Anfrage CDU: Sonnenschutz in Klassenräumen

Vorlage: 17280
Art: Beschlussvorlage
Datum: 19.10.2006
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: _Fachbereich Datenübernahme
Erwähnte Stadtteile: Durlach, Grötzingen, Rintheim

Beratungen

  • Gemeinderat

    Datum: 24.10.2006

    TOP: 11

    Rolle: unbekannt

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • TOP 11
    Extrahierter Text

    ANFRAGE Stadtrat Wolfram Jäger (CDU) Stadträtin Christiane Staab (CDU) vom: 29.08.2006 eingegangen: 30.08.2006 Gremium: 28. Plenarsitzung des Gemeinderates Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 24.10.2006 835 11 öffentlich Dez. 4 Sonnenschutz in Klassenräumen Stellungnahme des Bürgermeisteramtes 1. Mit wenigen Ausnahmen verfügen alle Karlsruher Schulen über Sonnenschutz, fast immer in Form von außenliegenden Jalousien, die Sonneneinstrahlung am wirkungsvollsten abweisen. Wo dies z. B. konstruktions- oder baujahresbedingt oder aus Denkmalschutzgründen nicht der Fall ist, sind innenliegende oder im Scheibenzwischenraum integrierte Jalousien, Sonnen- schutzverglasung und/oder Vorhänge vorhanden. 2. An der Nebeniusschule, der Tulla-/Lidellschule, der Gewerbeschule Durlach, der Schule am Weinweg und der Grundschule Rintheim gibt es in östlich und/oder südlich gelegenen Klas- sen-, Verwaltungs- und Serverräumen große Probleme bei starker Sonneneinstrahlung. An der Leopoldschule und der Uhlandschule verfügen ebenfalls noch nicht alle Klassenräume über außenliegenden Sonnenschutz. Außerdem klagen selbst Schulen mit außenliegendem Sonnenschutz an heißen Tagen über erhebliche Komfortprobleme, so z. B. die GHS Grötzingen, wo die Fertigteilbauweise des Hauptgebäudes die Entstehung eines „Barackenklimas“ begünstigt, die Friedrich-List-Schule wegen des hohen Glasanteils der Ostfassade, das Otto-Hahn-Gymnasium, wo sich innenlie- gende Fachräume schlecht be- und entlüften lassen oder die Tulla-Realschule, wo sich die Computerräume trotz Außenjalousien und Sonnenschutzfolie zu sehr aufheizen. Bei extremen Wetterlagen, wie sie z. B. im Juli 2006 gegeben waren, wird an fast allen Schu- len mehr oder weniger „geschwitzt“ - nicht nur abhängig von der Qualität des Sonnenschutzes, sondern auch von der Lage der Räume, der Ausrichtung der Fensterflächen (Nord-/Westseite oder Süd-/Ostseite), der Ausstattung des Raumes (Server oder PCs mit Wärmelasten) und dem Nutzerverhalten. 3. Eine Nachrüstung von Fenstern vorzugsweise mit Außenlamellen-Jalousien ist in der Regel möglich und empfehlenswert, bedarf aber bei Kulturdenkmälern der Zustimmung der Denk- malschutzbehörden. Die Kosten für eine Außenlamellen-Jalousie betragen pro Fenster durchschnittlich ca. 550 € zzgl. weiterer Baukosten z. B. für Absturzsicherungen, Beiputz- und sonstigen Malerarbeiten, Elektroinstallationen etc. Vermehrt äußern Schulen auch den Wunsch nach mechanischer Raumkühlung (Klimaanlage) für Klassen- und Verwaltungsräume. Dies wäre mit umfangreichen Umbaumaßnahmen an zahlreichen Schulen verbunden. Daher gibt es keine wirtschaftlich darstellbare Lösung dieses Problems. Wiederholt müssen aber Serverräume nachträglich klimatisiert werden, da ansons- ten Folgeschäden an der Datentechnik entstehen können. Vielerorts könnten Verbesserungen auch durch ein bewussteres Nutzerverhalten erzielt wer- den, da oftmals durch fehlerhaftes Lüften am Tag und in der Nacht ein zusätzlicher Wärmeein- trag in die Klassenzimmer erfolgt und eine gezielte Nachtauskühlung unterbleibt oder Jalou- sien nicht rechtzeitig heruntergefahren werden.

  • Vorlage TOP 11: Anfrage CDU: Sonnenschutz in Klassenräumen
    Extrahierter Text

    ANFRAGE Stadtrat Wolfram Jäger (CDU) Stadträtin Christiane Staab (CDU) vom: 29.08.2006 eingegangen: 30.08.2006 Gremium: 28. Plenarsitzung des Gemeinderates Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 24.10.2006 835 11 öffentlich Dez. 4 Sonnenschutz in Klassenräumen Stellungnahme des Bürgermeisteramtes 1. Mit wenigen Ausnahmen verfügen alle Karlsruher Schulen über Sonnenschutz, fast immer in Form von außenliegenden Jalousien, die Sonneneinstrahlung am wirkungsvollsten abweisen. Wo dies z. B. konstruktions- oder baujahresbedingt oder aus Denkmalschutzgründen nicht der Fall ist, sind innenliegende oder im Scheibenzwischenraum integrierte Jalousien, Sonnen- schutzverglasung und/oder Vorhänge vorhanden. 2. An der Nebeniusschule, der Tulla-/Lidellschule, der Gewerbeschule Durlach, der Schule am Weinweg und der Grundschule Rintheim gibt es in östlich und/oder südlich gelegenen Klas- sen-, Verwaltungs- und Serverräumen große Probleme bei starker Sonneneinstrahlung. An der Leopoldschule und der Uhlandschule verfügen ebenfalls noch nicht alle Klassenräume über außenliegenden Sonnenschutz. Außerdem klagen selbst Schulen mit außenliegendem Sonnenschutz an heißen Tagen über erhebliche Komfortprobleme, so z. B. die GHS Grötzingen, wo die Fertigteilbauweise des Hauptgebäudes die Entstehung eines „Barackenklimas“ begünstigt, die Friedrich-List-Schule wegen des hohen Glasanteils der Ostfassade, das Otto-Hahn-Gymnasium, wo sich innenlie- gende Fachräume schlecht be- und entlüften lassen oder die Tulla-Realschule, wo sich die Computerräume trotz Außenjalousien und Sonnenschutzfolie zu sehr aufheizen. Bei extremen Wetterlagen, wie sie z. B. im Juli 2006 gegeben waren, wird an fast allen Schu- len mehr oder weniger „geschwitzt“ - nicht nur abhängig von der Qualität des Sonnenschutzes, sondern auch von der Lage der Räume, der Ausrichtung der Fensterflächen (Nord-/Westseite oder Süd-/Ostseite), der Ausstattung des Raumes (Server oder PCs mit Wärmelasten) und dem Nutzerverhalten. 3. Eine Nachrüstung von Fenstern vorzugsweise mit Außenlamellen-Jalousien ist in der Regel möglich und empfehlenswert, bedarf aber bei Kulturdenkmälern der Zustimmung der Denk- malschutzbehörden. Die Kosten für eine Außenlamellen-Jalousie betragen pro Fenster durchschnittlich ca. 550 € zzgl. weiterer Baukosten z. B. für Absturzsicherungen, Beiputz- und sonstigen Malerarbeiten, Elektroinstallationen etc. Vermehrt äußern Schulen auch den Wunsch nach mechanischer Raumkühlung (Klimaanlage) für Klassen- und Verwaltungsräume. Dies wäre mit umfangreichen Umbaumaßnahmen an zahlreichen Schulen verbunden. Daher gibt es keine wirtschaftlich darstellbare Lösung dieses Problems. Wiederholt müssen aber Serverräume nachträglich klimatisiert werden, da ansons- ten Folgeschäden an der Datentechnik entstehen können. Vielerorts könnten Verbesserungen auch durch ein bewussteres Nutzerverhalten erzielt wer- den, da oftmals durch fehlerhaftes Lüften am Tag und in der Nacht ein zusätzlicher Wärmeein- trag in die Klassenzimmer erfolgt und eine gezielte Nachtauskühlung unterbleibt oder Jalou- sien nicht rechtzeitig heruntergefahren werden.

  • Vorlage TOP 11: Anfrage CDU: Sonnenschutz in Klassenräumen
    Extrahierter Text

    28. ÖFFENTLICHE PLENARSITZUNG DES GEMEINDERATES AM 24. OKTOBER 2006 Vorlage Nr. 835 ANFRAGE Zu TOP 11 ------------------------------------------ A N F R A G E des Stadtrats Wolfram Jäger und der Stadträtin Christiane Staab (CDU) sowie der CDU-Gemeinderatsfraktion vom 29. August 2006 Sonnenschutz in Klassenräumen An welchen Karlsruher Schulen sind die Klassenräume mit welchen Vorrichtungen zum Schutz vor starker Sonneneinstrahlung versehen? Die Klassenräume welcher Schulen sind von starker Sonneneinstrahlung besonders betroffen? Ist es denkbar, die betroffenen Klassenräume mit geeigneten Verdunkelungsmöglichkeiten zu versehen? Welche Maßnahmen kommen in Betracht und welche Kosten würden diese jeweils verursachen? Sachverhalt/Begründung: In der heißen Sommerzeit klagen Schüler, aber auch Lehrer an vielen Schulen über nicht optimale Bedingungen in den Klassenräumen. Oftmals sind keine Jalousien oder Rollos vorhanden. Die Sonnenstrahlen können damit ihre gesamte Kraft entfalten und in den Klassenräumen steigen die Temperaturen. Aufgrund der großen Hitze in den Räumen lässt die Konzentration nach und das Unterrichten und Lernen werden erheblich erschwert. Mit Hilfe geeigneter Verdunkelungsmöglichkeiten ließen sich hier erhebliche Verbesserungen erzielen. Es könnte ein Sonnen- wie ein Blendschutz gewährleistet werden. gez. Wolfram Jäger gez. Christiane Staab Hauptamt - Sitzungsdienste - 13. Oktober 2006 Stellungnahme