Anfrage GRÜNE: Energiebericht: Prioritätenliste für Energieeinsparpotentiale im städtischen Gebäudebestand
| Vorlage: | 16656 |
|---|---|
| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 16.12.2005 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | _Fachbereich Datenübernahme |
| Erwähnte Stadtteile: | Grötzingen |
Beratungen
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Extrahierter Text
Anfrage Stadtrat Klaus Stapf (GRÜNE) vom 09.11.2005 eingegangen am 09.11.2005 19. Sitzung des Gemeinderates am 13.12.2005 TOP 16 b) Vorlage Nr. 500 Öffentlich Nichtöffentlich verantwortlich: Dez. 4 Prioritätenliste Energieeinsparpotentiale im städt. Gebäudebestand Stellungnahme des Bürgermeisteramtes: Zu 1. Es wurde eine Reihe von Maßnahmen durchgeführt. Unter anderem Fenstererneue- rungen, Fassadendämmungen, Erneuerung alter Heizkessel, Speicherbodendäm- mungen. Bei der Entscheidung steht die Funktion der Bauteile und der technischen Anlagen (Beseitigen von Unfallgefahren, Verhüten von Bauschäden, Bausubstanzer- halt, Verbesserung des Raumklimas) an erster Stelle. Aus dem Vergleich der Energie- kennzahlen der entsprechenden Gebäudegruppen ergeben sich Hinweise, mit welcher Priorität innerhalb der jeweiligen Gruppe einzelne Gebäude näher zu betrachten sind. Es hat sich gezeigt, dass eine Prioritätenliste, die alleine am Energieeinsparpotential ausgerichtet ist, nicht die tatsächlichen Notwendigkeiten wiederspiegelt. Daher sind erzielte Energieeinsparungen oft ein Nebeneffekt bei der Durchführung oben be- schriebener Maßnahmen. Die Prioritäten unterliegen somit einem ständigen Anpas- sungsprozess. Mit den zur Verfügung stehenden Haushaltsmitteln können allerdings auch nur die dringendsten Maßnahmen verantwortungsvoll umgesetzt werden. Eine detaillierte Darstellung von größeren Maßnahmen, mit denen auch Energieein- sparungen erzielt wurden, kann der Fortschreibung des Energieberichtes entnommen werden. Beispielhaft seien an dieser Stelle die Dämmung der Außenwand in der Eu- ropäischen Schule und die Dämmung des Turnhallendaches der Grund- und Haupt- schule Grötzingen erwähnt. Diese Maßnahmen wurden im Rahmen des Förderpro- gramms „Klimaschutz-Plus“ umgesetzt. Einsparungen sind auch nach der Erneuerung von Fenstern und Fassadenelementen am Max-Planck-Gymnasium sowie nach der Erneuerung der Heizungsanlagen in der Friedrich-Realschule und in der Carl-Benz- Schule (HS mit WRS) erreicht worden. Konkrete Zahlen sind Bestandteil des Fort- schreibungsberichtes. Stadt Karlsruhe – Hauptamt: Stellungnahme des BMA – Anfrage Fassung: Juni 2005; Intranet RHIN: Formulare/Gemeinderat Formatänderungen der Wordvorlage sind nicht zulässig ! Ergänzende Erläuterungen: Seite 2 von 2 Zu 2. Zur Ermittlung der tatsächlichen Einsparerfolge ist eine Verfolgung des Ener- gieverbrauchs über mehrere Heizperioden notwendig. Die Heizungsregelung für die Gebäude wird nach einer durchgeführten Maßnahme neu angepasst, beobachtet und gegebenenfalls modifiziert, um die neuen optimalen Einstell- werte zu finden. Auch das Nutzerverhalten kann mögliche Energieeinsparun- gen positiv, aber auch negativ beeinflussen. Hierbei wurden gute Erfahrungen mit Einsparbeteiligungen der Gebäudenutzer gemacht. Diese profitieren derzeit bei drei Pilotschulen an den eingesparten Energiekosten. In der Fortschreibung des Energieberichtes werden detaillierte Aussagen zu erreichten Kennzahlen, Einsparungen, Investitionen etc. getroffen. Zu 3. Weitere Maßnahmen ergeben sich aus den Vorschlägen für die Haushaltsein- stellungen 07/08, die u.a. auch Bestandteil der Fortschreibung des Energiebe- richt sein werden. Zu 4. Bei den ca. 350 großen Energieverbrauchern (Schulen, Schulturnhallen, Kin- dergärten, Verwaltungsgebäuden etc.) findet eine kontinuierliche Überwachung des Energieverbrauchs statt. Zu 5. Bisher sind ca. dreißig Gebäude mit einer Gebäudeleittechnik (GLT) ausge- stattet. Fünfzig weitere sind in Vorbereitung. Mit der GLT kann das regelungs- technische Verhalten eines Gebäudes analysiert und Einstellungen zeitnah vorgenommen werden. Die Möglichkeit einer Fernübertragung der Verbrauchs- daten soll in den nächsten Jahren sukzessive geschaffen werden. Bis dahin werden die Verbrauchsdaten wie bereits seit der Ölkrise in den 70-er Jahren über wöchentliche Rückmeldungen der zuständigen Hausbetreuer kontrolliert. Dies geschieht bei den oben erwähnten ca. 350 Gebäuden. Die Daten werden in eine Datenbank eingepflegt und entsprechend ausgewertet.
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Anfrage Stadtrat Klaus Stapf (GRÜNE) vom 09.11.2005 eingegangen am 09.11.2005 19. Sitzung des Gemeinderates am 13.12.2005 TOP 16 b) Vorlage Nr. 500 Öffentlich Nichtöffentlich verantwortlich: Dez. 4 Prioritätenliste Energieeinsparpotentiale im städt. Gebäudebestand Stellungnahme des Bürgermeisteramtes: Zu 1. Es wurde eine Reihe von Maßnahmen durchgeführt. Unter anderem Fenstererneue- rungen, Fassadendämmungen, Erneuerung alter Heizkessel, Speicherbodendäm- mungen. Bei der Entscheidung steht die Funktion der Bauteile und der technischen Anlagen (Beseitigen von Unfallgefahren, Verhüten von Bauschäden, Bausubstanzer- halt, Verbesserung des Raumklimas) an erster Stelle. Aus dem Vergleich der Energie- kennzahlen der entsprechenden Gebäudegruppen ergeben sich Hinweise, mit welcher Priorität innerhalb der jeweiligen Gruppe einzelne Gebäude näher zu betrachten sind. Es hat sich gezeigt, dass eine Prioritätenliste, die alleine am Energieeinsparpotential ausgerichtet ist, nicht die tatsächlichen Notwendigkeiten wiederspiegelt. Daher sind erzielte Energieeinsparungen oft ein Nebeneffekt bei der Durchführung oben be- schriebener Maßnahmen. Die Prioritäten unterliegen somit einem ständigen Anpas- sungsprozess. Mit den zur Verfügung stehenden Haushaltsmitteln können allerdings auch nur die dringendsten Maßnahmen verantwortungsvoll umgesetzt werden. Eine detaillierte Darstellung von größeren Maßnahmen, mit denen auch Energieein- sparungen erzielt wurden, kann der Fortschreibung des Energieberichtes entnommen werden. Beispielhaft seien an dieser Stelle die Dämmung der Außenwand in der Eu- ropäischen Schule und die Dämmung des Turnhallendaches der Grund- und Haupt- schule Grötzingen erwähnt. Diese Maßnahmen wurden im Rahmen des Förderpro- gramms „Klimaschutz-Plus“ umgesetzt. Einsparungen sind auch nach der Erneuerung von Fenstern und Fassadenelementen am Max-Planck-Gymnasium sowie nach der Erneuerung der Heizungsanlagen in der Friedrich-Realschule und in der Carl-Benz- Schule (HS mit WRS) erreicht worden. Konkrete Zahlen sind Bestandteil des Fort- schreibungsberichtes. Stadt Karlsruhe – Hauptamt: Stellungnahme des BMA – Anfrage Fassung: Juni 2005; Intranet RHIN: Formulare/Gemeinderat Formatänderungen der Wordvorlage sind nicht zulässig ! Ergänzende Erläuterungen: Seite 2 von 2 Zu 2. Zur Ermittlung der tatsächlichen Einsparerfolge ist eine Verfolgung des Ener- gieverbrauchs über mehrere Heizperioden notwendig. Die Heizungsregelung für die Gebäude wird nach einer durchgeführten Maßnahme neu angepasst, beobachtet und gegebenenfalls modifiziert, um die neuen optimalen Einstell- werte zu finden. Auch das Nutzerverhalten kann mögliche Energieeinsparun- gen positiv, aber auch negativ beeinflussen. Hierbei wurden gute Erfahrungen mit Einsparbeteiligungen der Gebäudenutzer gemacht. Diese profitieren derzeit bei drei Pilotschulen an den eingesparten Energiekosten. In der Fortschreibung des Energieberichtes werden detaillierte Aussagen zu erreichten Kennzahlen, Einsparungen, Investitionen etc. getroffen. Zu 3. Weitere Maßnahmen ergeben sich aus den Vorschlägen für die Haushaltsein- stellungen 07/08, die u.a. auch Bestandteil der Fortschreibung des Energiebe- richt sein werden. Zu 4. Bei den ca. 350 großen Energieverbrauchern (Schulen, Schulturnhallen, Kin- dergärten, Verwaltungsgebäuden etc.) findet eine kontinuierliche Überwachung des Energieverbrauchs statt. Zu 5. Bisher sind ca. dreißig Gebäude mit einer Gebäudeleittechnik (GLT) ausge- stattet. Fünfzig weitere sind in Vorbereitung. Mit der GLT kann das regelungs- technische Verhalten eines Gebäudes analysiert und Einstellungen zeitnah vorgenommen werden. Die Möglichkeit einer Fernübertragung der Verbrauchs- daten soll in den nächsten Jahren sukzessive geschaffen werden. Bis dahin werden die Verbrauchsdaten wie bereits seit der Ölkrise in den 70-er Jahren über wöchentliche Rückmeldungen der zuständigen Hausbetreuer kontrolliert. Dies geschieht bei den oben erwähnten ca. 350 Gebäuden. Die Daten werden in eine Datenbank eingepflegt und entsprechend ausgewertet.
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19. ÖFFENTLICHE PLENARSITZUNG DES GEMEINDERATES AM 13. DEZEMBER 2005 Vorlage Nr. 500 ANFRAGE Zu TOP 16 b) ------------------------------------------ A N F R A G E des Stadtrats Klaus Stapf (GRÜNE) vom 9. November 2005 Energiebericht: Prioritätenliste für Energieeinsparpotentiale im städtischen Gebäudebestand 1. Welche Maßnahmen wurden seit 2001 durchgeführt? 2. Welche Kennzahlenwerte (Energieverbrauch, Schadstoffemissionen, Kosten, Investitionen) wurden durch die einzelnen Maßnahmen erreicht? 3. Welche weiteren Maßnahmen werden vorgeschlagen? 4. Wie viele der ca. 1.000 Gebäude der Stadt Karlsruhe wurden untersucht? 5. Bei wie vielen Gebäuden erfolgt eine Kontrolle via Datenfernübertragung? Sachverhalt/Begründung: Im Energiebericht 2001 kündigt die Gebäudewirtschaft die Erstellung einer Prioritätenliste zu den Energieeinsparpotentialen im städtischen Gebäudebestand incl. Information der zuständigen Ausschüsse an. Die Anfrage richtet sich auf den aktuellen Sachstand. Die Anfrage sollte ohne großen Aufwand aus den Daten der Gebäudewirtschaft zu bedienen sein und wird deshalb getrennt und mit dem Wunsch auf schnellere Beantwortung zum Antrag bzgl. der Fortschreibung des Energieberichts gestellt. gez. Klaus Stapf Hauptamt - Sitzungsdienste - 30. November 2005 Stellungnahme: