Anfrage SPD: Auswirkungen der Arbeitszeiterhöhung
| Vorlage: | 17195 |
|---|---|
| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 21.09.2006 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | _Fachbereich Datenübernahme |
| Erwähnte Stadtteile: | Keine Angaben |
Beratungen
Zusätzliche Dateien
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Extrahierter Text
Anfrage Stadträtin Doris Baitinger (SPD) Stadträtin Gisela Fischer (SPD) Stadtrat Hans Pfalzgraf (SPD) vom: 18.08.2006 eingegangen: 18.08.2006 27. Sitzung des Gemeinderates am 26.09.2006 TOP 32 Vorlage Nr. 813 Öffentlich Nichtöffentlich verantwortlich: Dez. 2 Auswirkungen der Arbeitszeiterhöhung Stellungnahme des Bürgermeisteramtes: Zu 1. Bereits während der Verhandlungen über eine Erhöhung der Arbeitszeit sowie in der Streikphase hat die Stadtverwaltung erklärt, dass eine Arbeitszeiterhöhung nicht zu Stellenstreichungen führen wird. Die gewonnene Kapazität soll vielmehr zur Verbes- serung der Arbeitsbedingungen sowie der Sicherung bzw. Erhöhung des Kunden- services dienen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass neue Aufgabenschwerpunkte wie auch veränderte (gestiegene) Anforderungen an das Leistungsangebot der Stadt mit dem Ziel der Haushaltskonsolidierung in Einklang zu bringen sind. Zu 2. Die rein rechnerische tägliche Arbeitszeiterhöhung von 6 Minuten (bei einem Teil der städtischen Beschäftigten) kann nicht unmittelbar in eine Verlängerung der Öff- nungszeiten umgewandelt werden. Der Arbeitszeitgewinn kann jedoch insbesondere in den publikumsintensiven Bereichen zu einer Entzerrung der Schalter- und Hinter- grundarbeiten führen und damit zu einer Verbesserung des Kundenservices beitra- gen. Unabhängig hiervon ist es ständige Aufgabe der Verwaltung, Öffnungszeiten kun- denorientiert dem Bedarf anzupassen unter Beachtung der wirtschaftlichen Möglich- keiten.
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Anfrage Stadträtin Doris Baitinger (SPD) Stadträtin Gisela Fischer (SPD) Stadtrat Hans Pfalzgraf (SPD) vom: 18.08.2006 eingegangen: 18.08.2006 27. Sitzung des Gemeinderates am 26.09.2006 TOP 32 Vorlage Nr. 813 Öffentlich Nichtöffentlich verantwortlich: Dez. 2 Auswirkungen der Arbeitszeiterhöhung Stellungnahme des Bürgermeisteramtes: Zu 1. Bereits während der Verhandlungen über eine Erhöhung der Arbeitszeit sowie in der Streikphase hat die Stadtverwaltung erklärt, dass eine Arbeitszeiterhöhung nicht zu Stellenstreichungen führen wird. Die gewonnene Kapazität soll vielmehr zur Verbes- serung der Arbeitsbedingungen sowie der Sicherung bzw. Erhöhung des Kunden- services dienen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass neue Aufgabenschwerpunkte wie auch veränderte (gestiegene) Anforderungen an das Leistungsangebot der Stadt mit dem Ziel der Haushaltskonsolidierung in Einklang zu bringen sind. Zu 2. Die rein rechnerische tägliche Arbeitszeiterhöhung von 6 Minuten (bei einem Teil der städtischen Beschäftigten) kann nicht unmittelbar in eine Verlängerung der Öff- nungszeiten umgewandelt werden. Der Arbeitszeitgewinn kann jedoch insbesondere in den publikumsintensiven Bereichen zu einer Entzerrung der Schalter- und Hinter- grundarbeiten führen und damit zu einer Verbesserung des Kundenservices beitra- gen. Unabhängig hiervon ist es ständige Aufgabe der Verwaltung, Öffnungszeiten kun- denorientiert dem Bedarf anzupassen unter Beachtung der wirtschaftlichen Möglich- keiten.
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27. ÖFFENTLICHE PLENARSITZUNG DES GEMEINDERATES AM 26. SEPT. 2006 Vorlage Nr. 813 ANFRAGE Zu TOP 32 ------------------------------------------ A N F R A G E der Stadträtinnen Doris Baitinger und Gisela Fischer sowie des Stadtrats Hans Pfalzgraf (SPD) vom 18. August 2006 Auswirkungen der Arbeitszeiterhöhung Welche Konsequenzen zieht die Stadt aus der Erhöhung der wöchentlichen Arbeitszeit von Angestellten? Kann sich die Stadt vorstellen, durch die Arbeitszeiterhöhung ihr Dienstleistungsangebot zu erweitern, insbesondere kundenfreundlichere Öffnungszeiten städtischer Einrichtungen zu schaffen? Sachverhalt/Begründung: Seit dem 1. Mai 2006 ist die Arbeitszeit für Angestellte von 38,5 auf 39 Wochenarbeits- stunden erhöht worden. Nach Auffassung der SPD-Fraktion sollte diese Erhöhung nicht für den Abbau von Stellen genutzt werden, sondern vielmehr für eine Ausweitung des städtischen Dienstleistungsangebots. So könnten u. a. die Öffnungszeiten der Bürgerbüros ausgeweitet werden, ohne die dort beschäftigten Mitarbeiter zusätzlich zu belasten. gez. Doris Baitinger gez. Gisela Fischer gez. Hans Pfalzgraf Hauptamt - Sitzungsdienste - 15. September 2006 Stellungnahme: