Anfrage SPD: Nadelfilzböden in Karlsruher Kindergärten und Schulen

Vorlage: 17051
Art: Beschlussvorlage
Datum: 19.06.2006
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: _Fachbereich Datenübernahme
Erwähnte Stadtteile: Daxlanden, Durlach, Neureut, Oberreut, Palmbach

Beratungen

  • Gemeinderat

    Datum: 20.06.2006

    TOP: 18

    Rolle: unbekannt

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • TOP 18
    Extrahierter Text

    Anfrage Stadträtin Doris Baitinger (SPD) Stadträtin Elke Ernemann (SPD) Stadträtin Heike Backes (SPD) Stadträtin Ute Müllerschön (SPD) Stadträtin Ursula Paepcke (SPD) vom: 28.04.2006 eingegangen: 28.04.2006 25. Sitzung des Gemeinderates am 20.06.2006 TOP 18 Vorlage Nr. 737 Öffentlich Nichtöffentlich verantwortlich: Dez. 4 Nadelfilzböden in Karlsruher Kindergärten und Schulen Stellungnahme des Bürgermeisteramtes: Die städtische Gebäudewirtschaft bezieht sich in ihrer Antwortstellungnahme nicht nur auf die Verwendung von Nadelfilzböden, sondern bezieht auch Teppichböden ein, da die beschriebene Problematik grundsätzlich für Teppichbodenbeläge zutrifft. 1. An Karlsruher Schulen und Kindergärten sind in der Regel keine Teppichböden in Klassenräumen verlegt. Ausnahmen stellen die Waldenserschule in Palmbach (4 Klassenzimmer), die Carl-Benz-Schule in Wettersbach (noch 4 Klassenzimmer) und die Bergwald- Schule (2 Klassenzimmer) dar. „Altlasten“ gibt es auch noch in einigen ehem. Sprachlabor-Räumen an Gymnasien (z. B. Fichtegymnasium) und Musikräumen z. B. Oberwaldschule Durlach-Aue). Teppichböden gibt es aus pädagogischen Gründen z. T. auch an Sonderschulen: Erich-Kästner-Schule, Federbachschule Daxlanden. Ähnlich wie bei den o. g. Sprachlabor- und Musikräumen begünstigen hier die Teppichböden die Raum- akustik durch Verminderung von Körperschallübertragungen. Ohne im Einzelnen darauf einzugehen, gibt es an vielen Schulen Teppichböden in Lehrerzimmern, Rektoraten und Sekretariaten, d. h. hier sind normalerweise keine negativen Auswirkungen für allergieanfällige Kinder zu erwarten. In zahlreichen Kindertagesstätten und Kindergärten - vereinzelt auch in Kernzeit- betreuungsräumen von Schulen (z. B. Waldschule Neureut) - sind nachträglich Teppichböden durch die Nutzer verlegt worden. Meistens als lose Auslegeware, um so besseren „Krabbelkomfort“, weniger Körperschallbelastung und/oder ge- ringere Fußbodenkälte zu erreichen. Einen partiellen festinstallierten Nadelfilzteppich gibt es z. B. auf den Spielem- poren der Kita Oberreut (Bonhoefferstraße). Abgesehen von solchen Ausnahmen gibt es in städtischen Kindergärten keine textilen Bodenbeläge. 2. Die Böden wurden fast ausschließlich in den 70er und 80er Jahren verlegt. 3. Die Gebäudewirtschaft plant, die noch bestehenden Teppichböden in Klassen- zimmern gegen Linoleumbeläge auszutauschen. An der Waldenserschule in Palmbach wird dies bis zu den Sommerferien 2007 durchgeführt, an der Carl- Benz-Schule in Wettersbach sind die vier verbliebenen Klassenzimmer in den Sommerferien 2006 an der Reihe. Darüber hinaus werden auch die in sämtlichen Ergänzende Erläuterungen: Seite 2 von 2 Flur- und Aulaflächen verlegten Nadelfilzböden in den Folgejahren sukzessive ausgewechselt (Carl-Benz-Schule). Bzgl. der vorhandenen Teppichböden in Kindergärten und Sonderschulen kann ein Austausch bzw. Rückbau nur mit Zustimmung der Nutzer erfolgen.

  • Vorlage TOP 18: Anfrage SPD: Nadelfilzböden in Karlsruher Kindergärten und Schulen
    Extrahierter Text

    Anfrage Stadträtin Doris Baitinger (SPD) Stadträtin Elke Ernemann (SPD) Stadträtin Heike Backes (SPD) Stadträtin Ute Müllerschön (SPD) Stadträtin Ursula Paepcke (SPD) vom: 28.04.2006 eingegangen: 28.04.2006 25. Sitzung des Gemeinderates am 20.06.2006 TOP 18 Vorlage Nr. 737 Öffentlich Nichtöffentlich verantwortlich: Dez. 4 Nadelfilzböden in Karlsruher Kindergärten und Schulen Stellungnahme des Bürgermeisteramtes: Die städtische Gebäudewirtschaft bezieht sich in ihrer Antwortstellungnahme nicht nur auf die Verwendung von Nadelfilzböden, sondern bezieht auch Teppichböden ein, da die beschriebene Problematik grundsätzlich für Teppichbodenbeläge zutrifft. 1. An Karlsruher Schulen und Kindergärten sind in der Regel keine Teppichböden in Klassenräumen verlegt. Ausnahmen stellen die Waldenserschule in Palmbach (4 Klassenzimmer), die Carl-Benz-Schule in Wettersbach (noch 4 Klassenzimmer) und die Bergwald- Schule (2 Klassenzimmer) dar. „Altlasten“ gibt es auch noch in einigen ehem. Sprachlabor-Räumen an Gymnasien (z. B. Fichtegymnasium) und Musikräumen z. B. Oberwaldschule Durlach-Aue). Teppichböden gibt es aus pädagogischen Gründen z. T. auch an Sonderschulen: Erich-Kästner-Schule, Federbachschule Daxlanden. Ähnlich wie bei den o. g. Sprachlabor- und Musikräumen begünstigen hier die Teppichböden die Raum- akustik durch Verminderung von Körperschallübertragungen. Ohne im Einzelnen darauf einzugehen, gibt es an vielen Schulen Teppichböden in Lehrerzimmern, Rektoraten und Sekretariaten, d. h. hier sind normalerweise keine negativen Auswirkungen für allergieanfällige Kinder zu erwarten. In zahlreichen Kindertagesstätten und Kindergärten - vereinzelt auch in Kernzeit- betreuungsräumen von Schulen (z. B. Waldschule Neureut) - sind nachträglich Teppichböden durch die Nutzer verlegt worden. Meistens als lose Auslegeware, um so besseren „Krabbelkomfort“, weniger Körperschallbelastung und/oder ge- ringere Fußbodenkälte zu erreichen. Einen partiellen festinstallierten Nadelfilzteppich gibt es z. B. auf den Spielem- poren der Kita Oberreut (Bonhoefferstraße). Abgesehen von solchen Ausnahmen gibt es in städtischen Kindergärten keine textilen Bodenbeläge. 2. Die Böden wurden fast ausschließlich in den 70er und 80er Jahren verlegt. 3. Die Gebäudewirtschaft plant, die noch bestehenden Teppichböden in Klassen- zimmern gegen Linoleumbeläge auszutauschen. An der Waldenserschule in Palmbach wird dies bis zu den Sommerferien 2007 durchgeführt, an der Carl- Benz-Schule in Wettersbach sind die vier verbliebenen Klassenzimmer in den Sommerferien 2006 an der Reihe. Darüber hinaus werden auch die in sämtlichen Ergänzende Erläuterungen: Seite 2 von 2 Flur- und Aulaflächen verlegten Nadelfilzböden in den Folgejahren sukzessive ausgewechselt (Carl-Benz-Schule). Bzgl. der vorhandenen Teppichböden in Kindergärten und Sonderschulen kann ein Austausch bzw. Rückbau nur mit Zustimmung der Nutzer erfolgen.

  • Vorlage TOP 18: Anfrage SPD: Nadelfilzböden in Karlsruher Kindergärten und Schulen
    Extrahierter Text

    25. ÖFFENTLICHE PLENARSITZUNG DES GEMEINDERATES AM 20. JUNI 2006 Vorlage Nr. 737 ANFRAGE Zu TOP 18 ------------------------------------------ A N F R A G E der Stadträtinnen Doris Baitinger, Elke Ernemann, Heike Backes, Ute Müllerschön und Ursula Paepcke (SPD) vom 28. April 2006 Nadelfilzböden in Karlsruher Kindergärten und Schulen In welchen Karlsruher Kindergärten und Schulen sind Nadelfilzböden verlegt? Vor wie vielen Jahren wurden diese Böden verlegt? 3. Gibt es Planungen, diese Böden auszutauschen? Sachverhalt/Begründung: In der Waldenser-Schule in Palmbach wurde - so wie es vor vielen Jahren nicht unüblich war - Nadelfilzboden verlegt. Nadelfilzböden in Räumlichkeiten, die starker Beanspruchung wie in Schulen und Kindergärten ausgesetzt und schlecht zu reinigen sind, werden im Laufe der Jahre immer unansehnlicher. Hinzu kommt, dass diese Böden für allergieanfällige Menschen sehr schädlich sind oder sogar allergieauslösend sein können. Auch aus der Waldenser Schule wurden uns dahin gehende Beschwerden bekannt. Unseres Wissens nach sind derartige Böden bei neueren Planungen von Kindergarten- und Schuleinrichtungen nicht mehr erlaubt. Doch wie sieht es mit bereits verlegten, teilweise zwanzig Jahre alten Böden aus? gez. Doris Baitinger gez. Elke Ernemann gez. Heike Backes gez. Ute Müllerschön gez. Ursula Paepcke Hauptamt - Sitzungsdienste - 9. Juni 2006 Stellungnahme