Antrag SPD: Ausstellung "Mathematik zum Anfassen"
| Vorlage: | 16585 |
|---|---|
| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 25.11.2005 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | _Fachbereich Datenübernahme |
| Erwähnte Stadtteile: | Keine Angaben |
Beratungen
Zusätzliche Dateien
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Extrahierter Text
Antrag SPD-Gemeinderatsfraktion vom 26.10.2005 eingegangen am 26.10.2005 18. Sitzung des Gemeinderates am 22.11.2005 TOP 15 Vorlage Nr. 461 Öffentlich Nichtöffentlich verantwortlich Dez. 5 Ausstellung "Mathematik zum Anfassen" Stellungnahme des Bürgermeisteramtes - Kurzfassung - Zu 1. Das Bürgermeisteramt hat Interesse, diese Ausstellung nach Karlsruhe zu holen und einen adäquaten Ausstellungsort zu finden. Zu 2. Das ZKM wäre auf Anfrage auch grundsätzlich bereit, diese Schau in seinen Räumlichkeiten zu präsentieren. Es sucht nach Möglichkeiten, wie diese Wanderausstellung räumlich und termin- lich in die bestehende Ausstellungsplanung integriert werden kann. Nach ersten Kontakten mit dem Verleiher wären Termine im 2. Halbjahr 2006 oder zu Beginn 2007 denkbar. Die für die Ausstellung anfallenden Kosten, die noch detaillierter ermittelt werden müssen, kann das ZKM jedoch angesichts des ohnehin knappen Budgets nicht zusätzlich zum eigenen Ver- anstaltungsprogramm finanzieren. D.h. die Stadt müsste einen Projektzuschuss gewähren. Kosten- und Terminfragen sollen bis zur Gemeinderatssitzung geklärt werden. Dort kann dann Näheres berichtet werden. Zu 3. Im Rahmen des museumspädagogischen Angebotes würde das ZKM auch für Führungen für Schulklassen sorgen. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtaufwand der Maßnahme Einnahmen (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belas- tung (Folgekosten mit kal- kulatorischen Kosten ab- zügl. Folgeerträge und Folgeeinsparungen) noch zu ermitteln Haushaltsmittel stehen nicht zur Verfügung. Finanzposition: Ergänzende Erläuterungen Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Formatänderungen der Wordvorlage sind nicht zulässig ! Stadt Karlsruhe – Hauptamt: Stellungnahme des BMA – Antrag Fassung: Juni 2005; Intranet RHI N: Formul a re/Gemeinderat Ergänzende Erläuterungen Seite 2 von 2 Zu 1. Mathematik ist eine der ältesten Wissenschaften und als Grundlage zahlreicher naturwissenschaftlicher und technischer Wissensgebiete unverzichtbar. Unsere heutige hochtechnisierte Welt ist ohne Mathematik nicht erklärbar. Dennoch fin- den viele Menschen nicht den richtigen Zugang zu diesem Fach. Hier ist die Idee, mittels interaktiver Exponate neue Wege zur abstrakten Welt der Mathematik zu ebnen, bestechend. Der Erfolg der Wanderausstellung „Mathematik zum Anfas- sen“ des Mathematikums Gießen in anderen Städten lässt auch in Karlsruhe ein großes Besucherinteresse, vor allem bei Schulklassen und Familien, erwarten. Das Bürgermeisteramt hat deshalb Interesse, diese Ausstellung nach Karlsruhe zu holen und einen adäquaten Ausstellungsort zu finden. Zu 2. Passendster Ort wäre hierfür das ZKM, das sich gerade nicht nur als Kunstmuse- um, sondern auch als Zentrum der Wissenschaft versteht. Das ZKM wäre auf Anfrage auch grundsätzlich bereit, diese Schau in seinen Räumlichkeiten zu prä- sentieren. Es sucht nach Möglichkeiten, wie diese Wanderausstellung räumlich und terminlich in die bestehende Ausstellungsplanung integriert werden kann. Nach ersten Kontakten mit dem Verleiher wären Termine im 2. Halbjahr 2006 oder zu Beginn 2007 denkbar. Eine Einbindung in die vom ZKM geplanten Pro- jekte zum „Jahr der Wissenschaft 2006“ würde sich grundsätzlich anbieten. Das ZKM wäre auch bereit, weitere Aktivitäten zu einem Rahmenprogramm zusam- menzustellen. Die für die Ausstellung anfallenden Kosten, die noch detaillierter ermittelt wer- den müssen, kann das ZKM jedoch angesichts des ohnehin knappen Budgets nicht zusätzlich zum eigenen Veranstaltungsprogramm finanzieren. D.h. die Stadt müsste zusätzlich zu den im Haushalt für das ZKM veranschlagten Mitteln einen Projektzuschuss gewähren. Die Bereitstellung könnte im Rahmen des Nachtragshaushaltes 2006 erfolgen. Zu 3. Im Rahmen des museumspädagogischen Angebotes würde das ZKM auch für Führungen für Schulklassen sorgen.
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Extrahierter Text
Antrag SPD-Gemeinderatsfraktion vom 26.10.2005 eingegangen am 26.10.2005 18. Sitzung des Gemeinderates am 22.11.2005 TOP 15 Vorlage Nr. 461 Öffentlich Nichtöffentlich verantwortlich Dez. 5 Ausstellung "Mathematik zum Anfassen" Stellungnahme des Bürgermeisteramtes - Kurzfassung - Zu 1. Das Bürgermeisteramt hat Interesse, diese Ausstellung nach Karlsruhe zu holen und einen adäquaten Ausstellungsort zu finden. Zu 2. Das ZKM wäre auf Anfrage auch grundsätzlich bereit, diese Schau in seinen Räumlichkeiten zu präsentieren. Es sucht nach Möglichkeiten, wie diese Wanderausstellung räumlich und termin- lich in die bestehende Ausstellungsplanung integriert werden kann. Nach ersten Kontakten mit dem Verleiher wären Termine im 2. Halbjahr 2006 oder zu Beginn 2007 denkbar. Die für die Ausstellung anfallenden Kosten, die noch detaillierter ermittelt werden müssen, kann das ZKM jedoch angesichts des ohnehin knappen Budgets nicht zusätzlich zum eigenen Ver- anstaltungsprogramm finanzieren. D.h. die Stadt müsste einen Projektzuschuss gewähren. Kosten- und Terminfragen sollen bis zur Gemeinderatssitzung geklärt werden. Dort kann dann Näheres berichtet werden. Zu 3. Im Rahmen des museumspädagogischen Angebotes würde das ZKM auch für Führungen für Schulklassen sorgen. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtaufwand der Maßnahme Einnahmen (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belas- tung (Folgekosten mit kal- kulatorischen Kosten ab- zügl. Folgeerträge und Folgeeinsparungen) noch zu ermitteln Haushaltsmittel stehen nicht zur Verfügung. Finanzposition: Ergänzende Erläuterungen Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Formatänderungen der Wordvorlage sind nicht zulässig ! Stadt Karlsruhe – Hauptamt: Stellungnahme des BMA – Antrag Fassung: Juni 2005; Intranet RHI N: Formul a re/Gemeinderat Ergänzende Erläuterungen Seite 2 von 2 Zu 1. Mathematik ist eine der ältesten Wissenschaften und als Grundlage zahlreicher naturwissenschaftlicher und technischer Wissensgebiete unverzichtbar. Unsere heutige hochtechnisierte Welt ist ohne Mathematik nicht erklärbar. Dennoch fin- den viele Menschen nicht den richtigen Zugang zu diesem Fach. Hier ist die Idee, mittels interaktiver Exponate neue Wege zur abstrakten Welt der Mathematik zu ebnen, bestechend. Der Erfolg der Wanderausstellung „Mathematik zum Anfas- sen“ des Mathematikums Gießen in anderen Städten lässt auch in Karlsruhe ein großes Besucherinteresse, vor allem bei Schulklassen und Familien, erwarten. Das Bürgermeisteramt hat deshalb Interesse, diese Ausstellung nach Karlsruhe zu holen und einen adäquaten Ausstellungsort zu finden. Zu 2. Passendster Ort wäre hierfür das ZKM, das sich gerade nicht nur als Kunstmuse- um, sondern auch als Zentrum der Wissenschaft versteht. Das ZKM wäre auf Anfrage auch grundsätzlich bereit, diese Schau in seinen Räumlichkeiten zu prä- sentieren. Es sucht nach Möglichkeiten, wie diese Wanderausstellung räumlich und terminlich in die bestehende Ausstellungsplanung integriert werden kann. Nach ersten Kontakten mit dem Verleiher wären Termine im 2. Halbjahr 2006 oder zu Beginn 2007 denkbar. Eine Einbindung in die vom ZKM geplanten Pro- jekte zum „Jahr der Wissenschaft 2006“ würde sich grundsätzlich anbieten. Das ZKM wäre auch bereit, weitere Aktivitäten zu einem Rahmenprogramm zusam- menzustellen. Die für die Ausstellung anfallenden Kosten, die noch detaillierter ermittelt wer- den müssen, kann das ZKM jedoch angesichts des ohnehin knappen Budgets nicht zusätzlich zum eigenen Veranstaltungsprogramm finanzieren. D.h. die Stadt müsste zusätzlich zu den im Haushalt für das ZKM veranschlagten Mitteln einen Projektzuschuss gewähren. Die Bereitstellung könnte im Rahmen des Nachtragshaushaltes 2006 erfolgen. Zu 3. Im Rahmen des museumspädagogischen Angebotes würde das ZKM auch für Führungen für Schulklassen sorgen.
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Extrahierter Text
18. ÖFFENTLICHE PLENARSITZUNG DES GEMEINDERATES AM 22. NOVEMBER 2005 Vorlage Nr. 461 ANTRAG Zu TOP 15 ------------------------------------------ A N T R A G der Stadträtinnen Doris Baitinger und Ursula Paepcke (SPD) sowie der SPD-Gemeinderatsfraktion vom 26. Oktober 2005 Ausstellung "Mathematik zum Anfassen" Die Ausstellung “Mathematik zum Anfassen” gründet sich auf dem ersten Mathematikmuseum der Welt, dem Mathematikum in Gießen. Prof. Beutelspacher und sein Team schufen dort eine Erlebniswelt, in der die Besucher mathematische Objekte und Phänomene direkt erfahren und spielerisch erleben können. Der außerordentliche Erfolg des Museums und das riesige Interesse der Bevölkerung führten zu einer Wanderausstellung, die bisher an 127 Orten Deutschlands gastierte und fast eine Million Besucher begeisterte. Mit ihren interaktiven Exponaten, an denen die Besucher selbstständige Experimente durchführen können, öffnet die Ausstellung eine neue Tür zur Mathematik – ohne Formeln und Symbole, aber mit viel Spaß am Knobeln und Experimentieren. Es geht nicht um richtig oder falsch, sondern um Spielen und Erleben – und dies für Besucher jeden Alters und jeder Vorbildung. Schulklassen sind genauso willkommen wie Familien, Gruppen, Einzelbesucher – kurzum alle mathematisch Interessierten. Die SPD-Fraktion stellt deshalb folgenden Antrag mit der Bitte um Behandlung in der nächsten öffentlichen Gemeinderatssitzung: 1. Die Wanderausstellung “Mathematik zum Anfassen” wird nach Karlsruhe geholt. 2. Unter Federführung des ZKM wird ein entsprechendes Rahmenprogramm erarbeitet. 3. Es werden geeignete Führungen für Schulklassen unterschiedlicher Altersgruppen angeboten. gez. Doris Baitinger gez. Ursula Paepcke Hauptamt - Sitzungsdienste - 11. November 2005 Stellungnahme: