Antrag FDP/Aufbruch: Zookonzept: Businesskonzept
| Vorlage: | 16995 |
|---|---|
| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 26.05.2006 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | _Fachbereich Datenübernahme |
| Erwähnte Stadtteile: | Keine Angaben |
Beratungen
Zusätzliche Dateien
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Extrahierter Text
Antrag FDP/Aufbruch-Gemeinderatsfraktion vom: 10.05.2006 eingegangen: 11.05.2006 24. Sitzung des Gemeinderates am 23.05.2006 TOP 9 Vorlage Nr. 693 Öffentlich X Nichtöffentlich verantwortlich Dez. 2 Zoo-Konzept: Business-Konzept Stellungnahme des Bürgermeisteramtes - Kurzfassung - Bevor ein verlässliches Business-Konzept erstellbar ist, muss als dessen Grundlage zunächst das Zoo-Konzept beschlossen sein. Die Realisierung wird nur schrittweise möglich werden und erfordert ein planerisches Gesamtkonzept. Der hierzu durchzuführende Wettbewerb wird weite- re grundlegende Erkenntnisse erbringen. Ein qualitativ aufgewerteter Zoo lässt aber Mehrein- nahmen erwarten. Finanzielle Auswirkungen nein ja X Gesamtaufwand der Maßnahme Einnahmen (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belas- tung (Folgekosten mit kal- kulatorischen Kosten ab- zügl. Folgeerträge und Folgeeinsparungen) derzeit nicht näher bestimmbare Mehr- einnahmen Haushaltsmittel stehen nicht zur Verfügung. Finanzposition: Ergänzende Erläuterungen: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein X ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein X ja abgestimmt mit Stadt Karlsruhe – Hauptamt: Stellungnahme des BMA – Antrag Fassung: JAN 2006; Intranet RHIN: Formu l a re/Gemeinderat Ergänzende Erläuterungen Seite 2 von 2 Bevor ein verlässliches Business-Konzept erstellbar ist, muss als dessen Grundlage zunächst das Zoo-Konzept beschlossen sein. Die Realisierung wird nur schrittweise möglich werden und erfordert ein planerisches Gesamtkonzept. Der hierzu durchzu- führende Wettbewerb wird weitere grundlegende Erkenntnisse erbringen. Die Erfah- rungen der Vergangenheit im Zoologischen Garten, aber auch die anderer Tiergär- ten, haben gezeigt, dass mit der Eröffnung neuer Gehegeanlagen sowie der Präsen- tation neuer Tierarten auch die Besucherzahlen ansteigen. So stiegen etwa in Karls- ruhe bereits mit der Eröffnung der Eisbärenanlage, vor allem aber deutlich im Jahr 2002 mit der Präsentation der Jungbären die Besucherzahlen um ca. 18 % (Ge- samtzahl 1.202.870 Millionen) gegenüber dem Vorjahr. Daraus generieren sich Mehreinnahmen.
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Antrag FDP/Aufbruch-Gemeinderatsfraktion vom: 10.05.2006 eingegangen: 11.05.2006 24. Sitzung des Gemeinderates am 23.05.2006 TOP 9 Vorlage Nr. 693 Öffentlich X Nichtöffentlich verantwortlich Dez. 2 Zoo-Konzept: Business-Konzept Stellungnahme des Bürgermeisteramtes - Kurzfassung - Bevor ein verlässliches Business-Konzept erstellbar ist, muss als dessen Grundlage zunächst das Zoo-Konzept beschlossen sein. Die Realisierung wird nur schrittweise möglich werden und erfordert ein planerisches Gesamtkonzept. Der hierzu durchzuführende Wettbewerb wird weite- re grundlegende Erkenntnisse erbringen. Ein qualitativ aufgewerteter Zoo lässt aber Mehrein- nahmen erwarten. Finanzielle Auswirkungen nein ja X Gesamtaufwand der Maßnahme Einnahmen (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belas- tung (Folgekosten mit kal- kulatorischen Kosten ab- zügl. Folgeerträge und Folgeeinsparungen) derzeit nicht näher bestimmbare Mehr- einnahmen Haushaltsmittel stehen nicht zur Verfügung. Finanzposition: Ergänzende Erläuterungen: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein X ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein X ja abgestimmt mit Stadt Karlsruhe – Hauptamt: Stellungnahme des BMA – Antrag Fassung: JAN 2006; Intranet RHIN: Formu l a re/Gemeinderat Ergänzende Erläuterungen Seite 2 von 2 Bevor ein verlässliches Business-Konzept erstellbar ist, muss als dessen Grundlage zunächst das Zoo-Konzept beschlossen sein. Die Realisierung wird nur schrittweise möglich werden und erfordert ein planerisches Gesamtkonzept. Der hierzu durchzu- führende Wettbewerb wird weitere grundlegende Erkenntnisse erbringen. Die Erfah- rungen der Vergangenheit im Zoologischen Garten, aber auch die anderer Tiergär- ten, haben gezeigt, dass mit der Eröffnung neuer Gehegeanlagen sowie der Präsen- tation neuer Tierarten auch die Besucherzahlen ansteigen. So stiegen etwa in Karls- ruhe bereits mit der Eröffnung der Eisbärenanlage, vor allem aber deutlich im Jahr 2002 mit der Präsentation der Jungbären die Besucherzahlen um ca. 18 % (Ge- samtzahl 1.202.870 Millionen) gegenüber dem Vorjahr. Daraus generieren sich Mehreinnahmen.
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24. ÖFFENTLICHE PLENARSITZUNG DES GEMEINDERATES AM 23. MAI 2006 Vorlage Nr. 693 ANTRAG Zu TOP 9 ------------------------------------------ A N T R A G der Stadträte Michael Obert und Tom Høyem (FDP/Aufbruch) sowie der FDP/Aufbruch-Gemeinderatsfraktion vom 10. Mai 2006 Zookonzept: Businesskonzept Die Stadtverwaltung legt dem Gemeinderat ein Businesskonzept vor, das die potentiellen Mehreinnahmen erfasst und bewertet, die von der Umsetzung des Zookonzepts im Verlauf der nächsten 10 Jahre ausgelöst werden. Sachverhalt / Begründung: Karlsruhe tut sich spürbar schwer mit einer zukunftsfähigen Zooplanung. Wieder einmal wird das Zookonzept vertagt. Stadtverwaltung und Teile des Gemeinderats haben sich verharkt in einer Diskussion über Kosten und Standorte, über Rasenflächen und Baumkäfer. Dabei sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr, sprich: hat den Blick für das eigentlich Wesentliche verloren. Wir wollen die Diskussion wieder vom Kopf auf die Beine stellen. Ein Zoo ist für eine Stadt doch nicht in erster Linie eine Umweltbelastung oder ein Kostenfaktor! Ein Zoo ist in jeder Stadt einer der beliebtesten Aufenthaltsorte für jung und alt, er gibt einer Stadt Atmosphäre, er macht eine Stadt attraktiv für Menschen aus nah und fern. Und ganz nebenbei ist ein Zoo auch eine Einnahmequelle. Zu guten Zeiten hatte der Karlsruher Zoo 1,3 Millionen Besucher jährlich. Durch die jahrelange Vernachlässigung ist die Besucherzahl auf inzwischen 900.000 pro Jahr gesunken. Die Fraktion FDP / Aufbruch für Karlsruhe ist sicher, dass es mit den geplanten investiven Verbesserungen, einem ergänzten und attraktiven Tierbestand, mit einer modernen Zoopädagogik und einem professionellen Marketingkonzept möglich sein wird, schon bald an die früheren Besucherzahlen anzuknüpfen. Allein aus diesen (linear berechneten) Mehreinnahmen in Höhe von 750.000 € pro Jahr ließe sich angesichts der derzeit noch niedrigen Marktzinsen von unter 4% nahezu der gesamte Zinsaufwand der Investitionen von ca. 25 Mio. € tragen! Wobei noch unberücksichtigt bleibt, dass ein modernisierter Zoo sich über Merchandising, Einnahmen aus Nebenbetrieben und Businesspartnerschaften u.a. ein weites Feld von Zusatzeinnahmen erschließen kann. Ein Businesskonzept über die nächsten 10 Jahre, das auch die Frage der Optimierung der Einnahmen nach professionellen ökonomischen Grundsätzen unter Berücksichtigung der sozialen Verantwortung einschließt, wird erweisen, dass die Investitionen in den Zoo durch Bewertung der direkten, indirekten und ideellen Rückflüsse per Saldo ein Gewinn für Karlsruhe sind. Das alles ist in der bisher allzu sehr von Zweifel und Skepsis beherrschten politischen Debatte zu wenig berücksichtigt worden. Die Bevölkerung denkt da ganz anders! gez. Michael Obert gez. Tom Høyem Hauptamt - Sitzungsdienste - 12. Mai 2006 Stellungnahme