Anfrage GRÜNE: Formaldehyd
| Vorlage: | 17014 |
|---|---|
| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 26.05.2006 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | _Fachbereich Datenübernahme |
| Erwähnte Stadtteile: | Keine Angaben |
Beratungen
Zusätzliche Dateien
-
Extrahierter Text
Anfrage Stadträtin Dr. Hildegund Brandenburg (GRÜNE) vom: 24.04.2006 eingegangen: 24.04.2006 24. Sitzung des Gemeinderates am 23.05.06 TOP 24 Vorlage Nr. 709 Öffentlich Nichtöffentlich verantwortlich: Dez. 4 Formaldehyd Stellungnahme des Bürgermeisteramtes: 1. Eine flächendeckende Untersuchung aller städt. Bauten aus den 60er und 70er Jahren existiert nicht. Raumluftmessungen zur Feststellung von möglichen For- maldehydbelastungen werden immer dann umgehend durchgeführt, wenn auf- grund von Hinweisen der für die Gebäude verantwortlichen Baufachleute oder bei gesundheitlichen Beschwerden der Gebäudenutzer ein Verdacht besteht. Sollte sich der Verdacht bestätigen, werden durch die Gebäudewirtschaft wir- kungsvolle bauliche und organisatorische Gegenmaßnahmen veranlasst. Gesundheitliche Beschwerden unter der Belegschaft solcher Gebäude sind der- zeit nicht bekannt. 2. Asbesthaltige Materialien wurden in der Vergangenheit aus Innenräumen städt. Gebäude beseitigt. Sollte z.B. im Zuge von Renovierungs- oder Sanierungsmaß- nahmen dennoch auf verdeckt liegendes und evtl. belastetes Material gestoßen werden, wird durch das Umweltamt eine Materialprobe genommen. Bei vorlie- gender Kontamination wird durch die Gebäudewirtschaft die geeignete Sanie- rungsmaßnahme durchgeführt. Asbesthaltige Faserzementtafeln im Außenbereich stellen noch kein gesundheit- liches Risiko dar, sofern es mit ihnen keine Berührungspunkte durch Reinigungs- arbeiten oder mechanische Bearbeitung gibt. Es gibt derzeit noch keine umfas- sende systematische Registrierung. Im Rahmen einer im Aufbau befindlichen Gebäudedatenbank bei der Gebäudewirtschaft werden solche Informationen zu- künftig abrufbar sein.
-
Extrahierter Text
Anfrage Stadträtin Dr. Hildegund Brandenburg (GRÜNE) vom: 24.04.2006 eingegangen: 24.04.2006 24. Sitzung des Gemeinderates am 23.05.06 TOP 24 Vorlage Nr. 709 Öffentlich Nichtöffentlich verantwortlich: Dez. 4 Formaldehyd Stellungnahme des Bürgermeisteramtes: 1. Eine flächendeckende Untersuchung aller städt. Bauten aus den 60er und 70er Jahren existiert nicht. Raumluftmessungen zur Feststellung von möglichen For- maldehydbelastungen werden immer dann umgehend durchgeführt, wenn auf- grund von Hinweisen der für die Gebäude verantwortlichen Baufachleute oder bei gesundheitlichen Beschwerden der Gebäudenutzer ein Verdacht besteht. Sollte sich der Verdacht bestätigen, werden durch die Gebäudewirtschaft wir- kungsvolle bauliche und organisatorische Gegenmaßnahmen veranlasst. Gesundheitliche Beschwerden unter der Belegschaft solcher Gebäude sind der- zeit nicht bekannt. 2. Asbesthaltige Materialien wurden in der Vergangenheit aus Innenräumen städt. Gebäude beseitigt. Sollte z.B. im Zuge von Renovierungs- oder Sanierungsmaß- nahmen dennoch auf verdeckt liegendes und evtl. belastetes Material gestoßen werden, wird durch das Umweltamt eine Materialprobe genommen. Bei vorlie- gender Kontamination wird durch die Gebäudewirtschaft die geeignete Sanie- rungsmaßnahme durchgeführt. Asbesthaltige Faserzementtafeln im Außenbereich stellen noch kein gesundheit- liches Risiko dar, sofern es mit ihnen keine Berührungspunkte durch Reinigungs- arbeiten oder mechanische Bearbeitung gibt. Es gibt derzeit noch keine umfas- sende systematische Registrierung. Im Rahmen einer im Aufbau befindlichen Gebäudedatenbank bei der Gebäudewirtschaft werden solche Informationen zu- künftig abrufbar sein.
-
Extrahierter Text
24. ÖFFENTLICHE PLENARSITZUNG DES GEMEINDERATES AM 23. MAI 2006 Vorlage Nr. 709 ANFRAGE Zu TOP 24 ------------------------------------------ A N F R A G E der Stadträtin Dr. Hildegund Brandenburg (GRÜNE) sowie der GRÜNE- Gemeinderats- fraktion vom 24. April 2006 Formaldehyd 1. Betrifft Formaldehyd Gibt es eine Untersuchung aller städtischen Bauten aus den 60er und 70er Jahren hinsichtlich ihrer Formaldehydbelastung? Gibt es gesundheitliche Beschwerden unter der Belegschaft einzelner städtischer Gebäude aus dieser Zeit? 2. Betrifft Asbestzement Wie viele städtische Gebäude sind mit Asbestzementtafeln gedeckt und / oder haben in ihren Innenräumen noch Asbest als Brandschutz-verkleidungen o. a.? Sachverhalt / Begründung: Die Stadt Karlsruhe verfügt über eine große Zahl von Gebäuden aus Zeiten, in denen Baustoffe verwendet wurden, die sich erst viel später als gesundheitsschädigend herausgestellt haben. Natürlich sind im Zuge von Sanierungen, Modernisierungen und Renovierungen diese Baustoffe durch unbedenkliche ersetzt worden. Da jedoch in den letz-ten Jahrzehnten gewiss nicht alle städtischen Gebäude überholt wur-den, wäre es interessant zu wissen, ob es Untersuchungen hinsichtlich Unbedenklichkeit der eingebauten Baustoffe gibt. Wenn es in ein-zelnen Gebäuden schadstoffhaltige Baustoffe gibt, wäre es auch in-teressant, ob es Dringlichkeitslisten, Vorgehensweisen und voraus- sichtliche Kosten für den Austausch von belasteten Bauteilen gibt. gez. Dr. Hildegund Brandenburg Hauptamt - Sitzungsdienste 12. Mai 2006 Stellungnahme