Anfrage CDU: Pflegeplätze in Karlsruhe
| Vorlage: | 17359 |
|---|---|
| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 17.11.2006 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | _Fachbereich Datenübernahme |
| Erwähnte Stadtteile: | Beiertheim-Bulach, Daxlanden, Durlach, Grötzingen, Grünwettersbach, Grünwinkel, Hagsfeld, Innenstadt-West, Knielingen, Mühlburg, Neureut, Nordstadt, Nordweststadt, Oberreut, Oststadt, Rintheim, Rüppurr, Südstadt, Südweststadt, Waldstadt, Weiherfeld-Dammerstock, Weststadt |
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ANFRAGE Stadtrat Wolfram Jäger (CDU) Stadtrat Dr. Thomas Müller (CDU) Stadträtin Christiane Staab (CDU) Stadträtin Bettina Meier-Augenstein (CDU) Stadträtin Marianne Krug (CDU) CDU-Gemeinderatsfraktion vom: 20.09.2006 eingegangen: 26.09.2006 Gremium: 29. Plenarsitzung des Gemein- derates Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 21.11.2006 857 15 öffentlich Dez. 3 Pflegeplätze in Karlsruhe Stellungnahme des Bürgermeisteramtes 1. An welchen Standorten sollen in Karlsruhe neue Pflegeheime entstehen? Wie weit sind die jeweiligen Planungen vorangeschritten? 2. Für welche dieser geplanten Projekte ist welcher Träger bereits vorgesehen? Wie sieht das jeweilige Konzept konkret aus? Werden z. B. gezielt Konzepte zur Versorgung de- menzkranker Menschen entwickelt? 3. Wie viele Plätze sollen in den Einrichtungen jeweils entstehen? Aktuell sind der Sozial- und Jugendbehörde 12 Bau- bzw. Planungsprojekte bekannt, die in der Tabelle 1 im Anhang mit den Angaben für die Trägerschaft, die Platzzahl und die evtl. speziellen Konzeptionen – soweit bekannt – beschrieben sind. Derzeit werden von 25 Trägern 3.144 Pflegeplätze in 39 Häusern angeboten. Die Struktur dieses Gesamtangebotes ist in der Tabelle 2 näher beschrieben. Mit den ersten 7 bereits im Detail feststehenden neuen Bauprojekten – 6 zusätzliche Häuser und 1 Ersatzneubauprojekt – werden in den nächsten zwei bis drei Jahren insgesamt 388 neue zusätzliche Plätze zu dem bestehenden Angebot hinzukommen. Von den weiteren 5 Planungspro- jekten, die voraussichtlich ab 2008 - 2010 konkretisiert werden, sind zwei Ersatzneubauten und drei neue Einrichtungen vorgesehen, so dass bis 2010 von einer kontinuierlichen Ausweitung des Pflegeplatzangebotes auszugehen ist. Mit den 2 aktuellen Generalsanierungsmaßnahmen entfallen 45 Pflegeplätze. 50 Pflegeplätze im Wichernheim werden mit dem Ersatzneubau in Hagsfeld aufgelöst. Auch die Schließung des St. Franziskushauses mit 92 Plätzen gemäß der Förderung des neuen St. Anna-Hauses wird eine weitere Reduzierung bedeuten: insgesamt ./. 187 Plätze. Effekte weiterer zukünftiger Sanierungs- maßnahmen bleiben vorerst unberücksichtigt. Durch diese Bau- und Sanierungsmaßnahmen wird sich das Angebot in den nächsten Jahren 2008/2009 um 201 Pflegeplätze voraussichtlich auf 3.345 Pflegeplätze in 44 Häusern, getragen von 25 Trägern, erweitern. Im Blick auf die Versorgung von demenzerkrankten Menschen ist anzumerken, dass 50 – 60 % der Bewohner in allen Pflegeheimen Beeinträchtigungen durch eine Demenzerkrankung haben. Insbesondere das Personal ist gefordert, sich auf die Betreuungserfordernisse einzustellen. Ent- sprechende Qualifizierungsangebote sind zunehmend verstärkt nutzbar. Bei den meisten Bau- und Planungsprojekten werden spezielle Demenzbetreuungsbereiche mit überschaubarer Gruppen- größe, zentralem Aufenthaltsbereich und Bewegungsbereich geschaffen. Seite 2 von 3 4. Welche Prioriät kommt den einzelnen Projekten zu? Mit Blick auf die Zielsetzung der Versorgung von Stadtteilen, die bisher noch keine Einrichtung haben, jedoch einen relativ hohen Bedarf aufgrund der älteren Bevölkerung erwarten lassen, sind insbesondere folgende Bauprojekte zu begrüßen: - Altenpflegeheim Nordweststadt - Gemeinde- und Seniorenzentrum Hagsfeld - Pflegeeinrichtung in den Höhenstadtteilen/Grünwettersbach - Planung des Seniorenzentrums in Daxlanden - Planung der Senioreneinrichtung in Oberreut sowie - Planung des Seniorenzentrums in Knielingen Eine notwendige deutliche qualitative Verbesserung bietet der Ersatzneubau für das Wichernheim. Auch für das Luisenheim ist möglichst rasch ein Ersatzneubau anzustreben. 6. Ist nach jetzigem Stand gewährleistet, dass der für das Jahr 2015 errechnete Gesamt- bedarf an Pflegeplätzen abgedeckt werden kann? Aktuell ist kein Defizit an Pflegeheimplätzen insgesamt für die Stadt feststellbar. Der monatliche Rundruf bei allen Heimen in Karlsruhe ergibt kontinuierlich seit längerem eine Zahl von 50 – 70 freien Heimplätzen pro Stichtag. Lt. Landespflegeplan Baden-Württemberg errechnet sich für die Stadt Karlsruhe ein Bedarf von 2.650 Pflegeplätzen im Jahr 2010. Dies würde einer Versorgungsquote von 4,9 % der heutigen älteren Bevölkerung entsprechen. Der daraus bereits für heute errechenbare „Überhang“ von 494 Plätzen realisiert sich allerdings nicht als freie Plätze, so dass ein höherer Bedarfseckwert anzu- setzen ist. Schreibt man die heutige Versorgungsquote von 5,9 % der älteren Bevölkerung mit dem prognos- tizierten Anstieg der älteren Bevölkerung fort, errechnet sich ein Bedarf von Pflegeplätzen im Jahr 2020 von 3.256 Plätzen und im Jahr 2030 von 3.613 Plätzen. Mit den geplanten konkreten Bauprojekten mit zusätzlich 201 Pflegeplätzen kann der prognosti- zierte Bedarfswert für 2020 bereits in den nächsten Jahren erreicht werden. Kalkuliert man die Planungen in Knielingen, Neureut und Oberreut mit ein, kann voraussichtlich auch der längerfristi- ge Bedarfsanhaltswert 2030 realisiert werden. Zu erwartende Veränderungen der Pflegeversicherung, die eventuell zu einem Absenken der sta- tionären Versicherungsleistungen und damit zu einem Rückgang der stationären Nachfrage führen können, sind dabei nicht berücksichtigt. 5. Wird in Stadtteilen, in denen es zurzeit noch keine Pflegeeinrichtung gibt oder in denen ein Defizit an Plätzen besteht, zukünftig eine ausreichende Anzahl von Plätzen vorhan- den sein? In der Tabelle 3 wird der Gesamtbedarf von 3.256 Plätzen im Jahr 2020 auf die Stadtteile verteilt dargestellt. Der Vergleich mit dem Bestand einschließlich der Planungen zeigt folgende Einschät- zungen auf: Mit den geplanten Projekten wird nahezu in allen Stadtteilen eine Einrichtung entste- hen. Ausnahme sind die Stadtteile Beiertheim-Bulach und Weiherfeld-Dammerstock, wobei aller- dings hier der errechnete quantitative Bedarf relativ gering ist. Für Dammerstock-Bulach ist die Nähe zu Versorgungseinrichtungen in Rüppurr zu nutzen. Längerfristig sind für eine stadtteilbezo- gene Versorgung dieser beiden Stadtteile kleinere Einrichtungen anzudenken. Seite 3 von 3 In 5 Stadtteilen errechnen sich deutliche „Überhänge“ über 100 Plätze. Diese großen Pflege- heimangebote insbesondere in der Innenstadt, in den Stadtteilen West und Mühlburg sind ver- kehrsgünstig zu erreichen und damit von der Bevölkerung insgesamt gut nutzbar. Insofern können sie kleinere verbleibende Defizite in anderen Stadtteilen ausgleichen. Ein hoher Defizitwert von über 100 Plätzen ist nur für die Höhenstadtteile zu errechnen. Allerdings dürfte dieser angesichts der ländlichen Struktur eher zu hoch angesetzt sein. Die Nachfrageent- wicklung in den Höhenstadtteilen ist mit Eröffnung der neuen Einrichtung Grünwettersbach näher zu prüfen.
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B B e e s s t t e e h h e e n n d d e e S S t t r r u u k k t t u u r r d d e e r r P P f f l l e e g g e e h h e e i i m m e e i i n n K K a a r r l l s s r r u u h h e e i i n n s s g g e e s s a a m m t t ( ( O O k k t t o o b b e e r r 2 2 0 0 0 0 6 6 ) ) Zahl der Einrichtungen 39 Häuser Zahl der Plätze 3.144 Pflegeplätze Angebotsquote pro 100 ältere Bürger (31.12.2005: 52.720 Ältere ab 65 Jahren) 5,96 Plätze aufgeteilt auf: 1) Träger mit mehreren Häusern: Zahl der Einrichtungen Zahl der Pflegeplätze Ev. Verein für Stadtmission e. V. 5 284 Karl-Friedrich-, Leopold- und Sophien-Stiftung 3 182 Arbeiterwohlfahrt, Kreisverband Karlsruhe-Stadt e. V. 3 228 Badischer Landesverein für Innere Mission 3 208 Heimstiftung 2 286 Caritasverband Karlsruhe e. V. 2 151 Ordensgemeinschaft der Barmherzigen Schwestern des Hlg. Vinzenz v. Paul 2 212 Arbeiter-Samariter-Bund, Regionalverband Karlsruhe 2 87 Zwischensumme: 22 1.638 2) Träger mit einzelnen Häusern: 17 1.506 insgesamt: 25 3.144 Trägergruppen: Anzahl der Häuser Anzahl der Plätze Quote der Plätze gemeinnützige Träger 6 712 22,6 % Verbände der freien Wohlfahrtspflege 9 568 18,0 % Evangelisch orientierte Träger 10 708 22,5 % Katholisch orientierte Träger 3 294 9,4 % Private Träger 11 862 27,4 % zusammen: 39 3.144 100 % Größengruppen: Anzahl der Häuser Anzahl der Plätze Quote der Plätze unter 50 Plätze 8 243 7,7 % 50 – unter 80 Plätze 14 879 28,0 % 80 – unter 100 Plätze 7 616 19,6 % 100 – unter 120 Plätze 4 430 13,7 % über 120 Plätze 6 976 31,0 % zusammen: 39 3.144 100 % Tabelle 2 B B e e d d a a r r f f s s b b e e r r e e c c h h n n u u n n g g f f ü ü r r d d i i e e S S t t a a d d t t t t e e i i l l e e f f ü ü r r 2 2 0 0 2 2 0 0 ( ( S S t t a a n n d d O O k k t t o o b b e e r r 2 2 0 0 0 0 6 6 ) ) Stadtteile mit bereits bestehendem Angebot: Stadtteil Bestand 2006 + zukünft. Bestand Bedarf 2020 5,9 * Überhang Defizit ./. einschl. Bauprojekte 2020 Stadtteile mit bereits bestehendem Angebot: Innenstadt Ost 41 - 56 ./. 6 Innenstadt West 325 - 84 + 235 Südstadt 172 - 167 + 43 Südweststadt 180 - 162 + 18 Weststadt 541 + 52 198 + 397 Oststadt 159 + 65 133 ./. 11 Mühlburg 394 - 175 + 241 Grünwinkel 164 + 71 113 + 68 Rüppurr 169 - 141 + 61 Waldstadt 101 - 158 ./. 31 Rintheim 35 - 60 ./. 20 Durlach 575 - 383 + 277 Grötzingen 266 - 129 + 176 Neureut 17 ? 223 ? ./. 147 Höhenstadtteile 5 + 30 (197) (./. 142) insge- samt3.1442.379 3.144 2.379 Stadtteile ohne Pflegeeinrichtung bisher: Nordweststadt - 99 144 ./. 45 Daxlanden - ? vor. 60 163 ? Knielingen - ? 120 ? Oberreut - ? 119 ? Beiertheim-Bulach - - 78 ./. 78 Weiherfeld-Dammerstock - - 81 ./. 81 Hagsfeld - 42 75 ./. 33 Nordstadt - 29 97 ./. 68 insge- samt3.256 3.256 * 5,9 Bevölkerungsprognose Amt für Stadtentwicklung 2006 Fortschreibung der heutigen Versorgungsquote 5,9 bezogen auf 65-Jährige und Ältere Tabelle 3
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G G e e p p l l a a n n t t e e N N e e u u b b a a u u p p r r o o j j e e k k t t e e f f ü ü r r P P f f l l e e g g e e h h e e i i m m e e i i n n K K a a r r l l s s r r u u h h e e ( ( S S t t a a n n d d O O k k t t o o b b e e r r 2 2 0 0 0 0 6 6 ) ) Projekt/ Straße/ Stadtteil Bauträger Betriebsträger Pflegeplätze, spezielle Konzeptionsansätze weitere Angebote Stand der Planung städtische Förderung 1 „Generatio- nenhaus“ Weinbrenner- str. 69 Weststadt Ev. Kirchenge- meinde Karlsruhe Ev. Verein für Stadtmission e. V. 52 Pflegeplätze mit 2 Stationen als spezieller De- menzbereich i. S. von Hausgemein- schaftskonzept als Ersatz für das zu schließende Wichernheim Kindertagesstätte 10 Tagespflegeplätze für alte Menschen Dachgeschoss: 2 Wohngemeinschaften für jeweils 4 ältere Perso- nen Grundsteinlegung 06.04.2006 Fertigstellung vor. 2007 - 2 Wohnstift Karlsruhe e. V. Michiganstraße Rhode-Island- Allee 4 Nordstadt Wohnstift e. V. Wohnstift e. V. 29 Pflegeplätze als stationäres Pflegeangebot, vorwiegend für die Bewohner der Seniorenwohnanlage mit speziellem Demenzbereich 187 Seniorenwohnungen Spatenstich 12.05.2006 Fertigstellung vor. 2007 - 3 Gemeinde- und Senioren- zentrum Schäferstr. 15 Hagsfeld Ev. Kirchen- gemeinde Karlsruhe Ev. Verein für Stadtmission e. V. 42 Pflegeplätze eine Station mit 12 Pätzen speziell auf die Betreuung Demenzkranker ausgerichtet ambulante Betreuungsgruppen für Demenzerkrankte, Büro Seniorenfachberatung Spatenstich 29.09.2006 Fertigstellung vor. 2007 - 4 Altenpflege- heim Hertzstraße/ Karlsruher Weg Nordweststadt Mieter- und Bauverein Karlsruhe eG Bad. Landes- verein für Innere Mission Karlsruhe 99 Pflegeplätze Das Haus ist architektonisch und personell konsequent auf eine Grup- penbetreuung mit jeweils 8 Personen nach dem „Hausgemeinschafts- modell“ des Kuratoriums Deutscher Altershilfe ausgerichtet - Spatenstich 06.11.2006 Fertigstellung vor. 2008 - 5 Seniorenein- richtung Hopfenstraße (Moninger- Gelände) Grünwinkel Weisenburger Bau GmbH Karlsruhe/ Rastatt AWO Kreisverband Karlsruhe-Stadt e. V. 71 Pflegeplätze 11 Seniorenwohnungen im Dachgeschoss, AWO- Sozialstation im Haus, evtl. weitere 25 Senioren- wohnungen auf Grund- stück Bauantrag liegt vor. Baubeginn vor. Frühjahr 2007 - Tabelle 1 2 Projekt/ Straße/ Stadtteil Bauträger Betriebsträger Pflegeplätze, spezielle Konzeptionsansätze weitere Angebote Stand der Planung städtische Förderung 6 Seniorenzen- trum Am Wiesen- acker Grünwettersb. G.i.G. Heimstiftung 30 Pflegeplätze 30 Seniorenwohnungen Begegnungstreff Baubeginn Sommer 2007 - 7 Seniorenstift am Ostring Rintheimer Straße Oststadt IAB Göbelbecker GmbH Arbeiter- Samariter-Bund, Regionalverb. Karlsruhe-Stadt e. V. 65 Pflegeplätze 25 Seniorenwohnungen Verfahren zum vorhabenbezo- genen Bebau- ungsplan läuft derzeit, Baubeginn 2007 - Zwischensumme 388 Pflegeplätze 8 Ersatzneubau Luisenheim Kochstr. 2 - 4 Weststadt Bad. Schwestern- schaft vom Roten Kreuz e. V. Bad. Schwestern- schaft bisherige Planung: 99 Plätze als Ersatzneubau für Friedrichstift und Luisenheim, zukünftig geplant nur Ersatzneubau für Luisenheim, Größe noch offen - Termin offen wegen Umplanung städt. För- derung kompl. zur Landesför- derung: erste Pla- nung be- reits Zu- stimmung 9 Ersatzneubau St. Bernhard Edelbergstr. 1 Grünwinkel offen Caritsverband Karlsruhe e. V. Planung evtl. 81 Pflegeplätze Ersatzneubau auf dem Gelände, falls das Vorhaben nicht auf dem Festplatz in Daxlanden realisiert werden kann - abhängig von Entscheidung Daxl., vorhaben- bezog. Bebau- ungsplanverf. evtl. städt. Förderung kompl. zur Landes- förderung 9a Seniorenzen- trum Daxlanden Festplatzge- lände Daxlanden offen offen Vor. 60 Plätze einschließlich spezieller Demenz- station Begegnungsstätte vor. 40 Seniorenwoh- nungen Auswahlverfah- ren für den Verkauf des städt. Grund- stücks läuft derzeit städt. För- derung kompl. zur Landesför- derung, falls Zu- schlag für Caritasver- band 3 Projekt/ Straße/ Stadtteil Bauträger Betriebsträger Pflegeplätze, spezielle Konzeptionsansätze weitere Angebote Stand der Planung städtische Förderung 10 Badeniaplatz Eckgrundstück Oberreut Weisenburger Bau GmbH Karlsruhe/ Rastatt AWO Kreisverband Karlsruhe-Stadt e. V. noch offen Seniorenwohnen offen - 11 Seniorenzen- trum Konversions- gelände Knielingen offen Bad. Landes- verein für Innere Mission evtl. rd. 60 Plätze Platzzahl noch offen Seniorenwohnungen Verhandlungen zwecks Grund- stückserwerb laufen - 12 Seniorenzen- trum Konversions- gelände Neureut offen offen evtl. Seniorenwohnungen Grundstück im Bebauungsplan vorgesehen - G G e e n n e e r r a a l l s s a a n n i i e e r r u u n n g g s s p p r r o o j j e e k k t t e e v v o o n n P P f f l l e e g g e e h h e e i i m m e e n n Projekt/ Straße/ Stadtteil Bauträger Betriebsträger Pflegeplätze, spezielle Konzeptionsansätze weitere Angebote Stand der Planung städtische Förderung 1 Seniorenzen- trum Parkschlößle Badener Str. 33 Durlach Heimstiftung Heimstiftung 149 Pflegeplätze Reduzierung um 24 Pflegeplätze spezielle Plätze für jüngere Pflege- bedürftige Ergänzungsneubau und Sanierung im Bestand Seniorenwohnungen Bau- und Sanierungsphase laufen Fertigstellung vor. 2009 städt. För- derung erfolgt 2005/2009 2 Benckiser- Stift Stephanienstr. 68 – 70 Innenstadt- West Ev. Verein für Stadtmission e. V. Ev. Verein für Stadtmission e. V. 54 Pflegepätze Reduzierung um 21 Plätze Ersatzneubau an gleicher Stelle Seniorenwohnungen 10 Tagespflegeplätze ab Bewilligung des Landes städt. För- derung komple- mentär zur Landesför- derung ab 2008/2009 4
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ANFRAGE Stadtrat Wolfram Jäger (CDU) Stadtrat Dr. Thomas Müller (CDU) Stadträtin Christiane Staab (CDU) Stadträtin Bettina Meier-Augenstein (CDU) Stadträtin Marianne Krug (CDU) CDU-Gemeinderatsfraktion vom: 20.09.2006 eingegangen: 26.09.2006 Gremium: 29. Plenarsitzung des Gemein- derates Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 21.11.2006 857 15 öffentlich Dez. 3 Pflegeplätze in Karlsruhe Stellungnahme des Bürgermeisteramtes 1. An welchen Standorten sollen in Karlsruhe neue Pflegeheime entstehen? Wie weit sind die jeweiligen Planungen vorangeschritten? 2. Für welche dieser geplanten Projekte ist welcher Träger bereits vorgesehen? Wie sieht das jeweilige Konzept konkret aus? Werden z. B. gezielt Konzepte zur Versorgung de- menzkranker Menschen entwickelt? 3. Wie viele Plätze sollen in den Einrichtungen jeweils entstehen? Aktuell sind der Sozial- und Jugendbehörde 12 Bau- bzw. Planungsprojekte bekannt, die in der Tabelle 1 im Anhang mit den Angaben für die Trägerschaft, die Platzzahl und die evtl. speziellen Konzeptionen – soweit bekannt – beschrieben sind. Derzeit werden von 25 Trägern 3.144 Pflegeplätze in 39 Häusern angeboten. Die Struktur dieses Gesamtangebotes ist in der Tabelle 2 näher beschrieben. Mit den ersten 7 bereits im Detail feststehenden neuen Bauprojekten – 6 zusätzliche Häuser und 1 Ersatzneubauprojekt – werden in den nächsten zwei bis drei Jahren insgesamt 388 neue zusätzliche Plätze zu dem bestehenden Angebot hinzukommen. Von den weiteren 5 Planungspro- jekten, die voraussichtlich ab 2008 - 2010 konkretisiert werden, sind zwei Ersatzneubauten und drei neue Einrichtungen vorgesehen, so dass bis 2010 von einer kontinuierlichen Ausweitung des Pflegeplatzangebotes auszugehen ist. Mit den 2 aktuellen Generalsanierungsmaßnahmen entfallen 45 Pflegeplätze. 50 Pflegeplätze im Wichernheim werden mit dem Ersatzneubau in Hagsfeld aufgelöst. Auch die Schließung des St. Franziskushauses mit 92 Plätzen gemäß der Förderung des neuen St. Anna-Hauses wird eine weitere Reduzierung bedeuten: insgesamt ./. 187 Plätze. Effekte weiterer zukünftiger Sanierungs- maßnahmen bleiben vorerst unberücksichtigt. Durch diese Bau- und Sanierungsmaßnahmen wird sich das Angebot in den nächsten Jahren 2008/2009 um 201 Pflegeplätze voraussichtlich auf 3.345 Pflegeplätze in 44 Häusern, getragen von 25 Trägern, erweitern. Im Blick auf die Versorgung von demenzerkrankten Menschen ist anzumerken, dass 50 – 60 % der Bewohner in allen Pflegeheimen Beeinträchtigungen durch eine Demenzerkrankung haben. Insbesondere das Personal ist gefordert, sich auf die Betreuungserfordernisse einzustellen. Ent- sprechende Qualifizierungsangebote sind zunehmend verstärkt nutzbar. Bei den meisten Bau- und Planungsprojekten werden spezielle Demenzbetreuungsbereiche mit überschaubarer Gruppen- größe, zentralem Aufenthaltsbereich und Bewegungsbereich geschaffen. Seite 2 von 3 4. Welche Prioriät kommt den einzelnen Projekten zu? Mit Blick auf die Zielsetzung der Versorgung von Stadtteilen, die bisher noch keine Einrichtung haben, jedoch einen relativ hohen Bedarf aufgrund der älteren Bevölkerung erwarten lassen, sind insbesondere folgende Bauprojekte zu begrüßen: - Altenpflegeheim Nordweststadt - Gemeinde- und Seniorenzentrum Hagsfeld - Pflegeeinrichtung in den Höhenstadtteilen/Grünwettersbach - Planung des Seniorenzentrums in Daxlanden - Planung der Senioreneinrichtung in Oberreut sowie - Planung des Seniorenzentrums in Knielingen Eine notwendige deutliche qualitative Verbesserung bietet der Ersatzneubau für das Wichernheim. Auch für das Luisenheim ist möglichst rasch ein Ersatzneubau anzustreben. 6. Ist nach jetzigem Stand gewährleistet, dass der für das Jahr 2015 errechnete Gesamt- bedarf an Pflegeplätzen abgedeckt werden kann? Aktuell ist kein Defizit an Pflegeheimplätzen insgesamt für die Stadt feststellbar. Der monatliche Rundruf bei allen Heimen in Karlsruhe ergibt kontinuierlich seit längerem eine Zahl von 50 – 70 freien Heimplätzen pro Stichtag. Lt. Landespflegeplan Baden-Württemberg errechnet sich für die Stadt Karlsruhe ein Bedarf von 2.650 Pflegeplätzen im Jahr 2010. Dies würde einer Versorgungsquote von 4,9 % der heutigen älteren Bevölkerung entsprechen. Der daraus bereits für heute errechenbare „Überhang“ von 494 Plätzen realisiert sich allerdings nicht als freie Plätze, so dass ein höherer Bedarfseckwert anzu- setzen ist. Schreibt man die heutige Versorgungsquote von 5,9 % der älteren Bevölkerung mit dem prognos- tizierten Anstieg der älteren Bevölkerung fort, errechnet sich ein Bedarf von Pflegeplätzen im Jahr 2020 von 3.256 Plätzen und im Jahr 2030 von 3.613 Plätzen. Mit den geplanten konkreten Bauprojekten mit zusätzlich 201 Pflegeplätzen kann der prognosti- zierte Bedarfswert für 2020 bereits in den nächsten Jahren erreicht werden. Kalkuliert man die Planungen in Knielingen, Neureut und Oberreut mit ein, kann voraussichtlich auch der längerfristi- ge Bedarfsanhaltswert 2030 realisiert werden. Zu erwartende Veränderungen der Pflegeversicherung, die eventuell zu einem Absenken der sta- tionären Versicherungsleistungen und damit zu einem Rückgang der stationären Nachfrage führen können, sind dabei nicht berücksichtigt. 5. Wird in Stadtteilen, in denen es zurzeit noch keine Pflegeeinrichtung gibt oder in denen ein Defizit an Plätzen besteht, zukünftig eine ausreichende Anzahl von Plätzen vorhan- den sein? In der Tabelle 3 wird der Gesamtbedarf von 3.256 Plätzen im Jahr 2020 auf die Stadtteile verteilt dargestellt. Der Vergleich mit dem Bestand einschließlich der Planungen zeigt folgende Einschät- zungen auf: Mit den geplanten Projekten wird nahezu in allen Stadtteilen eine Einrichtung entste- hen. Ausnahme sind die Stadtteile Beiertheim-Bulach und Weiherfeld-Dammerstock, wobei aller- dings hier der errechnete quantitative Bedarf relativ gering ist. Für Dammerstock-Bulach ist die Nähe zu Versorgungseinrichtungen in Rüppurr zu nutzen. Längerfristig sind für eine stadtteilbezo- gene Versorgung dieser beiden Stadtteile kleinere Einrichtungen anzudenken. Seite 3 von 3 In 5 Stadtteilen errechnen sich deutliche „Überhänge“ über 100 Plätze. Diese großen Pflege- heimangebote insbesondere in der Innenstadt, in den Stadtteilen West und Mühlburg sind ver- kehrsgünstig zu erreichen und damit von der Bevölkerung insgesamt gut nutzbar. Insofern können sie kleinere verbleibende Defizite in anderen Stadtteilen ausgleichen. Ein hoher Defizitwert von über 100 Plätzen ist nur für die Höhenstadtteile zu errechnen. Allerdings dürfte dieser angesichts der ländlichen Struktur eher zu hoch angesetzt sein. Die Nachfrageent- wicklung in den Höhenstadtteilen ist mit Eröffnung der neuen Einrichtung Grünwettersbach näher zu prüfen.
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B B e e s s t t e e h h e e n n d d e e S S t t r r u u k k t t u u r r d d e e r r P P f f l l e e g g e e h h e e i i m m e e i i n n K K a a r r l l s s r r u u h h e e i i n n s s g g e e s s a a m m t t ( ( O O k k t t o o b b e e r r 2 2 0 0 0 0 6 6 ) ) Zahl der Einrichtungen 39 Häuser Zahl der Plätze 3.144 Pflegeplätze Angebotsquote pro 100 ältere Bürger (31.12.2005: 52.720 Ältere ab 65 Jahren) 5,96 Plätze aufgeteilt auf: 1) Träger mit mehreren Häusern: Zahl der Einrichtungen Zahl der Pflegeplätze Ev. Verein für Stadtmission e. V. 5 284 Karl-Friedrich-, Leopold- und Sophien-Stiftung 3 182 Arbeiterwohlfahrt, Kreisverband Karlsruhe-Stadt e. V. 3 228 Badischer Landesverein für Innere Mission 3 208 Heimstiftung 2 286 Caritasverband Karlsruhe e. V. 2 151 Ordensgemeinschaft der Barmherzigen Schwestern des Hlg. Vinzenz v. Paul 2 212 Arbeiter-Samariter-Bund, Regionalverband Karlsruhe 2 87 Zwischensumme: 22 1.638 2) Träger mit einzelnen Häusern: 17 1.506 insgesamt: 25 3.144 Trägergruppen: Anzahl der Häuser Anzahl der Plätze Quote der Plätze gemeinnützige Träger 6 712 22,6 % Verbände der freien Wohlfahrtspflege 9 568 18,0 % Evangelisch orientierte Träger 10 708 22,5 % Katholisch orientierte Träger 3 294 9,4 % Private Träger 11 862 27,4 % zusammen: 39 3.144 100 % Größengruppen: Anzahl der Häuser Anzahl der Plätze Quote der Plätze unter 50 Plätze 8 243 7,7 % 50 – unter 80 Plätze 14 879 28,0 % 80 – unter 100 Plätze 7 616 19,6 % 100 – unter 120 Plätze 4 430 13,7 % über 120 Plätze 6 976 31,0 % zusammen: 39 3.144 100 % Tabelle 2 B B e e d d a a r r f f s s b b e e r r e e c c h h n n u u n n g g f f ü ü r r d d i i e e S S t t a a d d t t t t e e i i l l e e f f ü ü r r 2 2 0 0 2 2 0 0 ( ( S S t t a a n n d d O O k k t t o o b b e e r r 2 2 0 0 0 0 6 6 ) ) Stadtteile mit bereits bestehendem Angebot: Stadtteil Bestand 2006 + zukünft. Bestand Bedarf 2020 5,9 * Überhang Defizit ./. einschl. Bauprojekte 2020 Stadtteile mit bereits bestehendem Angebot: Innenstadt Ost 41 - 56 ./. 6 Innenstadt West 325 - 84 + 235 Südstadt 172 - 167 + 43 Südweststadt 180 - 162 + 18 Weststadt 541 + 52 198 + 397 Oststadt 159 + 65 133 ./. 11 Mühlburg 394 - 175 + 241 Grünwinkel 164 + 71 113 + 68 Rüppurr 169 - 141 + 61 Waldstadt 101 - 158 ./. 31 Rintheim 35 - 60 ./. 20 Durlach 575 - 383 + 277 Grötzingen 266 - 129 + 176 Neureut 17 ? 223 ? ./. 147 Höhenstadtteile 5 + 30 (197) (./. 142) insge- samt3.1442.379 3.144 2.379 Stadtteile ohne Pflegeeinrichtung bisher: Nordweststadt - 99 144 ./. 45 Daxlanden - ? vor. 60 163 ? Knielingen - ? 120 ? Oberreut - ? 119 ? Beiertheim-Bulach - - 78 ./. 78 Weiherfeld-Dammerstock - - 81 ./. 81 Hagsfeld - 42 75 ./. 33 Nordstadt - 29 97 ./. 68 insge- samt3.256 3.256 * 5,9 Bevölkerungsprognose Amt für Stadtentwicklung 2006 Fortschreibung der heutigen Versorgungsquote 5,9 bezogen auf 65-Jährige und Ältere Tabelle 3
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G G e e p p l l a a n n t t e e N N e e u u b b a a u u p p r r o o j j e e k k t t e e f f ü ü r r P P f f l l e e g g e e h h e e i i m m e e i i n n K K a a r r l l s s r r u u h h e e ( ( S S t t a a n n d d O O k k t t o o b b e e r r 2 2 0 0 0 0 6 6 ) ) Projekt/ Straße/ Stadtteil Bauträger Betriebsträger Pflegeplätze, spezielle Konzeptionsansätze weitere Angebote Stand der Planung städtische Förderung 1 „Generatio- nenhaus“ Weinbrenner- str. 69 Weststadt Ev. Kirchenge- meinde Karlsruhe Ev. Verein für Stadtmission e. V. 52 Pflegeplätze mit 2 Stationen als spezieller De- menzbereich i. S. von Hausgemein- schaftskonzept als Ersatz für das zu schließende Wichernheim Kindertagesstätte 10 Tagespflegeplätze für alte Menschen Dachgeschoss: 2 Wohngemeinschaften für jeweils 4 ältere Perso- nen Grundsteinlegung 06.04.2006 Fertigstellung vor. 2007 - 2 Wohnstift Karlsruhe e. V. Michiganstraße Rhode-Island- Allee 4 Nordstadt Wohnstift e. V. Wohnstift e. V. 29 Pflegeplätze als stationäres Pflegeangebot, vorwiegend für die Bewohner der Seniorenwohnanlage mit speziellem Demenzbereich 187 Seniorenwohnungen Spatenstich 12.05.2006 Fertigstellung vor. 2007 - 3 Gemeinde- und Senioren- zentrum Schäferstr. 15 Hagsfeld Ev. Kirchen- gemeinde Karlsruhe Ev. Verein für Stadtmission e. V. 42 Pflegeplätze eine Station mit 12 Pätzen speziell auf die Betreuung Demenzkranker ausgerichtet ambulante Betreuungsgruppen für Demenzerkrankte, Büro Seniorenfachberatung Spatenstich 29.09.2006 Fertigstellung vor. 2007 - 4 Altenpflege- heim Hertzstraße/ Karlsruher Weg Nordweststadt Mieter- und Bauverein Karlsruhe eG Bad. Landes- verein für Innere Mission Karlsruhe 99 Pflegeplätze Das Haus ist architektonisch und personell konsequent auf eine Grup- penbetreuung mit jeweils 8 Personen nach dem „Hausgemeinschafts- modell“ des Kuratoriums Deutscher Altershilfe ausgerichtet - Spatenstich 06.11.2006 Fertigstellung vor. 2008 - 5 Seniorenein- richtung Hopfenstraße (Moninger- Gelände) Grünwinkel Weisenburger Bau GmbH Karlsruhe/ Rastatt AWO Kreisverband Karlsruhe-Stadt e. V. 71 Pflegeplätze 11 Seniorenwohnungen im Dachgeschoss, AWO- Sozialstation im Haus, evtl. weitere 25 Senioren- wohnungen auf Grund- stück Bauantrag liegt vor. Baubeginn vor. Frühjahr 2007 - Tabelle 1 2 Projekt/ Straße/ Stadtteil Bauträger Betriebsträger Pflegeplätze, spezielle Konzeptionsansätze weitere Angebote Stand der Planung städtische Förderung 6 Seniorenzen- trum Am Wiesen- acker Grünwettersb. G.i.G. Heimstiftung 30 Pflegeplätze 30 Seniorenwohnungen Begegnungstreff Baubeginn Sommer 2007 - 7 Seniorenstift am Ostring Rintheimer Straße Oststadt IAB Göbelbecker GmbH Arbeiter- Samariter-Bund, Regionalverb. Karlsruhe-Stadt e. V. 65 Pflegeplätze 25 Seniorenwohnungen Verfahren zum vorhabenbezo- genen Bebau- ungsplan läuft derzeit, Baubeginn 2007 - Zwischensumme 388 Pflegeplätze 8 Ersatzneubau Luisenheim Kochstr. 2 - 4 Weststadt Bad. Schwestern- schaft vom Roten Kreuz e. V. Bad. Schwestern- schaft bisherige Planung: 99 Plätze als Ersatzneubau für Friedrichstift und Luisenheim, zukünftig geplant nur Ersatzneubau für Luisenheim, Größe noch offen - Termin offen wegen Umplanung städt. För- derung kompl. zur Landesför- derung: erste Pla- nung be- reits Zu- stimmung 9 Ersatzneubau St. Bernhard Edelbergstr. 1 Grünwinkel offen Caritsverband Karlsruhe e. V. Planung evtl. 81 Pflegeplätze Ersatzneubau auf dem Gelände, falls das Vorhaben nicht auf dem Festplatz in Daxlanden realisiert werden kann - abhängig von Entscheidung Daxl., vorhaben- bezog. Bebau- ungsplanverf. evtl. städt. Förderung kompl. zur Landes- förderung 9a Seniorenzen- trum Daxlanden Festplatzge- lände Daxlanden offen offen Vor. 60 Plätze einschließlich spezieller Demenz- station Begegnungsstätte vor. 40 Seniorenwoh- nungen Auswahlverfah- ren für den Verkauf des städt. Grund- stücks läuft derzeit städt. För- derung kompl. zur Landesför- derung, falls Zu- schlag für Caritasver- band 3 Projekt/ Straße/ Stadtteil Bauträger Betriebsträger Pflegeplätze, spezielle Konzeptionsansätze weitere Angebote Stand der Planung städtische Förderung 10 Badeniaplatz Eckgrundstück Oberreut Weisenburger Bau GmbH Karlsruhe/ Rastatt AWO Kreisverband Karlsruhe-Stadt e. V. noch offen Seniorenwohnen offen - 11 Seniorenzen- trum Konversions- gelände Knielingen offen Bad. Landes- verein für Innere Mission evtl. rd. 60 Plätze Platzzahl noch offen Seniorenwohnungen Verhandlungen zwecks Grund- stückserwerb laufen - 12 Seniorenzen- trum Konversions- gelände Neureut offen offen evtl. Seniorenwohnungen Grundstück im Bebauungsplan vorgesehen - G G e e n n e e r r a a l l s s a a n n i i e e r r u u n n g g s s p p r r o o j j e e k k t t e e v v o o n n P P f f l l e e g g e e h h e e i i m m e e n n Projekt/ Straße/ Stadtteil Bauträger Betriebsträger Pflegeplätze, spezielle Konzeptionsansätze weitere Angebote Stand der Planung städtische Förderung 1 Seniorenzen- trum Parkschlößle Badener Str. 33 Durlach Heimstiftung Heimstiftung 149 Pflegeplätze Reduzierung um 24 Pflegeplätze spezielle Plätze für jüngere Pflege- bedürftige Ergänzungsneubau und Sanierung im Bestand Seniorenwohnungen Bau- und Sanierungsphase laufen Fertigstellung vor. 2009 städt. För- derung erfolgt 2005/2009 2 Benckiser- Stift Stephanienstr. 68 – 70 Innenstadt- West Ev. Verein für Stadtmission e. V. Ev. Verein für Stadtmission e. V. 54 Pflegepätze Reduzierung um 21 Plätze Ersatzneubau an gleicher Stelle Seniorenwohnungen 10 Tagespflegeplätze ab Bewilligung des Landes städt. För- derung komple- mentär zur Landesför- derung ab 2008/2009 4
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29. ÖFFENTLICHE PLENARSITZUNG DES GEMEINDERATES AM 21. NOVEMBER 2006 Vorlage Nr. 857 ANFRAGE Zu TOP 15 ------------------------------------------ A N F R A G E der Stadträte Wolfram Jäger und Dr. Thomas Müller, der Stadträtinnen Bettina Meier-Augenstein, Marianne Krug und Christiane Staab (CDU) sowie der CDU-Gemeinde-ratsfraktion vom 20. September 2006 Pflegeplätze in Karlsruhe An welchen Standorten sollen in Karlsruhe neue Pflegeheime entstehen? Wie weit sind die jeweiligen Planungen vorangeschritten? Für welche dieser geplanten Projekte ist welcher Träger bereits vorgesehen? Wie sieht das jeweilige Konzept konkret aus? Werden zum Beispiel gezielt Konzepte zur Versorgung demenzkranker Menschen entwickelt? Wie viele Plätze sollen in den Einrichtungen jeweils entstehen? Welche Priorität kommt den einzelnen Projekten zu? Wird in Stadtteilen, in denen es zurzeit noch keine Pflegeeinrichtung gibt oder in denen ein Defizit an Plätzen besteht, zukünftig eine ausreichende Anzahl an Plätzen vorhanden sein? Ist nach jetzigem Stand gewährleistet, dass der für das Jahr 2015 errechnete Gesamtbedarf an Pflegeplätzen abgedeckt werden kann? Sachverhalt/Begründung: Insgesamt besteht in Karlsruhe ein gutes Angebot an Pflegeheimplätzen: In 38 Häusern stehen über 3.000 Plätze zur Verfügung. Mehrere neue Projekte sind zurzeit in Planung. Vergleicht man den Bestand im Jahr 2005 mit dem voraussichtlichen Bedarf im Jahr 2015, so ist festzustellen, dass in einigen Stadtteilen, wie zum Beispiel in der Innenstadt-West oder in Durlach, ein Überhang an Plätzen besteht, während in anderen Stadtteilen, beispielsweise in Neureut oder der Waldstadt, ein Defizit vorhanden ist. In Stadtteilen wie der Nordweststadt, Daxlanden oder Oberreut gibt es überhaupt keine Pflegeeinrichtung. Ziel muss grundsätzlich die möglichst wohnortnahe und individuelle Betreuung von Pflegebedürftigen sein. Wichtig sind darüber hinaus spezielle Konzepte und Betreuungsmöglichkeiten für Menschen mit Alterskrankheiten wie Demenz. gez. Wolfram Jäger gez. Dr. Thomas Müller gez. Bettina Meier-Augenstein gez. Marianne Krug gez. Christiane Staab Hauptamt - Sitzungsdienste - 10. November 2006 Stellungnahme