Anfrage SPD: Ausbildungssituation bei der Stadt Karlsruhe

Vorlage: 17191
Art: Beschlussvorlage
Datum: 21.09.2006
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: _Fachbereich Datenübernahme
Erwähnte Stadtteile: Durlach

Beratungen

  • Gemeinderat

    Datum: 26.09.2006

    TOP: 28

    Rolle: unbekannt

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • TOP 28
    Extrahierter Text

    Anfrage Stadträtin Doris Baitinger (SPD) Stadträtin Angela Geiger (SPD) Stadträtin Gisela Fischer (SPD) Stadträtin Heike Backes (SPD) vom: 02.08.2006 eingegangen: 02.08.2006 27. Sitzung des Gemeinderates am 26.09.2006 TOP 28 Vorlage Nr. 809 Öffentlich Nichtöffentlich verantwortlich: Dez. 2 Ausbildungssituation bei der Stadt Karlsruhe Stellungnahme des Bürgermeisteramtes: 1. Wie viele junge Menschen werden im nächsten Jahr bei der Stadt Karlsruhe (Kernver- waltung und Gesellschaften) ausgebildet? Welchem Anteil am voraussichtlichen Bedarf entspricht dies? Im Jahr 2007 werden voraussichtlich 261 Auszubildende eingestellt. Die Gesamtzahl der Auszubildenden beträgt ungefähr das Dreifache. Die Auszubildenden verteilen sich auf die einzelnen Bereiche wie folgt: Stadtverwaltung 58 ca. 50 % Stadtwerke 35 ca. 30 % Verkehrsbetriebe 9 ca. 10 % Klinikum 144 max. 30 % Heimstiftung 15 5 - 10 % 2. Wie viele der Ausgebildeten wurden in den letzten Jahren von der Stadt (Kernverwaltung und Gesellschaften) übernommen? Welchem Anteil an den insgesamt Ausgebildeten entspricht dies? Im Durchschnitt wurden in den letzten Jahren ca. 100 Auszubildende übernommen. Die- se verteilen sich auf die einzelnen Bereiche wie folgt: Stadtverwaltung 41 ca. 70 % Stadtwerke ca. 5 - 19 15 - 75 % (2006 - 15 %) Verkehrsbetriebe 1 - 2 10 - 20 % Klinikum 45 ca. 30 % Heimstiftung 3 - 4 20 - 25 % Ergänzende Erläuterungen: Seite 2 von 2 3. Welche finanziellen Auswirkungen hätte eine Erhöhung der Anzahl der Ausbildungsplät- ze um 10 Prozent? In allen Bereichen wird seit Jahren über Bedarf ausgebildet. Eine Steigerung um weitere 10 % hat folgende Auswirkungen: Stadtverwaltung ca. 80.000 Euro Stadtwerke ca. 40.000 Euro Verkehrsbetriebe ca. 15.000 Euro Klinikum ca. 500.000 Euro Heimstiftung ca. 25.000 Euro 4. In welchen Bereichen der Kernverwaltung bzw. der Gesellschaften ist auf Grund der Altersstruktur in den nächsten Jahren ein Fachkräftemangel zu erwarten? In allen Bereichen wird seit Jahren über Bedarf ausgebildet. In den verwaltungsspezifi- schen Berufen des öffentlichen Dienstes erscheint es nicht ratsam den Anteil noch wei- ter zu erhöhen, da die Einsatzmöglichkeiten außerhalb der öffentlichen Verwaltung sehr eingeschränkt sind. In Berufsgruppen mit Einsatzmöglichkeiten in allen Wirtschaftsberei- chen liegt die Zahl der Auszubildenden weit über dem jeweiligen Bedarf. Dadurch wird auch gewährleistet, dass in allen Bereichen in den kommenden Jahren kein Fachkräftemangel zu erwarten ist. Selbstverständlich beteiligt sich die Stadt Karlsruhe darüber hinaus an weiteren Projekten, die die Vermittlung von Jugendlichen in Arbeit zum Ziel haben. Derzeit läuft ein Projekt in Kooperation mit Perpetuum Novile und der Gewerbeschule Durlach, das unter intensiver sozialpädagogischer Betreuung die Zielsetzung hat, Jugendlichen, die bisher keinen Ausbil- dungsplatz haben, über den „2. Ausbildungsweg“ eine Ausbildungsmöglichkeit zu vermitteln. Unter Federführung des CJD beteiligt sich außerdem die Stadt Karlsruhe ab Januar 2007 an dem Projekt „Teilzeitausbildung für junge Mütter und Väter“. Dieses wird ebenfalls intensiv sozialpädagogisch betreut durchgeführt werden und hat die Zielsetzung, diesen Jugendli- chen ab dem Ausbildungsjahr 2007/2008 eine Möglichkeit zur Durchführung der Berufsaus- bildung in Teilzeit zu bieten. Für ein inhaltlich ähnliches Projekt, ausgerichtet auf die Ziel- gruppe lernschwache Jugendliche, laufen derzeit noch Gespräche mit dem CJD.

  • Vorlage TOP 28: Anfrage SPD: Ausbildungssituation bei der Stadt Karlsruhe
    Extrahierter Text

    Anfrage Stadträtin Doris Baitinger (SPD) Stadträtin Angela Geiger (SPD) Stadträtin Gisela Fischer (SPD) Stadträtin Heike Backes (SPD) vom: 02.08.2006 eingegangen: 02.08.2006 27. Sitzung des Gemeinderates am 26.09.2006 TOP 28 Vorlage Nr. 809 Öffentlich Nichtöffentlich verantwortlich: Dez. 2 Ausbildungssituation bei der Stadt Karlsruhe Stellungnahme des Bürgermeisteramtes: 1. Wie viele junge Menschen werden im nächsten Jahr bei der Stadt Karlsruhe (Kernver- waltung und Gesellschaften) ausgebildet? Welchem Anteil am voraussichtlichen Bedarf entspricht dies? Im Jahr 2007 werden voraussichtlich 261 Auszubildende eingestellt. Die Gesamtzahl der Auszubildenden beträgt ungefähr das Dreifache. Die Auszubildenden verteilen sich auf die einzelnen Bereiche wie folgt: Stadtverwaltung 58 ca. 50 % Stadtwerke 35 ca. 30 % Verkehrsbetriebe 9 ca. 10 % Klinikum 144 max. 30 % Heimstiftung 15 5 - 10 % 2. Wie viele der Ausgebildeten wurden in den letzten Jahren von der Stadt (Kernverwaltung und Gesellschaften) übernommen? Welchem Anteil an den insgesamt Ausgebildeten entspricht dies? Im Durchschnitt wurden in den letzten Jahren ca. 100 Auszubildende übernommen. Die- se verteilen sich auf die einzelnen Bereiche wie folgt: Stadtverwaltung 41 ca. 70 % Stadtwerke ca. 5 - 19 15 - 75 % (2006 - 15 %) Verkehrsbetriebe 1 - 2 10 - 20 % Klinikum 45 ca. 30 % Heimstiftung 3 - 4 20 - 25 % Ergänzende Erläuterungen: Seite 2 von 2 3. Welche finanziellen Auswirkungen hätte eine Erhöhung der Anzahl der Ausbildungsplät- ze um 10 Prozent? In allen Bereichen wird seit Jahren über Bedarf ausgebildet. Eine Steigerung um weitere 10 % hat folgende Auswirkungen: Stadtverwaltung ca. 80.000 Euro Stadtwerke ca. 40.000 Euro Verkehrsbetriebe ca. 15.000 Euro Klinikum ca. 500.000 Euro Heimstiftung ca. 25.000 Euro 4. In welchen Bereichen der Kernverwaltung bzw. der Gesellschaften ist auf Grund der Altersstruktur in den nächsten Jahren ein Fachkräftemangel zu erwarten? In allen Bereichen wird seit Jahren über Bedarf ausgebildet. In den verwaltungsspezifi- schen Berufen des öffentlichen Dienstes erscheint es nicht ratsam den Anteil noch wei- ter zu erhöhen, da die Einsatzmöglichkeiten außerhalb der öffentlichen Verwaltung sehr eingeschränkt sind. In Berufsgruppen mit Einsatzmöglichkeiten in allen Wirtschaftsberei- chen liegt die Zahl der Auszubildenden weit über dem jeweiligen Bedarf. Dadurch wird auch gewährleistet, dass in allen Bereichen in den kommenden Jahren kein Fachkräftemangel zu erwarten ist. Selbstverständlich beteiligt sich die Stadt Karlsruhe darüber hinaus an weiteren Projekten, die die Vermittlung von Jugendlichen in Arbeit zum Ziel haben. Derzeit läuft ein Projekt in Kooperation mit Perpetuum Novile und der Gewerbeschule Durlach, das unter intensiver sozialpädagogischer Betreuung die Zielsetzung hat, Jugendlichen, die bisher keinen Ausbil- dungsplatz haben, über den „2. Ausbildungsweg“ eine Ausbildungsmöglichkeit zu vermitteln. Unter Federführung des CJD beteiligt sich außerdem die Stadt Karlsruhe ab Januar 2007 an dem Projekt „Teilzeitausbildung für junge Mütter und Väter“. Dieses wird ebenfalls intensiv sozialpädagogisch betreut durchgeführt werden und hat die Zielsetzung, diesen Jugendli- chen ab dem Ausbildungsjahr 2007/2008 eine Möglichkeit zur Durchführung der Berufsaus- bildung in Teilzeit zu bieten. Für ein inhaltlich ähnliches Projekt, ausgerichtet auf die Ziel- gruppe lernschwache Jugendliche, laufen derzeit noch Gespräche mit dem CJD.

  • Vorlage TOP 28: Anfrage SPD: Ausbildungssituation bei der Stadt Karlsruhe
    Extrahierter Text

    27. ÖFFENTLICHE PLENARSITZUNG DES GEMEINDERATES AM 26. SEPT. 2006 Vorlage Nr. 809 ANFRAGE Zu TOP 28 ------------------------------------------ A N F R A G E der Stadträtinnen Doris Baitinger, Angela Geiger, Gisela Fischer und Heike Backes (SPD) vom 2. August 2006 Ausbildungssituation bei der Stadt Karlsruhe Wie viele junge Menschen werden im nächsten Jahr bei der Stadt Karlsruhe (Kernverwaltung und Gesellschaften) ausgebildet? Welchem Anteil gemessen am voraussichtlichen Bedarf entspricht dies? Wie viele der Ausgebildeten wurden in den letzten Jahren von der Stadt (Kernverwaltung und Gesellschaften) übernommen? Welchem Anteil an den insgesamt Ausgebildeten entspricht dies? Welche finanziellen Auswirkungen hätte eine Erhöhung der Anzahl der Ausbildungsplätze um 10 Prozent? In welchen Bereichen der Kernverwaltung bzw. der Gesellschaften ist auf Grund der Altersstruktur in den nächsten Jahren ein Fachkräftemangel zu erwarten? Sachverhalt/Begründung: Die Jugendarbeitslosigkeit hat auch in diesem Jahr wieder eine besorgniserregende Dimension erreicht. Aber nicht nur der Lehrstellenmarkt, sondern auch die Beschäftigungssituation nach der Ausbildung verursacht für junge Menschen immer mehr Probleme. Die Stadt sollte in diesem Bereich eine Vorbildfunktion einnehmen. gez. Doris Baitinger gez. Angela Geiger gez. Gisela Fischer gez. Heike Backes Hauptamt - Sitzungsdienste - 15. September 2006 Stellungnahme: