Antrag GRÜNE: Bedarf an Veranstaltungshallen
| Vorlage: | 17532 |
|---|---|
| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 06.02.2007 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | _Fachbereich Datenübernahme |
| Erwähnte Stadtteile: | Keine Angaben |
Beratungen
Zusätzliche Dateien
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Extrahierter Text
ANTRAG GRÜNE-Gemeinderatsfraktion vom: 13.12.2006 eingegangen: 13.12.2006 Gremium: 32. Plenarsitzung des Gemeinderates Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 23.01.2007 911 16 öffentlich Dez. 4 Bedarf an Veranstaltungshallen in Karlsruhe Stellungnahme des Bürgermeisteramtes - Kurzfassung - Der Gemeinderat erhält die beantragte Darstellung über Bedarf, Kapazität und Auslastung der Veranstaltungshallen in Karlsruhe. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtaufwand der Maßnahme Einnahmen (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Ergänzende Erläuterungen: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit KMK GmbH Ergänzende Erläuterungen Seite 2 von 3 An städtischen Veranstaltungshallen für Konzerte und Kulturveranstaltungen stehen derzeit folgende Angebote zur Verfügung: - Schwarzwaldhalle mit einer maximalen Besucherkapazität von ca. 3.200 (mit Tribüne) bzw. 3.500 (ohne Tribüne) oder 5.000 Personen (unbestuhlt). Sie kann ohne Probleme für kleinere Produktionen mit bis zu 2.000 Besuchern eingerichtet werden. - Brahmssaal mit ca. 1.800 Plätzen - Konzerthaus mit 1.000 Plätzen und - die Europahalle als Alternative zur Schwarzwaldhalle, die von den örtlichen Veranstaltern als nicht hochwertig genug für Rockkonzerte und klassische Konzerte angesehen wird. Ab einer Größenordnung von 3.000 Personen (bis max. 9.000 Personen) weichen die Veranstalter teilweise auf die Europahalle aus. - die dm-Arena mit einer Kapazität zwischen 10.000 (bestuhlt) und 14.000 (unbestuhlt) Besuchern. Zusätzlich möchte die Konzertagentur „on stage“ auf dem Gelände des Konversi- onsgebiets „Alter Schlachthof“ eine eigene, privat finanzierte neue Veranstaltungs- halle mit einer Kapazität von bis zu 2.000/2.500 Stehplätzen errichten. Darüber hin- aus plant das Tollhaus mit Zuschüssen von Stadt und Land eine mögliche Erweite- rung auf bis ca. 750 Sitzplätze sowie das Substage auf bis zu 800 Stehplätzen. In der Schwarzwaldhalle, dem Brahmssaal und dem Konzerthaus fanden im Jahr 2006 insgesamt 138 Veranstaltungen statt. Es handelte sich dabei um 38 klassische Konzerte, 31 Rock-/Pop-Konzerte, 11 Theater-/Musical-Veranstaltungen und 58 sonstige Events. In der Europahalle wurden im abgelaufenen Jahr 45 Veranstaltun- gen, davon 12 im kulturellen Bereich, durchgeführt. Hinsichtlich des Bedarfs lässt sich festhalten, dass Anfragen für Konzerte und Kul- turveranstaltungen ausschließlich über die örtlichen Veranstalter laufen. Diese ken- nen die Räumlichkeiten in der Stadt und selektieren ihre Anfragen entsprechend. Damit kann keine Aussage darüber getroffen werden, wie viele bzw. welche Veran- staltungen aufgrund des aktuellen Hallenbestandes für den Standort Karlsruhe aus- scheiden. Ergänzende Erläuterungen Seite 3 von 3 Nach dem bisherigen Stand des Bebauungsplanvorentwurfs für das Konversionsge- biet „Alter Schlachthof“ lässt sich der Bau einer neuen Konzerthalle öffentlich- rechtlich weder erzwingen noch verhindern. Somit ließen sich eventuelle politische Präferenzen lediglich über den Grundstücksverkauf bei der Karlsruher Fächer GmbH & Co. Stadtentwicklungs-KG (KFE) regeln, wobei dann eine Realisierung des Projektes auf der Gemarkung einer Nachbargemeinde immer noch im Raume stün- de.
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ANTRAG GRÜNE-Gemeinderatsfraktion vom: 13.12.2006 eingegangen: 13.12.2006 Gremium: 32. Plenarsitzung des Gemeinderates Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 23.01.2007 911 16 öffentlich Dez. 4 Bedarf an Veranstaltungshallen in Karlsruhe Stellungnahme des Bürgermeisteramtes - Kurzfassung - Der Gemeinderat erhält die beantragte Darstellung über Bedarf, Kapazität und Auslastung der Veranstaltungshallen in Karlsruhe. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtaufwand der Maßnahme Einnahmen (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Ergänzende Erläuterungen: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit KMK GmbH Ergänzende Erläuterungen Seite 2 von 3 An städtischen Veranstaltungshallen für Konzerte und Kulturveranstaltungen stehen derzeit folgende Angebote zur Verfügung: - Schwarzwaldhalle mit einer maximalen Besucherkapazität von ca. 3.200 (mit Tribüne) bzw. 3.500 (ohne Tribüne) oder 5.000 Personen (unbestuhlt). Sie kann ohne Probleme für kleinere Produktionen mit bis zu 2.000 Besuchern eingerichtet werden. - Brahmssaal mit ca. 1.800 Plätzen - Konzerthaus mit 1.000 Plätzen und - die Europahalle als Alternative zur Schwarzwaldhalle, die von den örtlichen Veranstaltern als nicht hochwertig genug für Rockkonzerte und klassische Konzerte angesehen wird. Ab einer Größenordnung von 3.000 Personen (bis max. 9.000 Personen) weichen die Veranstalter teilweise auf die Europahalle aus. - die dm-Arena mit einer Kapazität zwischen 10.000 (bestuhlt) und 14.000 (unbestuhlt) Besuchern. Zusätzlich möchte die Konzertagentur „on stage“ auf dem Gelände des Konversi- onsgebiets „Alter Schlachthof“ eine eigene, privat finanzierte neue Veranstaltungs- halle mit einer Kapazität von bis zu 2.000/2.500 Stehplätzen errichten. Darüber hin- aus plant das Tollhaus mit Zuschüssen von Stadt und Land eine mögliche Erweite- rung auf bis ca. 750 Sitzplätze sowie das Substage auf bis zu 800 Stehplätzen. In der Schwarzwaldhalle, dem Brahmssaal und dem Konzerthaus fanden im Jahr 2006 insgesamt 138 Veranstaltungen statt. Es handelte sich dabei um 38 klassische Konzerte, 31 Rock-/Pop-Konzerte, 11 Theater-/Musical-Veranstaltungen und 58 sonstige Events. In der Europahalle wurden im abgelaufenen Jahr 45 Veranstaltun- gen, davon 12 im kulturellen Bereich, durchgeführt. Hinsichtlich des Bedarfs lässt sich festhalten, dass Anfragen für Konzerte und Kul- turveranstaltungen ausschließlich über die örtlichen Veranstalter laufen. Diese ken- nen die Räumlichkeiten in der Stadt und selektieren ihre Anfragen entsprechend. Damit kann keine Aussage darüber getroffen werden, wie viele bzw. welche Veran- staltungen aufgrund des aktuellen Hallenbestandes für den Standort Karlsruhe aus- scheiden. Ergänzende Erläuterungen Seite 3 von 3 Nach dem bisherigen Stand des Bebauungsplanvorentwurfs für das Konversionsge- biet „Alter Schlachthof“ lässt sich der Bau einer neuen Konzerthalle öffentlich- rechtlich weder erzwingen noch verhindern. Somit ließen sich eventuelle politische Präferenzen lediglich über den Grundstücksverkauf bei der Karlsruher Fächer GmbH & Co. Stadtentwicklungs-KG (KFE) regeln, wobei dann eine Realisierung des Projektes auf der Gemarkung einer Nachbargemeinde immer noch im Raume stün- de.
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32. ÖFFENTLICHE PLENARSITZUNG DES GEMEINDERATES AM 23. JANUAR 2007 Vorlage Nr. 911 ANTRAG Zu TOP 16 ------------------------------------------ A N T R A G des Stadtrats Klaus Stapf (GRÜNE) sowie der GRÜNE-Gemeinderatsfraktion vom 13. Dezember 2006 Bedarf an Veranstaltungshallen in Karlsruhe Die Verwaltung erstellt für den Gemeinderat eine Übersicht, die den Bedarf an Veranstaltungshallen und dazu die vorhandenen und in Planung befindlichen Kapazitäten in Karlsruhe sowie die Auslastung des Bestandes darstellt. Sachverhalt/Begründung: Die Stadt Karlsruhe betreibt und vermarktet - hauptsächlich über die KMK und im Fall der Europahalle der KSBG - verschiedene Veranstaltungshallen. Dabei ist die Auslastung und damit letztlich die Wirtschaftlichkeit der einzelnen Facilitäten nicht jederzeit zufriedenstellend. Derzeit werden in der Fächergesellschaft für den Kreativpark Ost neue Hallenkapazitäten geplant. Dies bedarf der Abstimmung mit dem vorhandenen Bestand, auch um einen ruinösen Wettbewerb zwischen einzelnen städtischen Gesellschaften auf Kosten der Stadt und letztlich der Steuerzahler zu verhindern. gez. Klaus Stapf