Anfrage KAL: LED-Ampeln

Vorlage: 16831
Art: Beschlussvorlage
Datum: 23.02.2006
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: _Fachbereich Datenübernahme
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

  • Gemeinderat

    Datum: 21.02.2006

    TOP: 25

    Rolle: unbekannt

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • TOP 26
    Extrahierter Text

    Anfrage Stadtrat Dr. Eberhard Fischer (KAL) vom: 30.12.2005 eingegangen: 30.12.2005 21. Sitzung des Gemeinderates am 21.02.2006 TOP 26 Vorlage Nr. 586 Öffentlich Nichtöffentlich verantwortlich: Dez. 5 LED-Ampeln Stellungnahme des Bürgermeisteramtes: Derzeit stehen für Signalanlagen 4 unterschiedliche Leuchtmittel zur Ausstattung der Signalgeber zur Verfügung: - 230-Volt-Glühlampen - 10-Volt-Halogenlampen - 230-Volt LED-Leuchtmittel - 40-Volt LED-Leuchtmittel Die Vorteile der LED-Technik sind geringer Stromverbrauch, eine hohe Verfügbarkeit der Anlage durch ihre geringe Ausfallquote, gute Sichtbarkeit der Signalgeber auch bei schwie- rigen Lichtverhältnissen und geringere Wartungskosten durch den Wegfall des Glühlam- pentauschs. Dem entgegen stehen die hohen Umrüstkosten für eine Ausstattung der Signalgeber mit LED-Modulen. Das größte Einsparpotential ergibt sich bei Umrüstung von 230-Volt-Glühlampentechnik auf LED-Leuchtmittel. Durch den Einsatz von 40-Volt-LED kann der Stromverbrauch gegenüber der 230-Volt-LED-Technik noch einmal um ca. 50% reduziert werden. Hierzu ist jedoch auch ein Austausch des Steuergerätes erforderlich, da bei dieser Technik die Ansteuerung der Signale aus dem Gerät bereits mit 40 Volt erfolgt. Zu Frage 1: Anfang 2005 wurde nach Abwägung der Vor- und Nachteile seitens des Tiefbauamtes ent- schieden, beim Austausch von Steuergeräten künftig ausschließlich die 40-Volt-Technik zu beschaffen. Die Vorteile dieser Technik liegen wie oben bereits beschrieben in nochmals reduziertem Stromverbrauch. Darüber hinaus unterliegen die 40-Volt-LED-Module bereits einem einheitlichen Systemstandard. Es ist damit zu rechnen, dass sich diese Technik in Zukunft durchsetzt. Im ersten Halbjahr 2005 wurde als erste Anlage in Karlsruhe der Knoten Rheinbrückenstr. / Zufahrt Siemens mit dieser Technik in Betrieb genommen. Kurz vor Jahresende wurde auch der Knoten Ettlinger Str. / Baumeisterstr. umgerüstet. Die Umrüstung von 14 Fußgängersignalanlagen im Stadtgebiet steht kurz vor der Vergabe, ebenso die Ausschreibung für die Erneuerung bzw. den Neubau von 14 Signalanlagen im Zuge des Neubaus der Nordstadtbahn. Ein Programm zur stadtweiten Umrüstung aller Signalanlagen auf LED-Technik besteht zur Zeit nicht. Stadt Kar lsruhe – Hauptamt: Stellungnahme des BMA – Anfrage Fassung: Juni 2005; Intranet RHIN: Formulare/Gemeinderat Formatänderungen der Wordvorlage sind nicht zulässig ! Ergänzende Erläuterungen: Seite 2 von 2 Zu Frage 2: Das Tiefbauamt prüft derzeit, an welchen Anlagen eine Umrüstung der Signalgeber wirtschaftlich sinnvoll ist und erstellt eine detaillierte Übersicht für die einzelnen An- lagen. Eine Umrüstung macht Sinn an Anlagen mit Steuergeräten der neueren Generation (MS/C800 V 230 V) und Signalgebern in 230-Volt-Glühlampentechnik. Die Umrüs- tung von 10-Volt-Anlagen auf LED-Technik bringt dagegen nur eine geringe Redu- zierung der Stromkosten mit sich. Die Kosten für eine Umrüstung differieren anlagenbedingt sehr stark. So müssen z. B. für eine reine Fußgängersignalanlage ca. 3.000 EUR/netto aufgewendet werden, für den Knotenpunkt Mühlburger Tor sind dagegen ca. 25.000 EUR/netto zu investie- ren. Zu Frage 3: Welche Einsparungen sich an den einzelnen Knotenpunkten durch die LED-Technik langfristig ergeben, hängt im Einzelfall von einer Vielzahl von Einflussgrößen ab. Die wichtigsten sind die Betriebszeit der Signalanlage, sowie die derzeitige Ausstattung der Signalgeber (230 Volt oder 10 Volt). Eine verwertbare Abschätzung der Einspa- rungen kann erst nach der abgeschlossenen Überprüfung (siehe Antwort zu Frage 2) erfolgen.

  • Vorlage TOP 26: Anfrage KAL: LED-Ampeln
    Extrahierter Text

    Anfrage Stadtrat Dr. Eberhard Fischer (KAL) vom: 30.12.2005 eingegangen: 30.12.2005 21. Sitzung des Gemeinderates am 21.02.2006 TOP 26 Vorlage Nr. 586 Öffentlich Nichtöffentlich verantwortlich: Dez. 5 LED-Ampeln Stellungnahme des Bürgermeisteramtes: Derzeit stehen für Signalanlagen 4 unterschiedliche Leuchtmittel zur Ausstattung der Signalgeber zur Verfügung: - 230-Volt-Glühlampen - 10-Volt-Halogenlampen - 230-Volt LED-Leuchtmittel - 40-Volt LED-Leuchtmittel Die Vorteile der LED-Technik sind geringer Stromverbrauch, eine hohe Verfügbarkeit der Anlage durch ihre geringe Ausfallquote, gute Sichtbarkeit der Signalgeber auch bei schwie- rigen Lichtverhältnissen und geringere Wartungskosten durch den Wegfall des Glühlam- pentauschs. Dem entgegen stehen die hohen Umrüstkosten für eine Ausstattung der Signalgeber mit LED-Modulen. Das größte Einsparpotential ergibt sich bei Umrüstung von 230-Volt-Glühlampentechnik auf LED-Leuchtmittel. Durch den Einsatz von 40-Volt-LED kann der Stromverbrauch gegenüber der 230-Volt-LED-Technik noch einmal um ca. 50% reduziert werden. Hierzu ist jedoch auch ein Austausch des Steuergerätes erforderlich, da bei dieser Technik die Ansteuerung der Signale aus dem Gerät bereits mit 40 Volt erfolgt. Zu Frage 1: Anfang 2005 wurde nach Abwägung der Vor- und Nachteile seitens des Tiefbauamtes ent- schieden, beim Austausch von Steuergeräten künftig ausschließlich die 40-Volt-Technik zu beschaffen. Die Vorteile dieser Technik liegen wie oben bereits beschrieben in nochmals reduziertem Stromverbrauch. Darüber hinaus unterliegen die 40-Volt-LED-Module bereits einem einheitlichen Systemstandard. Es ist damit zu rechnen, dass sich diese Technik in Zukunft durchsetzt. Im ersten Halbjahr 2005 wurde als erste Anlage in Karlsruhe der Knoten Rheinbrückenstr. / Zufahrt Siemens mit dieser Technik in Betrieb genommen. Kurz vor Jahresende wurde auch der Knoten Ettlinger Str. / Baumeisterstr. umgerüstet. Die Umrüstung von 14 Fußgängersignalanlagen im Stadtgebiet steht kurz vor der Vergabe, ebenso die Ausschreibung für die Erneuerung bzw. den Neubau von 14 Signalanlagen im Zuge des Neubaus der Nordstadtbahn. Ein Programm zur stadtweiten Umrüstung aller Signalanlagen auf LED-Technik besteht zur Zeit nicht. Stadt Kar lsruhe – Hauptamt: Stellungnahme des BMA – Anfrage Fassung: Juni 2005; Intranet RHIN: Formulare/Gemeinderat Formatänderungen der Wordvorlage sind nicht zulässig ! Ergänzende Erläuterungen: Seite 2 von 2 Zu Frage 2: Das Tiefbauamt prüft derzeit, an welchen Anlagen eine Umrüstung der Signalgeber wirtschaftlich sinnvoll ist und erstellt eine detaillierte Übersicht für die einzelnen An- lagen. Eine Umrüstung macht Sinn an Anlagen mit Steuergeräten der neueren Generation (MS/C800 V 230 V) und Signalgebern in 230-Volt-Glühlampentechnik. Die Umrüs- tung von 10-Volt-Anlagen auf LED-Technik bringt dagegen nur eine geringe Redu- zierung der Stromkosten mit sich. Die Kosten für eine Umrüstung differieren anlagenbedingt sehr stark. So müssen z. B. für eine reine Fußgängersignalanlage ca. 3.000 EUR/netto aufgewendet werden, für den Knotenpunkt Mühlburger Tor sind dagegen ca. 25.000 EUR/netto zu investie- ren. Zu Frage 3: Welche Einsparungen sich an den einzelnen Knotenpunkten durch die LED-Technik langfristig ergeben, hängt im Einzelfall von einer Vielzahl von Einflussgrößen ab. Die wichtigsten sind die Betriebszeit der Signalanlage, sowie die derzeitige Ausstattung der Signalgeber (230 Volt oder 10 Volt). Eine verwertbare Abschätzung der Einspa- rungen kann erst nach der abgeschlossenen Überprüfung (siehe Antwort zu Frage 2) erfolgen.

  • Vorlage TOP 26: Anfrage KAL: LED-Ampeln
    Extrahierter Text

    21. ÖFFENTLICHE PLENARSITZUNG DES GEMEINDERATES AM 21. FEBRUAR 2006 Vorlage Nr. 586 ANFRAGE Zu TOP 26 ------------------------------------------- A N F R A G E des Stadtrats Dr. Eberhard Fischer (KAL) vom 30. Dezember 2005 LED-Ampeln 1. Wie weit sind in Karlsruhe Überlegungen gediehen, auch hier stadtweit und möglichst schnell die LED-Technik bei Lichtsignalanlagen einzuführen? 2. Mit welchen Umrüstungskosten wird gerechnet? 3. Welche langfristigen Einsparungen werden erwartet? Sachverhalt / Begründung: Walldorf hat sie schon, Freiburg führt sie in den nächsten 18 Monaten ein (ADAC-Motorwelt 10/2005, Seite 80): die LED-Ampeln. Und Karlsruhe? Die Vorteile der LED-Technik liegen klar auf der Hand: Bei Sonne besser sichtbar, niedrigerer Stromverbrauch und geringere Wartungskosten, der Austausch der Leuchtmittel entfällt sogar ganz. gez. Dr. Eberhard Fischer Hauptamt - Sitzungsdienste - 8. Februar 2006 Stellungnahme: