Antrag SPD: Überarbeitung der Homepage der Stadt Karlsruhe

Vorlage: 17769
Art: Beschlussvorlage
Datum: 16.04.2007
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: _Fachbereich Datenübernahme
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

  • Gemeinderat

    Datum: 24.04.2007

    TOP: 13

    Rolle: unbekannt

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • SPD-Hompage
    Extrahierter Text

    ANTRAG Stadträtin Doris Baitinger (SPD) Stadträtin Ursula Paepcke (SPD) Stadträtin Natascha Roth (SPD) SPD-Gemeinderatsfraktion vom 27.03.2007 Gremium: 36. Plenarsitzung des Gemein- derates Termin: Vorlage Nr.: TOP: 24.04.2007 999 13 öffentlich Überarbeitung der Homepage der Stadt Karlsruhe 1. Die Verwaltung prüft kurzfristig, welche externen Institutionen, wie z. B. die Hochschu- le für Gestaltung, kostengünstig und effizient eine Überarbeitung der Homepage über- nehmen können. Dies kann vermutlich auch sehr kostengünstig in Form von Semes- ter- oder Diplomarbeiten erfolgen. 2. Die Vorgaben, Entwürfe und Kosten werden dem Gemeinderat in geeigneter Weise vorgestellt. 3. Die Verwaltung vergibt dann zeitnah einen Auftrag zur Neugestaltung der Homepage. 4. Bei der Vergabe und Umsetzung wird auf Know-How-Transfer geachtet, so dass die Verwaltung nach der Erneuerung der Homepage in der Lage ist, diese selbst weiter zu pflegen. Das Internet als Informationsquelle und Kommunikationsmedium ist Allgemeingut gewor- den und wird von weiten Teilen der Bevölkerung selbstverständlich genutzt. Demgegen- über ist die Homepage der Stadt Karlsruhe - bis auf wenige Ausnahmen wie der interakti- ve Stadtplan - nicht mehr auf dem Stand der Technik. Die Anforderungen an Informati- onsbereitstellung, Marketing und Wegweiser für Informationssuchende können nicht erfüllt werden. Ein modernisiertes Image sollte dringend eingebracht werden. Sachverhalt/Begründung: Seite 2 von 2 Werbung, Vorankündigungen nicht nur für Veranstaltungen, sondern auch für andere städtische Belange müssen ebenso eingebracht werden wie eine verbesserte Navigation und ein erhöhter Wiedererkennungswert. Die Kommunikation sollte, soweit irgend mög- lich, bi-direktional aufgestellt werden. Hierfür ist eine grundlegende Überarbeitung der Stadt-Homepage erforderlich, die sowohl die technische als auch die grafische Überarbeitung beinhalten muss. unterzeichnet von: Doris Baitinger Ursula Paepcke Natascha Roth Hauptamt - Sitzungsdienste - 13. April 2007

  • TOP 13
    Extrahierter Text

    STELLUNGNAHME ZUM ANTRAG SPD -Gemeinderatsfraktion vom: 27.03.2007 eingegangen: 28.03.2007 Gremium: 36. Plenarsitzung des Gemeinderates Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 24.04.2007 999 13 öffentlich Dez. 1 Überarbeitung der Homepage der Stadt Karlsruhe Stellungnahme des Bürgermeisteramtes - Kurzfassung - Karlsruhe.de wird derzeit erneuert. Die Arbeit daran ist schon sehr weit fortgeschritten und wird in diesem Jahr zum Abschluss gebracht. Es sind nur noch wenige Dienststellen, die auf das Content-Management-System und das neue Layout umgezogen werden müssen. Dieser laufende Prozess sollte nicht durch ein neuerliches Umgestaltungsprojekt gestört werden. Gleichwohl wird auch karlsruhe.de in seiner jetzigen Form erneuert werden müssen. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtaufwand der Maßnahme Einnahmen (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatorischen Kosten abzügl. Folgeerträge und Folgeeinsparungen) 20.000 Euro 20.000 Euro Haushaltsmittel stehen nicht zur Verfügung. Finanzposition: Ergänzende Erläuterungen: Nur Ausschreibung Screendesign. Migrations- und Folgekosten zu ermitteln. Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 von 3 1. Die Entwicklung des Webauftritts der Hochschule für Gestaltung, der im Vergleich zu karlsruhe.de klein und relativ unkompliziert ist, entstand im Rahmen von sechs Diplomarbeiten. Schon dies macht deutlich, dass die vorgeschlagene Erneuerung von karlsruhe.de die Grenzen von Studienarbeiten hinsichtlich Volumen und Komplexität deutlich überschreitet. Zudem bestehen die Risiken Themaverfehlung, Abbruch und fehlende Durchsetzbarkeit von Nachbesserungen. 2. Die Gestaltung des Screendesigns eines Webauftritts ist marktübliche Dienstleistung. Ein Originallayout kostet ca. 20.000 Euro mit erheblicher Preisstreuung. Es empfiehlt sich die Ausschreibung auf der Basis eines Pflichtenhefts. Nicht enthalten ist in dieser Summe die Einarbeitung in das bestehende Content- Management-System und/oder die Migration des gesamten Inhalts auf ein neues System. Bei karlsruhe.de wäre von einem Volumen von ca. 100.000 Webseiten sowie 45 SQL-Datenbanken mit mehr als 600 Tabellen auszugehen. Die damit verbundenen Kosten können noch nicht benannt werden und sind gegebenenfalls zu ermitteln. Sie liegen im sechsstelligen Bereich. Als Anhaltspunkt sei der Relaunch von stuttgart.de 2001 genannt, für den ein Budget von 1,546 Mio DM zur Verfügung stand. Der neuerliche Relaunch stuttgart.de 2008 ist auf 350.000 Euro (unter Beibehaltung der technischen Basis) kalkuliert (jeweils nur externe Kosten). 3. Eine Erneuerung verfolgt das Ziel der Qualitätsverbesserung, hinter den bisher erreichten Stand an Barrierefreiheit, Bedienerfreundlichkeit und Leistungsgüte darf nicht zurückgefallen werden. Eine Evaluation ist somit erforderlich. Gerade im Bereich der Evaluation sieht das BMA gute Möglichkeiten für Studienarbeiten. In Frage kommen dafür neben der Hochschule für Gestaltung die Hochschule für Medien in Stuttgart, mit der bereits auf diesem Gebiet zusammengearbeitet wurde. 4. karlsruhe.de wird derzeit erneuert. Die Arbeit daran ist schon sehr weit fortgeschritten und wird in diesem Jahr zum Abschluss gebracht. Es sind nur noch wenige Dienststellen, die auf das Content-Management-System und das neue Layout umgezogen werden müssen. Dieser laufende Prozess sollte nicht durch ein neuerliches Umgestaltungsprojekt gestört werden. Gleichwohl wird auch karlsruhe.de in seiner jetzigen Form erneuert werden müssen. Ergänzende Erläuterungen Seite 3 von 3 Zu den Begründungen des Antrags nimmt das BMA wie folgt Stellung:  Bekanntlich befindet sich karlsruhe.de derzeit im Umbau. Die Erneuerung der Startseite am 22. April 2006 und die damit verbundene Neustrukturierung der Inhalte haben zwar anfänglich zu einem gewissen Rückgang der Abrufzahlen geführt, der aber im Spätjahr wieder ausgeglichen wurde. Der Nachfragezuwachs im Frühjahr 2007 ist so stark wie seit Jahren nicht mehr. In nahezu allen Benchmarkings (Google Pagerank, Alexa, Link-Popularität, Abrufzahlen) hat karlsruhe.de sehr gute, teilweise hervorragende Werte. Der „Seitwert“ (ein neuer Dach-Qualitätsindex) liegt bei 51,2. Damit ist karlsruhe.de mit Abstand bester kommunaler Webauftritt in Baden-Württemberg und steht auf Platz 140 der nationalen Rangliste. Vom Gesichtspunkt der Leistungsgüte ist eine nochmalige Erneuerung aus Sicht des BMA derzeit nicht zwingend.  Dem BMA ist nicht bekannt, worin die von den Antragstellern festgestellten technischen Defizite bestehen sollen. Auch die im Antrag benannten weiteren Defizite, z.B. hinsichtlich der Informationsbereitstellung, kann das BMA nicht nachvollziehen. Kurze Suchwege, nachvollziehbare Struktur, verständliche Sprache, kontextfreie Verstehbarkeit, Nachfrageorientierung – dies sind die Kriterien. Sie alle unter einen Hut zu bringen ist mitunter schwierig angesichts der Fülle und Detailliertheit des Informationsangebots. Da es in diesem Bereich folglich immer etwas zu verbessern gibt, unterliegt er einem regelmäßigen Controlling. Zum einen wird laufend überprüft, was gesucht wird und welche Antworten karlsruhe.de darauf gibt. Zum andern werden in regelmäßigen Usability-Tests die Suchwege verfolgt (wie wird gesucht) und nach Möglichkeit optimiert.