Jugendhilfeplanung: frühe Prävention
| Vorlage: | 17895 |
|---|---|
| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 10.05.2007 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | _Fachbereich Datenübernahme |
| Erwähnte Stadtteile: | Keine Angaben |
Beratungen
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Anlage 1 Angebote in Karlsruhe im Bereich Frühe Prävention Träger Angebot Bereich AOK Infomationen zur Entwicklung des Kindes Gesundheitswesen AOK Schwangerschaftskurse Gesundheitswesen AOK Vorsorge Gesundheitswesen Arbeitsgemeinschaft Freier Stillgruppen Bundesverband e. V. Stillgruppe Karlsruhe Spezielle Beratung und Unterstützung AWO Elternkurse Haus der Familie Familienbildung AWO Hilfe für Drogenabhängige Eltern und ihre Kinder (KiD) Spezielle Beratung und Unterstützung AWO Mutter-Kind-Programm Spezielle Beratung und Unterstützung AWO Sozialpädagogische Familienhilfe Jugendhilfe Barmer Ersatzkasse Schwangerschaftskurse Gesundheitswesen Betriebskrankenkasse Karlsruhe Schwangerschaftskurse Gesundheitswesen Betriebskrankenkasse Karlsruhe Vorsorge Gesundheitswesen Caritasverband Kurberatung Allgemeine Beratung Caritasverband Allgemeine Sozialberatung Allgemeine Beratung Caritasverband Angebote für allein erziehende Familien Diakonie Allgemeine Sozialberatung Allgemeine Beratung Diakonie Kinderhospizdienst Spezielle Beratung und Unterstützung Diakonie Mutter-Kind-Programm Spezielle Beratung und Unterstützung Diakonie Schwangerschaftskonfliktberatung Spezielle Beratung und Unterstützung Diakonie und Caritasverband Karlsruhe Ökumenisches Migrationszentrum Spezielle Beratung und Unterstützung Diakonie und Kinderbüro Familie im Stadtteil Allgemeine Beratung Diakonissenkrankenhaus Karlsruhe-Rüppur Kurse für Eltern Gesundheitswesen Frauenärtze/innen Vorsorge Gesundheitswesen Gesamtelternbeirat Information Sonstiges Träger Angebot Bereich Gesundheitsamt Karlsruhe Schwangeren- und Schwangerschaftskonflikt- beratung Allgemeine Beratung Hardtstiftung Projekt „Findelbaby“ Familienbildung Hardtstiftung, Brunhilde-Baur-Haus Betreutes Wohnen Jugendhilfe Hebammenverband Ba.-Wü., Kreisverband Karlsruhe Allgemeine Beratung Familienbildung Hebammenverband Ba.-Wü., Kreisverband Karlsruhe Schwangerschaftskurse Gesundheitswesen Hebammenverband Ba.-Wü., Kreisverband Karlsruhe Vorsorge Gesundheitswesen Karlsruher Kind Informationen Sonstiges Katholisches Dekanat Kalrsruhe Elternschule, Kess erziehen Familienbildung Kinderärzte/-innen Vorsorge/Untersuchungen Gesundheitswesen Kinderschutzbund Allgemeine Sozialberatung Allgemeine Beratung Kinderschutzbund Betreuter Umgang Jugendhilfe Kinderschutzbund Elternschule Starke Eltern- Starke Kinder Familienbildung Landkreis KA, Baden-Würtemberg, Katholische und Evangelische Kirche Ehe-,Familien- und Partnerschaftsberatung Allgemeine Beratung Kirchengemeinden Krabbelgruppen Sonstiges Lebenszeiten e.V. Informations-und Fortbildungsangebot für Frauen, Familien und junge Menschen Familienbildung Medizinische Hilfsberufe Krankengymnastik, Ergotherapie, Logopädie, ... Gesundheitswesen Mütterzentrum e. V. Kinderbetreuung, Veranstaltungen für Mütter Familienbildung Pro Familia Karlsruhe Allgemeine Sozialberatung Familienbildung Pro Familia Karlsruhe Schwangerschaftsberatung Allgemeine Beratung Pro Familia Karlsruhe Schwangerschaftskonfliktberatung Spezielle Beratung und Unterstützung Reha Südwest Frühförderstelle/Familienzentrum Allgemeine Beratung Sozialdienst kath. Frauen Beschützer Umgang Jugendhilfe Sozialdienst kath. Frauen Frauen- und Kinderschutzhaus Spezielle Beratung und Unterstützung Sozialdienst kath. Frauen Intensivhilfe für Frauen Spezielle Beratung und Unterstützung Träger Angebot Bereich Sozialdienst kath. Frauen Mutter-Kind-Programm Spezielle Beratung und Unterstützung Sozialdienst kath. Frauen Schwangerschaftsberatung Allgemeine Beratung Sozialdienst kath. Frauen Sozialpädagogische Familienhilfe Jugendhilfe Sozialdienst kath. Frauen BabyBedenkZeit Familienbildung Sozialdienst kath. Frauen Beschützter Umgang Jugendhilfe Sozialdienst kath. Frauen Frauenhaus des SkF Spezielle Beratung und Unterstützung für Kinder Sozialdienst kath. Frauen Intensivhilfe Spezielle Unterstützung und Beratung, JugHilfe Sozialdienst kath. Frauen Mutter Kind Programm Spezielle Beratung und Unterstützung Sozialdienst kath. Frauen Schwangerenberatung (auch online-Beratung) Allgemeine Beratung Sozialdienst kath. Frauen Sozialpädagogische Familienhilfe Jugendhilfe Sozialdienst kath. Frauen Baby Bedenkzeit Familienbildung Sozialdienst kath. Frauen Entwicklungspsy. Beratung EPB (videogestütz) Familienbildung Sozialdienst kath. Frauen Elterntraining für sozial benachtl. Fam. (ESMA) Familienbildung Sozialdienst kath. Frauen Kinderkrippe in der Karlsburg (2 Mon -3 J.) Jugendhilfe Sozialdienst kath. Frauen Clearingstelle "Platzverweis" mit Kindern Proaktive Beratung Sozialdienst kath. Frauen Ehe - Familie - Partnerschaftsberatung Allgemeine Beratung Sozialer Dienst- Stadt Karlsruhe Allgemeine Sozialberatung Allgemeine Beratung Sozialer Dienst- Stadt Karlsruhe Hilfe zur Erziehung (HzE) Allgemeine Beratung Sozial-und Jugendbehörde, Psychologische Beratungsstelle Psychologische Beratung, Häusliche Gewalt, Fortbildungen Allgemeine Beratung Sozial-und Jugendbehörde, Psychosozialer Dienst Aufsuchende Beratung Sozial-und Jugendbehörde, Abteilung KT Kinderbetreuung Sonstiges Sozial-und Jugendbehörde, AWO Frühe Hilfen Spezielle Beratung Sozial-und Jugendbehörde, Jugendamt Pflegekinderdienst Jugendhilfe Sozial-und Jugendbehörde, Kinderbüro Familienbildung, Alt und Jung Spezielle Beratung und Unterstützung Sozial-und Jugendbehörde, Kinderbüro Familienbildung, Elternbriefe Familienbildung Sozial-und Jugendbehörde, Kinderbüro Familienbildung, Elternveranstaltungen Familienbildung Sozial-und Jugendbehörde, Kinderbüro Familienbildung, Müttercafés Familienbildung Träger Angebot Bereich Sozial-und Jugendbehörde, PLÖ Jugendhilfeplanung Kindertageseinrichtungen Jugendhilfe St.-Marien-Klinik Karlsruhe Schwangerschaftskurse Gesundheitswesen St.-Vincentius-Kliniken Karlsruhe Allgemeine Beratung Familienbildung Städt. Klinikum Karlsruhe Allgemeine Beratung Familienbildung Städt. Klinikum Karlsruhe Sozialpädiatrisches Zentrum Gesundheitswesen TK Techniker Krankenkasse Infomationen zur Entwicklung des Kindes Gesundheitswesen TK Techniker Krankenkasse Vorsorge Gesundheitswesen Verein zum Schutz misshandelter Frauen und deren Kinder e. V. Frauenberatungsstelle Haus 13 Spezielle Beratung und Unterstützung Verein zum Schutz misshandelter Frauen und deren Kinder e. V. Frauenhaus Spezielle Beratung und Unterstützung VHS Treffpunkt Familie Familienbildung Arbeitskreise / Arbeitsgemeinschaften "Fühl Mal" AK Kinder und häuslicher Gewalt Arbeitsgemeinschaft Frühe Prävention Bündnis für Familie, Kinder in Karlsruhe (KiK) Kooperationskreis Frühe Hilfen
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Anlage 2: Kriterien Familienzentren Die Familienzentren sollten folgende Kriterien erfüllen: Alltagsnähe 1 Die Familienhäuser sollen räumlich und zeitlich leicht erreichbar sein. Die Inhalte der Angebote orientieren sich am Alltag der Familien. Damit soll die Inanspruchnahme erhöht und Hemmschwellen abgebaut werden Familienfreundliche Öffnungszeiten In Familien ist oft Zeitnot vorhanden. Dies muss bei den Angeboten der Familienzen- tren berücksichtigt werden. Zugangsmöglichkeiten Die Angebote müssen für alle Familien finanziell erschwinglich und zugänglich sein. Beratungs- und Unterstützungsangebote sollen direkt, gut erreichbar und ohne kom- plizierte Anträge zur Verfügung stehen. Beziehungsangebot Eine feste Ansprechperson unterstützt die Bereitschaft der Eltern zur Mitarbeit. Sie steht bei Problemen und Fragen zur Verfügung und kann gegebenenfalls weiterver- weisen. Sie vermittelt insbesondere bindungsunsicheren und belasteten Familien Sicherheit, Vertrauen und Wertschätzung. Kombination von "Komm- und Gehstruktur" Es werden im Familienzentrum selbst Leistungen angeboten und auch Hausbesuche durchgeführt. Anonymität/Vertraulichkeit Schweigepflicht und Berücksichtigung des Datenschutzes sind Voraussetzung, um mit Eltern in einen vertrauensvollen Kontakt treten zu können. 1 Aufzählung in Anlehnung an Handlungsempfehlungen des dt. Vereins für öffentliche und private Fürsorge e. V. vom 07.12.05: Niedrigschwelliger Zugang zu familienunterstützenden Angeboten in Kommunen 2 Freiwilligkeit Familien wollen ihre Probleme alleine lösen. Familien können daher selbstständig entscheiden, sofern das Kindeswohl nicht gefährdet ist, ob und welche Hilfe sie an- nehmen. Beratungen zielen auf die Eigenverantwortlichkeit der Familien ab Kindeswohlgefährdung In Anlehnung an § 8 a SGB VIII müssen Fachleute und Multiplikatoren/-innen zur frühzeitigen Erkennung gefährdender Faktoren geschult und zielgenaue Arbeits- schritte und Zuständigkeiten der Beteiligten festgelegt werden. Wird festgestellt, dass das Wohl des Kindes gefährdet ist, erfolgt eine Mitteilung an das Jugendamt. Fami- lien werden in der Regel über diesen Schritt vorab informiert (Transparenz). Präventiv Unterstützungsanbote sollen vorbeugend wie auch frühzeitig ansetzen. Schlüssel- personen sind die Hebammen, Gynäkologen/-innen und Mitarbeiter/-innen der Ge- burtskliniken. Kultureller Hintergrund Für eine erfolgreiche interkulturelle Öffnung der Familienzentren ist wichtig, dass die Angebote der unmittelbaren Lebensrealität der Migrantinnen und Migranten entspre- chen. Anschlussfähigkeit/Durchlässigkeit Die verschiedenen Angebote sind durchlässig, anschlussfähig und aufeinander ab- gestimmt. Partizipation Eltern und Familien werden wo immer möglich in Planung, Durchführung und Bewer- tung von Angeboten einbezogen.
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Standardleistungen: Vernetzung und Koordination Familienzentrum Ansprechpartner/-in Beratung, Information und Vermittlung Ausgabe Begrüßungspaket Gruppen- und Familienbildungsangebote Einbindung von Migranten als Multiplikatoren Hebammen Niederg. Ärzt/-innen Gynäkologie, Pädiatrie Kliniken Frauen-/Geburts- /Kinderklinik Jugendhilfe Sozialer Dienst, PSD, SPFH etc. Beratungsstellen Schwangerschaft, Frühe Hilfen etc. Optional (je nach Ressource im Bezirk): Eltern- und Sprachkurse, Spielgruppen etc. Koordinierungsstelle (stadtweit) Vernetzung Entwicklung von Vereinbarungen zur zielsicheren Vermittlung Unterstützung von Aufbau Familienzentren Organisation Begrüßungspaket Öffentlichkeitsarbeit Wegweiser Schwangerschaft - 3 J. Aufbau familienentlastende Angebote Evaluation (mit externer Begleitforschung) Familienzentren aufsuchende kontinuierliche Unterstützung belasteter Eltern aufsuchender Kontakt Fortbildungen z.B. Familienhebamme Eltern-Kleinkind-Beratung Programm für belastete Eltern Anlage 3: Schaubild
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BESCHLUSSVORLAGE STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister Gremium: 37. Plenarsitzung des Gemeinderates Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 15./16.05.2007 1014 6 öffentlich Dez. 3 Jugendhilfeplanung: frühe Prävention Beratungsfolge Sitzung am TOP Ö nö Ergebnis Jugendhilfeausschuss 03.05.2007 4 Hauptausschuss 08.05.2007 6 Gemeinderat 15./16.05.2007 6 Antrag an den Gemeinderat Der Gemeinderat nimmt nach Vorberatung im Jugendhilfeausschuss und im Hauptausschuss von der Vorlage Kenntnis. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtaufwand der Maßnahme Einnahmen (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkula- torischen Kosten abzügl. Folgeerträge und Folgeein- sparungen) 858.200 € keine 100.000,00 € in 2007 100.000,00 € in 2008 mind. 86.000 € je nach Ausbaustand Haushaltsmittel stehen nicht zur Verfügung (Finanzposition 1.500.36.30) Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 von 6 Ausgangslage In Karlsruhe leben rund 7.500 Kinder unter drei Jahren. Es gibt verschiedene Unterstützungsangebote im Bereich Gesundheitswesen und Beratung sowie Bildungsangebote für werdende Eltern und Eltern mit Kleinkindern (siehe Anlage 1). Ziel des folgenden Konzepts ist die bedarfsgerechte Unterstützung der Familien, die Verbesserung der Vernetzung sowie die Koordination bestehender und auszubauender sozialräumlich orientierter Hilfen. Die Koordination der Konzeptionsentwicklung wird vom Kinderbüro und vom Gesundheitsamt wahrgenommen. Eine Planungsgruppe mit Vertreter/-innen verschiedener freier Träger, der Jugendhilfe und des Gesundheitswesens unterstützt diese Arbeit. Leitziele Förderung der frühkindlichen Entwicklung Förderung von sicheren familiären Bindungen sowie der Be- und Erziehungsfähigkeit der Eltern Verhinderung bzw. Minderung von Entwicklungsrisiken Zielgruppe Schwangere und Eltern mit Kindern im Alter bis drei Jahre Schwerpunkt: Familien in schwierigen und belastenden Lebenssituationen Bestandserhebung Die für die Zielgruppe in Karlsruhe bestehenden Hilfen und Vernetzungen werden vom Kinderbüro fortlaufend erfasst und dokumentiert. Diese und weitere Projekte, die sich kommunal, landes- und bundesweit bewährt haben, wurden in die bisherige Planung einbezogen. Bedarfsermittlung Der Bedarf von Familien wurde ausgehend von sozialräumlichen Daten, der Jugendhilfestatistik, den Ergebnissen einer Anhörung am 13. Dezember 2006 sowie von wissenschaftlichen Erkenntnissen ermittelt. Ergänzende Erläuterungen Seite 3 von 6 Maßnahmenplanung Ausgehend von der Bestands- und Bedarfsermittlung werden dem Jugendhilfeausschuss die nachfolgend aufgeführten Maßnahmen vorgeschlagen. Dabei sollen die Unterstützungsangebote im Rahmen der „Frühen Prävention“ in Karlsruhe so sein, dass sie sich