Antrag GRÜNE: Energiebericht: Fortschreibung des Energieberichts

Vorlage: 16655
Art: Beschlussvorlage
Datum: 16.12.2005
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: _Fachbereich Datenübernahme
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

  • Gemeinderat

    Datum: 13.12.2005

    TOP: 16.1

    Rolle: unbekannt

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • TOP 16a
    Extrahierter Text

    Antrag GRÜNE-Gemeinderatsfraktion vom 09.11.2005 eingegangen am 09.11.2005 19. Sitzung des Gemeinderates am 13.12.2005 TOP 16 a Vorlage Nr. 499 Öffentlich Nichtöffentlich verantwortlich Dez. 4 Fortschreibung Energiebericht Stellungnahme des Bürgermeisteramtes - Kurzfassung - Der Energiebericht 2006 wird derzeit fortgeschrieben und wird im Frühjahr 2006 – nach Beendigung der Heizperiode – auch unter Berücksichtigung der Verbrauchswerte für Schwimmbäder fertiggestellt sein. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtaufwand der Maßnahme Einnahmen (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belas- tung (Folgekosten mit kal- kulatorischen Kosten ab- zügl. Folgeerträge und Folgeeinsparungen) Haushaltsmittel stehen nicht zur Verfügung. Finanzposition: Ergänzende Erläuterungen Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Formatänderungen der Wordvorlage sind nicht zulässig ! Stadt Karlsruhe – Hauptamt: Stellungnahme des BMA – Antrag Fassung: Juni 2005; Int ranet RHIN: Formul a re/Gemeinderat Ergänzende Erläuterungen Seite 2 von 2 Zu 1. Die Gebäudewirtschaft ist zur Zeit dabei, den Energiebericht 2001 fortzu- schreiben. Er wird voraussichtlich im Frühjahr 2006 fertiggestellt sein. Ein Be- standteil des Berichtes ist die Endauswertung zur Reduzierung der CO 2 - Emissionen. Bezogen auf das Basisjahr 1990 sollten diese gemäß dem Ge- meinderatsbeschluss vom 26. Oktober 1999 bis 2005 um 15% gesenkt werden; dabei wird sich die positive Tendenz, wie 2001 dargestellt, bestätigen. Zu 2. Die Schwimmbäder fallen in den Verantwortungsbereich der Bäderbetriebe in Eigentümerfunktion. Ein Teil der Hallenbäder wurde in der Vergangenheit vom damaligen Hochbauamt bei der Energieüberwachung berücksichtigt. Für die Auswertung aktueller Verbrauchswerte in den Bädern wird die Gebäu- dewirtschaft die notwendigen Verbrauchswerte von den Bäderbetrieben kurz- fristig erhalten. Erst dann können fundierte Aussagen zum Energieverbrauch der Schwimmbäder getroffen werden. Zu 3. Die Kennzahlen, die für die Gebäude der Stadt Karlsruhe erstellt werden, las- sen sich nicht direkt mit den Kennzahlen nach VDI vergleichen, da dort andere Randbedingungen zugrunde gelegt werden. So ist in Karlsruhe schon seit mehr als zwanzig Jahren die Heizperiode der Bilanzierungszeitraum. In der VDI wird ein Kalenderjahr betrachtet. Die Energiebezugsfläche in Karlsruhe ist noch die Reinigungsfläche, in der VDI wird die Bruttogrundfläche verwendet. Für die Einschätzung eines Gebäudes, ob es aus energetischer Sicht als gut oder schlecht einzustufen ist, haben die Karlsruher Kennzahlen eine ausreichende Aussagekraft. Sie sind ein Hilfsmittel, mit dem Entscheidungen über Haus- haltseinstellungen getroffen werden können. Ein überregionaler Vergleich der Kennzahlen ist zwar wünschenswert, wegen der unterschiedlichen Randbedin- gungen aber stets kritisch zu hinterfragen. Zu 4. Die durchgeführten Maßnamen und Aktivitäten zur Reduzierung der CO 2 - Emissionen werden ebenfalls detailliert im Energiebericht dargestellt. (Siehe Antwort unter 1.)

  • Vorlage TOP 16a: Antrag GRÜNE: Energiebericht: Fortschreibung des Energieberichts
    Extrahierter Text

    Antrag GRÜNE-Gemeinderatsfraktion vom 09.11.2005 eingegangen am 09.11.2005 19. Sitzung des Gemeinderates am 13.12.2005 TOP 16 a Vorlage Nr. 499 Öffentlich Nichtöffentlich verantwortlich Dez. 4 Fortschreibung Energiebericht Stellungnahme des Bürgermeisteramtes - Kurzfassung - Der Energiebericht 2006 wird derzeit fortgeschrieben und wird im Frühjahr 2006 – nach Beendigung der Heizperiode – auch unter Berücksichtigung der Verbrauchswerte für Schwimmbäder fertiggestellt sein. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtaufwand der Maßnahme Einnahmen (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belas- tung (Folgekosten mit kal- kulatorischen Kosten ab- zügl. Folgeerträge und Folgeeinsparungen) Haushaltsmittel stehen nicht zur Verfügung. Finanzposition: Ergänzende Erläuterungen Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Formatänderungen der Wordvorlage sind nicht zulässig ! Stadt Karlsruhe – Hauptamt: Stellungnahme des BMA – Antrag Fassung: Juni 2005; Int ranet RHIN: Formul a re/Gemeinderat Ergänzende Erläuterungen Seite 2 von 2 Zu 1. Die Gebäudewirtschaft ist zur Zeit dabei, den Energiebericht 2001 fortzu- schreiben. Er wird voraussichtlich im Frühjahr 2006 fertiggestellt sein. Ein Be- standteil des Berichtes ist die Endauswertung zur Reduzierung der CO 2 - Emissionen. Bezogen auf das Basisjahr 1990 sollten diese gemäß dem Ge- meinderatsbeschluss vom 26. Oktober 1999 bis 2005 um 15% gesenkt werden; dabei wird sich die positive Tendenz, wie 2001 dargestellt, bestätigen. Zu 2. Die Schwimmbäder fallen in den Verantwortungsbereich der Bäderbetriebe in Eigentümerfunktion. Ein Teil der Hallenbäder wurde in der Vergangenheit vom damaligen Hochbauamt bei der Energieüberwachung berücksichtigt. Für die Auswertung aktueller Verbrauchswerte in den Bädern wird die Gebäu- dewirtschaft die notwendigen Verbrauchswerte von den Bäderbetrieben kurz- fristig erhalten. Erst dann können fundierte Aussagen zum Energieverbrauch der Schwimmbäder getroffen werden. Zu 3. Die Kennzahlen, die für die Gebäude der Stadt Karlsruhe erstellt werden, las- sen sich nicht direkt mit den Kennzahlen nach VDI vergleichen, da dort andere Randbedingungen zugrunde gelegt werden. So ist in Karlsruhe schon seit mehr als zwanzig Jahren die Heizperiode der Bilanzierungszeitraum. In der VDI wird ein Kalenderjahr betrachtet. Die Energiebezugsfläche in Karlsruhe ist noch die Reinigungsfläche, in der VDI wird die Bruttogrundfläche verwendet. Für die Einschätzung eines Gebäudes, ob es aus energetischer Sicht als gut oder schlecht einzustufen ist, haben die Karlsruher Kennzahlen eine ausreichende Aussagekraft. Sie sind ein Hilfsmittel, mit dem Entscheidungen über Haus- haltseinstellungen getroffen werden können. Ein überregionaler Vergleich der Kennzahlen ist zwar wünschenswert, wegen der unterschiedlichen Randbedin- gungen aber stets kritisch zu hinterfragen. Zu 4. Die durchgeführten Maßnamen und Aktivitäten zur Reduzierung der CO 2 - Emissionen werden ebenfalls detailliert im Energiebericht dargestellt. (Siehe Antwort unter 1.)

  • Vorlage TOP 16a: Antrag GRÜNE: Energiebericht: Fortschreibung des Energieberichts
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    19. ÖFFENTLICHE PLENARSITZUNG DES GEMEINDERATES AM 13. DEZEMBER 2005 Vorlage Nr. 499 ANTRAG Zu TOP 16 a) ------------------------------------------ A N T R A G der Stadträtin Dr. Gisela Splett und des Stadtrats Klaus Stapf (GRÜNE) sowie der GRÜNE-Gemeinderatsfraktion vom 9. November 2005 Energiebericht: Fortschreibung des Energieberichts 1. Die Gebäudewirtschaft beginnt 2006 schnellstmöglich mit der Fortschreibung des Energieberichts von 2001 bis einschließlich zum Jahr 2005 mit dem Ziel der Vorlage im Gemeinderat bis zum März 2006. 2. Die Schwimmbäder der Stadt Karlsruhe werden in den Bericht aufgenommen. 3. Den Kennzahlen der Stadt Karlsruhe werden Vergleichskennzahlen nach VDE gegenübergestellt. 4. In den Bericht wird eine detaillierte Darstellung der Arbeiten und Aktivitäten der Gebäudewirtschaft zur Reduzierung von Energieverbrauch und CO2-Emissionen seit 2001 aufgenommen. Sachverhalt/Begründung: 1999 hat der Gemeinderat der Stadt Karlsruhe beschlossen, die CO2- Emissionen bis zum Jahr 2005 gegenüber dem Bezugsjahr 1990 in der Emittentengruppe Hausbrand und Energie um 15 % zu senken. Zur Evaluierung des Energieverbrauchs, des CO2-Ausstosses sowie weiterer verwandter Kennzahlen dient der Energiebericht der Gebäudewirtschaft, der letztmals 2001 fortgeschrieben wurde. Zusätzliche Dringlichkeit erhält die Darstellung des Status quo sowie das Aufzeigen von Verbesserungsmöglichkeiten durch die 2005 sprunghaft gestiegenen Energiekosten. Da seit 2002 die Gebäudewirtschaft federführend für die Verbesserung der o. g. Kennwerte zuständig ist, stellt eine Fortschreibung des Energieberichts auch eine gute Bewertungsgrundlage der Arbeit dieses Amtes zum Thema dar. gez. Dr. Gisela Splett gez. Klaus Stapf Hauptamt - Sitzungsdienste - 30. November 2005 Stellungnahme: