Antrag CDU: Verkehrsmuseum

Vorlage: 17276
Art: Beschlussvorlage
Datum: 19.10.2006
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: _Fachbereich Datenübernahme
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

  • Gemeinderat

    Datum: 24.10.2006

    TOP: 8

    Rolle: unbekannt

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • TOP 8
    Extrahierter Text

    ANTRAG CDU-Gemeinderatsfraktion vom: 31.08.2006 eingegangen: 04.09.2006 Gremium: 28. Plenarsitzung des Gemeinderats Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 24.10.2006 832 8 öffentlich Dez. 5 Verkehrsmuseum Stellungnahme des Bürgermeisteramtes - Kurzfassung - Die im Antrag angesprochene Thematik bezüglich des Verkehrmuseums sollte in einem größeren Zusammenhang gesehen werden. Die gesamte Museumslandschaft in Karlsruhe bedarf einer Neukonzeption. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtaufwand der Maßnahme Einnahmen (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Ergänzende Erläuterungen: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 von 2 Karlsruhe kann eine reichhaltige Museumslandschaft aufweisen, die nicht nur durch die gro- ßen „Flaggschiffe“ geprägt ist, sondern auch durch eine Vielzahl kleinerer, thematisch spezi- alisierter Museen. Darum sollte nicht nur die räumliche Ausrichtung des Verkehrsmuseums, sondern die gesamte Museumslandschaft neu konzipiert werden. Diese Neuordnung findet sich auch im Rahmen des Masterplans in dessen Entwurfsplanung wieder. Da das Gesamtprojekt einer sorgfältigen Vorbereitung bedarf, hat die Stadtverwaltung einen Auftrag zur Erarbeitung eines inhaltlichen Konzeptes für die Karlsruher Museumslandschaft (unter Außerachtlassung der staatlichen Museen und der Kunstmuseen) in Auftrag gegeben. Im Rahmen dieses Auftrags wird auch das im vorliegenden Antrag angesprochenen Thema „Verkehrmuseum“ bearbeitet werden. Dem Kulturausschuss werden die erarbeiteten Ergebnisse vorgestellt werden.

  • Vorlage TOP 08: Antrag CDU: Verkehrsmuseum
    Extrahierter Text

    ANTRAG CDU-Gemeinderatsfraktion vom: 31.08.2006 eingegangen: 04.09.2006 Gremium: 28. Plenarsitzung des Gemeinderats Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 24.10.2006 832 8 öffentlich Dez. 5 Verkehrsmuseum Stellungnahme des Bürgermeisteramtes - Kurzfassung - Die im Antrag angesprochene Thematik bezüglich des Verkehrmuseums sollte in einem größeren Zusammenhang gesehen werden. Die gesamte Museumslandschaft in Karlsruhe bedarf einer Neukonzeption. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtaufwand der Maßnahme Einnahmen (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Ergänzende Erläuterungen: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 von 2 Karlsruhe kann eine reichhaltige Museumslandschaft aufweisen, die nicht nur durch die gro- ßen „Flaggschiffe“ geprägt ist, sondern auch durch eine Vielzahl kleinerer, thematisch spezi- alisierter Museen. Darum sollte nicht nur die räumliche Ausrichtung des Verkehrsmuseums, sondern die gesamte Museumslandschaft neu konzipiert werden. Diese Neuordnung findet sich auch im Rahmen des Masterplans in dessen Entwurfsplanung wieder. Da das Gesamtprojekt einer sorgfältigen Vorbereitung bedarf, hat die Stadtverwaltung einen Auftrag zur Erarbeitung eines inhaltlichen Konzeptes für die Karlsruher Museumslandschaft (unter Außerachtlassung der staatlichen Museen und der Kunstmuseen) in Auftrag gegeben. Im Rahmen dieses Auftrags wird auch das im vorliegenden Antrag angesprochenen Thema „Verkehrmuseum“ bearbeitet werden. Dem Kulturausschuss werden die erarbeiteten Ergebnisse vorgestellt werden.

  • Vorlage TOP 08: Antrag CDU: Verkehrsmuseum
    Extrahierter Text

    28. ÖFFENTLICHE PLENARSITZUNG DES GEMEINDERATES AM 24. OKTOBER 2006 Vorlage Nr. 832 ANTRAG Zu TOP 8 ------------------------------------------ A N T R A G der Stadträte Wolfram Jäger und Manfred Bilger, der Stadträtin Bettina Meier- Augenstein (CDU) sowie der CDU-Gemeinderatsfraktion vom 31. August 2006 Verkehrsmuseum Die Stadtverwaltung wird gebeten zu prüfen, ob das Verkehrsmuseum auf dem bisherigen Schlachthof-Areal untergebracht werden kann. Sollte dies nicht ohne weiteres möglich sein, unterbreitet die Verwaltung Alternativvorschläge. Sachverhalt/Begründung: Das Verkehrsmuseum befindet sich seit dem Jahr 1969 in einem Gebäude im Hinterhof der Werderstraße 63. Träger ist die Deutsche Verkehrswacht im Stadt- und Landkreis Karlsruhe e. V.; das Museum wird ehrenamtlich betrieben. Dem Museum stehen in der Werderstraße zurzeit lediglich 1.200 qm Ausstellungsfläche, die sich auf vier Stockwerke verteilt, zur Verfügung. Insgesamt hat die Verkehrswacht über 100 Exponate gesammelt. Es handelt sich um Fahrräder, Motorräder, Automobile und Modelleisenbahnen. Die berühmte Draisine (von Drais in Karlsruhe erfunden) ist ebenso vorhanden wie der Motorwagen von Carl Benz (wurde in Karlsruhe geboren) oder Exponate des Automobilherstellers Skoda (studierte in Karlsruhe Ingenieurwesen). Das Museum wird von zahlreichen Schulklassen besucht; anhand der vorhandenen Ausstellungsstücke lässt sich die Kfz-Entwicklung während der vergangenen rund 200 Jahre anschaulich verdeutlichen. Da die Ausstellungsfläche sehr begrenzt ist, können zurzeit nicht alle Exponate gezeigt werden. Hinzu kommt, dass in unmittelbarer Umgebung des Museums keine ausreichenden Parkplätze zur Verfügung stehen und die Verkehrsanbindung insgesamt nicht optimal ist. Die Unterbringung des Verkehrsmuseums in der Werderstraße sollte ursprünglich lediglich eine vorübergehende Lösung sein. Eine Verlagerung wurde in der Vergangenheit mehrfach angedacht. Wir meinen, dass das Potenzial des Karlsruher Verkehrsmuseums, das deutschlandweit das einzige von der Verkehrswacht betriebene Museum ist, besser genutzt werden muss. Die vorhandenen wertvollen Exponate sollten vollständig ausgestellt werden können, für die einzelnen Stücke sollte ausreichend Platz vorhanden sein, wobei insgesamt eine Fläche von etwa 5.000 qm optimal wäre. Der neue Standort sollte verkehrlich gut zu erreichen sein und die übrigen allgemeinen Voraussetzungen (zum Beispiel Parkmöglichkeiten) erfüllen. Möglicherweise ist auf dem Schlachthof-Areal, das zurzeit neu geordnet wird, eine entsprechende Fläche zu finden. Die angemessene Präsentation der zukunftsweisenden Erfindungen von Drais und Benz sowie der übrigen Exponate würde sicher viele Besucher anziehen und Karlsruhe könnte sich als “Stadt der Verkehrstechnik” weiter bekannt machen. gez. Wolfram Jäger gez. Manfred Bilger gez. Bettina Meier-Augenstein Hauptamt - Sitzungsdienste - 13. Oktober 2006 Stellungnahme