Antrag KAL: Neue Nutzung des Areals Festplatz einschl. Eingang Stadtgarten und evtl. Zoo-Erweiterung: Umbau/Sanierung/Abriss von Hallen am Festplatz
| Vorlage: | 16996 |
|---|---|
| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 26.05.2006 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | _Fachbereich Datenübernahme |
| Erwähnte Stadtteile: | Südstadt |
Beratungen
Zusätzliche Dateien
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Extrahierter Text
Antrag KAL -Gemeinderatsfraktion vom: 07.04.2006 eingegangen: 07.04.2006 24. Sitzung des Gemeinderates am 23.05.2006 TOP 9 Vorlage Nr. 716 Öffentlich Nichtöffentlich verantwortlich Dez. 4 Neue Nutzung des Areals Festplatz einschließlich Eingang Stadtgarten und eventuelle Zooerweiterung: Umbau/Sanierung/Abriss von Hallen am Festplatz Stellungnahme des Bürgermeisteramtes - Kurzfassung - Dem Antrag wird teilweise entsprochen. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtaufwand der Maßnahme Einnahmen (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belas- tung (Folgekosten mit kal- kulatorischen Kosten ab- zügl. Folgeerträge und Folgeeinsparungen) Haushaltsmittel stehen nicht zur Verfügung. Finanzposition: Ergänzende Erläuterungen: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Stadt Karlsruhe – Hauptamt: Stellungnahme des BMA – Antrag Fassung: JAN 2006; Intranet RHIN: Formul a re/Gemeinderat Ergänzende Erläuterungen Seite 2 von 2 Zu 1: Die Geschäftsführung der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH (KMK) erarbeitet derzeit mit dem Bürgermeisteramt ein Konzept bezüglich der notwendigen Modernisierungsmaß- nahmen im Konzerthaus, der Schwarzwaldhalle und insbesondere der Stadthalle. Nach Fer- tigstellung dieses Konzeptes werden die zuständigen Gremien mit dem Thema befasst. Zu 2: Die KMK kann auf die Gartenhalle nicht verzichten. Zum einen findet in dieser Halle eine nicht unerhebliche Anzahl von Veranstaltungen statt, zum anderen ist gerade die Gartenhal- le für die KMK die einzige Möglichkeit verschiedene Messeprojekte, die in der Startphase noch nicht das entsprechende Flächenvolumen für das neue Messegelände aufweisen, er- folgreich am Markt zu etablieren. Zu 3: Selbstverständlich wird der Gemeinderat laufend über die weitere Entwicklung in Sachen Nancyhalle informiert. Zu 4: Der Festplatz ist neben den temporären Nutzungen durch die KMK auch eine Freifläche mit wichtigen Aufenthaltsfunktionen für die Karlsruher Bürger, insbesondere für die Bewohner der Südstadt. Der Platz soll auch in Zukunft für beide Nutzungen zur Verfügung stehen. Im Rahmen des Zookonzeptes gibt es Überlegungen, die Eingänge Sallenwäldchen und Nancyhalle im Bereich des Tullabades an der Ettlinger Straße zusammenzulegen, was zum Teil kritisch gesehen wird. Eine Entscheidung hierüber ist im Rahmen der weiteren Überle- gungen zum Zookonzept zu treffen.
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Extrahierter Text
Antrag KAL -Gemeinderatsfraktion vom: 07.04.2006 eingegangen: 07.04.2006 24. Sitzung des Gemeinderates am 23.05.2006 TOP 9 Vorlage Nr. 716 Öffentlich Nichtöffentlich verantwortlich Dez. 4 Neue Nutzung des Areals Festplatz einschließlich Eingang Stadtgarten und eventuelle Zooerweiterung: Umbau/Sanierung/Abriss von Hallen am Festplatz Stellungnahme des Bürgermeisteramtes - Kurzfassung - Dem Antrag wird teilweise entsprochen. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtaufwand der Maßnahme Einnahmen (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belas- tung (Folgekosten mit kal- kulatorischen Kosten ab- zügl. Folgeerträge und Folgeeinsparungen) Haushaltsmittel stehen nicht zur Verfügung. Finanzposition: Ergänzende Erläuterungen: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Stadt Karlsruhe – Hauptamt: Stellungnahme des BMA – Antrag Fassung: JAN 2006; Intranet RHIN: Formul a re/Gemeinderat Ergänzende Erläuterungen Seite 2 von 2 Zu 1: Die Geschäftsführung der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH (KMK) erarbeitet derzeit mit dem Bürgermeisteramt ein Konzept bezüglich der notwendigen Modernisierungsmaß- nahmen im Konzerthaus, der Schwarzwaldhalle und insbesondere der Stadthalle. Nach Fer- tigstellung dieses Konzeptes werden die zuständigen Gremien mit dem Thema befasst. Zu 2: Die KMK kann auf die Gartenhalle nicht verzichten. Zum einen findet in dieser Halle eine nicht unerhebliche Anzahl von Veranstaltungen statt, zum anderen ist gerade die Gartenhal- le für die KMK die einzige Möglichkeit verschiedene Messeprojekte, die in der Startphase noch nicht das entsprechende Flächenvolumen für das neue Messegelände aufweisen, er- folgreich am Markt zu etablieren. Zu 3: Selbstverständlich wird der Gemeinderat laufend über die weitere Entwicklung in Sachen Nancyhalle informiert. Zu 4: Der Festplatz ist neben den temporären Nutzungen durch die KMK auch eine Freifläche mit wichtigen Aufenthaltsfunktionen für die Karlsruher Bürger, insbesondere für die Bewohner der Südstadt. Der Platz soll auch in Zukunft für beide Nutzungen zur Verfügung stehen. Im Rahmen des Zookonzeptes gibt es Überlegungen, die Eingänge Sallenwäldchen und Nancyhalle im Bereich des Tullabades an der Ettlinger Straße zusammenzulegen, was zum Teil kritisch gesehen wird. Eine Entscheidung hierüber ist im Rahmen der weiteren Überle- gungen zum Zookonzept zu treffen.
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24. ÖFFENTLICHE PLENARSITZUNG DES GEMEINDERATES AM 23. MAI 2006 Vorlage Nr. 716 ANTRAG Zu TOP 9 ------------------------------------------ A N T R A G der Stadträte Lüppo Cramer und Dr. Eberhard Fischer (KAL) sowie der KAL-Gemeinderatsfraktion vom 7. April 2006 Neue Nutzung des Areals Festplatz einschl. Eingang Stadtgarten und evtl. Zoo-Erweiterung: Umbau/Sanierung/Abriss von Hallen am Festplatz Die Zukunft des Festplatzareals und der dortigen Hallen ist ungeklärt. Aus Sicht der Karlsruher Liste ist in den gemeinderätlichen Gremien zu diskutieren: 1. Die finanziellen Mittel der Stadt werden auf das Kongresszentrum (Stadthalle), die Schwarzwaldhalle und das Konzerthaus konzentriert. Dazu wird in die nach Festlegung der zukünftigen Funktionsschwerpunkte notwendige Auf- rüstung der Technik, die Modernisierung der Innenarchitektur, die Verbesserung der Akustik und ggf. in die Sanierung der Gebäudehülle investiert. 2. Zur Zukunft der Gartenhalle legt die KMK eine mit dem Gesellschafter Stadt abgestimmte Konzeption vor. Eine Aufgabe der Nutzung für Zwecke der KMK wird dabei mitbetrachtet. 3. Sollte das “ColaniMuseum” in der Nancyhalle – Übergabe der Halle samt Unterhalt in eine private Trägerschaft – überraschenderweise scheitern, wird der Gemeinderat sofort über mögliche alternative Nutzungen informiert. 4. Der Festplatz im Bereich zwischen Kongresszentrum (Stadthalle), Schwarzwaldhalle und Konzerthaus erhält die festgelegte Funktion “Veranstaltungsfläche”. Der Bereich zwischen Nancy- und Schwarzwaldhalle wird in ein attraktives Entree für den Stadtgarten umgewandelt. Der östliche Bereich entlang der Ettlinger Straße und vor dem Vierordtbad wird noch stärker als städtische Anlage gestaltet. Sachverhalt / Begründung: In der Vergangenheit haben mehrere Fraktionen, darunter die Karlsruher Liste, ein Konzept gefordert für die Nutzung der Hallen am Festplatz für die Zeit nach der Eröffnung der Neuen Messe. Nach allgemeiner Ansicht sollten folgende Rahmenbedingungen bei einer Neuordnung des Areals bedacht werden: a) Konkurrenz durch andere, moderner ausgestattete Kongresszentren b) die Notwendigkeit, den Zoo zu erweitern: im Besucherinteresse und wegen der Bedeutung des Zoos in der erweiterten Region. c) die Nichteignung der Gartenhalle für zeitgemäße Kongress- und Eventnutzung sowie die nur ausreichende Eignung für Ausstellungen und Messen d) der Zustand (Akustik, Technik, Innenarchitektur, Möblierung) der Schwarzwaldhalle, zum Teil auch der ehemaligen Stadthalle e) die notwendige Abgrenzung und Abstimmung von Nutzungen: Europahalle, Messe, andere Hallen in Karlsruhe (Beispiel Badnerlandhalle), Kulturinsel Ostaue mit der dort diskutierten privaten Einfach-Veranstaltungs-halle für bis zu 3.000 Besucher, geplante Veranstaltungsräume im Neuen Wildparkstadion f) die Kostenfrage: Wie lassen sich laufende Kosten der Hallen minimieren? gez. Lüppo Cramer gez. Dr. Eberhard Fischer Hauptamt - Sitzungsdienste - 19. Mai 2006 Stellungnahme