Anfrage CDU: Rauchverbot an Karlsruher Schulen
| Vorlage: | 16596 |
|---|---|
| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 25.11.2005 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | _Fachbereich Datenübernahme |
| Erwähnte Stadtteile: | Beiertheim-Bulach, Daxlanden, Durlach, Grünwinkel, Hagsfeld, Knielingen, Neureut, Palmbach, Rintheim, Wolfartsweier |
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Extrahierter Text
Anfrage Stadtrat Wolfram Jäger (CDU) Stadtrat Sven Maier (CDU) Stadtrat Rainer Weinbrecht (CDU) Stadträtin Gabriele Luczak-Schwarz (CDU) vom 10.10.2005 eingegangen am 25.10.2005 18. Sitzung des Gemeinderates am 22.11.2005 TOP 25 Vorlage Nr. 472 Öffentlich Nichtöffentlich verantwortlich: Dez. 3 Rauchverbot an Karlsruher Schulen Stellungnahme des Bürgermeisteramtes: Zu Oz. 1: An welchen Schulen gilt ein absolutes Rauchverbot? Sonderschulen Kimmelmannschule Vogesenschule Grund- und Hauptschulen an allen Grund- und Hauptschulen Realschulen Friedrich-Realschule Hebel-Realschule Nebenius-Realschule Rennbuckel-Realschule Gymnasien Otto-Hahn-Gymnasium Kant-Gymnasium Berufliche Schulen Carl-Benz-Schule Carl-Hofer-Schule Heinrich-Hübsch-Schule Engelbert-Bohn-Schule Stadt Karlsruhe – Hauptamt: Stellungnahme des BMA – An frage Fassung: Juni 2005; Intranet RHIN: Formulare/Gemeinderat Formatänderungen der Wordvorlage sind nicht zulässig ! Ergänzende Erläuterungen: Seite 2 von 7 Zu Oz. 2: An welcher dieser Schulen gibt es auch ein Rauchverbot für Lehrerinnen und Lehrer? Sonderschulen Kimmelmannschule Vogesenschule Grund- und Hauptschulen GS Bulach Gartenschule Heinz-Barth-Schule Hagsfeld GS Hardtschule GS Knielingen GS Nordschule Neureut GHS Waldenser GS Palmbach Rennbuckel-GS Rintheim-GS Schillerschule GHS Schule im Lustgarten Südschule Neureut Tulla GHS Viktor-v.-Scheffel-Schule Waldschule Neureut Weinbrennerschule Werner-v.-Siemens-Schule Wolfartsweier GS Realschulen Friedrich-Realschule Hebel-Realschule Nebenius-Realschule Rennbuckel-Realschule Ergänzende Erläuterungen: Seite 3 von 7 Gymnasien Das Otto-Hahn-Gymnasium ist seit dem Schuljahr 2005/06 absolut rauchfreie Schule Zu Oz. 3: Wie viele Schulen in Karlsruhe haben ein Raucherzimmer oder eine Raucherecke eingerichtet? Ist gewährleistet, dass Schülerinnen und Schüler unter 16 Jahren keinen Zutritt haben? Sonderschulen 3 Raucherzimmer 1 Raucherecke GHS 9 Raucherzimmer 1 Raucherecke Realschulen 4 Raucherzimmer 1 Raucherecke Gymnasien 4 Raucherzimmer 10 Raucherecken 23 Schulen haben ein Raucherzimmer, 25 eine Raucherecke. An allen Schulen ist gewährleistet, dass Schülerinnen und Schüler unter 16 Jahren zu den Raucherzimmern keinen Zutritt haben. Zu Oz. 4: Ist an Schulen mit Rauchverbot für Schülerinnen und Schüler eine positive Entwicklung zu beobachten? Sonderschulen 4 Sonderschulen sehen eine positive Entwicklung ansonsten keine Angaben Grund- und Hauptschulen überwiegend keine Angaben keine positiven Entwicklungen zu sehen Realschulen Hebelschule mit absolutem Rauchverbot beobachtet eine kontinuierliche Abnahme verstecken Rauchens. Rennbuckel-Realschule beobachtet leichte Tendenz der Abnahme, bei den restlichen Realschulen keine positiven Entwicklungen zu sehen. Ergänzende Erläuterungen: Seite 4 von 7 Gymnasien dazu können keine Angaben gemacht werden das Otto-Hahn-Gymnasium ist erst seit dem Schuljahr 2005/06 eine rauchfreie Schu- le Berufliche Schulen überwiegend keine Angaben 4 Schulen sehen keine positive Entwicklung an der Carl-Hofer-Schule wird das Rauchverbot eingehalten an der Elisabeth-Selbert-Schule positive Entwicklung bei Regen, da Raucherecke im Freien ohne Überdachung. Zu Oz. 5: Wie kann man bei Rauchverbot Ausweichmöglichkeiten (z. B. Rau- chen vor dem Schulgelände während den Pausen) minimieren? Verbot, das Schulgelände während den Pausen zu verlassen Schulordnung Präsenz von Aufsichtspersonal konsequente Aufsicht Raucherecken überprüfen Rauchverbot auch auf dem Schulweg unterrichtliches Arbeiten und Sanktionen erstellen eines Katalogs mit Konsequenzen verstärkte Aufsicht disziplinarische Maßnahmen „Selbstreinigungskräfte“. Die älteren Schüler wollen nicht, dass sich jüngere Raucher unter sie mischen. großes Problem bei generellem Verbot Abratung von rauchfreier Schule (Helmholtz-Gymnasium) Fehlzeitenregelung, kurze Pausen, Einträge ins Zeugnis Raucherzone ungemütlich gestalten, ohne Sitzgelegenheit Fläche der Raucherecken verkleinern Raucherbereiche weit ab von den Eingängen der Schule ausweisen Nichtraucherzonen schaffen statt Rauchverbot Ergänzende Erläuterungen: Seite 5 von 7 Zu Oz 6: Wie werden Jugendliche an den Schulen über die gesundheitlichen Risiken des Rauchens aufgeklärt? Gemeinsame Aufklärungsarbeit Schüler und Eltern Biologie-Unterricht Präventionsberater /Präventionsprogramm Schulsozialarbeiter Unterrichtsprojekte Im Unterricht im Rahmen des Fächerverbundes Mensch-Natur-Technik Programm „Fit und stark“ Pilotversuch von Lions „Schule 2000“ Besuch Drogenberatung Sonderaktionen mit der Polizei Besuch Thoraxklinik SMV-Aktionen Veranstaltungen im St. Vincentiuskrankenhaus Elternabende Suchtprävention Vortragsveranstaltungen mit Ärzten erlebnispädagogische Tage Einladung von Kripo, Drogenberatungsstelle Religionsunterricht Nichtraucherwochen mit Beteiligung der Suchtberatungsstelle Aktion „rauchfreie Schule“ pädagogische Gespräche Plakate, Aushänge Inwiefern beteiligt sich hier auch die Stadt Karlsruhe? Die Stadt Karlsruhe/Drogenberatungsstelle arbeitet eng mit den Karlsruher Schulen zusammen. Jährlich besuchen über 50 Schulklassen die Beratungsstelle zu Gesprä- chen und Informationsveranstaltungen. Auf Wunsch der Schule werden auch Elternabende mit Vertretern der Drogenbera- tung durchgeführt. Ergänzende Erläuterungen: Seite 6 von 7 Regelmäßig finden auch Suchttage im Rahmen des Projekts „Mädchen – Sucht – Jungen“ an den Schulen statt. An der Heinrich-Meidinger-Schule findet jährlich ein 14-tägiges Forum zum Thema Sucht mit der Drogenberatungsstelle statt. Die Drogenberatungsstelle erarbeitet z. Zt. mit dem Otto-Hahn-Gymnasium ein Sig- net (umgestaltetes Verkehrsschild) und begleitende Plakate für die „rauchfreie Schu- le“. Dieses Signet