Antrag SPD: Erweiterung der Außenfläche des Kinderhauses "Technido" im Technologiepark

Vorlage: 17486
Art: Beschlussvorlage
Datum: 24.01.2007
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: _Fachbereich Datenübernahme
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

  • Gemeinderat

    Datum: 23.01.2007

    TOP: 11

    Rolle: unbekannt

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • TOP 11
    Extrahierter Text

    ANTRAG SPD-Gemeinderatsfraktion vom: 08.11.2006 eingegangen: 13.11.2006 Gremium: 32. Plenarsitzung des Gemein- derates Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 23.01.2007 906 11 öffentlich Dez. 5 Erweiterung der Außenfläche des Kinderhauses „Technido“ im Technologiepark Stellungnahme des Bürgermeisteramtes - Kurzfassung - Die Problematik wird mit den Betroffenen vor Ort besprochen werden. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtaufwand der Maßnahme Einnahmen (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Ergänzende Erläuterungen: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 von 3 Das Kinderhaus „Technido“ ist eine begrüßenswerte Einrichtung, die von Anfang an von der Stadt Karlsruhe im Rahmen der Möglichkeiten unterstützt wurde. Die Ein- richtung ist auf Privatinitiative hin entstanden und hat großen Erfolg. Sie konnte da- her expandieren und sogar mit der Einrichtung einer Grundschule den Weg in den schulischen Bildungsbereich einschlagen. Die Problematik, dass den von „Technido“ genutzten Gebäuden entsprechende Au- ßenanlagen fehlen, ist der Stadtverwaltung bekannt. Dies war von Anfang an leider der Fall. Es liegt in der Natur der Sache, dass Baukörper, die der gewerblichen Nut- zung dienen sollen, einen anderen Umgang mit Freiflächen nach sich ziehen als Bauten für Kindergärten. Um den Betrieb des Kindergartens zu ermöglichen, hat die Stadtverwaltung unter weiter Auslegung des Bebauungsplans ca. 250 qm öffentliche Grünfläche zur Verfü- gung gestellt. Die Betreiber des Kinderhauses „Technido“ haben sich seither wieder- holt um zusätzliche Freiflächen bemüht. Die Stadtverwaltung hat dazu verschiedene Möglichkeiten aufgezeigt. So könnte die Freifläche durch Umwandlung der vorhan- denen Pkw-Stellplätze und die Einbeziehung der Belagsfläche vor dem Kinderhaus zu einer großen Bewegungs- und Aktionsfläche erweitert werden. Außerdem hat die Stadtverwaltung von Anfang an darauf hingewiesen, dass die öffentliche Grünfläche, die direkt an das Außengelände der KiTa angrenzt und durch ein Tor aus dem Kin- dergarten heraus zugänglich ist, jederzeit als Freifläche für die Kinder mitgenutzt werden kann. Beide Vorschläge wurden von den Verantwortlichen des Kinderhauses „Technido“ bislang noch nicht aufgegriffen, obgleich es im Stadtgebiet Beispiele da- für gibt, wie öffentliche Grünflächen durch Mitnutzung auch Kindergärten zur Verfü- gung gestellt werden können. Eine Einzäunung der öffentlichen Grünfläche ist äußerst problematisch. Dabei geht es nicht nur darum, dass Grünflächen wie an anderen Orten auch hier als durchgän- gige Grünverbindung geplant und deswegen auch erhalten bleiben sollten. In dem hier vorliegenden Fall haben diese Flächen auch die Funktion eines Retentionsrau- mes, die nicht aufgegeben werden kann. Ergänzende Erläuterungen Seite 3 von 3 Aus Sicht der Stadtverwaltung sollten sich die Beteiligten noch einmal zusammen- setzen. Gerade die positive Entwicklung des Kinderhauses mit der beginnenden Ein- richtung einer Grundschule deutet darauf hin, dass auf Dauer weitere Flächen benö- tigt werden, sodass sich unter Umständen auch die Frage stellt, ob für die Gesamt- einrichtung ein anderer Standort im Technologiepark gefunden werden muss. Dies alles sollte in vertiefenden Gesprächen geklärt werden.

  • Extrahierter Text

    ANTRAG SPD-Gemeinderatsfraktion vom: 08.11.2006 eingegangen: 13.11.2006 Gremium: 32. Plenarsitzung des Gemein- derates Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 23.01.2007 906 11 öffentlich Dez. 5 Erweiterung der Außenfläche des Kinderhauses „Technido“ im Technologiepark Stellungnahme des Bürgermeisteramtes - Kurzfassung - Die Problematik wird mit den Betroffenen vor Ort besprochen werden. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtaufwand der Maßnahme Einnahmen (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Ergänzende Erläuterungen: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 von 3 Das Kinderhaus „Technido“ ist eine begrüßenswerte Einrichtung, die von Anfang an von der Stadt Karlsruhe im Rahmen der Möglichkeiten unterstützt wurde. Die Ein- richtung ist auf Privatinitiative hin entstanden und hat großen Erfolg. Sie konnte da- her expandieren und sogar mit der Einrichtung einer Grundschule den Weg in den schulischen Bildungsbereich einschlagen. Die Problematik, dass den von „Technido“ genutzten Gebäuden entsprechende Au- ßenanlagen fehlen, ist der Stadtverwaltung bekannt. Dies war von Anfang an leider der Fall. Es liegt in der Natur der Sache, dass Baukörper, die der gewerblichen Nut- zung dienen sollen, einen anderen Umgang mit Freiflächen nach sich ziehen als Bauten für Kindergärten. Um den Betrieb des Kindergartens zu ermöglichen, hat die Stadtverwaltung unter weiter Auslegung des Bebauungsplans ca. 250 qm öffentliche Grünfläche zur Verfü- gung gestellt. Die Betreiber des Kinderhauses „Technido“ haben sich seither wieder- holt um zusätzliche Freiflächen bemüht. Die Stadtverwaltung hat dazu verschiedene Möglichkeiten aufgezeigt. So könnte die Freifläche durch Umwandlung der vorhan- denen Pkw-Stellplätze und die Einbeziehung der Belagsfläche vor dem Kinderhaus zu einer großen Bewegungs- und Aktionsfläche erweitert werden. Außerdem hat die Stadtverwaltung von Anfang an darauf hingewiesen, dass die öffentliche Grünfläche, die direkt an das Außengelände der KiTa angrenzt und durch ein Tor aus dem Kin- dergarten heraus zugänglich ist, jederzeit als Freifläche für die Kinder mitgenutzt werden kann. Beide Vorschläge wurden von den Verantwortlichen des Kinderhauses „Technido“ bislang noch nicht aufgegriffen, obgleich es im Stadtgebiet Beispiele da- für gibt, wie öffentliche Grünflächen durch Mitnutzung auch Kindergärten zur Verfü- gung gestellt werden können. Eine Einzäunung der öffentlichen Grünfläche ist äußerst problematisch. Dabei geht es nicht nur darum, dass Grünflächen wie an anderen Orten auch hier als durchgän- gige Grünverbindung geplant und deswegen auch erhalten bleiben sollten. In dem hier vorliegenden Fall haben diese Flächen auch die Funktion eines Retentionsrau- mes, die nicht aufgegeben werden kann. Ergänzende Erläuterungen Seite 3 von 3 Aus Sicht der Stadtverwaltung sollten sich die Beteiligten noch einmal zusammen- setzen. Gerade die positive Entwicklung des Kinderhauses mit der beginnenden Ein- richtung einer Grundschule deutet darauf hin, dass auf Dauer weitere Flächen benö- tigt werden, sodass sich unter Umständen auch die Frage stellt, ob für die Gesamt- einrichtung ein anderer Standort im Technologiepark gefunden werden muss. Dies alles sollte in vertiefenden Gesprächen geklärt werden.

  • Extrahierter Text

    32. ÖFFENTLICHE PLENARSITZUNG DES GEMEINDERATES AM 23. JANUAR 2007 Vorlage Nr. 906 ANTRAG Zu TOP 11 ------------------------------------------ A N T R A G der Stadträtinnen Doris Baitinger, Elke Ernemann, Angela Geiger, Gisela Fischer und Natascha Roth (SPD) sowie der SPD-Gemeinderatsfraktion vom 8. November 2006 Erweiterung der Außenfläche des Kinderhauses "Technido" im Technologiepark Die Stadtverwaltung erstellt eine Planung zur Erweiterung der Außenfläche des Kinderhauses “Technido” im Technologiepark. Gegebenenfalls werden die erforderlichen Schritte für eine Änderung des Bebauungsplans eingeleitet. Sachverhalt/Begründung: Im Kinderhaus ”Technido” im Technologiepark werden derzeit 80 Kinder zwischen 6 Monaten und 6 Jahren betreut. Den Kindern stehen attraktive Räumlichkeiten im Kinderhaus zur Verfügung, die sie dazu anregen in unterschiedlichen Bildungsbereichen die verschiedensten Dinge zu entdecken und zu erforschen. Der Kindergarten ist mittlerweile zu einer sehr beliebten Einrichtung in Karlsruhe geworden. Nur die wenigsten der dort betreuten Kinder kommen aus den Mitarbeiterreihen des Technologieparks. Die gute pädagogische und erzieherische Arbeit wird sehr geschätzt und anerkannt. Die Zahl der Kinder auf den Wartelisten ist sehr hoch. Leider hat das Kinderhaus neben dem Bewegungsraum nur eine sehr kleine Außenspielfläche. Den Kindern fehlen damit natürliche Bewegungsräume, Grünflächen und Spielmöglichkeiten. gez. Doris Baitinger gez. Elke Ernemann gez. Angela Geiger gez. Gisela Fischer gez. Natascha Roth Hauptamt - Sitzungsdienste - 12.01.2007