inhaltlich, zeitlich und örtlich an den Lebenswelten der Karlsruher Familien orientieren. Die Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen erfordert ein hohes Maß an Information, Kommunikation und verbindlichen Absprachen zwischen öffentlicher Jugendhilfe und freien Trägern. Dies setzt eine professionelle Koordination und Moderation voraus. Aufgrund der Komplexität und Vielzahl der zu beteiligenden Träger und Akteure/- innen bei Planung, Umsetzung und Evaluation dieser Konzeption und ihrer Maßnahmen ist eine externe wissenschaftliche Begleitung wünschenswert. Kernelemente Begrüßungspaket Alle Familien erhalten nach der Geburt in den Kliniken oder nach Zuzug bei der Meldebehörde eine Information über ein Begrüßungspaket in Form eines Gutscheinheftes. Dieses wird in einem Familienzentrum ausgehändigt. Ziel ist es, alle Familien zu erreichen und einen ersten Kontakt herzustellen, um die Hemmschwelle zu möglichen Hilfen zu verringern. Familienzentren In den Stadtteilen bieten Familienzentren bedarfsgerechte Hilfen. Standardleistungen sind: Elterncafé Kontaktaufnahme, Information, Beratung und Vermittlung Diese werden von einer sozial-/pädagogischen Fachkraft (Fach-/Hochschulstudium) mit entsprechender Zusatzqualifikation angeboten. Neben der Einzelberatung werden Gruppen- und Familienbildungsangebote organisiert und entsprechend der Ergänzende Erläuterungen Seite 4 von 6 Kapazitäten durchgeführt. Im Familienzentrum wird das Begrüßungspaket ausgehändigt. Bei Bedarf und zur weiteren Klärung des Hilfebedarfs können Hausbesuche durchgeführt werden. Hierbei können auf die Erfahrungen im Mutter- Kind-Projekt zurückgegriffen werden. Weitere Leistungen in Abhängigkeit vorhandener Ressourcen sind: Eltern-Kind-Gruppen Beratung "Frühe Hilfen" Schwangerenberatung Allgemeine Sozialberatung (Partnerschaftsprobleme, Information über finanzielle Hilfen etc.) Entlastende Angebote (Kleinkindbetreuung, Familienpflege, Kuren etc.) Beratung zur medizinischen Versorgung (soweit nicht über niedergelassene Kinder- und Jugendärzte abgedeckt) Beratung des Jugendamtes (Informationen über erzieherische Hilfen etc.) Elternbildungs- und Sprachkurse Einbindung von muttersprachlichen Multiplikatoren/-innen Die Standorte werden anhand von Sozialdaten wie Kinderzahl der 0- bis 3-Jährigen, Anteil der allein Erziehenden, Anteil finanzschwacher Haushalte und Anzahl der Familien mit hohem Integrationsbedarf festgelegt. Bei der Auswahl werden außerdem bereits vorhandene oder geplante Initiativen zur Sozialraum- und Stadtteilentwicklung berücksichtigt. Die Familienzentren sollten grundlegende Kriterien erfüllen (s. Anlage 2). Ergänzende Erläuterungen Seite 5 von 6 Koordinierungsstelle Frühe Prävention Diese Koordinierungsstelle ist stadtweit zuständig für: Moderation, Vernetzung, Absprachen (mit und zwischen freien Trägern, Kliniken, niedergelassenen Ärzten/-innen und öffentlicher Jugendhilfe etc.) Öffentlichkeitsarbeit Organisation Begrüßungspaket Entwicklung von Vereinbarungen zur zielsicheren Vermittlung belasteter Eltern und Kinder Unterstützung von Aufbau und Leitung der Familienzentren Entwicklung eines zielgruppenspezifischen Wegweisers (Schwangerschaft bis drei Jahre) Aufbau bzw. Koordination eines stadtweiten Angebots familienentlastender Hilfen Organisation von Fortbildungen für Fachkräfte Evaluation (mit externer Begleitforschung) In der Anfangsphase ist - abhängig vom Umfang des Ausbaus der Familienzentren - mit einem hohem Arbeitsvolumen der Koordinationsstelle zu rechnen. Anlagen 1 - 4: 1. Angebote in Karlsruhe im Bereich Frühe Prävention 2. Kriterien Familienzentren 3. Schaubild 4. Vorläufiger Maßnahmen- und Finanzplan Ergänzende Erläuterungen Seite 6 von 6 Beschluss: Antrag an den Gemeinderat Der Gemeinderat nimmt nach Vorberatung im Jugendhilfeausschuss und im Hauptausschuss von der Vorlage Kenntnis. Hauptamt - Sitzungsdienste - 3. Mai 2007