Anfrage SPD: Maßnahmen hinsichtlich Ratten und Tauben
| Vorlage: | 16565 |
|---|---|
| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 27.10.2005 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | _Fachbereich Datenübernahme |
| Erwähnte Stadtteile: | Keine Angaben |
Beratungen
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Extrahierter Text
Anfrage Stadträtin Doris Baitinger (SPD) Stadtrat Michael Zeh (SPD) vom 27.09.2005 eingegangen am 27.09.2005 17. Sitzung des Gemeinderates am 25.10.2005 TOP 24 Vorlage Nr. Öffentlich X Nichtöffentlich verantwortlich: Dez. 2 Maßnahmen hinsichtlich Ratten und Tauben Stellungnahme des Bürgermeisteramtes: 1. Für Mitteilung über die Sichtung von Ratten steht bei der Polizeibehörde/BuS eine Hotline, Tel. Nr. 133-3296, zur Verfügung. Wöchentlich gehen ca. 5 – 8 Anrufe ein. Ein örtlicher Schwerpunkt kann danach nicht ausgemacht werden. 2. Unter der Hotline eingegangene Mitteilungen werden unverzüglich TBA, ggfls. GBA zugeleitet. Von dort erfolgen gezielte Bekämpfungsmaßnahmen durch Auslegen von Gift. Auf Privat- grundstücken werden von der Stadt keine Bekämpfungsmaßnahmen ausgeführt; hier ist der Grundstückseigentümer selbst verantwortlich. Ggfls.erfolgen Anordnungen und Zwangsmaß- nahmen durch die Polizeibehörde. 3. Die Anzahl der Stadttauben in der Innenstadt ist in den letzten Jahren konstant geblieben. Nach jüngsten Schätzungen halten sich an den markanten Plätzen und Straßen ca. 2800 Tauben auf. Aus den bislang vorhandenen Taubenhäusern/-schlägen (Mülburger Tor, Uni und B 36/Lindenallee) werden jährlich ca. 200 Taubeneier entnommen und gegen Gipseier aus- getauscht. 4. PB/BuS hat gemeinsam mit Tierschützern (private und öffentliche Institutionen) einen Arbeits- kreis zur Reduzierung der Taubenpopulation eingerichtet. Ziel ist es Tauben nur an speziell eingerichteten Fütterungsplätzen (z.Zt. Friedrichsplatz/Ecke Ritterstraße, Mühlburger Tor, B 36/Lindenallee, Grünfläche beim Landratsamt am Ettlinger Tor und am Durlacher Tor) zu lok- ken. Dadurch werden futtersuchende Tauben von den Straßen ferngehalten, speziell im Nah- bereich von speiseabgebenden Geschäften und Lokalitäten mit Außenbewirtung etc. Im Wei- teren sind in unmittelbarer Nähe dieser Fütterungsplätze weitere Taubenschläge mit Nistmög- lichkeiten einzurichten. Hier erfolgt sodann die Entnahme der Gelege. Stadt Karlsruhe – Hauptamt: Stellungnahme des BMA – Anfrage Fassung: Juni 2005; Intranet RHIN: Formulare/Gemeinderat Formatänderungen der Wordvorlage sind nicht zulässig ! Ergänzende Erläuterungen: Seite 2 von 2 5. Im öffentlichen Raum wird Taubenkot im Rahmen der allgemeinen Stadtreini - gung entfernt. In der Unterführung „Ettlinger Straße“ erfolgen wegen starken Verunreinigungen zwei mal jährlich Reinigungen, diese belaufen sich auf ca. 1.500 EUR. 6. Das Taubenfütterungsverbot wird konsequent – auch mit Bußgeldern – umgesetzt. Das verbotene (und heimliche) Füttern von Tauben ist für die Zielsetzung des Ar- beitskreises contraproduktiv und führt nicht zur Annahme der eingerichteten Fütte- rungsplatze durch alle Tauben. Freunde der Stadttauben können sich gerne im Ar- beitskreis durch positive Mithilfe einbringen. Hierzu können sie sich an PB/BuS wen- den.
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Extrahierter Text
Anfrage Stadträtin Doris Baitinger (SPD) Stadtrat Michael Zeh (SPD) vom 27.09.2005 eingegangen am 27.09.2005 17. Sitzung des Gemeinderates am 25.10.2005 TOP 24 Vorlage Nr. Öffentlich X Nichtöffentlich verantwortlich: Dez. 2 Maßnahmen hinsichtlich Ratten und Tauben Stellungnahme des Bürgermeisteramtes: 1. Für Mitteilung über die Sichtung von Ratten steht bei der Polizeibehörde/BuS eine Hotline, Tel. Nr. 133-3296, zur Verfügung. Wöchentlich gehen ca. 5 – 8 Anrufe ein. Ein örtlicher Schwerpunkt kann danach nicht ausgemacht werden. 2. Unter der Hotline eingegangene Mitteilungen werden unverzüglich TBA, ggfls. GBA zugeleitet. Von dort erfolgen gezielte Bekämpfungsmaßnahmen durch Auslegen von Gift. Auf Privat- grundstücken werden von der Stadt keine Bekämpfungsmaßnahmen ausgeführt; hier ist der Grundstückseigentümer selbst verantwortlich. Ggfls.erfolgen Anordnungen und Zwangsmaß- nahmen durch die Polizeibehörde. 3. Die Anzahl der Stadttauben in der Innenstadt ist in den letzten Jahren konstant geblieben. Nach jüngsten Schätzungen halten sich an den markanten Plätzen und Straßen ca. 2800 Tauben auf. Aus den bislang vorhandenen Taubenhäusern/-schlägen (Mülburger Tor, Uni und B 36/Lindenallee) werden jährlich ca. 200 Taubeneier entnommen und gegen Gipseier aus- getauscht. 4. PB/BuS hat gemeinsam mit Tierschützern (private und öffentliche Institutionen) einen Arbeits- kreis zur Reduzierung der Taubenpopulation eingerichtet. Ziel ist es Tauben nur an speziell eingerichteten Fütterungsplätzen (z.Zt. Friedrichsplatz/Ecke Ritterstraße, Mühlburger Tor, B 36/Lindenallee, Grünfläche beim Landratsamt am Ettlinger Tor und am Durlacher Tor) zu lok- ken. Dadurch werden futtersuchende Tauben von den Straßen ferngehalten, speziell im Nah- bereich von speiseabgebenden Geschäften und Lokalitäten mit Außenbewirtung etc. Im Wei- teren sind in unmittelbarer Nähe dieser Fütterungsplätze weitere Taubenschläge mit Nistmög- lichkeiten einzurichten. Hier erfolgt sodann die Entnahme der Gelege. Stadt Karlsruhe – Hauptamt: Stellungnahme des BMA – Anfrage Fassung: Juni 2005; Intranet RHIN: Formulare/Gemeinderat Formatänderungen der Wordvorlage sind nicht zulässig ! Ergänzende Erläuterungen: Seite 2 von 2 5. Im öffentlichen Raum wird Taubenkot im Rahmen der allgemeinen Stadtreini - gung entfernt. In der Unterführung „Ettlinger Straße“ erfolgen wegen starken Verunreinigungen zwei mal jährlich Reinigungen, diese belaufen sich auf ca. 1.500 EUR. 6. Das Taubenfütterungsverbot wird konsequent – auch mit Bußgeldern – umgesetzt. Das verbotene (und heimliche) Füttern von Tauben ist für die Zielsetzung des Ar- beitskreises contraproduktiv und führt nicht zur Annahme der eingerichteten Fütte- rungsplatze durch alle Tauben. Freunde der Stadttauben können sich gerne im Ar- beitskreis durch positive Mithilfe einbringen. Hierzu können sie sich an PB/BuS wen- den.
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Extrahierter Text
17. ÖFFENTLICHE PLENARSITZUNG DES GEMEINDERATES AM 25. OKTOBER 2005 Vorlage Nr. 437 ANFRAGE Zu TOP 24 ------------------------------------------ A N F R A G E der Stadträtin Doris Baitinger und des Stadtrats Michael Zeh (SPD) vom 27. September 2005 Maßnahmen hinsichtlich Ratten und Tauben In letzter Zeit haben wir verstärkt Klagen aus der Bevölkerung über Ratten in der Innenstadt, beispielsweise am Durlacher Tor und Berliner Platz, und über die Verschmutzung an verschiedenen Stellen durch Tauben erhalten. Die SPD-Gemeinderatsfraktion stellt deshalb folgende Anfrage mit der Bitte um Beantwortung in der nächsten öffentlichen Gemeinderatssitzung: 1. Sind bei der Stadt ebenfalls verstärkt Hinweise aus der Bevölkerung über Ratten eingegangen? 2. Welche Maßnahmen ergreift die Stadt, die Rattenpopulation einzudämmen? 3. Wie entwickelte sich die Taubenpopulation in der Stadt in den vergangenen Jahren? Wie viele Gelege von Tauben werden durch Gipseier ersetzt? 4. Wie kann eine wirksame und tierschutzgerechte Reduzierung der Stadttauben noch erreicht werden? 5. Welche Kosten entstehen durch die Beseitigung von Taubenkot? 6. Wie wird das Taubenfütterungsverbot in der Stadt eingehalten? Wie wird die Bevölkerung eingebunden? gez. Doris Baitinger gez. Michael Zeh Hauptamt - Sitzungsdienste - 12. Oktober 2005 Stellungnahme: