Demografischer Wandel in Karlsruhe: Erste Ergebnisse der kleinräumigen Bevölkerungsprognose 2005 - 2030

Vorlage: 17101
Art: Beschlussvorlage
Datum: 17.07.2006
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: _Fachbereich Datenübernahme
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

  • Gemeinderat

    Datum: 25.07.2006

    TOP: 3

    Rolle: unbekannt

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • Demografischer Wandel GR Juli 2006
    Extrahierter Text

    Beschlussvorlage STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister 26. Sitzung des Gemeinderats am 25.07.2006 TOP 3 Vorlage Nr. 747 Öffentlich Nichtöffentlich verantwortlich: Dez 2 Demografischer Wandel in Karlsruhe Erste Ergebnisse der kleinräumigen Bevölkerungsprognose 2005 - 2030 Beratungsfolge Sitzung am TOP ö nö Ergebnis Gemeinderat 25.07.2006 3 Antrag an den Gemeinderat / Ausschuss Das Amt für Stadtentwicklung legt in einem ersten Kurzbericht die Ergebnisse der neuesten kleinräumi- gen Bevölkerungsvorausrechnung für die Stadt Karlsruhe im Zeitraum 2005 bis 2030 vor. Ein ausführli- cher Ergebnisbericht mit allen Detailergebnistabellen auf kleinräumiger Ebene folgt. Ausgangspunkt der Bevölkerungsvorausrechnung ist die wohnberechtigte Bevölkerung am 31.12.2005 gegliedert nach Alter, Geschlecht und Nationalität. Aus der bisherigen Entwicklung der Einflussfaktoren (Außen- und Binnenwanderung, gleichbleibende Fruchtbarkeitsziffer, steigende Lebenserwartung von Frauen und Männern, gleichbleibende Staatsangehörigkeitswechsel, Bau und Bezug von Neubauwoh- nungen nach FNP) wurde die künftige Entwicklung im Prognosezeitraum abgeleitet. Der Gemeinderat nimmt von den Ergebnissen der beigelegten Studie Kenntnis. Finanzielle Auswirkungen: nein ja Gesamtaufwand der Maßnahme Einnahmen (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Be- lastung (Folgekosten mit kalkulatorischen Kosten abzügl. Folgeerträge und Folgeeinsparungen) Ergänzende Erläuterungen: : Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO): nein ja Durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften: nein ja Abgestimmt mit Formatänderungen der Wordvorlage sind nicht zulässig ! Stadt K arlsruhe – Hauptamt: Stellungnahme des BMA – Beschlussvorlage Fassung: JAN 2006; Intranet RHIN: Formul a re/Gemeinderat Ergänzende Erläuterungen Seite 2 von 3 Ausgangspunkt der Bevölkerungsvorausrechnung ist die wohnberechtigte Bevölkerung am 31.12.2005 gegliedert nach Alter, Geschlecht und Nationalität. Aus der bisherigen Entwick- lung der Einflussfaktoren (Außen- und Binnenwanderung, gleichbleibende Fruchtbarkeitszif- fer, steigende Lebenserwartung von Frauen und Männern, gleichbleibende Staatsangehö- rigkeitswechsel, Bau und Bezug von Neubauwohnungen nach FNP) wurde die künftige Ent- wicklung im Prognosezeitraum abgeleitet. Das realistische Szenario geht davon aus, dass die Zuwanderungsgewinne aus Nord- und Ostdeutschland sowie aus dem Ausland für Karlsruhe nur noch moderat ausfallen, die Situa- tion auf dem Arbeitsmarkt sich nur langsam verbessert und damit die Einkommenssituation und Zukunftsperspektiven der Privathaushalte nicht besser werden. Dies wirkt sich direkt auf die Eigentumsbildung aus, so dass im realistischen Szenario davon ausgegangen wird, dass sich die im FNP vorgesehenen Wohnbaugebiete nach und nach füllen. Das optimistische Szenario geht von sehr hohen Zuwanderungsgewinnen für Karlsruhe aus, einer spürbar verbesserten Situation auf dem Arbeitsmarkt und damit der Einkommenssitua- tion, so dass die Wohnbauflächen ab 2007 zügig bebaut werden. Im Ergebnis führen beide Szenarien des Zuzugsvolumens zu einer Zunahme der wohnbe- rechtigten Bevölkerung bis 2030 um 0,8 % (realistisches Szenario) bzw. 6 % (optimistisches Szenario). Während im realistischen Szenario die Bevölkerungszahl im Jahr 2014 ihr Maxi- mum mit rd. 306.700 Wohnberechtigten erreicht und in der Folgezeit bis 2030 wieder leicht auf 302.000 zurück geht, führt die Annahme einer erhöhten Zuwanderung im optimistischen Szenario dazu, dass die wohnberechtigte Bevölkerung bis 2019 auf ein erstes Maximum von rd. 316.500 zunimmt und anschließend auf dem erreichten hohen Niveau bis 2030 nahezu bei 317.500 stagniert (vgl. Seite 18 ff.). Eine Differenzierung der Bevölkerungsvorausrechnung nach Altersgruppen macht Verschie- bungen der Bevölkerungsstruktur deutlich (vgl. S. 20 ff.): Insbesondere die Zahl der Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren sowie die junge erwerbsfähige Bevölkerung im Alter zwi- schen 35 bis unter 45 Jahren wird zurück gehen, während die Gruppe der älteren Erwerbs- fähigen im Alter von 45 bis unter 65 Jahren sowie die Gruppe der Senioren und insbesonde- re die der Hochbetagten spürbar größer werden wird. In den 27 Karlsruher Stadtteilen unterscheiden sich die Entwicklungsverläufe zum Teil er- heblich. Wichtigster Einflussfaktor ist hierbei die bauliche Entwicklung in den Stadtteilen. Beim realistischen Szenario ist in acht Stadtteilen mit einem deutlichen Bevölkerungswachs- tum zu rechnen, während in 15 Stadtteilen die Bevölkerungszahl zurückgeht (vgl. S. 22 ff.). In vier Stadtteilen ist eine nahezu stagnierende Entwicklung zu erwarten. Eine dif- ferenzierte Betrachtung der Entwicklung der Altersstruktur lässt in einzelnen Stadtteilen deutliche Verschiebungen sowohl bei den Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren als auch in der Altersgruppe ab 65 Jahren erwarten (vgl. Seite 24). Ergänzende Erläuterungen Seite 3 von 3 Beschluss: Antrag an den Gemeinderat Der Gemeinderat nimmt von den Ergebnissen der beigelegten Studie Kenntnis. Hauptamt - Sitzungsdienste - 14. Juli 2006

  • Anlage TOP 3
    Extrahierter Text

    Kein Text verfügbar