Jahresbericht 2005 des Aktivbüros des Amts für Stadtentwicklung

Vorlage: 17100
Art: Beschlussvorlage
Datum: 17.07.2006
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: _Fachbereich Datenübernahme
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

  • Gemeinderat

    Datum: 25.07.2006

    TOP: 2

    Rolle: unbekannt

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • Jahrsbericht Aktivbüro 05 (19.06.)
    Extrahierter Text

    Beschlussvorlage STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister 26. Sitzung des Gemeinderates am 25.07.06 TOP 2 Vorlage Nr. 746 Öffentlich Nichtöffentlich verantwortlich: Dez. 2 Jahresbericht 2005 des Aktivbüros des Amts für Stadtentwicklung Beratungsfolge Sitzung am TOP ö nö Ergebnis Gemeinderat 25.07.2006 2 Antrag an den Gemeinderat / Ausschuss Das Aktivbüro des Amt für Stadtentwicklung legt seinen Tätigkeitsbericht 2005 vor. Das Engagement der Karlsruher Bürgerinnen und Bürger umfasst mittlerweile alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens. Die Bereitschaft, ein neues bzw. zusätzliches Engagement zum bestehenden aufzunehmen, ist sehr hoch. Das Aktivbüro entlastet die Engagierten durch Information, Beratung und Bereitstellung spezifischer Dienstleistungen, so dass sich die Engagierten stärker auf ihre freiwillige Tätigkeit konzentrieren können. Das Forum Ehrenamt unter dem Vorsitz des Ersten Bürgermeisters Siegfried König, in dem 16 Sparten des bürgerschaftlichen Engagements vertreten sind, begleitet die Arbeit des Aktivbüros und entwickelt wichtige Arbeitsgrundlagen. Der Gemeinderat nimmt vom Jahresbericht 2005 des Aktivbüros des Amts für Stadtentwicklung zustimmend Kenntnis. Finanzielle Auswirkungen: nein ja Gesamtaufwand der Maßnahme Einnahmen (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatorischen Kosten abzügl. Folgeerträge und Folgeeinsparungen) Ergänzende Erläuterungen: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO): nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften: nein ja abgestimmt mit Formatänderungen der Word vorlage sind nicht zulässig ! Stadt Karlsruhe – Hauptamt: Stellungnahme des BMA – Beschlussvorlage Fassung: JAN 2006; Intranet RHIN: Formul a re/Gemeinderat Ergänzende Erläuterungen Seite 2 von 3 Bürgerinnen und Bürger sind zunehmend freiwillig und unentgeltlich in unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen aktiv. Sie übernehmen damit auch Verantwortung bei der Gestaltung gesellschaftlicher Entwicklungen. Das bürgerschaftliche Engagement gewinnt immer größere Bedeutung bei der Gewährleistung notwendiger gemeinschaftlicher Auf- gaben. Vor diesem Hintergrund stellt das Aktivbüro des Amtes für Stadtentwicklung ein breitgefächertes Dienstleistungsangebot für bürgerschaftlich Engagierte bereit. Dieses beinhaltet u. a. die Vermittlung freiwilliger Tätigkeiten, Qualifizierungsangebote und die Beratung in Fragen des Ehrenamts bzw. der Freiwilligenarbeit. Es initiiert Freiwilligenpro- jekte, führt öffentlichkeitswirksame Maßnahmen durch und arbeitet eng mit städtischen Dienststellen bzw. freien Trägern zusammen. Die Angebote des Aktivbüros werden entsprechend der Bedarfssituation sukzessive weiterentwickelt und in steigendem Maß in Anspruch genommen. Nach den Ergebnissen der Bürgerumfrage 2003 stieg der Anteil der engagierten Bür- gerinnen und Bürger in Karlsruhe seit 1999 von 24 % auf 28 %. Fast zwei Drittel der Befragten wünschten sich Unterstützung in Form von Sachleistungen. Weniger als ein Drittel bevorzugte finanzielle Hilfen. Die bisherige „Mach-mit-Börse“ im Internet wurde Mitte 2005 durch die Online-Freiwilligen- agentur ersetzt. Das neue Programm ermöglicht die unkomplizierte Suche nach freiwilligen Tätigkeiten bzw. die Offerierung von Engagementmöglichkeiten. Seit der Onlinestellung im Juni 2005 wurden im Berichtszeitraum 227 Angebote eingetragen. Das Aktivbüro wurde im Juni 2001 eröffnet. Für 2002 liegen die ersten Vermittlungszahlen mit 108 vermittelten Freiwilligen vor. Seit 2002 stieg die Vermittlung von Freiwilligen um das nahezu 6-Fache auf 596 Kontakte im Jahr 2005. Der Bedarf an Freiwilligen bei Wohlfahrtsverbänden und anderen freien Trägern nimmt zu. Bei der Nachfrage nach Fortbildungsangeboten, insbesondere im Bereich der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, wurde ein sprunghafter Anstieg verzeichnet. Als Konsequenz hieraus wurde das Qualifizierungsprogramm für das Jahr 2006 stark erweitert. In Zusammenarbeit mit dem Schul- und Sportamt und dem Stadtjugendausschuss Karlsruhe e. V. wurde auf Anregung des Forums Ehrenamt ein Projekt zur Vermittlung von Koopera- tionen zwischen Schulen und Vereinen initiiert. Es wurde festgestellt, dass die Bereitschaft der Vereine zur Mitwirkung am schulischen Bildungsangebot sehr hoch ist und an 36 Schulen bereits 104 Kooperationen mit Vereinen bestehen. Das Projekt „Lesepatenschaften an Kindertagesstätten und Grundschulen“, das der Ge- meinderat im Jahr 2003 beschlossen hatte, fand großen Zuspruch. 200 ehrenamtliche Vorleserinnen und -leser engagieren sich in bisher 43 Einrichtungen. Mit Förderung der Landesstiftung Baden-Württemberg gGmbH wurden 16 Bürgermentoren ausgebildet. Diese haben die Aufgabe, ehrenamtliche Projekte zu initiieren oder zu be- gleiten. Insbesondere obliegt den Mentoren die Begleitung von „jes-Projekten“ (Jugend engagiert sich), von denen zwei im Jahr 2005 abgeschlossen wurden und die ebenfalls von der Landesstiftung finanziert werden. Am Wettbewerb „Recht. So“ Kulturstadt und Ehrenamt Hand in Hand“, der anlässlich der Bewerbung der Stadt Karlsruhe als Kulturhauptstadt 2010 ausgelobt wurde, beteiligten sich 120 Organisationen, darunter sieben Unternehmen. Der Wettbewerb war der Einstieg in das Thema „Corporate Citizenship“ (unternehmerisches bürgerschaftliches Engagement). Dieser neue Aufgabenschwerpunkt zielt darauf ab, auch Unternehmen für ein freiwilliges Engage- ment zu motivieren. Ergänzende Erläuterungen Seite 3 von 3 Bei den landesweiten Wettbewerben „Echt gut. Baden-Württemberg“ bzw. „Kommunale Bürgeraktion“ wurden drei Karlsruher Initiativen prämiert. Der vorliegende Bericht beschreibt die oben skizzierten und weitere Maßnahmen des Jahres 2005 und gibt einen Ausblick auf die weitergehende Planungen. Beschluss: Antrag an den Gemeinderat Der Gemeinderat nimmt vom Jahresbericht 2005 des Aktivbüros des Amts für Stadtentwicklung zustimmend Kenntnis. Hauptamt - Sitzungsdienste 14. Juli 2006