Anfrage CDU: Aktueller Sachstand zum Neubau der Wasserwerkbrücke
| Vorlage: | 16881 |
|---|---|
| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 23.03.2006 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | _Fachbereich Datenübernahme |
| Erwähnte Stadtteile: | Südstadt |
Beratungen
Zusätzliche Dateien
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Extrahierter Text
Anfrage Stadtrat Wolfram Jäger (CDU) Stadtrat Manfred Bilger (CDU) vom: 09.02.2006 eingegangen: 14.02.2006 22. Sitzung des Gemeinderates am 28.03.2006 TOP 24 b) Vorlage Nr. 631 Öffentlich x Nichtöffentlich verantwortlich: Dez. 5 Aktueller Sachstand zum Neubau der Wasserwerksbrücke Stellungnahme des Bürgermeisteramtes: Zu 1: Für die Baumaßnahme muss zwischen den Beteiligten DB AG und Stadt Karlsruhe eine Vereinbarung abgeschlossen werden. Ein Entwurf dieser Vereinbarung nach dem sogenannten „Eisenbahnkreuzungsgesetz“ liegt bereits vor. Die Stadt rechnet in den nächsten Monaten mit der abschließenden Unterzeichnung dieser Kreu- zungsvereinbarung durch die Beteiligten Zu 2: Nach Unterzeichnung der Kreuzungsvereinbarung muss die Baumaßnahme aus- schreibungsreif geplant und berechnet werden. Nach öffentlicher Ausschreibung und Submission im Herbst diesen Jahres könnte aus heutiger Sicht noch in diesem Jahr mit dem Bau begonnen werden. Um die gesamte Sperrzeit der Wasserwerkbrücke gering zu halten wurde der Bau- ablauf optimiert. Nach Abbruch des alten Überbaus sollen ohne Unterbrechung er- gänzende Gründungsarbeiten ausgeführt werden. Im Anschluss daran würde dann der neue, in größeren Abschnitten bereits vorgefertigte Stahlüberbau über den Glei- sen montiert werden. Nach ca. 9 Monaten Sperrzeit würde das neue Bauwerk wie- der für die Öffentlichkeit benutzbar sein. Bei diesem Terminablauf ist die Errichtung einer Ersatzbrücke nicht vorgesehen. Formatänderungen der Wordvorlage sind nicht zulässig ! Ergänzende Erläuterungen Seite 2 von 2 Zu 3 und 4: Das Tiefbauamt lässt zz. durch ein Ingenieurbüro eine Reihe von Alternativen zur Aufrechterhaltung der Verkehrsbeziehung Südstadt – Oberwald während der Bauzeit untersuchen. - Umleitung über die Fautenbruchstraße und Schwarzwaldbrücke - Buseinsatz durch Umleitung einer vorhandenen Linie oder spezieller Shuttle-Dienst - Herstellung eines provisorischen schienengleichen Bahnübergangs über mehrere Gleise - Herstellung einer provisorischen Brücke - Herstellung der endgültigen Brücke in Parallellage - Herstellung der neuen Brücke im Bauzustand in Parallellage und Quer- verschub Die Ergebnisse dieser Untersuchungen liegen noch nicht vor. Es ist geplant, nach Vorlage der Untersuchungsergebnisse diese im Bauausschuss vorzustellen. Der Aufwand für die Erstellung eines Provisoriums ist dem für ein verbleibendes Bauwerk vergleichbar: insbesondere müssten Fundamente hergestellt werden, wei- terhin wären baubedingte Bahnbetriebserschwernisse zu berücksichtigen. Das pro- visorische Bauwerk müsste auch mit erheblichem Aufwand mit den bei Überbrü- ckung von elektrifizierten Gleisen erforderlichen Sicherungen gegen Stromschlag ausgestattet werden. Die Herstellung eines Provisoriums würde demnach ein Mehrfaches der in der öf- fentlichen Diskussion genannten Bausummen ausmachen.
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Anfrage Stadtrat Wolfram Jäger (CDU) Stadtrat Manfred Bilger (CDU) vom: 09.02.2006 eingegangen: 14.02.2006 22. Sitzung des Gemeinderates am 28.03.2006 TOP 24 b) Vorlage Nr. 631 Öffentlich x Nichtöffentlich verantwortlich: Dez. 5 Aktueller Sachstand zum Neubau der Wasserwerksbrücke Stellungnahme des Bürgermeisteramtes: Zu 1: Für die Baumaßnahme muss zwischen den Beteiligten DB AG und Stadt Karlsruhe eine Vereinbarung abgeschlossen werden. Ein Entwurf dieser Vereinbarung nach dem sogenannten „Eisenbahnkreuzungsgesetz“ liegt bereits vor. Die Stadt rechnet in den nächsten Monaten mit der abschließenden Unterzeichnung dieser Kreu- zungsvereinbarung durch die Beteiligten Zu 2: Nach Unterzeichnung der Kreuzungsvereinbarung muss die Baumaßnahme aus- schreibungsreif geplant und berechnet werden. Nach öffentlicher Ausschreibung und Submission im Herbst diesen Jahres könnte aus heutiger Sicht noch in diesem Jahr mit dem Bau begonnen werden. Um die gesamte Sperrzeit der Wasserwerkbrücke gering zu halten wurde der Bau- ablauf optimiert. Nach Abbruch des alten Überbaus sollen ohne Unterbrechung er- gänzende Gründungsarbeiten ausgeführt werden. Im Anschluss daran würde dann der neue, in größeren Abschnitten bereits vorgefertigte Stahlüberbau über den Glei- sen montiert werden. Nach ca. 9 Monaten Sperrzeit würde das neue Bauwerk wie- der für die Öffentlichkeit benutzbar sein. Bei diesem Terminablauf ist die Errichtung einer Ersatzbrücke nicht vorgesehen. Formatänderungen der Wordvorlage sind nicht zulässig ! Ergänzende Erläuterungen Seite 2 von 2 Zu 3 und 4: Das Tiefbauamt lässt zz. durch ein Ingenieurbüro eine Reihe von Alternativen zur Aufrechterhaltung der Verkehrsbeziehung Südstadt – Oberwald während der Bauzeit untersuchen. - Umleitung über die Fautenbruchstraße und Schwarzwaldbrücke - Buseinsatz durch Umleitung einer vorhandenen Linie oder spezieller Shuttle-Dienst - Herstellung eines provisorischen schienengleichen Bahnübergangs über mehrere Gleise - Herstellung einer provisorischen Brücke - Herstellung der endgültigen Brücke in Parallellage - Herstellung der neuen Brücke im Bauzustand in Parallellage und Quer- verschub Die Ergebnisse dieser Untersuchungen liegen noch nicht vor. Es ist geplant, nach Vorlage der Untersuchungsergebnisse diese im Bauausschuss vorzustellen. Der Aufwand für die Erstellung eines Provisoriums ist dem für ein verbleibendes Bauwerk vergleichbar: insbesondere müssten Fundamente hergestellt werden, wei- terhin wären baubedingte Bahnbetriebserschwernisse zu berücksichtigen. Das pro- visorische Bauwerk müsste auch mit erheblichem Aufwand mit den bei Überbrü- ckung von elektrifizierten Gleisen erforderlichen Sicherungen gegen Stromschlag ausgestattet werden. Die Herstellung eines Provisoriums würde demnach ein Mehrfaches der in der öf- fentlichen Diskussion genannten Bausummen ausmachen.
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22. ÖFFENTLICHE PLENARSITZUNG DES GEMEINDERATES AM 28. MÄRZ 2006 Vorlage Nr. 631 ANFRAGE Zu TOP 24 b ------------------------------------------ A N F R A G E der Stadträte Wolfram Jäger und Manfred Bilger (CDU) sowie der CDU-Gemeinderats-fraktion vom 9. Februar 2006 Aktueller Sachstand zum Neubau der Wasserwerkbrücke 1. Wie ist der aktuelle Sachstand zum Neubau der Wasserwerkbrücke? 2. Wann soll mit den Abriss-/Neubauarbeiten begonnen werden? Wie lange wird die Bauphase dauern? 3. Welche Möglichkeiten sieht die Stadtverwaltung, den Bürgerinnen und Bürgern das Naherholungsgebiet Oberwald auch während der Bauzeit problemlos zugänglich zu machen? 4. Kommt für die Bauzeit die Errichtung einer Ersatzbrücke in Betracht? Welche Kosten würden hierfür entstehen? Sachverhalt / Begründung: Die Wasserwerkbrücke, die über den Rangierbahnhof in den Oberwald führt, ist marode und hat ihre Standsicherheit verloren. Gutachter haben festgestellt, dass eine wirtschaftliche Instandsetzung der Brücke nicht mehr möglich ist. Es ist nun geplant, an gleicher Stelle einen Neubau zu errichten. Nach umfangreichen und schwierigen Verhandlungen mit der Deutschen Bahn AG scheint der Baubeginn nun näher zu rücken. Da die alte Brücke abgerissen und das neue Bauwerk an der gleichen Stelle entstehen wird, ist während der Bauphase der Weg in den Oberwald und den dortigen Tierpark abgeschnitten. Unserer Ansicht nach kann es den Bürgerinnen und Bürgern aus verschiedenen Gründen nicht ohne Weiteres zugemutet werden, einen ca. 1,2 km langen Umweg durch die Fautenbruchstraße in Kauf zu nehmen, um über die Schwarzwaldbrücke in "ihr" Naherholungsgebiet zu gelangen. Es sollte daher eine vernünftige und sinnvolle Zwischenlösung gefunden werden. gez. Wolfram Jäger gez. Manfred Bilger Hauptamt - Sitzungsdienste - 16. März 2006 Stellungnahme: