Anfrage BüKa/ÖDP: Verlegung des städtischen Schülerhorts Waldstadt
| Vorlage: | 17500 |
|---|---|
| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 24.01.2007 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | _Fachbereich Datenübernahme |
| Erwähnte Stadtteile: | Waldstadt |
Beratungen
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1 ANFRAGE Stadtrat Michael Kunz (BüKa/ÖDP) vom: 12.10.2006 eingegangen: 24.11.2006 Gremium: 32. Plenarsitzung des Gemein- derates Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 23.01.2007 920 25 öffentlich Dez. 4 Verlegung des städtischen Schülerhorts Waldstadt Stellungnahme des Bürgermeisteramtes 1. Warum wird der städtische Schülerhort Waldstadt (SSW) nicht auf seinem ursprünglichen Gelände weiterbetrieben? Die Kapazität des bestehenden Hortes reicht nicht aus, den steigenden Bedarf (War- teliste) zu decken. Das inzwischen schon längst baufällige Gebäude kann nicht er- weitert, sondern muss abgerissen werden. Ein Ersatz auf dem jetzigen Standort wäre - wie in der Machbarkeitstudie 2001 dargelegt - erst möglich, wenn der Neubau des Jugendtreffs fertiggestellt ist (vorauss. Anfang 2008). Dabei ging die Machbarkeitstu- die von einem zweigruppigen Hort aus. Aufgrund des steigenden Bedarfs wurde die Planung auf drei Gruppen erweitert. Darüber hinaus wurde ein zukunftsorientiertes Konzept für eine enge räumliche und inhaltliche Kooperation zwischen Jugendhilfe und Schule entwickelt. Die Standortfrage wurde bei einem Ortstermin am 24.01.05 diskutiert und einver- nehmlich festgelegt. Im Planungsausschuss am 06.10.05 wurde die Standortfrage entschieden. 2. Sollte dies wegen Unterbrechung des Betriebs vom Schülerhort Waldstadt sein, so bitte ich um Antwort, warum diese Zeit dann nicht mit Containern z. B. auf dem Gelände der ERS oder auf dem parkähnlichen Gelände vor der ERS überbrückt wird? Nein, denn die Errichtung des neuen Gebäudes auf dem Schulgelände bietet die Chance, die Betreuung der Grundschüler/-innen zu verzahnen und gleichzeitig schnell einen Ersatz für den jetzigen maroden Hort bei Weiterbetrieb an bisherigem Standort während des Neubaus zu schaffen. 3. Wofür wird das ursprüngliche Gelände des städtischen Schülerhorts ver- wendet? Sofern das Grundstück seitens der Stadt nicht für bauliche Zwecke benötigt wird, könnte es vorauss. ab Herbst 2008 veräußert werden. 2 4. Wie kommt es, dass die Baukosten am alternativen Standortvorschlag der ERS für den SSW so viel höher veranschlagt wurden? Wurde auch die Be- lastung der Schüler durch Baumaßnahmen in unmittelbarer Nähe der Klas- senzimmer berücksichtigt? Die voraussichtlichen standortbedingten Mehrkosten sind mit erhöhten Gründungs- kosten, Geländemodellierung, Aufzug, neuer Erschließung und Umplanungskosten begründet. Das HBA wird bemüht sein, die Belastungen durch die Baumaßnahme so gering wie möglich zu halten. Lärmintensive Arbeiten werden, soweit möglich, in die Schulferien gelegt. 5. Wie schätzen Sie den Bau des SSH auf dem Gelände der ERS soziologisch ein? Folgende Faktoren interessieren hier besonders: Schülermotivation - Konflikte durch kreuzende Wege - Aggression wegen Einengung Generell führt eine qualitative Ganztagsbetreuung an Schulen zu einer Verbesserung des Schulklimas, und dies wiederum hat Auswirkungen auf die Motivation der Schü- ler/-innen. Es werden überwiegend Grundschulkinder der Ernst-Reuter-Schule sein, deren Familien auf ein Angebot an unterschiedlichen Betreuungsbausteinen für ihre Kinder angewiesen sind, um Beruf und Familie vereinbaren zu können. Hort und Schule auf dem gleichen Gelände stellen eine optimale Synergie der Ganz- tagsbetreuung von Schulkindern dar, ergänzt durch Projekte Schule/Verein und Kul- tur/Schule!
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1 ANFRAGE Stadtrat Michael Kunz (BüKa/ÖDP) vom: 12.10.2006 eingegangen: 24.11.2006 Gremium: 32. Plenarsitzung des Gemein- derates Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 23.01.2007 920 25 öffentlich Dez. 4 Verlegung des städtischen Schülerhorts Waldstadt Stellungnahme des Bürgermeisteramtes 1. Warum wird der städtische Schülerhort Waldstadt (SSW) nicht auf seinem ursprünglichen Gelände weiterbetrieben? Die Kapazität des bestehenden Hortes reicht nicht aus, den steigenden Bedarf (War- teliste) zu decken. Das inzwischen schon längst baufällige Gebäude kann nicht er- weitert, sondern muss abgerissen werden. Ein Ersatz auf dem jetzigen Standort wäre - wie in der Machbarkeitstudie 2001 dargelegt - erst möglich, wenn der Neubau des Jugendtreffs fertiggestellt ist (vorauss. Anfang 2008). Dabei ging die Machbarkeitstu- die von einem zweigruppigen Hort aus. Aufgrund des steigenden Bedarfs wurde die Planung auf drei Gruppen erweitert. Darüber hinaus wurde ein zukunftsorientiertes Konzept für eine enge räumliche und inhaltliche Kooperation zwischen Jugendhilfe und Schule entwickelt. Die Standortfrage wurde bei einem Ortstermin am 24.01.05 diskutiert und einver- nehmlich festgelegt. Im Planungsausschuss am 06.10.05 wurde die Standortfrage entschieden. 2. Sollte dies wegen Unterbrechung des Betriebs vom Schülerhort Waldstadt sein, so bitte ich um Antwort, warum diese Zeit dann nicht mit Containern z. B. auf dem Gelände der ERS oder auf dem parkähnlichen Gelände vor der ERS überbrückt wird? Nein, denn die Errichtung des neuen Gebäudes auf dem Schulgelände bietet die Chance, die Betreuung der Grundschüler/-innen zu verzahnen und gleichzeitig schnell einen Ersatz für den jetzigen maroden Hort bei Weiterbetrieb an bisherigem Standort während des Neubaus zu schaffen. 3. Wofür wird das ursprüngliche Gelände des städtischen Schülerhorts ver- wendet? Sofern das Grundstück seitens der Stadt nicht für bauliche Zwecke benötigt wird, könnte es vorauss. ab Herbst 2008 veräußert werden. 2 4. Wie kommt es, dass die Baukosten am alternativen Standortvorschlag der ERS für den SSW so viel höher veranschlagt wurden? Wurde auch die Be- lastung der Schüler durch Baumaßnahmen in unmittelbarer Nähe der Klas- senzimmer berücksichtigt? Die voraussichtlichen standortbedingten Mehrkosten sind mit erhöhten Gründungs- kosten, Geländemodellierung, Aufzug, neuer Erschließung und Umplanungskosten begründet. Das HBA wird bemüht sein, die Belastungen durch die Baumaßnahme so gering wie möglich zu halten. Lärmintensive Arbeiten werden, soweit möglich, in die Schulferien gelegt. 5. Wie schätzen Sie den Bau des SSH auf dem Gelände der ERS soziologisch ein? Folgende Faktoren interessieren hier besonders: Schülermotivation - Konflikte durch kreuzende Wege - Aggression wegen Einengung Generell führt eine qualitative Ganztagsbetreuung an Schulen zu einer Verbesserung des Schulklimas, und dies wiederum hat Auswirkungen auf die Motivation der Schü- ler/-innen. Es werden überwiegend Grundschulkinder der Ernst-Reuter-Schule sein, deren Familien auf ein Angebot an unterschiedlichen Betreuungsbausteinen für ihre Kinder angewiesen sind, um Beruf und Familie vereinbaren zu können. Hort und Schule auf dem gleichen Gelände stellen eine optimale Synergie der Ganz- tagsbetreuung von Schulkindern dar, ergänzt durch Projekte Schule/Verein und Kul- tur/Schule!
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32. ÖFFENTLICHE PLENARSITZUNG DES GEMEINDERATES AM 23. JANUAR 2007 Vorlage Nr. 920 ANFRAGE Zu TOP 25 ------------------------------------------ A N F R A G E des Stadtrats Michael Kunz (BüKa/ÖDP) vom 12. Oktober 2006 Verlegung des städtischen Schülerhorts Waldstadt Der städtische Schülerhort Waldstadt, Königsberger Str. 37, 76139 Karlsruhe (SSW) wird auf das Gelände der Ernst-Reuter-Schule, Tilsiter Str. 15, 76139 Karlsruhe (ERS) verlegt. Warum bitte wird der SSW nicht auf seinem ursprünglichen Gelände weiterbetrieben? Sollte dies wegen Unterberechnung des Betriebs vom SSW sein, so bitte ich um Antwort, warum diese Zeit dann nicht mit Containern z. B. auf dem Gelände der ERS oder auf dem parkähnlichen Gelände vor der ERS überbrückt wird. Wofür wird das ursprüngliche Gelände des städtischen Schülerhorts verwendet? Wie kommt es, dass die Baukosten am alternativen Standortvorschlag der ERS für den SSW so viel höher veranschlagt wurden? Wurde auch die Belastung der Schüler durch Baumaßnahmen in unmittelbarer Nähe der Klassenzimmer berücksichtigt? Wie schätzen Sie den Bau des SSH auf dem Gelände der ERS soziologisch ein? Folgende Faktoren interessieren hier besonders: ? Schülermotivation ? Konflikte durch kreuzende Wege ? Aggression wegen Einengung gez. Michael Kunz Hauptamt - Sitzungsdienste - 12.01.2007