Antrag SPD: Kleinkunst- und Straßentheaterfestival

Vorlage: 16949
Art: Beschlussvorlage
Datum: 09.05.2006
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: _Fachbereich Datenübernahme
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

  • Gemeinderat

    Datum: 09.05.2006

    TOP: 24

    Rolle: unbekannt

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • TOP 24
    Extrahierter Text

    Antrag SPD-Gemeinderatsfraktion vom: 20.03.2006 eingegangen: 22.03.2006 23. Sitzung des Gemeinderates am 09.05.2006 TOP 24 Vorlage Nr. 671 Öffentlich Nichtöffentlich verantwortlich Dez. 5 Kleinkunst- und Straßentheaterfestival Stellungnahme des Bürgermeisteramtes - Kurzfassung - Generell kann von einer Unterversorgung Karlsruhes mit sommerlichen Kulturveranstal- tungen unter freiem Himmel nicht gesprochen werden. Im Bereich des Straßentheaters hat Karlsruhe allerdings noch Nachholbedarf. Nachdem Straßentheater in der Tat ein attraktives und belebendes Element für öffentli- che Räume und Plätze sein kann, wird die Verwaltung prüfen, in welcher Form auf dem Platz vor dem ZKM ein entsprechendes Festival veranstaltet werden könnte. Das zu erarbeitende Konzept mit Kostenplan wird dann im Kulturausschuss vorgestellt. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtaufwand der Maßnahme Einnahmen (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belas- tung (Folgekosten mit kal- kulatorischen Kosten ab- zügl. Folgeerträge und Folgeeinsparungen) Haushaltsmittel stehen nicht zur Verfügung. Sie müssten bei Zustimmung zum Kon- zept vom Gemeinderat bereitgestellt werden. Ergänzende Erläuterungen: siehe Anlage Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein x ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein x ja abgestimmt mit Stadt Karlsruhe – Hauptamt: Stellungnahme des BMA – Antrag Fassung: JAN 2006; Intranet RHIN: Formul a re/Gemeinderat Ergänzende Erläuterungen Seite 2 von 2 Zu 1.: Grundsätzlich muss vorausgeschickt werden, dass es in der Stadt Karlsruhe schon etliche Veranstaltungen in der warmen Jahreszeit gibt, die entweder klassische O- pen-Air-Veranstaltungen sind oder ihnen zumindest sehr nahe kommen. Bereits heu- te ist es so, dass die „Kulturmacher“ in Karlsruhe bei ihrer Programmplanung gerade auch im Sommer eher Mühe haben, noch einen geeigneten Termin für ihre bereits eingeführte oder schon konkret geplante Veranstaltung unter freiem Himmel zu fin- den, an dem es nicht zu einer Kollision mehrerer populärer Veranstaltungen kommt. Open-Air-Veranstaltungen sind z.B.:  DAS FEST (mit Programm auf der „Cafe-Bühne“ bereits in der Woche vor dem Fest-Wochenende)  ZELTIVAL des Tollhauses  Open-Air-Kino der Schauburg beim Schloss Gottesaue  Museumsfest  Theaterfest  Tempelfest  Fest der Völkerverständigung  FOLKLORIA (alle zwei Jahre)  Stadtgeburtstag (alle zwei Jahre)  Hoepfner-Burgfest  Hafenfest etc. Dennoch könnte der sehr schöne und kulturadäquate, aber leider bislang durch die Öffentlichkeit noch nicht so stark in Besitz genommene Platz vor dem ZKM in den Sommermonaten durchaus eine Belebung durch „niedrigschwellige“ Kulturangebote vertragen. Von einer solchen Belebung mit der damit einhergehenden Atmosphäre würde nicht nur das ZKM, sondern auch das ganze Stadtquartier profitieren. Der gängige Vergleich des ZKM mit dem Centre Pompidou in Paris stimmt bezüglich der internationalen Ausstrahlung. Das ZKM kann aber derzeit noch kein belebtes räumli- ches Umfeld vorweisen. Gerade das Straßentheater als alle Generationen anspre- chende Kunstform könnte geeignet sein, breite Bevölkerungsschichten anzuziehen und den Platz mit Leben und Atmosphäre zu erfüllen. ZKM und Filmpalast begrüßen daher grundsätzlich Überlegungen zur Veranstaltung eines Straßentheaterfestivals und würden sich auch daran beteiligen. Zu 2.: Die Verwaltung wird ein konkretes inhaltliches und räumliches Konzept mit Kosten- und Finanzierungsplan erarbeiten und zur Beratung im Kulturausschuss vorlegen.

  • Vorlage TOP 24: Antrag SPD: Kleinkunst- und Straßentheaterfestival
    Extrahierter Text

    Antrag SPD-Gemeinderatsfraktion vom: 20.03.2006 eingegangen: 22.03.2006 23. Sitzung des Gemeinderates am 09.05.2006 TOP 24 Vorlage Nr. 671 Öffentlich Nichtöffentlich verantwortlich Dez. 5 Kleinkunst- und Straßentheaterfestival Stellungnahme des Bürgermeisteramtes - Kurzfassung - Generell kann von einer Unterversorgung Karlsruhes mit sommerlichen Kulturveranstal- tungen unter freiem Himmel nicht gesprochen werden. Im Bereich des Straßentheaters hat Karlsruhe allerdings noch Nachholbedarf. Nachdem Straßentheater in der Tat ein attraktives und belebendes Element für öffentli- che Räume und Plätze sein kann, wird die Verwaltung prüfen, in welcher Form auf dem Platz vor dem ZKM ein entsprechendes Festival veranstaltet werden könnte. Das zu erarbeitende Konzept mit Kostenplan wird dann im Kulturausschuss vorgestellt. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtaufwand der Maßnahme Einnahmen (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belas- tung (Folgekosten mit kal- kulatorischen Kosten ab- zügl. Folgeerträge und Folgeeinsparungen) Haushaltsmittel stehen nicht zur Verfügung. Sie müssten bei Zustimmung zum Kon- zept vom Gemeinderat bereitgestellt werden. Ergänzende Erläuterungen: siehe Anlage Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein x ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein x ja abgestimmt mit Stadt Karlsruhe – Hauptamt: Stellungnahme des BMA – Antrag Fassung: JAN 2006; Intranet RHIN: Formul a re/Gemeinderat Ergänzende Erläuterungen Seite 2 von 2 Zu 1.: Grundsätzlich muss vorausgeschickt werden, dass es in der Stadt Karlsruhe schon etliche Veranstaltungen in der warmen Jahreszeit gibt, die entweder klassische O- pen-Air-Veranstaltungen sind oder ihnen zumindest sehr nahe kommen. Bereits heu- te ist es so, dass die „Kulturmacher“ in Karlsruhe bei ihrer Programmplanung gerade auch im Sommer eher Mühe haben, noch einen geeigneten Termin für ihre bereits eingeführte oder schon konkret geplante Veranstaltung unter freiem Himmel zu fin- den, an dem es nicht zu einer Kollision mehrerer populärer Veranstaltungen kommt. Open-Air-Veranstaltungen sind z.B.:  DAS FEST (mit Programm auf der „Cafe-Bühne“ bereits in der Woche vor dem Fest-Wochenende)  ZELTIVAL des Tollhauses  Open-Air-Kino der Schauburg beim Schloss Gottesaue  Museumsfest  Theaterfest  Tempelfest  Fest der Völkerverständigung  FOLKLORIA (alle zwei Jahre)  Stadtgeburtstag (alle zwei Jahre)  Hoepfner-Burgfest  Hafenfest etc. Dennoch könnte der sehr schöne und kulturadäquate, aber leider bislang durch die Öffentlichkeit noch nicht so stark in Besitz genommene Platz vor dem ZKM in den Sommermonaten durchaus eine Belebung durch „niedrigschwellige“ Kulturangebote vertragen. Von einer solchen Belebung mit der damit einhergehenden Atmosphäre würde nicht nur das ZKM, sondern auch das ganze Stadtquartier profitieren. Der gängige Vergleich des ZKM mit dem Centre Pompidou in Paris stimmt bezüglich der internationalen Ausstrahlung. Das ZKM kann aber derzeit noch kein belebtes räumli- ches Umfeld vorweisen. Gerade das Straßentheater als alle Generationen anspre- chende Kunstform könnte geeignet sein, breite Bevölkerungsschichten anzuziehen und den Platz mit Leben und Atmosphäre zu erfüllen. ZKM und Filmpalast begrüßen daher grundsätzlich Überlegungen zur Veranstaltung eines Straßentheaterfestivals und würden sich auch daran beteiligen. Zu 2.: Die Verwaltung wird ein konkretes inhaltliches und räumliches Konzept mit Kosten- und Finanzierungsplan erarbeiten und zur Beratung im Kulturausschuss vorlegen.

  • Vorlage TOP 24: Antrag SPD: Kleinkunst- und Straßentheaterfestival
    Extrahierter Text

    23. ÖFFENTLICHE PLENARSITZUNG DES GEMEINDERATES AM 9. MAI 2006 Vorlage Nr. 671 ANTRAG Zu TOP 24 ------------------------------------------ A N T R A G der Stadträtinnen Doris Baitinger, Elke Ernemann und Ursula Paepcke, des Stadtrats Dr. Heinrich Maul (SPD) sowie der SPD-Gemeinderatsfraktion vom 20. März 2006 Kleinkunst- und Straßentheaterfestival 1. Zur Belebung des urbanen Raums zwischen ZKM und Filmpalast wird in den Sommermonaten ein Kleinkunst- und Straßentheaterfestival veranstaltet. 2. In einem ersten Schritt wird ein Konzept inclusive der voraussichtlichen Kosten entwickelt und im Kulturausschuss vorgestellt. Sachverhalt/Begründung: Das Karlsruher Kulturleben ist sehr vielfältig. Das Segment "Open Air Veranstaltungen" ist allerdings bislang weniger stark ausgeprägt. Mit der Durchführung eines Kleinkunst- und Straßentheaterfestivals in den Sommermonaten zwischen ZKM und Filmpalast würde das Karlsruher Kulturleben bereichert und der dortige urbane Raum belebt werden. gez. Doris Baitinger gez. Elke Ernemann gez. Ursula Paepcke gez. Dr. Heinrich Maul Hauptamt - Sitzungsdienste - 27. April 2006 Stellungnahme: