Antrag GRÜNE: Farbkonzept Schulräume

Vorlage: 17493
Art: Beschlussvorlage
Datum: 24.01.2007
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: _Fachbereich Datenübernahme
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

  • Gemeinderat

    Datum: 23.01.2007

    TOP: 19

    Rolle: unbekannt

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • TOP 19
    Extrahierter Text

    ANTRAG GRÜNE-Gemeinderatsfraktion vom: 19.12.2006 eingegangen: 19.12.2006 Gremium: 32. Plenarsitzung des Gemeinderates Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 23.01.2007 914 19 öffentlich Dez. 4 Farbkonzepte Schulräume Stellungnahme des Bürgermeisteramtes - Kurzfassung - Die Farbkonzepte bei Innenrenovierungen von Schulräumen werden von den Planern mit dem Schul- und Sportamt und den jeweiligen Schulleitungen abgestimmt. Das hierbei entwickelte Farbkonzept ist damit immer eine individuelle "maßgeschneiderte" Lösung. Die Realisierung eines vielseitigen Master-Farbkonzeptes, das für alle Schulen (mehr oder weniger) passende Farbkombinationen bereithalten könnte, ist vor dem Hintergrund unter- schiedlichster Rahmenbedingungen nicht zielführend. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtaufwand der Maßnahme Einnahmen (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) abhängig von den jeweiligen Maßnah- men Haushaltsmittel stehen teilweise zur Verfügung. Finanzposition: Ergänzende Erläuterungen: Im Rahmen der Bauunterhaltungsmittel. Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 von 2 Eine alle Klassenräume und Flure umfassende Innenrenovierung findet nur in Aus- nahmefällen statt, so z. B. zuletzt beim Goethe-Gymnasium. Hier wurde durch Archi- tekt und Gebäudewirtschaft in Abstimmung mit der Schule ein differenziertes Farb- konzept erarbeitet und in Wischtechnik umgesetzt. Solch eine Anstimmungsprozess ist immer sehr aufwendig und führt wegen der zahl- reichen Beteiligten oft nicht zu einem rundum zufriedenstellenden Ergebnis. Es ist daher unerlässlich, dass bei zukünftigen Innenrenovierungen die alleinigen An- sprechpartner für die Planer das Schul- und Sportamt und die Schulleitung sind. Ein Farbkonzept muss immer auch zu einem Gebäudetyp passen. Die Karlsruher Schulen sind großteils denkmalgeschützte Altbauten oder 60er und 70er-Jahre- Bauten, die mit ihrer Stringenz und großen Fensterflächen dennoch Schulräume mit Aufenthaltsqualitäten bieten. Sie lassen sich nicht mit dem Sonderbautyp Waldorf- schule vergleichen. Ein flächendeckender „Toskana-Flair“ wäre für diese Bauwerke unangemessen und würde sich schnell abnutzen. Eine zurückhaltende Farbgebung lässt außerdem besser ein „Bespielen“ der Wandflächen mit Schülerarbeiten (z. B. aus dem Kunst- und Werkunterricht) zu. Kleinere Verschönerungsaktionen, die auf Initiative der Eltern-, Lehrer- und/oder Schülerschaft vorgenommen werden, werden in der Regel durch das Schul- und Sportamt und die Gebäudewirtschaft unterstützt. Solche Maßnahmen bedürfen auch weiterhin in jedem Fall einer vorausgehenden Abstimmung mit dem Schul- und Sportamt und der Gebäudewirtschaft. Bei der Umsetzung steht die Gebäudewirt- schaft den Nutzern beratend und unterstützend zur Seite.

  • Vorlage TOP 19: Antrag GRÜNE: Farbkonzept Schulräume
    Extrahierter Text

    ANTRAG GRÜNE-Gemeinderatsfraktion vom: 19.12.2006 eingegangen: 19.12.2006 Gremium: 32. Plenarsitzung des Gemeinderates Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 23.01.2007 914 19 öffentlich Dez. 4 Farbkonzepte Schulräume Stellungnahme des Bürgermeisteramtes - Kurzfassung - Die Farbkonzepte bei Innenrenovierungen von Schulräumen werden von den Planern mit dem Schul- und Sportamt und den jeweiligen Schulleitungen abgestimmt. Das hierbei entwickelte Farbkonzept ist damit immer eine individuelle "maßgeschneiderte" Lösung. Die Realisierung eines vielseitigen Master-Farbkonzeptes, das für alle Schulen (mehr oder weniger) passende Farbkombinationen bereithalten könnte, ist vor dem Hintergrund unter- schiedlichster Rahmenbedingungen nicht zielführend. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtaufwand der Maßnahme Einnahmen (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) abhängig von den jeweiligen Maßnah- men Haushaltsmittel stehen teilweise zur Verfügung. Finanzposition: Ergänzende Erläuterungen: Im Rahmen der Bauunterhaltungsmittel. Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 von 2 Eine alle Klassenräume und Flure umfassende Innenrenovierung findet nur in Aus- nahmefällen statt, so z. B. zuletzt beim Goethe-Gymnasium. Hier wurde durch Archi- tekt und Gebäudewirtschaft in Abstimmung mit der Schule ein differenziertes Farb- konzept erarbeitet und in Wischtechnik umgesetzt. Solch eine Anstimmungsprozess ist immer sehr aufwendig und führt wegen der zahl- reichen Beteiligten oft nicht zu einem rundum zufriedenstellenden Ergebnis. Es ist daher unerlässlich, dass bei zukünftigen Innenrenovierungen die alleinigen An- sprechpartner für die Planer das Schul- und Sportamt und die Schulleitung sind. Ein Farbkonzept muss immer auch zu einem Gebäudetyp passen. Die Karlsruher Schulen sind großteils denkmalgeschützte Altbauten oder 60er und 70er-Jahre- Bauten, die mit ihrer Stringenz und großen Fensterflächen dennoch Schulräume mit Aufenthaltsqualitäten bieten. Sie lassen sich nicht mit dem Sonderbautyp Waldorf- schule vergleichen. Ein flächendeckender „Toskana-Flair“ wäre für diese Bauwerke unangemessen und würde sich schnell abnutzen. Eine zurückhaltende Farbgebung lässt außerdem besser ein „Bespielen“ der Wandflächen mit Schülerarbeiten (z. B. aus dem Kunst- und Werkunterricht) zu. Kleinere Verschönerungsaktionen, die auf Initiative der Eltern-, Lehrer- und/oder Schülerschaft vorgenommen werden, werden in der Regel durch das Schul- und Sportamt und die Gebäudewirtschaft unterstützt. Solche Maßnahmen bedürfen auch weiterhin in jedem Fall einer vorausgehenden Abstimmung mit dem Schul- und Sportamt und der Gebäudewirtschaft. Bei der Umsetzung steht die Gebäudewirt- schaft den Nutzern beratend und unterstützend zur Seite.

  • Vorlage TOP 19: Antrag GRÜNE: Farbkonzept Schulräume
    Extrahierter Text

    32. ÖFFENTLICHE PLENARSITZUNG DES GEMEINDERATES AM 23. JANUAR 2007 Vorlage Nr. 914 ANTRAG Zu TOP 19 ------------------------------------------ A N T R A G des Stadtrats Klaus Stapf und der Stadträtin Dr. Dorothea Polle-Holl (GRÜNE) sowie der GRÜNE-Gemeinderatsfraktion vom 19. Dezember 2006 Farbkonzepte Schulräume Die Stadtverwaltung möge bei der regelmäßigen Innenrenovierung der Klassenzimmer und Flure der städtischen Schulen lebendige und farbige Anstriche wie in Wisch- und Lasurtechnik berücksichtigen, natürlich in Absprache mit der Schulleitung und den betreffenden Schülerinnen und Schülern. Dazu erarbeitet sie ein vielseitiges Farbkonzept, aus dem die Schulen einen für sie passenden Vorschlag aussuchen können. Sachverhalt/Begründung: Eltern und Schüler beklagen in den städtischen Schulen oft die triste Farbgebung der Klassenzimmer und Flure, die eher an Amtszimmer als an Orte des Lernens und der Kreativität erinnern. Bisher ist es üblich, die Innenräume von der Stadt (Gebäudewirtschaft) streichen zu lassen. Es gibt aber auch die Möglichkeit, dass bei den Klassenzimmern die Eltern aktiv werden und selber streichen, die Materialien werden gestellt. Die Auswahl der zur Verfügung stehenden Farben ist jedoch gering und wenig ansprechend und die Möglichkeiten, unterschiedliche Wisch- und Lasurtechniken anzuwenden sind schlichtweg nicht bekannt. In manchen privaten Schulen, z. B. den Waldorfschulen, sind die Schul- Räume farblich ansprechender gestaltet und vermitteln dadurch eine angenehme Atmosphäre. Die Ausgestaltung eines neu zu streichenden Klassenzimmers z. B. im neulich in der Presse erwähnten “Toscana-Flair” in gewischter Ocker- und Gelb- Farbtönung ergibt nur unerhebliche Mehrkosten, wie uns versichert wurde, kann aber den Raum-Eindruck deutlich verbessern. gez. Klaus Stapf gez. Dr. Dorothea Polle-Holl Hauptamt - Sitzungsdienste - 12.01.2007