Antrag GRÜNE: Zookonzept
| Vorlage: | 16997 |
|---|---|
| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 26.05.2006 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | _Fachbereich Datenübernahme |
| Erwähnte Stadtteile: | Keine Angaben |
Beratungen
Zusätzliche Dateien
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Extrahierter Text
Änderungsantrag GRÜNE-Gemeinderatsfraktion vom: 23.05.2006 eingegangen: 23.05.2006 24. Sitzung des Gemeinderates am 23.05.2006 TOP 9 Vorlage Nr. 718 Öffentlich Nichtöffentlich verantwortlich Dez. 2 Zookonzept Stellungnahme des Bürgermeisteramtes - Kurzfassung - Die vorliegenden Flächenkonzeptionen dienen zunächst dazu Erweiterungsflächen zu Gunsten des Zoos aufzuzeigen. Konkretere Festlegungen über Nutzungen und den Standort bestimmter Tierarten sind damit nicht verbunden. Der ursprünglich vielfältige Tierbestand wurde bereits deutlich reduziert. Im Zoo sind haupt- sächlich Tierarten vertreten, deren Haltung als umproblematisch gilt. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtaufwand der Maßnahme Einnahmen (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belas- tung (Folgekosten mit kal- kulatorischen Kosten ab- zügl. Folgeerträge und Folgeeinsparungen) Haushaltsmittel stehen nicht zur Verfügung. Ergänzende Erläuterungen: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Stadt Karlsruhe – Hauptamt: Stellungnahme des BMA – Antrag Fassung: JAN 2006; Intranet RHIN: Formul a re/Gemeinderat Ergänzende Erläuterungen Seite 2 von 2 Zu 1. Die Flächenkonzeptionen haben dazu gedient, mögliche Varianten für die notwendigen Er- weiterungen der Flächen insgesamt zu Gunsten des Zoos zu erarbeiten. Eine endgültige Festlegung darüber, an welchem genauen Standort die einzelnen Tierarten und Nutzungen unterzubringen sind, ist damit nicht verbunden. Dementsprechend sind auch die Standorte der neuen Gebäude noch nicht festgelegt. Im Auslobungstext für den beabsichtigten Wett- bewerb wird auch die Schonung des Sallenwäldchens als wichtige Anforderung benannt. Zu 2. und 3. Die derzeitigen Planungen sehen zunächst vor, dass derzeit im Zoo gehaltene Groß- und Kleintierarten von einer Erweiterung der Zooflächen profitieren (z. B. Elefanten, Löwen und Klein-Raubtiere, Trampeltiere, Flusspferde, Persische Kropfgazellen und Huftiere der Afrika- nischen Savanne, Kleinaffen-, Papageien- und Reptilienarten des derzeitigen Südamerikah- auses, Haustiere des derzeitigen Kinderzoos). Dies geschieht sowohl durch das Hinzukom- men von Flächen nördlich der Zoobrücke als auch durch die Ausweitung von Gehegeflächen im derzeitigen Zoobereich für bestehende Tierarten, die von einer Verlagerung anderer Tier- arten profitieren. Im Vergleich zu anderen zoologischen Einrichtungen vergleichbarer Größe sind im Karlsru- her Zoo hauptsächlich Tierarten vertreten, deren Haltung als unproblematisch gilt. Der ursprünglich vielfältige Tierbestand wurde bereits drastisch reduziert, was auch zu Be- schwerden seitens der Besucher und zu einem Absinken der Besucherzahlen geführt hat. Eine Attraktivitätssteigerung ist im Rahmen der bestehenden Planungen auch in den Berei- chen "Zoopädagogik" (einschließlich Beschilderung und Informationen) und "Gastronomie" vorgesehen.
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Änderungsantrag GRÜNE-Gemeinderatsfraktion vom: 23.05.2006 eingegangen: 23.05.2006 24. Sitzung des Gemeinderates am 23.05.2006 TOP 9 Vorlage Nr. 718 Öffentlich Nichtöffentlich verantwortlich Dez. 2 Zookonzept Stellungnahme des Bürgermeisteramtes - Kurzfassung - Die vorliegenden Flächenkonzeptionen dienen zunächst dazu Erweiterungsflächen zu Gunsten des Zoos aufzuzeigen. Konkretere Festlegungen über Nutzungen und den Standort bestimmter Tierarten sind damit nicht verbunden. Der ursprünglich vielfältige Tierbestand wurde bereits deutlich reduziert. Im Zoo sind haupt- sächlich Tierarten vertreten, deren Haltung als umproblematisch gilt. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtaufwand der Maßnahme Einnahmen (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belas- tung (Folgekosten mit kal- kulatorischen Kosten ab- zügl. Folgeerträge und Folgeeinsparungen) Haushaltsmittel stehen nicht zur Verfügung. Ergänzende Erläuterungen: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Stadt Karlsruhe – Hauptamt: Stellungnahme des BMA – Antrag Fassung: JAN 2006; Intranet RHIN: Formul a re/Gemeinderat Ergänzende Erläuterungen Seite 2 von 2 Zu 1. Die Flächenkonzeptionen haben dazu gedient, mögliche Varianten für die notwendigen Er- weiterungen der Flächen insgesamt zu Gunsten des Zoos zu erarbeiten. Eine endgültige Festlegung darüber, an welchem genauen Standort die einzelnen Tierarten und Nutzungen unterzubringen sind, ist damit nicht verbunden. Dementsprechend sind auch die Standorte der neuen Gebäude noch nicht festgelegt. Im Auslobungstext für den beabsichtigten Wett- bewerb wird auch die Schonung des Sallenwäldchens als wichtige Anforderung benannt. Zu 2. und 3. Die derzeitigen Planungen sehen zunächst vor, dass derzeit im Zoo gehaltene Groß- und Kleintierarten von einer Erweiterung der Zooflächen profitieren (z. B. Elefanten, Löwen und Klein-Raubtiere, Trampeltiere, Flusspferde, Persische Kropfgazellen und Huftiere der Afrika- nischen Savanne, Kleinaffen-, Papageien- und Reptilienarten des derzeitigen Südamerikah- auses, Haustiere des derzeitigen Kinderzoos). Dies geschieht sowohl durch das Hinzukom- men von Flächen nördlich der Zoobrücke als auch durch die Ausweitung von Gehegeflächen im derzeitigen Zoobereich für bestehende Tierarten, die von einer Verlagerung anderer Tier- arten profitieren. Im Vergleich zu anderen zoologischen Einrichtungen vergleichbarer Größe sind im Karlsru- her Zoo hauptsächlich Tierarten vertreten, deren Haltung als unproblematisch gilt. Der ursprünglich vielfältige Tierbestand wurde bereits drastisch reduziert, was auch zu Be- schwerden seitens der Besucher und zu einem Absinken der Besucherzahlen geführt hat. Eine Attraktivitätssteigerung ist im Rahmen der bestehenden Planungen auch in den Berei- chen "Zoopädagogik" (einschließlich Beschilderung und Informationen) und "Gastronomie" vorgesehen.
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24. ÖFFENTLICHE PLENARSITZUNG DES GEMEINDERATES AM 23. MAI 2006 ÄNDERUNGS- Vorlage Nr. 718 ANTRAG Zu TOP 9 ------------------------------------------ Ä N D E R U N G S A N T R A G des Stadtrats Klaus Stapf und der Stadträtin Bettina Lisbach (GRÜNE) sowie der GRÜNE-Gemeinderatsfraktion vom 23. Mai 2006 Zookonzept Der Gemeinderat beschließt, die Variante 1 des Zookonzeptes in folgenden Punkten zu überarbeiten bzw. fortzuentwickeln 1. Weitgehender Erhalt des Sallenwäldchens bei Integration in den Zoo: Anstelle des Elefantengeheges sollen in diesem Bereich Arten gehalten werden, die einen Erhalt des Baumbestandes zulassen. 2. Maßgebliche Reduktion der geplanten Investitions- und Folgekosten u.a. durch Reduktion der Artenzahl (vgl. Ziff. 3). 3. Verbesserung der Haltungsbedingungen der im Zoo gezeigten Tiere durch - Vergrößerung von Gehegen über den geplanten Umfang hinaus und - Verzicht auf Tierarten, deren tiergerechte Haltung sich besonders schwierig gestaltet. Sachverhalt / Begründung: Bezogen auf die Abgrenzung der künftigen Zoo-Fläche halten wir die Variante 1 als Grundlage für weitere Planungen für am ehesten geeignet. Allerdings muss der weitestgehenden Erhalt des Sallenwäldchens dabei hohe Priorität haben. Hierbei ist auch zu berücksichtigen, dass im betreffenden Gebiet Vorkommen des geschützten Heldbocks und damit potentielle Konflikte mir dem Naturschutz nicht auszuschließen sind. Aus diesem Grund ist das Sallenwäldchen für die Einrichtung eines Elefantengeheges nicht geeignet. Die geplanten Investitionen von 25 – 30 Mio. (+/- 20%) und die damit verbundenen Folgekosten sind weder im Hinblick auf die Belastung des städtischen Haushalt noch im Hinblick auf eine dann wohl nicht mehr vermeidbare deutliche Erhöhung der bisher im Karlsruher Zoo sehr moderaten Eintrittspreise vertretbar. Um auch in Zukunft familienfreundliche Eintrittspreise gewährleisten zu können, streben wir eine deutliche Reduktion des Investitionsvolumens an. Von einer Erweiterung der Zoofläche müssen in erster Linie die im Zoo vorhandenen Tierarten profitieren. Einen Verzicht auf einzelne Großtierarten, die z.T. heute im Zoo bereits nicht mehr vorhanden sind, und eine Reduktion der Artenzahl insgesamt halten wir in diesem Zusammenhang für angezeigt. Erforderlich ist eine Optimierung der einzelnen Gehege im Hinblick auf ihre Tiergerechtigkeit. Zur Steigerung der Attraktivität des Zoos sind verschiedene Maßnahmen u.a. in den Bereichen zoopädagogisches Angebot, Gastronomie, Beschilderung und Informationen zu ergreifen. gez. Klaus Stapf gez. Bettina Lisbach Hauptamt - Sitzungsdienste - 23. Mai 2006 Stellungnahme