könnte z. B. an allen Eingangsbereichen der Karlsruher Schulen angebracht werden. Die Drogenberatungsstelle arbeitet auch eng mit den Schulsozialarbeitern der Karls- ruher Schulen zusammen. Regelmäßig finden Lehrerarbeitskreise zum Thema Sucht statt. Eine Lehrerin an der Gewerbeschule Durlach ist als Suchtbeauftragte des Re- gierungspräsidiums Karlsruhe für die Koordination zuständig. Sie ist auch Ansprech- partnerin für die Karlsruher Schulen beim Wettbewerb „Be smart – don ́t start“ Eine Unterstützung wäre auch denkbar in den Grundschulen. Die Marylandschule will einen Pilotversuch mit den Lions starten „Schule 2000“. Durch bewusste Ge- sundheitserziehung ab der 1. Klasse sollen die Kinder die Einsicht gewinnen im spä- terem Alter nicht zur Zigarette zu greifen. Zu Oz. 7: Wie viele und welche Karlsruher Schulen bzw. Schulklassen haben sich mit welchem Erfolg an dem letzten europaweiten Wettbewerb „Be smart – don ́t start“ beteiligt? Vogesenschule mit 3 Klassen Adam-Remmele-Schule mit 3 Klassen Anne-Frank-Schule mit der 6. Klasse GHS Daxlanden mit der 5. Klasse Eichendorffschule GHS mit der 1. Klasse Ernst-Reuter-Schule mit 2 Klassen GHS Grünwinkel mit der 7. Klasse Pestalozzischule mit der 1. Klasse Ergänzende Erläuterungen: Seite 7 von 7 Schiller-GHS mit der 8. Klasse Viktor-von-Scheffel-Schule mit der 7. Klasse Werner-v.-Siemens-Schule mit 2 Klassen angemeldet Hebel-Realschule regelmäßige Teilnahme Nebenius-Realschule letzte Teilnahme Schuljahr 2003/04 Drais-Realschule letzte Teilnahme Schuljahr 2003/04 Fichte-Gymnasium mit nahezu allen Klassen Humboldt-Gymnasium mit 3 Klassen Markgrafen-Gymnasium mit 5 Klassen (Preis: Training mit KSC) Die beruflichen Schulen haben am Wettbewerb nicht teilgenommen.
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Anfrage Stadtrat Wolfram Jäger (CDU) Stadtrat Sven Maier (CDU) Stadtrat Rainer Weinbrecht (CDU) Stadträtin Gabriele Luczak-Schwarz (CDU) vom 10.10.2005 eingegangen am 25.10.2005 18. Sitzung des Gemeinderates am 22.11.2005 TOP 25 Vorlage Nr. 472 Öffentlich Nichtöffentlich verantwortlich: Dez. 3 Rauchverbot an Karlsruher Schulen Stellungnahme des Bürgermeisteramtes: Zu Oz. 1: An welchen Schulen gilt ein absolutes Rauchverbot? Sonderschulen Kimmelmannschule Vogesenschule Grund- und Hauptschulen an allen Grund- und Hauptschulen Realschulen Friedrich-Realschule Hebel-Realschule Nebenius-Realschule Rennbuckel-Realschule Gymnasien Otto-Hahn-Gymnasium Kant-Gymnasium Berufliche Schulen Carl-Benz-Schule Carl-Hofer-Schule Heinrich-Hübsch-Schule Engelbert-Bohn-Schule Stadt Karlsruhe – Hauptamt: Stellungnahme des BMA – An frage Fassung: Juni 2005; Intranet RHIN: Formulare/Gemeinderat Formatänderungen der Wordvorlage sind nicht zulässig ! Ergänzende Erläuterungen: Seite 2 von 7 Zu Oz. 2: An welcher dieser Schulen gibt es auch ein Rauchverbot für Lehrerinnen und Lehrer? Sonderschulen Kimmelmannschule Vogesenschule Grund- und Hauptschulen GS Bulach Gartenschule Heinz-Barth-Schule Hagsfeld GS Hardtschule GS Knielingen GS Nordschule Neureut GHS Waldenser GS Palmbach Rennbuckel-GS Rintheim-GS Schillerschule GHS Schule im Lustgarten Südschule Neureut Tulla GHS Viktor-v.-Scheffel-Schule Waldschule Neureut Weinbrennerschule Werner-v.-Siemens-Schule Wolfartsweier GS Realschulen Friedrich-Realschule Hebel-Realschule Nebenius-Realschule Rennbuckel-Realschule Ergänzende Erläuterungen: Seite 3 von 7 Gymnasien Das Otto-Hahn-Gymnasium ist seit dem Schuljahr 2005/06 absolut rauchfreie Schule Zu Oz. 3: Wie viele Schulen in Karlsruhe haben ein Raucherzimmer oder eine Raucherecke eingerichtet? Ist gewährleistet, dass Schülerinnen und Schüler unter 16 Jahren keinen Zutritt haben? Sonderschulen 3 Raucherzimmer 1 Raucherecke GHS 9 Raucherzimmer 1 Raucherecke Realschulen 4 Raucherzimmer 1 Raucherecke Gymnasien 4 Raucherzimmer 10 Raucherecken 23 Schulen haben ein Raucherzimmer, 25 eine Raucherecke. An allen Schulen ist gewährleistet, dass Schülerinnen und Schüler unter 16 Jahren zu den Raucherzimmern keinen Zutritt haben. Zu Oz. 4: Ist an Schulen mit Rauchverbot für Schülerinnen und Schüler eine positive Entwicklung zu beobachten? Sonderschulen 4 Sonderschulen sehen eine positive Entwicklung ansonsten keine Angaben Grund- und Hauptschulen überwiegend keine Angaben keine positiven Entwicklungen zu sehen Realschulen Hebelschule mit absolutem Rauchverbot beobachtet eine kontinuierliche Abnahme verstecken Rauchens. Rennbuckel-Realschule beobachtet leichte Tendenz der Abnahme, bei den restlichen Realschulen keine positiven Entwicklungen zu sehen. Ergänzende Erläuterungen: Seite 4 von 7 Gymnasien dazu können keine Angaben gemacht werden das Otto-Hahn-Gymnasium ist erst seit dem Schuljahr 2005/06 eine rauchfreie Schu- le Berufliche Schulen überwiegend keine Angaben 4 Schulen sehen keine positive Entwicklung an der Carl-Hofer-Schule wird das Rauchverbot eingehalten an der Elisabeth-Selbert-Schule positive Entwicklung bei Regen, da Raucherecke im Freien ohne Überdachung. Zu Oz. 5: Wie kann man bei Rauchverbot Ausweichmöglichkeiten (z. B. Rau- chen vor dem Schulgelände während den Pausen) minimieren? Verbot, das Schulgelände während den Pausen zu verlassen Schulordnung Präsenz von Aufsichtspersonal konsequente Aufsicht Raucherecken überprüfen Rauchverbot auch auf dem Schulweg unterrichtliches Arbeiten und Sanktionen erstellen eines Katalogs mit Konsequenzen verstärkte Aufsicht disziplinarische Maßnahmen „Selbstreinigungskräfte“. Die älteren Schüler wollen nicht, dass sich jüngere Raucher unter sie mischen. großes Problem bei generellem Verbot Abratung von rauchfreier Schule (Helmholtz-Gymnasium) Fehlzeitenregelung, kurze Pausen, Einträge ins Zeugnis Raucherzone ungemütlich gestalten, ohne Sitzgelegenheit Fläche der Raucherecken verkleinern Raucherbereiche weit ab von den Eingängen der Schule ausweisen Nichtraucherzonen schaffen statt Rauchverbot Ergänzende Erläuterungen: Seite 5 von 7 Zu Oz 6: Wie werden Jugendliche an den Schulen über die gesundheitlichen Risiken des Rauchens aufgeklärt? Gemeinsame Aufklärungsarbeit Schüler und Eltern Biologie-Unterricht Präventionsberater /Präventionsprogramm Schulsozialarbeiter Unterrichtsprojekte Im Unterricht im Rahmen des Fächerverbundes Mensch-Natur-Technik Programm „Fit und stark“ Pilotversuch von Lions „Schule 2000“ Besuch Drogenberatung Sonderaktionen mit der Polizei Besuch Thoraxklinik SMV-Aktionen Veranstaltungen im St. Vincentiuskrankenhaus Elternabende Suchtprävention Vortragsveranstaltungen mit Ärzten erlebnispädagogische Tage Einladung von Kripo, Drogenberatungsstelle Religionsunterricht Nichtraucherwochen mit Beteiligung der Suchtberatungsstelle Aktion „rauchfreie Schule“ pädagogische Gespräche Plakate, Aushänge Inwiefern beteiligt sich hier auch die Stadt Karlsruhe? Die Stadt Karlsruhe/Drogenberatungsstelle arbeitet eng mit den Karlsruher Schulen zusammen. Jährlich besuchen über 50 Schulklassen die Beratungsstelle zu Gesprä- chen und Informationsveranstaltungen. Auf Wunsch der Schule werden auch Elternabende mit Vertretern der Drogenbera- tung durchgeführt. Ergänzende Erläuterungen: Seite 6 von 7 Regelmäßig finden auch Suchttage im Rahmen des Projekts „Mädchen – Sucht – Jungen“ an den Schulen statt. An der Heinrich-Meidinger-Schule findet jährlich ein 14-tägiges Forum zum Thema Sucht mit der Drogenberatungsstelle statt. Die Drogenberatungsstelle erarbeitet z. Zt. mit dem Otto-Hahn-Gymnasium ein Sig- net (umgestaltetes Verkehrsschild) und begleitende Plakate für die „rauchfreie Schu- le“. Dieses Signet könnte z. B. an allen Eingangsbereichen der Karlsruher Schulen angebracht werden. Die Drogenberatungsstelle arbeitet auch eng mit den Schulsozialarbeitern der Karls- ruher Schulen zusammen. Regelmäßig finden Lehrerarbeitskreise zum Thema Sucht statt. Eine Lehrerin an der Gewerbeschule Durlach ist als Suchtbeauftragte des Re- gierungspräsidiums Karlsruhe für die Koordination zuständig. Sie ist auch Ansprech- partnerin für die Karlsruher Schulen beim Wettbewerb „Be smart – don ́t start“ Eine Unterstützung wäre auch denkbar in den Grundschulen. Die Marylandschule will einen Pilotversuch mit den Lions starten „Schule 2000“. Durch bewusste Ge- sundheitserziehung ab der 1. Klasse sollen die Kinder die Einsicht gewinnen im spä- terem Alter nicht zur Zigarette zu greifen. Zu Oz. 7: Wie viele und welche Karlsruher Schulen bzw. Schulklassen haben sich mit welchem Erfolg an dem letzten europaweiten Wettbewerb „Be smart – don ́t start“ beteiligt? Vogesenschule mit 3 Klassen Adam-Remmele-Schule mit 3 Klassen Anne-Frank-Schule mit der 6. Klasse GHS Daxlanden mit der 5. Klasse Eichendorffschule GHS mit der 1. Klasse Ernst-Reuter-Schule mit 2 Klassen GHS Grünwinkel mit der 7. Klasse Pestalozzischule mit der 1. Klasse Ergänzende Erläuterungen: Seite 7 von 7 Schiller-GHS mit der 8. Klasse Viktor-von-Scheffel-Schule mit der 7. Klasse Werner-v.-Siemens-Schule mit 2 Klassen angemeldet Hebel-Realschule regelmäßige Teilnahme Nebenius-Realschule letzte Teilnahme Schuljahr 2003/04 Drais-Realschule letzte Teilnahme Schuljahr 2003/04 Fichte-Gymnasium mit nahezu allen Klassen Humboldt-Gymnasium mit 3 Klassen Markgrafen-Gymnasium mit 5 Klassen (Preis: Training mit KSC) Die beruflichen Schulen haben am Wettbewerb nicht teilgenommen.
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18. ÖFFENTLICHE PLENARSITZUNG DES GEMEINDERATES AM 22. NOVEMBER 2005 Vorlage Nr. 472 ANFRAGE Zu TOP 25 ------------------------------------------ A N F R A G E der Stadträte Wolfram Jäger, Sven Maier und Rainer Weinbrecht, der Stadträtin Gabriele-Luczak-Schwarz (CDU) sowie der CDU-Gemeinderatsfraktion vom 10. Oktober 2005 Rauchverbot an Karlsruher Schulen 1. An welchen Schulen in Karlsruhe gilt ein absolutes Rauchverbot? 2. An welcher dieser Schulen gibt es auch ein Rauchverbot für Lehrerinnen und Lehrer? 3. Wie viele Schulen in Karlsruhe haben ein Raucherzimmer oder eine Raucherecke eingerichtet? Ist gewährleistet, dass Schülerinnen und Schüler unter 16 Jahren keinen Zutritt haben? 4. Ist an Schulen mit Rauchverbot für Schülerinnen und Schüler eine positive Entwicklung zu beobachten? 5. Wie kann man bei Rauchverbot Ausweichmöglichkeiten (z.B. Rauchen vor dem Schulgelände während der Pausen) minimieren? 6. Wie werden Jugendliche an den Schulen über die gesundheitlichen Risiken des Rauchens aufgeklärt? Inwiefern beteiligt sich hier auch die Stadt Karlsruhe? 7. Wie viele und welche Karlsruher Schulen bzw. Schulklassen haben sich mit welchem Erfolg an dem letzten europaweiten Wettbewerb "Be smart - don't start" beteiligt? Sachverhalt/Begründung: Die Zahl der unter 16-jährigen Raucherinnen und Raucher ist in den letzten Jahren exorbitant gestiegen. Das durchschnittliche Einstiegsalter liegt derzeit bei unter zwölf Jahren. Besonders bei Kindern und Jugendlichen, die sich noch im Wachstum befinden, hat der Tabakkonsum verheerende Auswirkungen. Nicht unterschätzt werden darf dabei auch, dass sich das Rauchen schädlich auf die Gesundheit Dritter auswirkt (Stichwort “Mitrauchen”). Mehrere Bundesländer, u. a. Bayern, haben bereits Schritte unternommen, per Gesetz ein generelles Rauchverbot an Schulen zu erlassen; Hessen hat ein entsprechendes Verbot bereits in sein Schulgesetz aufgenommen. In Baden-Württemberg wird nach der Verwaltungsvorschrift “Suchtprävention in der Schule” verfahren. Danach ist es Schülerinnen und Schülern grundsätzlich untersagt, an ihrer Schule zu rauchen. Ausnahmsweise kann für Jugendliche ab der 11. Klasse durch Beschluss der Gesamtlehrerkonferenz mit Zustimmung der Schulkonferenz und nach Anhörung des Elternbeirats und der Schülermitverantwortung eine Raucherecke eingerichtet werden. Dieser Beschluss gilt jeweils lediglich für ein Schuljahr. Zu Beginn dieses Schuljahres hat das Kultusministerium Baden-Württemberg eine neue Initiative zur “Rauchfreien Schule” gestartet; im September 2005 wurde beim Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg eine Fachstelle eingerichtet, die Schulen bei Fragen zur Suchtprävention und Gesundheitserziehung unterstützen soll. Die Schule sollte und darf nicht der Ort sein, an dem die Schüler das erste Mal mit Zigaretten in Kontakt kommen oder an dem sie sogar am meisten rauchen, also mehr als z. B. zu Hause oder an anderen öffentlichen Orten. gez. Wolfram Jäger gez. Sven Maier gez. Rainer Weinbrecht gez. Gabriele Luczak-Schwarz Hauptamt - Sitzungsdienste - 11. November 2005 Stellungnahme: