Anfrage SPD: Schließung der Eislaufhalle Neureut - alternative Trainingsmöglichkeiten für Vereine

Vorlage: 17192
Art: Beschlussvorlage
Datum: 21.09.2006
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: _Fachbereich Datenübernahme
Erwähnte Stadtteile: Neureut

Beratungen

  • Gemeinderat

    Datum: 26.09.2006

    TOP: 29

    Rolle: unbekannt

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • TOP 29
    Extrahierter Text

    Anfrage Stadträtin Doris Baitinger (SPD) Stadträtin Ute Müllerschön (SPD) Stadträtin Heike Backes (SPD) Stadtrat Dr. Heinrich Maul (SPD) vom: 04.08.2006 eingegangen: 04.08.2006 27. Sitzung des Gemeinderates am 26.09.2006 TOP 29 Vorlage Nr. 810 Öffentlich Nichtöffentlich verantwortlich: Dez. 3 Schließung der Eislaufhalle Neureut - alternative Trainingsmöglichkeiten für Vereine Stellungnahme des Bürgermeisteramtes: Zu 1: Mit Schließung der Eislaufhalle in Neureut haben beide Vereine keine Möglich- keit mehr, im Stadtkreis Karlsruhe Eissport zu betreiben. Die nächstgelegene Einrichtung dieser Art ist die Eissporthalle in Waldbronn. Deshalb haben sich bereits beide Vereine mit dem dortigen Betreiber in Verbindung gesetzt. Bis jetzt sieht dieser jedoch leider keine Möglichkeit, den Vereinen gesonderte Trainingszeiten zur Verfügung zu stellen. Denkbar wäre, dass die Karlsruher Vereine mit dem in Waldbronn ansässigen ERC kooperieren und prüfen, ob deren Trainingszeiten mitgenutzt werden können. Auflistung der gemeldeten Sportler/-innen der beiden Karlsruher Vereine: Verein Winter/Eislauf Sommer/Rollkunstlauf RSC 112 Läufer 36 Läufer ERC 117 Läufer 29 Läufer 229 Läufer 65 Läufer Für eine Nutzung der Eissporthalle Waldbronn durch die hiesigen Schulen liegt be- reits ein Angebot der Kurverwaltung vor. Stadt Karlsruhe – Hauptamt: Stellungnahme des BMA – Anfrage Fassung: JAN 2006; Intranet RHIN: Formulare/Gemeinderat Ergänzende Erläuterungen: Seite 2 von 2 Zu 2: Bei Wegfall der Eislaufhalle gäbe es auch für die Rollsportler/-innen der beiden Ver- eine nach derzeitigem Stand in Karlsruhe keinen adäquaten Ersatz. Die einzige (the- oretische) Möglichkeit wäre eine Nutzung der Gartenhalle, die allerdings bereits zu 50 % ausgelastet ist. Um flexibel auf Kundenanfragen reagieren zu können, kann nach Aussage der KMK die konkrete Terminplanung daher nur einen Monat im Vo- raus erfolgen. Pro Trainingseinheit (ca. 2 Stunden zuzüglich Zeit für Umziehen und Duschen) entstehen Selbstkosten in Höhe von 539,42 Euro zuzüglich Mehrwertsteu- er, die übernommen werden müssen. Für den Eissport gäbe es jedoch, wie bereits unter Oz. 1 ausgeführt, in Karlsruhe keine Alternative. Zu 3: Das Grundstück, auf dem sich die Eislaufhalle in Neureut befindet, ist Eigentum der Eislaufhalle Karlsruhe GdbR (Gesellschafter Herren Schmitteckert und Mumbach). Im Bebauungsplan ist als Nutzung für dieses Grundstück „Eislauf“ genannt. Eine anderweitige Nutzung wäre ohne Änderung des Bebauungsplanes nicht möglich. Mehrere Versuche, die Halle für andere Veranstaltungen zu nutzen, sind bisher ge- scheitert. Erste Gespräche mit der Eislaufhalle Karlsruhe GdbR, Herrn Schmitteckert, haben ergeben, dass die Einrichtung veräußert werden soll. An einem Mietverhältnis, gleich welcher Art, ist die Gesellschaft nicht interessiert.

  • Extrahierter Text

    Anfrage Stadträtin Doris Baitinger (SPD) Stadträtin Ute Müllerschön (SPD) Stadträtin Heike Backes (SPD) Stadtrat Dr. Heinrich Maul (SPD) vom: 04.08.2006 eingegangen: 04.08.2006 27. Sitzung des Gemeinderates am 26.09.2006 TOP 29 Vorlage Nr. 810 Öffentlich Nichtöffentlich verantwortlich: Dez. 3 Schließung der Eislaufhalle Neureut - alternative Trainingsmöglichkeiten für Vereine Stellungnahme des Bürgermeisteramtes: Zu 1: Mit Schließung der Eislaufhalle in Neureut haben beide Vereine keine Möglich- keit mehr, im Stadtkreis Karlsruhe Eissport zu betreiben. Die nächstgelegene Einrichtung dieser Art ist die Eissporthalle in Waldbronn. Deshalb haben sich bereits beide Vereine mit dem dortigen Betreiber in Verbindung gesetzt. Bis jetzt sieht dieser jedoch leider keine Möglichkeit, den Vereinen gesonderte Trainingszeiten zur Verfügung zu stellen. Denkbar wäre, dass die Karlsruher Vereine mit dem in Waldbronn ansässigen ERC kooperieren und prüfen, ob deren Trainingszeiten mitgenutzt werden können. Auflistung der gemeldeten Sportler/-innen der beiden Karlsruher Vereine: Verein Winter/Eislauf Sommer/Rollkunstlauf RSC 112 Läufer 36 Läufer ERC 117 Läufer 29 Läufer 229 Läufer 65 Läufer Für eine Nutzung der Eissporthalle Waldbronn durch die hiesigen Schulen liegt be- reits ein Angebot der Kurverwaltung vor. Stadt Karlsruhe – Hauptamt: Stellungnahme des BMA – Anfrage Fassung: JAN 2006; Intranet RHIN: Formulare/Gemeinderat Ergänzende Erläuterungen: Seite 2 von 2 Zu 2: Bei Wegfall der Eislaufhalle gäbe es auch für die Rollsportler/-innen der beiden Ver- eine nach derzeitigem Stand in Karlsruhe keinen adäquaten Ersatz. Die einzige (the- oretische) Möglichkeit wäre eine Nutzung der Gartenhalle, die allerdings bereits zu 50 % ausgelastet ist. Um flexibel auf Kundenanfragen reagieren zu können, kann nach Aussage der KMK die konkrete Terminplanung daher nur einen Monat im Vo- raus erfolgen. Pro Trainingseinheit (ca. 2 Stunden zuzüglich Zeit für Umziehen und Duschen) entstehen Selbstkosten in Höhe von 539,42 Euro zuzüglich Mehrwertsteu- er, die übernommen werden müssen. Für den Eissport gäbe es jedoch, wie bereits unter Oz. 1 ausgeführt, in Karlsruhe keine Alternative. Zu 3: Das Grundstück, auf dem sich die Eislaufhalle in Neureut befindet, ist Eigentum der Eislaufhalle Karlsruhe GdbR (Gesellschafter Herren Schmitteckert und Mumbach). Im Bebauungsplan ist als Nutzung für dieses Grundstück „Eislauf“ genannt. Eine anderweitige Nutzung wäre ohne Änderung des Bebauungsplanes nicht möglich. Mehrere Versuche, die Halle für andere Veranstaltungen zu nutzen, sind bisher ge- scheitert. Erste Gespräche mit der Eislaufhalle Karlsruhe GdbR, Herrn Schmitteckert, haben ergeben, dass die Einrichtung veräußert werden soll. An einem Mietverhältnis, gleich welcher Art, ist die Gesellschaft nicht interessiert.

  • Extrahierter Text

    27. ÖFFENTLICHE PLENARSITZUNG DES GEMEINDERATES AM 26. SEPT. 2006 Vorlage Nr. 810 ANFRAGE Zu TOP 29 ------------------------------------------ A N F R A G E der Stadträtinnen Doris Baitinger, Ute Müllerschön und Heike Backes sowie des Stadtrats Dr. Heinrich Maul (SPD) vom 4. August 2006 Schließung der Eislaufhalle Neureut - alternative Trainingsmöglichkeiten für Vereine Ist die Existenz des Eis- und Rollsportclubs Karlsruhe e. V. sowie des Roll- und Schlittschuhclubs Karlsruhe e. V. gesichert? Welche geeigneten Flächen werden beiden Vereinen sowie Schulklassen für das Training in Zukunft zur Verfügung gestellt? Was passiert mit dem Grundstück? Sachverhalt/Begründung: Nach über 25 Jahren Betrieb schließt die Eislaufhalle Neureut. Im Winter konnten Kinder und Jugendliche, aber auch Senioren eislaufen, im Sommer Rollschuh fahren. Der Eis- und Rollsportclub Karlsruhe e. V. sowie der Roll- und Schlittschuhclub Karlsruhe e. V nutzen die Eishalle, um Kindern und Erwachsenen sicheres Eislaufen und Rollschuhfahren beizubringen. Sogar Wettbewerbe wurden in der Halle ausgetragen. Für die Sport-Stadt Karlsruhe wäre es ein Armutszeugnis, wenn durch die Schließung der Halle auch die Existenz der beiden Vereine bedroht wäre. Alternative Trainingsmöglichkeiten sollten daher dringend angeboten werden. gez. Doris Baitinger gez. Ute Müllerschön gez. Heike Backes gez. Dr. Heinrich Maul Hauptamt - Sitzungsdienste - 15. September 2006 Stellungnahme: