Antrag GRÜNE: Einstreifige Verkehrsführung in der Karlstraße

Vorlage: 16946
Art: Beschlussvorlage
Datum: 09.05.2006
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: _Fachbereich Datenübernahme
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

  • Gemeinderat

    Datum: 09.05.2006

    TOP: 21

    Rolle: unbekannt

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • TOP 21
    Extrahierter Text

    Antrag GRÜNE-Gemeinderatsfraktion vom: 15.03.2006 eingegangen: 15.03.2006 23. Sitzung des Gemeinderates am 09.05.2006 TOP 21 Vorlage Nr. 668 Öffentlich Nichtöffentlich verantwortlich Dez. 2 Einstreifige Verkehrsführung in der Karlstraße Stellungnahme des Bürgermeisteramtes - Kurzfassung - Aus Leistungsgründen ist derzeit eine einspurige Führung der Karlstraße ab der Erb- prinzenstraße in Richtung Stephanienstraße nicht möglich. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtaufwand der Maßnahme Einnahmen (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belas- tung (Folgekosten mit kal- kulatorischen Kosten ab- zügl. Folgeerträge und Folgeeinsparungen) Haushaltsmittel stehen nicht zur Verfügung. Ergänzende Erläuterungen: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit FFormatänderungen der Wordvorlage sind nicht zulässig ! Stadt Karlsruhe – Hauptamt: Stellun gnahme des BMA – Antrag Fassung: JAN 2006; Intranet RHIN: Formul a re/Gemeinderat Ergänzende Erläuterungen Seite 2 von 2 Der Wegfall der zweiten Aufstellspur in der Zufahrt des Knotens Karl-/Kaiserstraße unter den bestehenden Randbedingungen ist zur Aufrechterhaltung der Leichtigkeit des Verkehrs derzeit nicht möglich. Zur Zeit können sich die Fahrzeuge über eine Länge von etwa 35 m (5 – 6 Kfz.- Längen) parallel aufstellen. Damit können pro Stunde etwa 300 Kfz. mehr die Licht- signalanlage passieren, als dies bei einer einspurigen Lösung möglich wäre. Am Knoten Karl-/Amalienstraße treten rund 400 Kfz/Spitzenstunde im Geradeaus- strom auf, welche noch mit einer Spur abgewickelt werden können. Aus der Amali- enstraße fahren jedoch zusätzliche Fahrzeuge auf die Karlstraße in Richtung Nor- den, so dass am Knoten Karl-Kaiserstraße fast 600 Kfz/Spitzenstunde abgewickelt werden müssen. Unter den bestehenden Randbedingungen ist dies jedoch mit nur einer Fahrspur nicht mehr möglich. Ein Rückstau an dem Knoten könnte nur verhin- dert werden durch - Grünzeitverschiebung zu Lasten der Fußgänger und Straßenbahnen oder - eine Verdrängung von Fahrten aus der Karlstraße heraus, was insbesondere in der Reinhold-Frank-Straße zu Mehrbelastungen führen würde.

  • Vorlage TOP 21: Antrag GRÜNE: Einstreifige Verkehrsführung in der Karlstraße
    Extrahierter Text

    Antrag GRÜNE-Gemeinderatsfraktion vom: 15.03.2006 eingegangen: 15.03.2006 23. Sitzung des Gemeinderates am 09.05.2006 TOP 21 Vorlage Nr. 668 Öffentlich Nichtöffentlich verantwortlich Dez. 2 Einstreifige Verkehrsführung in der Karlstraße Stellungnahme des Bürgermeisteramtes - Kurzfassung - Aus Leistungsgründen ist derzeit eine einspurige Führung der Karlstraße ab der Erb- prinzenstraße in Richtung Stephanienstraße nicht möglich. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtaufwand der Maßnahme Einnahmen (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belas- tung (Folgekosten mit kal- kulatorischen Kosten ab- zügl. Folgeerträge und Folgeeinsparungen) Haushaltsmittel stehen nicht zur Verfügung. Ergänzende Erläuterungen: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit FFormatänderungen der Wordvorlage sind nicht zulässig ! Stadt Karlsruhe – Hauptamt: Stellun gnahme des BMA – Antrag Fassung: JAN 2006; Intranet RHIN: Formul a re/Gemeinderat Ergänzende Erläuterungen Seite 2 von 2 Der Wegfall der zweiten Aufstellspur in der Zufahrt des Knotens Karl-/Kaiserstraße unter den bestehenden Randbedingungen ist zur Aufrechterhaltung der Leichtigkeit des Verkehrs derzeit nicht möglich. Zur Zeit können sich die Fahrzeuge über eine Länge von etwa 35 m (5 – 6 Kfz.- Längen) parallel aufstellen. Damit können pro Stunde etwa 300 Kfz. mehr die Licht- signalanlage passieren, als dies bei einer einspurigen Lösung möglich wäre. Am Knoten Karl-/Amalienstraße treten rund 400 Kfz/Spitzenstunde im Geradeaus- strom auf, welche noch mit einer Spur abgewickelt werden können. Aus der Amali- enstraße fahren jedoch zusätzliche Fahrzeuge auf die Karlstraße in Richtung Nor- den, so dass am Knoten Karl-Kaiserstraße fast 600 Kfz/Spitzenstunde abgewickelt werden müssen. Unter den bestehenden Randbedingungen ist dies jedoch mit nur einer Fahrspur nicht mehr möglich. Ein Rückstau an dem Knoten könnte nur verhin- dert werden durch - Grünzeitverschiebung zu Lasten der Fußgänger und Straßenbahnen oder - eine Verdrängung von Fahrten aus der Karlstraße heraus, was insbesondere in der Reinhold-Frank-Straße zu Mehrbelastungen führen würde.

  • Vorlage TOP 21: Antrag GRÜNE: Einstreifige Verkehrsführung in der Karlstraße
    Extrahierter Text

    23. ÖFFENTLICHE PLENARSITZUNG DES GEMEINDERATES AM 9. MAI 2006 Vorlage Nr. 668 ANTRAG Zu TOP 21 ------------------------------------------ A N T R A G der Stadträtin Dr. Gisela Splett und des Stadtrats Tim Wirth (GRÜNE) sowie der GRÜNE-Gemeinderatsfraktion vom 15. März 2006 Einstreifige Verkehrsführung in der Karlstraße Die Stadtverwaltung erarbeitet Planungen zur Herstellung der einstreifigen Verkehrsführung des motorisierten Individualverkehrs in der Karlstraße (zwischen Erbprinzenstraße und Stephanienstraße). Sachverhalt/Begründung: Im Jahre 2004 erstellte das Büro Koehler, Leutwein + Partner eine Untersuchung zur verkehrlichen Situation im westlichen Bereich der Innenstadt, mit besonderem Fokus auf der nördlichen Karlstraße. Im Ergebnis sollte die einstreifige Verkehrsführung in der Karlstraße für den MIV im Abschnitt zwischen Erbprinzenstraße und Stephanienstraße auf ihre städtebaulichen Potenziale hin weiter untersucht werden, da diese nur geringe Verkehrsverlagerungen mit sich bringt. Rad- und Fußverkehr könnten durch ein Mehr an Fläche profitieren: So wäre beispielsweise eine Verbreiterung der Gehwege sowie die Einrichtung einer Radspur (auf der Karlstraße) möglich. Für beide Verkehrsarten ist die derzeitige Situation unbefriedigend und konfliktreich. Auch der Handelsstandort Europaplatz dürfte von einer Neuordnung des Verkehrsraumes in diesem Abschnitt der Karlstraße profitieren, denn Laufwege von und zum Europlatz wären weniger unterbrochen als heute. Dies hat der Gemeinderat auch anerkannt, sieht doch das Programm “Zukunftssicherung Innenstadt” (beraten im gemeinsam tagenden Planungs- und Wirtschaftsförderungsausschuss vom 26.11.2004) die Einstreifigkeit der Karlstraße sowie die Verbreiterung des Gehweges als eine bis zum Jahr 2010 umzusetzende Maßnahme vor. gez. Dr. Gisela Splett gez. Tim Wirth Hauptamt - Sitzungsdienste 27. April 2006 Stellungnahme: