersweier–Unzhurst Nahverkehrsplan 2006 55 _________________________________________________________________________________ 6.4 StadtBaden-Baden LinienbündelBaden-Baden Buslinien,dieausschließlichoderüberwiegendinnerhalbdesStadtgebietesBaden- BadenverkehrenundfürdiedieStadtBaden-BadenAufgabenträgerist.DieBusli- nien207,214und243erfüllendabeiauchaufgabenträgerübergreifendeFunktio- nen.DieAusgestaltungdieserLinienmussmitdemAufgabenträgerLandkreisRa- stattabgestimmtwerden. Heutige HeutigeHeutige Heutige Linienweg LinienwegLinienweg Linienweg Harmonisierungin HarmonisierunginHarmonisierungin Harmonisierungin Lin LinLin Lini ii ien enen en einemLinienbündel einemLinienbündeleinemLinienbündel einemLinienbündel zumFahrpla zumFahrplazumFahrpla zumFahrplan nn nwechsel wechselwechsel wechsel 201 Oberbeuern-Lichtental-Stadtmitte-SchweigrotherPlatz-Bahnhof 204 Malschbach-Geroldsau-Brahmsplatz-Stadtmitte-Merkurwald(Bergbahn) 205* Merkurwald(Bergbahn)-Stadtmitte-SchweigrotherPlatz-Bahnhof 206 Stadtmitte-SchweigrotherPlatz/Ooswinkel-Stadtklinik-Balg 207 (Lichtental-)Stadtmitte-SchweigrotherPlatz-ObereBreite-Sinzheim 208 Augustaplatz-Marktplatz-Herrengut-Friesenberg-Birkenbuckel-AugustaplatzDezember2012 Dezember2012Dezember2012 Dezember2012 214 Gaggenau-Selbach-Ebersteinburg-Stadtmitte-Tiergarten-Varnhalt-Steinbach-Bühl 215Augustaplatz-Wolfsschlucht-Ebersteinburg-AltesSchloß-Bernharduskapelle- Strohhütte-Augustaplatz 216Neuweier-Steinbach-Varnhalt-Tiergarten-Stadtmitte-Bahnhof-Haueneberstein 217Augustaplatz-RoteLache-Scherrhof 218**Baden-Baden-Bahnhof-Sandweier 219Augustaplatz-Fremersberg 243 Kuppenheim–Baden-Baden * DieGenehmigungderheutigenLinie205gehtüberdenBahnhofOoshinausüberSinzheim-KartungundHügels- heimzumBadenAirpark.MitAblaufderGenehmigung(2012)wirddieLinieneunurnochbisBaden-Oosbean- tragt.DerdarüberhinausgehendeStreckenabschnittwirddannunterneuerLiniennummerdemLinienbündelBa- den-Baden/LandkreisRastattzugeordnet. **DieGenehmigungderheutigenLinie218gehtüberSandweierhinausbisIffezheim.MitAblaufderGenehmigung (2011)wirddieLinieneunurnochbisBaden-Baden–Sandweierbeantragt.DerdarüberhinausgehendeStrecken- abschnittwirddannunterneuerLiniennummerdemLinienbündelBaden-Baden/LandkreisRastattzugeordnet. Nahverkehrsplan 2006 56 _________________________________________________________________________________ LinienbündelBaden-Baden/LandkreisRastatt Buslinien,dieaußerderStadtBaden-BadenauchdasGebietdesLandkreisesRa- stattbedienenunddortwesentlicheVerkehrsfunktionenerfüllen.DieAusgestal- tungdieserLinienmusszwischendenAufgabenträgernStadtBaden-Badenund LandkreisRastattabgestimmtwerden. Heutige HeutigeHeutige Heutige Linienweg LinienwegLinienweg Linienweg Harmonisierungin HarmonisierunginHarmonisierungin Harmonisierungin Lin LinLin Lini ii ien enen en einemLinienbündel einemLinienbündeleinemLinienbündel einemLinienbündel zumFahrpla zumFahrplazumFahrpla zumFahrplan nn nwechsel wechselwechsel wechsel 205* Baden-Baden-Bahnhof-Kartung-Hügelsheim-Baden-Airpark 212 Baden-Baden-Bahnhof-SandweierSandweier-Rastatt-Bahnhof D DD De ee ezember2013 zember2013zember2013 zember2013 218** Sandweier-Iffezheim(-Wintersdorf) 261 Neuweier–Steinbach–Weitenung-Sinzheim *DieGenehmigungderheutigenLinie205gehtüberdenBahnhofOoshinausüberSinzheim-KartungundHügels- heimzumBadenAirpark.MitAblaufderGenehmigung(2012)wirddieLiniegeteiltineineLinie205Merkurwald Bahnhof,diedemLinienbündelBaden-BadenzugeordnetwirdundeineLinie(mitneuerLiniennummer)Baden- Baden–Bahnhof-Kartung–Hügelsheim–Baden-Airpark,diedemLinienbündelBaden-Baden/LandkreisRastatt zugeordnetwird. **DieGenehmigungderheutigenLinie218gehtüberSandweierhinausbisIffezheim.MitAblaufderGenehmigung (2011)wirddieLinieneunurnochbisBaden-Baden–Sandweierbeantragt.DerdarüberhinausgehendeStrecken- abschnittwirddannunterneuerLiniennummerdemLinienbündelBaden-Baden/LandkreisRastattzugeordnet.
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Extrahierter Text
Nahverkehrsplan 2006 Synopse der Stellungnahmen (für den Bereich des Aufgabenträgers Stadt Karlsruhe) Ablauf: Am 21. September wurde der mit den Aufgabenträgern abgestimmte Entwurf des Nahverkehrsplans in die Anhörung gegeben. Als Frist zur Abgabe einer Stellung- nahme wurde der 20. Oktober genannt. Beteiligt wurden alle Verkehrsunternehmen im KVV, alle Städte und Gemeinden im baden-württembergischen Teil des KVV sowie folgende Institutionen: Landkreise Calw, Freudenstadt, Offenburg, Enzkreis, Germersheim, Südl. Weinstra- ße, Stadt Landau, TGO, VRN, VPE, HNV, VGC, Behindertenvertretung B-W, IHK, Regionalverband, ZVSPNV Rheinland-Pfalz, ZV Regio Pamina, WBO, Pro Bahn, vcd, Fahrgastbeirat. Innerhalb Karlsruhes wurden beteiligt: Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanungsamt, BuS, Stadtkämmerei, Ortsverwaltun- gen, KASIG. Da einige Städte, Gemeinden und Verkehrsunternehmen um Fristverlängerung ge- beten haben, wurden Anregungen und Bedenken auch nach dem 20. Oktober be- rücksichtigt. Aus Karlsruhe gingen Stellungnahmen ein von: Stadtplanungamt, Amt für Stadtentwicklung, Stadtamt Durlach. Im Stadtamt Durlach, Ausschuss für Planung, Bauwesen und Umwelt, wurde der Entwurf des Nahverkehrsplans vorgestellt. Die folgenden Stellungnahmen beziehen sich auf allgemeine Fragen bzw. auf Ver- kehre, die die Stadt Karlsruhe berühren. Stellungnahmen: Städtische Dienststellen Stadtamt Durlach Stellungnahme vom 11.10. 1) Im Nahverkehrsplan ist nicht geklärt, wie gut das Umland an Durlach angebunden ist. 2) Im Durlacher Wohngebiet „Killisfeld“ wird einzigartig in Karlsruhe ein Ruftaxi ein- gesetzt. Es wird vor dem Hintergrund knapper Finanzen angeregt, dieses System weiter auszubreiten, so z.B. in Aue, wo am Wochenende keine Straßenbahnlinie 8 und keine Buslinie 31 und 32 fährt. 3) Der Haltestellenstandard (Ausrüstung) stößt in Durlach mehrmals an Grenzen, weil die allgemeine Ausrüstung einfach nicht zur historischen Altstadt passt. Des- halb macht sich der Ortschaftsrat gemeinsam mit dem Stadtamt Durlach grund- sätzlich Gedanken über eine Stadtmöblierung. Empfehlung: 1) Wegen der unterschiedlichen Aufgabenträger Stadt Karlsruhe und Landkreis Karlsruhe kommt dieser Aspekt im Entwurf des Nahverkehrsplanes ein wenig kurz. Eine Aufarbeitung der ÖPNV-Verkehre ist aber ausführlich im Nahver- kehrsentwicklungsplan 2003 dargestellt, sodass eine erneute Bestandsaufnahme nicht empfohlen wird. 2) Der Nahverkehrsplan legt den Mindeststandard für die Bedienung fest; konkrete Fahrpläne sind nicht Gegenstand des Nahverkehrsplans. Unabhängig davon wird regelmäßig überprüft, mit welchem Verkehrssystem eine verkehrlich und wirtschaftlich optimale Erschließung erreicht werden kann. Vor diesem Hinter- grund werden flexible Bedienungsweisen an Bedeutung gewinnen. 3) Die konkrete Ausgestaltung von Haltestellen ist nicht Gegenstand des Nahver- kehrsplans. Darüber muss im Einzelfall mit der Stadt Karlsruhe bzw. den VBK verhandelt werden. Stadtplanungsamt 1) Da die Stadtbahnverbindungen zum Baden-Airpark erst langfristig realisiert wer- den können, hält das Stadtplanungsamt es für notwendig, dass der bestehende Busbetrieb auch auf das Wochenende ausgeweitet wird. 2) Das Stadtplanungsamt weist darauf hin, dass das Thema Busdurchfahrt in tem- poreduzierten Zonen oder in Rechts-vor-links-Zonen nicht konsequent durchge- halten werden kann. 3) Die Haltestellen-Einzugsbereiche im Oberzentrum sind mit 400m für die Stadt- bahn/Tram im Kernbereich und mit 300 m für den Bus in ganz Karlsruhe festge- legt. Das Stadtplanungsamt regt an, die Distanzen auf 300 m für die Stadt- bahn/Tram im Kernbereich und für den Bus auf 250 festzulegen. 4) Weitere Anmerkungen des Stadtplanungsamtes waren redaktioneller Art und wurden eingearbeitet. Empfehlung: 1) Nach Absprache mit den Aufgabenträgern wurde eine textliche Ergänzung im Kapitel 5.3 Landkreis Rastatt vorgenommen: „Unabhängig hiervon wäre eine kurz- bis mittelfristige Verbesserung der Erschließung des Baden-Airparks unter Einschluss der Wochenendbedienung sinnvoll.“ 2) Dies ist richtig und wird auch flexibel gehandhabt. Dennoch sollte an dem Ziel der Benutzung von Durchgangsstraßen festgehalten werden. 3) Die Einzugsbereiche wurden im Nahverkehrsentwicklungsplan 2003 festgelegt. Da hier die Ziele lediglich übernommen werden, sollte von einer Reduzierung der Richtwerte abgesehen werden. Eine Neufestlegung der Haltestelleneinzugsge- biete sollte nicht ohne eingehende Untersuchung vorgenommen werden. Amt für Stadtentwicklung 1) Das Amt für Stadtentwicklung beleuchtet ausführlich die demografischen Bedin- gungen, die bei der Planung der zukünftigen ÖPNV-Struktur zu Grund zu legen sein werden. Die Ausführungen werden Eingang in die entsprechende Arbeits- gruppe finden. Der Wandel im Einkaufsverhalten hat auch Einfluss auf die Fest- legung der Hauptverkehrszeit. Das Amt für Stadtentwicklung regt an, die Bedie- nungsstandards anzupassen. 2) Es wird angeregt, die Fahrzeiten aus dem Kraichgau auf mögliche Beschleuni- gung zu überprüfen, da die Fahrt zum Oberzentrum noch unzumutbar lang ist. 3) Es wird angeregt, Haltestellen an Schulzentren und von Jugendlichen stark fre- quentierte Haltepunkte stärker vandalismusresistent zu gestalten. 4) Das Amt für Stadtentwicklung regt an, die stark frequentierten Haltestellen in der Karlsruher Innenstadt (Kaiserstraße, Marktplatz) mit Wetterschutzeinrichtungen zu versehen. 5) Bei der Realisierung von Stadtbahn/Straßenbahnprojekten regt das Amt für Stadtentwicklung an , die drei Konversionsgebiete Knielingen West, Neureut Nord und Südstadt,östlicher Teil, prioritär zu berücksichtigen. Empfehlung: 1) Zu der Arbeitsgruppe wird auch das Amt für Stadtentwicklung eingeladen. 2) Ein Beschleunigungspotential auf der bestehenden Strecke besteht kaum. Eine spürbare Beschleunigung wäre die Ausschleifung der S 31/S 2 im Bereich der Durlacher Allee und die direkte Führung zum Marktplatz. Dies wird vom Aufga- benträger Landkreis Karlsruhe auch angeregt. Entgegen steht dem ein Be- schluss des Stadtrates der Stadt Karlsruhe. Realisierbar wäre eine direkte Füh- rung zum Marktplatz nach Realisierung der Kombi-Lösung. 3) Das Thema Vandalismus an Haltestellen und in den Fahrzeugen wird bei den Verkehrsunternehmen im KVV verstärkt diskutiert. Entsprechende Maßnahmen werden sukzessive umgesetzt. 4) Die Anregung wird an die VBK weiter gegeben. 5) Die Anregung wird an die Planungsabteilung weiter gegeben. Verkehrs-/ Infrastrukturunternehmen VBK Als Reaktion auf die aktuelle Nachfrage wurde die Linie N5 vom Durlacher Tor zum Discopark/Hagsfeld wieder eingerichtet. Sie wird dem Linienbündel „Karlsruhe Son- derlinien“ zugeordnet. KASIG Stellungnahme vom 25.09. Redaktionelle Anmerkungen: S. 39 Statt „Zur langfristigen Sicherung einer attraktiven Innenstadt...“ soll es heißen: „Zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse und zur langfristigen Sicherung einer attraktiven Innenstadt...“ Der Satz „Vorbehaltlich der Finanzierungsmöglichkeit soll die Kombi-Lösung bis zum Jahr 2015 realisiert werden“ soll entfallen. Empfehlung: Beiden Anregungen wurde entsprochen. SWEG Stellungnahme vom 19.10. Die SWEG begrüßt den politischen Willen der Kommunen und Landkreise, den guten ÖPNV-Standard zu halten und teilweise noch auszubauen. Unterstützt wird die Weiterentwicklung des Verbundtarifes, insbesondere die Har- monisierung der Übergangsregelungen zwischen den Verbundtarifen. Bezüglich des Linienbündelungskonzepts werden keine Einwände in verkehrlicher Hinsicht vorgebracht. Aus Sicht der SWEG ist jedoch noch nicht geklärt, ob sich aus dem derzeit vorliegenden Verordnungsentwurf für Personenverkehrsdienste eine Ausschreibungspflicht für eigenwirtschaftliche Verkehrsleistungen ableiten lässt. Empfehlung: Der KVV hat gemeinsam mit den Aufgabenträgern und in Abstimmung mit den Ver- kehrsunternehmen den Text in redaktioneller Hinsicht noch einmal überarbeitet und eventuelle Argumentationsschwächen und Ungenauigkeiten bereinigt. RVS Gegen das Linienbündelungskonzept werden keine Einwände in verkehrlicher Hin- sicht vorgebracht. Im Text werden einige Passagen aus Sicht des Verkehrsunter- nehmens kritisch beurteilt. Der KVV hat gemeinsam mit den Aufgabenträgern und in Abstimmung mit den Verkehrsunternehmen den Text in redaktioneller Hinsicht noch einmal überarbeitet und eventuelle Argumentationsschwächen und Ungenauigkeiten bereinigt. Sonstige am Verfahren beteiligte Institutionen Landkreis Südliche Weinstraße Stellungnahme vom 25.09. Keine Bedenken Landkreis Germersheim Stellungnahme vom 27.09. Bitte um Beteiligung bei der vorgesehenen Arbeitsgruppe zu strukturellen Verände- rungen für den ÖPNV. Empfehlung: Es ist vorgesehen, alle Gesellschafter des KVV in die Arbeitsgruppe einzubeziehen. Ortenaukreis Stellungnahme vom 09.10. Keine Anmerkungen. WBO Stellungnahme vom 09.10. 1) Der WBO sieht im Kapitel 6 Linienbündel dringenden Anpassungsbedarf. Die Po- sitionen sollen auf Aktualität vor allem in Hinblick auf den aktuellen Verordnungs- entwurf der EU und die einschlägigen Gerichtsurteile überprüft werden. Wird das Kapitel 6 nicht gestrichen oder deutlich überarbeitet und aktualisiert behält sich der WBO rechtliche Schritte vor. 2) Die Linienbündel selbst werden als zu groß dimensioniert angesehen. Der WBO zieht den Schluss, dass die mittelständischen Unternehmen verdrängt und durch Großunternehmen ersetzt werden sollen. 3) Ferner wendet sich der WBO gegen Inhouse-Vergaben an die kommunalen Un- ternehmen VBK und BBL. 4) Bei den Nachfragestandards wird eine Nachfrage von lediglich 1.500 bis 2.000 Fahrgästen pro Tag als zu niedrig angesehen. 5) Der WBO hält das Beteiligungsverfahren für die Verkehrsunternehmer als nicht ausreichend an. Empfehlung: 1) Der KVV hat gemeinsam mit den Aufgabenträgern und in Abstimmung mit den Verkehrsunternehmen den Text in redaktioneller Hinsicht noch einmal überarbei- tet und eventuelle Argumentationsschwächen und Ungenauigkeiten bereinigt. Da die Stadt Karlsruhe den NVP in Übereinstimmung mit dem Nahverkehrsgesetz des Landes als zuständiger Aufgabenträger verabschiedet, hält der KVV die juris- tische Drohung des WBO für völlig aus der Luft gegriffen. 2) In enger Abstimmung zwischen Aufgabenträger und Verbund wurden die Linien- bündel mittelstandsfreundlich konzipiert. Der KVV sieht keinen Anhaltspunkt für die vom WBO unterstellten Absichten. 3) Inhouse-Vergaben sind rechtlich möglich und liegen in der Zuständigkeit des Auf- gabenträgers und nicht des WBO. Die Stadt Baden-Baden hat die Vorstellungen des WBO bei der Verabschiedung des NVP zurückgewiesen, der Landkreis Ras- tatt hat die Vorstellungen des WBO ebenfalls zurückgewiesen und behält auch die Regelungen für die Großen Kreisstädte Rastatt und Gaggenau bei. 4) 1.500 bis 2.000 Fahrgäste pro Tag gelten als Untergrenze für den Einstieg in pla- nerische Überlegungen. Da die Verkehre ja über eine Standardisierte Bewertung auf den volkswirtschaftlichen Nutzen hin geprüft werden, sollte die Aussage im NVP beibehalten werden. 5) Völlig unverständlich ist, dass die Verkehrsunternehmen nicht ausreichend betei- ligt werden. Ein erster Entwurf einer Linienbündelungskonzeption ist allen Ver- kehrsunternehmen im KVV bereits im Oktober 2005 vorgestellt worden mit der ausdrücklichen Aufforderung, Anregungen und Bedenken vorzubringen. Bis zum Beginn des Beteiligungsverfahrens im September 2006 sind ganze zwei Anre- gungen eingegangen. Im Beteiligungsverfahren sind lediglich sechs Stellung- nahmen von Verkehrsunternehmen eingegangen. Im Landkreis Rastatt wurde kein einziger Kritikpunkt an den Linienbündeln vorgebracht, im Landkreis Karlsru- he wurde in Absprache mit den Verkehrsunternehmen ein Änderungsvorschlag mit einem weiteren kleineren Linienbündel erarbeitet. RP Karlsruhe Abt. Umwelt Stellungnahme vom 11.10. Die Abteilung Umwelt regt an, folgende Punkte zu berücksichtigen: bei Neuanschaffung von Fahrzeugen: Einhaltung der höchsten EURO-Abgasnorm und Ausrüstung mit Partikelfilter. Nachrüstung der Busflotte mit Partikelfilter, Berück- sichtigung innovativer Antriebstechnologien bei der Fahrzeugbeschaffung, Aufnahme von Mindestanforderungen an Umweltstandards der eingesetzten Busse im Rahmen von Ausschreibungen für Streckenvergaben des ÖPNV an Subunternehmer. Empfehlung: Ein wesentlicher Punkt der unternehmerischen Freiheit besteht darin, die erforderli- chen Fahrzeuge nach unternehmerischen Gesichtspunkten zu beschaffen. Vorgaben des Aufgabenträgers sind ohne eine gleichzeitige Beurteilung der Verkehre nach § 13 a PBefG (gemeinwirtschaftliche Verkehre) ausgesprochen bedenklich. Auch die Festlegung von Bedingungen bei Ausschreibungen von Subunternehmerleistungen sollten nur vom Unternehmer und nicht vom Aufgabenträger getroffen werden. LAG Selbsthilfe behinderter Menschen Baden-Württemberg e. V. Stellungnahme vom 17.10. Die LAG bittet darum, dass die Planung und tatsächliche Ausgestaltung einzelner Baumaßnahmen bzw. die Durchführung von Modernisierungsmaßnahmen barriere- frei erfolgt. Empfehlung: Die Anregung ist bereits im NVP verankert. VCD Verkehrsclub Deutschland Stellungnahme vom 20.10. 1) Der VCD macht geltend, dass bei der Barrierefreiheit zeitliche Perspektiven bei der Umrüstung von Netz und Fuhrpark fehlen. 2) Bei den Qualitätsanforderungen für Bahnen (Anlage 3) fehlen Rollstuhl- Stellplätze. 3) Es fehlen Aussagen zur Fahrradmitnahme. Ist die Radmitnahme auf den Stadt- bahnstrecken bspw. auch für Gruppen im Murgtal ausreichend? Empfehlung: 1) Dies ist ein Manko des NVP, lässt sich aber wegen der verschiedenen Akteure (DB, AVG und VBK auf der Schiene und knapp 20 Linienkonzessionäre im Bus- bereich als Verkehrsunternehmen, dazu DB Station&Service und AVG sowie sehr viele Städte und Gemeinden als Infrastrukturbetreiber) nur schwer fassen. Der KVV empfiehlt, auf eine zeitliche Zielprojektion zu verzichten. 2) Diese Forderung sollte sprachlich in die Anlage 3 integriert werden. 3) Die Fahrradmitnahme ist durch den Gemeinschaftstarif und die Vorgaben des Landes bzw. der NVBW eindeutig geregelt. Eine spezielle Aufnahme in den NVP wird nicht empfohlen. Auch im Murgtal gelten die allgemeinen Regeln des KVV. Bei Gruppen kann es immer zu Kapazitätsengpässen kommen. In der Regel ist der Fahrradtransport jedoch auch für Gruppen möglich. Regionalverband Mittlerer Oberrhein Stellungnahme vom 24.10. Der RVMO begrüßt das Ziel, den ÖPNV in der Region auf einem hohen Niveau zu erhalten bzw. auszubauen. Insbesondere die Übernahme des Anforderungsprofils aus dem NVEP in Kapitel 4 des NVP wird befürwortet. Wegen der gleichen Fragestellung bezüglich der Auswirkung der demographischen Entwicklung wird die beabsichtigte Arbeitsgruppe (Siehe Kapitel Rahmenbedingun- gen) begrüßt und eine Mitarbeit bzw. enge Abstimmung angeboten. Empfehlung: Die Abstimmung mit dem RVMO bzw. die Zusammenarbeit in der Arbeitsgruppe wird unterstützt. PRO BAHN Mittlerer Oberrhein Stellungnahme vom 25.10. 1) PRO BAHN unterstützt die Forderung nach Liniennetzplänen in den Bussen und regt an, die gleichen Pläne auch an den Haltestellen auszuhängen. 2) Haltestellenaushänge an allen Haltestellen im KVV sollten einheitlich aussehen und so ausgehängt werden, dass sie auch bei Dunkelheit lesbar sind. 3) Bei der Zielbeschilderung an Bussen sollte der Streckenverlauf an der rechten Fahrzeugseite aufgeführt sein. Dabei ist zu berücksichtigen, dass das Fahrziel auch bei Wechselanzeigen unverändert ständig lesbar bleibt. 4) Bei zu großem Fahrradansturm in der HVZ wird eine fahrscheingebundene Mit- nahme empfohlen. 5) Als zukunftsweisend wird die Forderung verstanden, die Trasse Rastatt Richtung Wintersdorfer Brücke und Baden-Airpark freizuhalten. Empfehlung: 1) Diese Forderung wurde bei den Standards für Haltestellen als Basisausstattung (Tabelle 5) aufgenommen. 2) Die grundsätzliche Sichtweise eines einheitlichen Erscheinungsbildes wird unter- stützt. Bei Fahrplänen muss jedoch berücksichtigt werden, dass unterschiedliche Anforderungen und Erwartungen bestehen (Unterschied zwischen dichtem Stadt- verkehr und Überlandverkehrslinien). Eine konkrete Aufnahme in den NVP sollte nicht angestrebt werden. 3) Diese Forderung ist vernünftig und wird bei modernen Wechselanzeigen bereits berücksichtigt. 4) Das Land schreibt eine kostenlose Fahrradmitnahme vor! 5) Die Wintersdorfer Strecke ist als AVG-Strecke noch gewidmete Eisenbahnstre- cke. Die Realisierung einer Stadtbahn von Rastatt zum Baden-Airpark ist im mit- tel- bis langfristigen Planungshorizont weiterhin enthalten. RP Karlsruhe Abt. Straßenwesen und Verkehr Stellungnahme vom 26.10. Keine Bedenken