Anfrage CDU: Gewalt an Schulen
| Vorlage: | 17556 |
|---|---|
| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 12.02.2007 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | _Fachbereich Datenübernahme |
| Erwähnte Stadtteile: | Keine Angaben |
Beratungen
Zusätzliche Dateien
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Extrahierter Text
ANFRAGE Stadtrat Wolfram Jäger (CDU) Stadtrat Rainer Weinbrecht (CDU) Stadträtin Bettina Meier-Augenstein (CDU) vom: 11. Dezember 2006 eingegangen: 12. Dezember 2006 Gremium: 33. Plenarsitzung des Gemeinderates Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 27.02.2007 954 20 öffentlich Dez. 3 Gewalt an Schulen Stellungnahme des Bürgermeisteramtes Dem Bürgermeisteramt liegen keine Erkenntnisse vor, wie sich die Zahl der Gewalttaten an den Karlsruher Schulen entwickelt hat. Daher war es erforderlich, alle Schulen anzu- schreiben und um Beantwortung der gestellten Fragen zu bitten. Die Auswertung der Antworten ist sehr umfangreich und muss zunächst noch mit ver- schiedenen Dienststellen abgeklärt werden. Das Bürgermeisteramt schlägt daher vor, die Anfrage in den Schulbeirat zu verweisen. Der Gemeinderat wird um Zustimmung zur vorgeschlagenen Verfahrensweise gebeten.
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Extrahierter Text
ANFRAGE Stadtrat Wolfram Jäger (CDU) Stadtrat Rainer Weinbrecht (CDU) Stadträtin Bettina Meier-Augenstein (CDU) vom: 11. Dezember 2006 eingegangen: 12. Dezember 2006 Gremium: 33. Plenarsitzung des Gemeinderates Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 27.02.2007 954 20 öffentlich Dez. 3 Gewalt an Schulen Stellungnahme des Bürgermeisteramtes Dem Bürgermeisteramt liegen keine Erkenntnisse vor, wie sich die Zahl der Gewalttaten an den Karlsruher Schulen entwickelt hat. Daher war es erforderlich, alle Schulen anzu- schreiben und um Beantwortung der gestellten Fragen zu bitten. Die Auswertung der Antworten ist sehr umfangreich und muss zunächst noch mit ver- schiedenen Dienststellen abgeklärt werden. Das Bürgermeisteramt schlägt daher vor, die Anfrage in den Schulbeirat zu verweisen. Der Gemeinderat wird um Zustimmung zur vorgeschlagenen Verfahrensweise gebeten.
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Extrahierter Text
33. ÖFFENTLICHE PLENARSITZUNG DES GEMEINDERATES AM 27. FEBRUAR 2007 Vorlage Nr. 954 ANFRAGE Zu TOP 20 ------------------------------------------ A N F R A G E der Stadträte Wolfram Jäger und Rainer Weinbrecht, der Stadträtin Bettina Meier-Augenstein (CDU) sowie der CDU-Gemeinderatsfraktion vom 11. Dezember 2006 Gewalt an Schulen Liegen der Stadtverwaltung Erkenntnisse darüber vor, wie sich die Zahl der Gewalttaten an Schulen (Schulweg und Schulgelände) in den letzten Jahren entwickelt hat? Ist insbesondere in den letzten Monaten ein signifikanter Anstieg an solchen Taten zu verzeichnen? Um welche Delikte handelt es sich im Wesentlichen? Welche Sanktionsmöglichkeiten haben Lehrer, wenn Schüler Waffen oder ähnliche Gegenstände mit in die Schule bringen? Wie wird an den Schulen mit Handys umgegangen? Sind in den Schulordnungen entsprechende Regelungen vorhanden? Wird mit den Schülern im Rahmen des Unterrichts verstärkt über die Folgen von Gewalttaten gesprochen? Welche Maßnahmen können ergriffen werden, damit die Gewalt an Schulen nicht weiter zunimmt? Welche Schulungsmaßnahmen gibt es insgesamt diesbezüglich für Lehrer? Gibt es Überlegungen, wie verhindert werden kann, dass Waffen auf das Schulgelände mitgebracht werden? Sachverhalt/Begründung: Der Anfang Dezember für eine Schule in Baden-Württemberg angedrohte Amoklauf hat Schüler, Eltern und Lehrer, letztlich die gesamte Bevölkerung stark verunsichert. Schon in den Monaten davor mehrten sich Berichte über Gewalttaten unter Jugendlichen und vor allem auch an Schulen. Immer häufiger werden Körperverletzungsdelikte registriert. Die Hemmschwelle, solche oder ähnliche Delikte zu begehen, scheint bei zahlreichen Jugendlichen immer weiter zu sinken bzw. völlig zu fehlen. Oftmals werden Gewalttaten von den Jugendlichen mit der eigenen Handy-Kamera sogar mitgefilmt. Die Ursachen für solche Taten sind unterschiedlich und vielfältig: fehlende soziale bzw. familiäre Bindung, Perspektivlosigkeit oder auch Gewalt- Videos und -Computerspiele werden in diesem Zusammenhang verstärkt genannt. gez. Wolfram Jäger gez. Rainer Weinbrecht gez. Bettina Meier-Augenstein Hauptamt - Sitzungsdienste - 9. Februar 2007